Tigger

Grund der Behandlung?

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin noch nicht so lange hier.

Trotzdem frage ich mich, wenn ich all eure Beiträge lese, was ist der Grund eurer Behandlungen/OP´s?

Was hat euch bewegt, diese Schritte zu unternehmen?

Zu meiner Geschichte:

Ich knirsche und presse seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten.

Hab jetzt massive Probleme in der Halswirbelsäule, meine Kiefermuskulatur ist total verhärtet und mein Kiefer hört sich beim Zubeissen an wie ein Presslufthammer, er knackt so laut, dass ich manchmal echt erschrecke.

Hab am 16.09. einen Termin beim KC, der mir wahrscheinlich sagt, das eine UK-VV anliegt, was ich befürchte, aber ich will, dass die Schmerzen irgendwann nach Behandlung weg sind, dass eine DAUERHAFTE Erleichterung eintritt, auch wenn der Weg dahin steinig sein wird.

Also:

Warum macht ihr das durch?

Ästhetische Gründe?

Oder Probleme, die durch die Fehlhaltung/Fehlstellung entstanden sind?!?!

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Bei mir war es vor allem aus Ästhetischen Gründen aber auch wegen Schmerzen im Gelenk und dem ätzenden Knacken.

Wollte es auch nur schnell hinter mich bringen. Wusste damals noch nicht das ich Zahnspange brauch und das es sich so lange hin zieht. Wenn es nach mir ginge wäre der Ablauf am liebsten so gewesen:

Montag beim KFC vorgestellt .. Mittwoch die OP.. Freitag wieder nach Hause.. aber gut, alle die hier im Forum lesen wissen das es nicht so schnell und einfach geht :-)

Aber ich muss dich auch gleich auf was aufmerksam machen:

Das Knacksen was du jetzt schon hast, wird nach einer OP nicht weggehen... denn deine Gelenke sind jetzt schon kaputt, genau wie bei mir. Das einzige was sich ändert ist, das der Verschleiß nicht mehr so schnell vorran schreitet. Aber Schmerzen im Gelenk und die Geräusche sind nach einer OP genauso wie vorher auch.

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Aber ich muss dich auch gleich auf was aufmerksam machen:

Das Knacksen was du jetzt schon hast, wird nach einer OP nicht weggehen... denn deine Gelenke sind jetzt schon kaputt, genau wie bei mir. Das einzige was sich ändert ist, das der Verschleiß nicht mehr so schnell vorran schreitet. Aber Schmerzen im Gelenk und die Geräusche sind nach einer OP genauso wie vorher auch.

Na das hört sich ja nicht so schön an.

Aber mit dem Kancken und "nur" den Kieferschmerzen könnt ich ja noch leben, was mich im Moment total verrückt macht, sind die extremen Kopfschmerzern, die durch Probleme an der Halswirbelsäule entstehen.

Zum Glück hat die Physiotherapie das einigermassen in den Griff bekommen.

Lieben Gruß

Steffi

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Bei mir war es eindeutig aus medizinischer Sicht - der UK war zu weit zurück und hat dadurch das Zahnfleisch im OK zurückgeschoben. Über kurz oder lang hätte ich so Zähne im OK verloren. Und OK wurde aus ästhetischen Gründen (Gummy-Smile) gleich mitoperiert.

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Bei mir waren es zu Beginn nur optische Gründe (zu sehen bei meinen Bildern) wegen der zu engen UK-Front. Nach der ersten Begutachtung durch den KFO waren es medizinische Gründe (Kreuzbiss - Zahnfleischrückgang durch Fehlbelastung - möglicher Zahnverlust und Gelenksprobleme). Es muss zwar nicht so kommen, aber wer weiß das schon !

Jetzt habe ich damit angefangen, und bin froh, dass ich es gemacht habe !!!

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Bei mir war es die Angst vor dem, was mich eines Tages erwarten könnte, wenn ich die Behandlung NICHT durchführen lasse.

Ich habe bleibende Eckzähne, die noch im Gaumen liegen.

