SanneB

Arztwechsel durch Umzug --> Kosten

Ich habe seit letztem Dezember eine feste Spange in OK und UK. Bis jetzt ist alles gut und ok. Mein Arzt ist auch echt spitze!

Allerdings bin ich zum 1.8. umgezogen (Diplomarbeit) und wohne nun 550km von meinem KFO weg. Er hat mich an eine Kollegin empfohlen bei der ich heute war. War auch alles prima, sehr nett und kompetent.

Ich bin Privatpatientin und zahle alles selbst, da ich über 18 bin. Bei meinem alten KFO habe ich damals den Kostenvoranschlag/Behandlungsplan unterschrieben für 4000 Euro. Da ich ja nun den Arzt wechseln musste, stellt sich mir nun die Frage, ob ich mich für die 4000 Euro quasi "verpflichtet" habe, oder ob ich immer nur die erbrachten Leistungen zahlen muss. Die Abrechnung erfolg quartalsweise. Ich habe heute nämlich einen riesen Schreck bekommen, als ich darüber nachgedacht habe, dass von der neuen KFO ja jetzt der neue Kostenvoranschlag/Behandlungsplan kommt - und was dann mit dem Alten ist. Bis jetzt habe ich ca. 2300 Euro bei dem alten Arzt bezahlt und wie der neue Plan aussieht weiss ich noch nicht. Aber muss ich dem alten Arzt trotzdem die am Anfang veranschlagten 4000 Euro bezahlen?

Ich würde ja sagen nein, aber mein Freund macht mich verrückt und sagt "ja", ich hätte mit dem Behandlungsplan eine Verpflichtung unterschrieben.

Kennt sich da jemand aus? Igendwelche Erfahrungen? Ich hoffe. Ich habe nämlich gerade beim alten KFO angerufen und die, die die Abrechnungen macht, ist erst zum 1.10. wieder da - und die Frage brennt mir unter den Nägel...

Danke im Voraus!

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also von der Logik her, zahlst du im Endeffekt nur das was dann auch gemacht wurde, der KV ist ja nur eine Richtlinie was ansteht, was gemacht und und wieviel es kostet.

Wenn der Patient tot umfallen sollte (gott bewahre), dann muss ja auch nicht die Verwandschaft dafür zahlen!

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Du hast vermutlich eine Vereinbarung zu den Leistungen unterschrieben und eine bestimmt Summe.

Du zahlst nur das, was aus dieser Vereinbarung stattfand und eingesetzt wurde.

Ein dummer Vergleich: wenn Du einen Kostenvoranschlag einer Kfz-Werkstatt bekommst und dort unter anderem eine neue Auspuffanlage veranschlagt wird, die aber folgend nicht eingebaut wird, kann sie auch nicht an Dich berechnet werden.

Bzgl. des neuen Kostenvoranschlags kannst Du ja die Gelegenheitnutzen und auf Basis Deiner Erfahrungen genauer hinsehen, was Du künftig wirklich an Leistungen und Behandlungsmitteln wünscht. Vielleicht kannst Du das Gesamtbudget so ein wenig reduzieren, sollten Spielräume vorhanden sein.

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Du hast vermutlich eine Vereinbarung zu den Leistungen unterschrieben und eine bestimmt Summe.

Du zahlst nur das, was aus dieser Vereinbarung stattfand und eingesetzt wurde.

Unterschriebene Vereinbarung war der Behandlungsplan über 4000 Euro. Also das heisst ich zahle den Teil, der aus dem Behandlungsplan umgesetzt wurde, sprich die 2400 die ich bis jetzt gezahlt habe. Der Rest, der nicht stattfindet, ist damit hinfällig. Richtig? Ich hoffe :-)

Ich danke Euch auf jeden Fall schon mal! Mein Freund hat mich ganz verrückt gemacht...

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Also das heisst ich zahle den Teil, der aus dem Behandlungsplan umgesetzt wurde, sprich die 2400 die ich bis jetzt gezahlt habe. Der Rest, der nicht stattfindet, ist damit hinfällig. Richtig? Ich hoffe :-)

richtig, nur die erbrachte Leistung!

