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Susine

einseitiger Kreuzbiss+KC-Eingriff = KK-Übernahme

Ein KFO hat mir mitgeteilt, dass aufgrund meines einseitigen Kreuzbisses und der bestehenden Notwendigkeit eines kieferchirurgischen Eingriffs, die bei der KIG sonst geforderten mm Abweichungen des Bisses in meinem Fall keine Relevanz haben und die KK zur Kostenübernahme i.d.R. verpflichtet ist.

Beim Googeln ist mir dabei nachfolgende Tabelle aufgefallen, die diese Aussage bestätigen würde.

http://www.kfo-homepage.de/files/kig_erwachsene.pdf

Wenn ich das richtig interpretiere, ist bei einem einseitigen Kreuzbiss bei zeitgleicher Notwendigkeit eines KC-Eingriffs die KK also zur Kostenübernahme verpflichtet.

Was ich nun nicht verstehe ist, dass die anderen KFO's, die ich bisher aufgesucht habe, diese Möglichkeit der Kostenübernahme für meine kombinierte kfo/kc Behandlung nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten??

Es handelt sich doch bei der Diagnose eines einseitigen Kreuzbisses um klare Fakten, die eigentlich keinen Spielraum für andere Interpretationen zulassen oder gibt es noch eine plausible Erklärung (außer evtl. fianzielle Vorteile für den KFO im Falle einer Privatbehandlung!), weshalb die anderen Ärzte hier eine Behandlung zu Lasten der KK praktisch ausgeschlossen haben?

Wie verhält es sich wenn ich nun einen Heil- und Kostenplan durch einen KFO erstellen lasse, der von der KK auch genehmigt wird und ich müßte aus beruflichen Gründen den Wohnort noch vor Behandlungsbeginn wechseln. Muss ich dann bei einem evtl. anderen KFO erneut einen HUKP erstellen lassen oder hätte der einmal bereits genehmigte Plan seine Gültigkeit auch für einen anderen KFO (ggf. auch in einem anderen Bundesland)?

Besten Dank für Antworten!

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Naja sehen können sollte das hoffentlich jeder KFO und dass Du damit die Vorgaben zu einer Kassenbehandlung erfüllst, auch. Vielleicht möchten die anderen KFOs keine Kassenbehandlung durchführen und haben es deshalb nicht erwähnt. Das wäre allerdings mit solch bösem Vorsatz, dass ich es kaum vermuten möchte. Sprechen die denn auch nicht von OP?

Wenn eine Kassenbehandlung durchgeführt werden soll, MUSS der Arzt die Gesamtbehandlung zu einem festen Budget anbieten können, das er abrechnen darf. Würde er mehr abrechnen wollen, geht das nur über eine Privatbehandlung. Ich würde jetzt mal nicht soweit gehen, einem Arzt da zu unterstellen, er wolle Dir die Option einer Kassenbehandlung verschweigen, um den größeren Reibach machen zu können.

Obwohl eine großzügige Portion Skepsis gegenüber KFO mehr als angebracht ist.

Einseitiger Kreuzbiss liegt bei mir (unter anderem) auch vor. Die jeweils stärkste Anomalie entschiedet über die KIG-Einstufung, bei mir ist es die Progenie, daher M4.

Solltest Du einen KFO-Wechsel machen während der laufenden Behandlung, teilt der neue KFO die Übernahme mit. Sollte der Schwenk vor Beginn stattfinden, muss er einen eigenen Heilkostenplan einreichen. War in meinem Fall auch. Allerdings nicht, weil ich zwei KFO gesagt hatte, dass ich bei ihnen beginne, sondern weil beide davon ausgingen. ;-)

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Sprechen die denn auch nicht von OP?

vielleicht liegt genau da das problem, denn nur der einseitige kreuzbiss reicht nicht aus zur kostenübernahme und ein kreuzbiss ist nicht unbedingt ein kc problem. bei mir lag es ja auch so, ich hatte einen einseitigen kreuzbiss, keine op und musste daher alles selbst zahlen, kig hin oder her.

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Laut allen Quellen, die ich bislang gesehen habe, reicht der einseitige Kreuzbiss für eine Kostenübernahme aus: KIG K4.

zB laut meiner Krankenkasse: TK

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Danke für Eure Beiträge.

Bei mir ist eine OP erforderlich. Das haben mir auch die KFO's bestätigt, da ich einen zu schmalen OK habe.

Ich vermute leider auch, dass hier der ein oder andere KFO sich nicht so für den Patienten engagiert und lieber eine Privatbehandlung abrechnen möchte.

Wie soll man da Vertrauen gewinnen, wenn schon im Vorfeld finanzielle Beweggründe im Vordergrund stehen.

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@chris80: in dem von dir geposteten link steht auch "schwere fehlstellung mit kombination kc" und das ist der springende punkt, als kind, oder generell ist man mit einem einseitigen kreuzbiss zwar kig 4, wird aber nur in kombi mit op bezahlt, das kannst du mir glauben, ich habe mich sehr kundig gemacht, denn wer will die behandlung schon gerne alleine zahlen?

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Also betrifft das nur einseitige Kreuzbisse, die operativ korrigiert werden müssen? Ich dachte, das ginge sowieso nicht ohne OP?!

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Also betrifft das nur einseitige Kreuzbisse, die operativ korrigiert werden müssen?

Genau

Ich dachte, das ginge sowieso nicht ohne OP?!

Natürlich geht es auch ohne, es stehen ja nur die Zähne im Kreuzbiss, nicht die Kiefer, also muss man die Position der Zähne mit der Zahnspange korrigieren. S wurde es zumindest auch bei mir gemacht. Es wurde bei mir zwar überlegt zu operieren (sehr minimaler Überbiss), hatte aber nichts mit dem Kreuzbiss zu tun und war auch nur angedacht damit ich dasüber die KK bezahlt bekommen hätte, nur lege ich mich für sowas nicht unters Messer (ging glaube ich um 0,8mm).

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