Mögliche Folgen: Milchzähne fallen plötzlich aus und ich muss mit Zahnlücken herumlaufen; oder die retinierten Zähne verursachen Zysten, wandern umher oder zerstören die Wurzeln der anderen Zähne. Keine Ahnung, was noch alles passieren könnte, aber das reicht mir.

Also waren bei mir weder ästethische Gründe noch aktuelle Beschwerden meine Gründe für die Behandlung, und das hat es dann schon schwierig gemacht, mich dafür zu motivieren!

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Bei mir war es ein zu geringer Platz für die Zunge im Mund. Die hat wieder begonnen, meine Zähne im Unterkiefer zu verschieben und irgendwann konnte ich nur noch mit den Eckzähnen abbeißen. Bei meinem ersten Gespräch mit meiner KFO meinte sie, dass man die Zähne schon wieder zurück schieben kann, aber das löst nicht die Ursache und in 3 Jahren habe ich wieder die gleichen Probleme.

Das war dann der Auslöser für die Behandlung und die OP, zusammen mit den möglichen Konsequenzen einer Nichtbehandlung wie Zahnausfall, Kiefergelenkproblemen usw. und der Linderung meiner Schlafapnoe (wie sich später auch noch herausgestellt hat).

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Eine Mischung aus 50% Ästhetik 30% Beschwerden Gelenk links 20% Sprache und Lächeln (leicht nuscheliges Reden, geschlossener Mund beim Lachen aus Scham)

Mein Kieferknacken links ist zu 99% verschwunden seit der Spange und spätestens seit der Weisheitszahnentfernung. Kann es mir selbst nicht genau erklären, aber seitdem die 8er alle weg sind, knackt es nicht mehr. Es könnte ggf. daran liegen, dass der andere Biss auch die Kaumotorik nicht mehr so seitlich schwenken lässt wie vorher. Mein Knacken kam immer durch eine leichte Seitwärtsbewegung beim Schließen der Kiefer. Meine Verspannung sind seitdem auch weg. Ich hatte kein permanents Knacken, "nur" beim Essen und Gähnen.

Zunächst wollte ich die Ästhethik nur so korrigieren lassen, dass die nervenden Lücken und der offene Biss verschwinden. Die Progenie ist vergleichsweise schwächer ausgeprägt als bei anderen hier, aber sichtbar ca -3mm Overjet bei Behandlungsbeginn (jetzt stärker). Nach den Gesprächen mit den KFO und Chirurgen war für mich klar, dass ich meine zweite Lebenshälfte mit gesundem Biss verbringen möchte. Meine Oma hatte auch eine Progenie und was war das für ein Krampf mit ihren Dritten. Meine Zahnärztin hat ein ausgeprägte und wenn ich bei ihr bin, ist das eine Mischung aus Bewunderung, dass ich es mache und *indiehosescheissen*, aber sie freut sich auf das Ergebnis für mich und ist sowieso eine tolle Frau.

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Mein Grund liegt in der Ästhetik. Das Kinn (Uk) wirkt viel zu dominant. Es sieht einfach total verkorkst aus,dadurch habe ich auch einen Knick in der Nase. Lachen tue ich auch nicht mehr gerne ;(

Es wirkt einfach nicht harmonisch

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Hallo!

Bei mir war es erst mal aus rein medizinischer Sicht. Angefangen hat alles beim HNO Arzt. Der hat mich dann zu einer Kieferorthopädin geschickt. Ich dachte niemals, dass meine chronischen Nasennebenhölenentzündungen, Rücken- und Kopfschmerzen an einer Kieferfehlstellung liegen könnten!

Nach einem eigehenden Gespräch mit der KFO und einer Untersuchung wurde mir die Sachlage zu meiner Fehlstellung erklärt. Das klang alles sehr logisch :-)

Ich entschied mich für die Behandlung da meiner Meinung nach die gesundheitliche Nutzen und Besserungen den Strapazen und Schmerzen überwiegen! Wie ich mitlerweile, nach GNE und über einem Jahr Zahnspange ,festgestellt habe, ist der ästhetische Effekt auch nicht zu verachten! Ich selbst habe das erst richtig gemerkt, als das Gebiss/der Kiefer langsam so aussahen wie es eigentlich sein sollte.

Ich kann nur jedem empfehlen den Schritt zu gehen!

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Zum KC gegangen bin ich v.a., weil mein Aussehen mich zunehmend gestört hat und ich mit Mitte 20 die Hoffnung, dass "es sich noch auswächst" aufgegeben hatte - also aus ästhetischen Gründen.

Auch mein Kieferchirurg sagte bei meinem letzten Termin (sinngemäß), dass schon allein die zu erwartende Verbesserung meines Aussehens die OP rechtfertigen würde.

Für die Behandlung entschieden habe ich mich aber letztlich, weil mir mein KC sagte, dass meine Uk-Frontzähne instabil sind und ich ohne Behandlung nicht nur früh diese Zähne verlieren würde, sondern auch die prothetische Versorgung sehr schwierig werden könnte.

Gäbe es keinen "handfesten" medizinischen Grund, würde ich vermutlich heute noch überlegen.

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Zu Beginn meiner Behandlung waren es eher vorbeugende Maßnahmen um Spätfolgen durch die Fehlstellung zu vermeiden. Der ästhetische Aspekt war und ist ein (ich nenn's mal) positiver Nebeneffekt.

Mittlerweile, nach 2 Jahren Behandlung, habe ich fast täglich Kopf- und Kieferschmerzen und meine Hals-/ Nackenregion ist quasi ein Trümmerhaufen. Daher kann ich die OP kaum noch abwarten, die ständigen Schmerzen sind langsam nicht mehr auszuhalten und permanent Tabletten schlucken dürfte sich dann auch irgendwann mal auf die Magenregion auswirken...

Nicht, dass ich mich auf die OP freue ;-) , im Gegenteil, aber langsam wird's echt Zeit ! ;-)

Soviel von mir...

Schönen Tag zusammen !!

Liebe Grüße, Nina

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Zu Beginn meiner Behandlung waren es eher vorbeugende Maßnahmen um Spätfolgen durch die Fehlstellung zu vermeiden. Der ästhetische Aspekt war und ist ein (ich nenn's mal) positiver Nebeneffekt.

Mittlerweile, nach 2 Jahren Behandlung, habe ich fast täglich Kopf- und Kieferschmerzen und meine Hals-/ Nackenregion ist quasi ein Trümmerhaufen. Daher kann ich die OP kaum noch abwarten, die ständigen Schmerzen sind langsam nicht mehr auszuhalten und permanent Tabletten schlucken dürfte sich dann auch irgendwann mal auf die Magenregion auswirken...

Nicht, dass ich mich auf die OP freue ;-) , im Gegenteil, aber langsam wird's echt Zeit ! ;-)

Soviel von mir...

Schönen Tag zusammen !!

Liebe Grüße, Nina

Hallo Nina.

Bei mir ist es ja auch so, dass der Nacken ein "Trümmerhaufen" ist. Obwohl ich die ganze Prozedur evtl. noch vor mir hab.

Hat der Doc Dir denn in Aussicht gestellt, dass dieses nach der Behandlug besser wird?

Weil das ist der Hauptgrund dafür, dass ich die Behandlung machen würde.

Die optische Veränderung wäre bei mir auch "nur" ein positiver Nebeneffekt.

Lieben Gruß

Steffi

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Hallo zusammen,

bei mir sind es rein med. Probleme, die mich in diese Richtung führten.

Ich habe schon lange Probleme in der HWS (hat sich dann noch durch nen Autounfall verschlimmert) und mein Kiefer knackt ziemlich laut. Letztes Jahr war ich dann im Schlaflabor, weil meine beste Freundin immer sagt, dass ich nochmal alle Wälder abholze wenn ich so weitermache. Dort hat man festgestellt, dass ich Atemaussetzer habe, bedingt durch eine Fehlstellung im Kiefer. Mein Zahnarzt hat mir vor 3 Jahren schonmal gesagt, dass ich nen Kreuzbiss habe und das Essen eher wie ne Kuh zermahle und meine Zähne im UK sich schneller abnutzen als normal, das war aber allein erstmal noch kein Grund für eine OP. Naja und als dann letztes Jahr der Rest dazu kam habe ich mich dann doch dafür entschieden. Und nun habe ich am 14.10.2009 meine OP.

LG Ines

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wahnsinn, wie viele diese OP aus rein ästhetischen Gründen auf sich nehmen.

Ich weiß ja nicht, ob ich über eine OP nachgedacht hätte, wenn nicht die Kiefer- und HWS-Probleme dazugekommen wären.

Lieben Gruß

Steffi

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Naja, die meisten machen es ja nicht aus rein ästhetischen Gründen. Das würde die Krankenkasse gar nicht zahlen. Oft ist das Aussehen oder die schiefen Zähne eben der Anlass, zum KFO oder KC zu gehen und sich beraten zu lassen - aber dass eine Kieferfehlstellung auch "medizinische" Probleme auslösen kann, ist, denke ich, nicht allgemein bekannt. Ich habe das z.B. erst beim 1. KFO-Termin erfahren.

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Ich lasse die Behandlung sowohl aus ästhetischen, als auch medizinischen Gründen machen. Medizinisch gesehen werde ich über kurz oder lang starke Probleme bekommen, von denen ich bisher zum Glück verschont geblieben bin.

Dafür bin ich nicht vor Mobbing etc verschont geblieben. Das ist auch der für mich gravierendste Grund die OP durchführen zu lassen.

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Oooh ja... Auch so ein ganz besonderes Thema.

Das wäre dann wohl eine 3. Kathegorie: "psychische" bzw. "soziale" Gründe.

Diese "sozialen" Folgen der Fehlstellung, wie Hänseleien und Nachäffen in Folge meines "dümmlichen Gesichtsausdrucks", waren für mich eigentlich der Hauptgrund bzw. der Auslöser, zum KC zu gehen und nach der Möglichkeit einer Korrektur zu fragen. Okay, das sind auch "ästhetische" Gründe, aber eine Veränderung des Aussehens zu wollen, muss nicht heißen, dass man aussehen will wie Heidi Klum.

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Jaa das stimmt, man möchte nur die Dinge irgendwie...geraderücken...;)

Nicht Topmodel mäßig aussehen, sondern einfach ein harmonisches Gesicht zu haben...bei mir heißt es oft wenn ich ganz normal gucke: "booah guck doch nich so grimmig"...ich muss da immer lachen, weil ich mir in dem moment eigentlich nie nach grimmig gucken zu Mute ist ;)

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Jaa das stimmt, man möchte nur die Dinge irgendwie...geraderücken...;)

Genau das meine ich: nicht mehr offensichtlich "anders" aussehen, sondern ein normales Gesicht und vor Allem eine normale Mimik haben.:wink:

Wenns dann noch richtig hübsch wird, ist es natürlich noch besser, aber wenn der "Normalzustand" erreicht ist, reicht es schon :wink:

Ich denke, das sind dann keine rein ästethischen Gründe mehr, da ja auch die Funktion beeinträchtigt ist (z.B. dass man eben grimmig/"bekifft"/sonstwie guckt, obwohl man es gar nicht ist) und verbessert oder wiederhergestellt werden soll.

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Jaa genau, unbeschwert lachen zu können, ohne über die Reaktionen des Gegenübers nachdenken zu müssen usw...

Sind das nicht auch irgendwie psychologische Faktoren die da eine Rolle spielen?? ach, irgendwie hängt doch alles miteinander zusammen...

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Also ich lasse es aus mehreren Gründen Machen einer davon ist mein aussehen es sieht einfach doof aus wenn ich lache ich schäme mich irgendwie dafür auch wenn ich nichts dafür kann

und dann lasse ich es natürlich auch aus Medizinischen Gründen machen mein Uk ist zuweit hinten und mein Ok zu schmal habe teilweise Probleme beim Essen und das ist echt nicht schön und ich möchte das nun in die Hand nehmen damit ich mich nicht mehr für meine Zähne schämen muss

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Also ich muss sagen, dass ich mehr Angst habe vor dem Ergebnis danach, denn eigentlich gefalle ich mir so ganz gut....mache es halt wegen der Gesundheit und habe mehr Angst, dass ich danach doof aussehe...

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