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also soweit ich das richtig verstanden habe zahlst du monatlich eine feste "Rate", oder ? Dann kann es nämlich sein das dein KFO schon mehr Leistungen erbracht hat und du etwas nachzahlen musst. Fakt, du zahlst nur das was gemacht /erbracht wurde.

Wenn du also auf genaue Quartalsabrechnungen die 2400€ gezahlt hast, dann wars das, bei monatlichen vereibarten Raten wiederum kann es sein das eine Partei in Vorleistung gegegangen ist, d.h. er schon "mehr gemacht" hat oder du schon im voraus mehr bezahlt hast.

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Nein, ich zahle keine Raten. Er rechnet jedes Quartal ab was er gemacht hat und ich bezahle dies dann direkt. Also, dann sollte ich ja aus dem Schneider sein...?!

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Habe diesen Thread entdetckt und klinke mich mal hier ein:

Es steht, aus privaten und beruflichen Gründen bei mir evtl. auch ein Umzug an.

Wohne momentan ja in Köln, und es würde in den Frankfurter Raum bzw Hanau gehen.

Kann ich die Behandler halten? KFC ist ja nicht so schwierig, wäre ja nur 2 mal, aber was ist mit dem KFO? Wie oft muss man ca hin, in wlechen Intervallen? Habe ja vor, Köln oft zu besuchen, gerade in der Anfangszeit, wo man noch nicht so viele Menschen im neuen Ort kennt. Hat damit schon einer Erfahrungen?

Stelle mir das schwerer vor, zu wechseln, denn dann müssten KFO und KFC ja das gleiche Konzept übernehmen und gleich weiterbehandeln, womit sie evtl. nicht einverstanden wären?

Genaueres klärt sich bis Ende des Monats, aber mir gehen so viele Fragen durch den Kopf..

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Stelle mir das schwerer vor, zu wechseln, denn dann müssten KFO und KFC ja das gleiche Konzept übernehmen und gleich weiterbehandeln, womit sie evtl. nicht einverstanden wären?

Genau das frage ich mich im Moment auch... Bei mir steht eventuell auch ein Umzug an und ich müsste den KFO wechseln! Wie läuft sowas ab?

Das nächste Problem bei mir ist, dass meine KK die Behandlung zahlt, ich diese aber auch wechseln müsste und ich wäre bei wem anders familienversichert. Müssen die das zahlen?

fragen über Fragen!

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Hmmm, also ich glaube, dass die das dann auch zahlen müssen. Schließlich sind die KIG nicht von KK zu KK unterschiedlich, sondern überall gleich.

Frag doch einfach mal bei deiner KK nach.

Bei mir stand es letztens auch zur Debatte die KK zu wechseln, da hieß es dann, dass die das übernehmen müssen.

Könntest auch mal deinen KFO fragen, der hat sowas doch bestimmt auch schon mitgemacht?

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Wie es mit dem Kassenwechsel in der Behandlung aussieht, kann ich nicht beantworten.

Der Arztwechsel wird vom neuen Arzt formal vorgenommen: er fordert die Unterlagen bei seinem Kollegen an und das Ganze kann nahtlos weitergehen, wenn das Versenden davon keine Monate dauert.

Wenn man am Anfang der Behandlung steht, ist das konzeptionelle ggf noch gut umstellbar. Nivellieren ist eben nivellieren. Im Anschluss allerdings kann es durchaus aus, dass die Ärzte unterschiedlich Wege gehen möchte, war bei mir auch so. Der Zeitpunkt war aber recht günstig, da die aktive Phase mit Verschieben, Kippen etc. noch nicht begonnen hatte.

Ich habe 30min Bahn zum KFO plus 10min zu Fuß, das ist für mich Grenze, weil es noch mit dem Beruf unter einen Hut gebracht werden muss und KFO-Öffnungszeiten und meine Arbeitszeiten sind leider fast deckungsgleich.

Ich würde nach einem Umzug wenn möglich vielleicht noch 1-2 Mal zum Alten gehen und diese Zeit nutzen, um in Ruhe den anderen KFO auszusuchen. Ggf. mehrere Termine machen, bis man ein gutes Gefühl hat.

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Danke Chris. Nunja, bei mir ginge es ja um einen Wechesl von Köln nach Frankkurt bzw. Heidelberg.. Würde zwar bei einem Umzug eh noch of alte Freunde besuchen, die man dann mit KFO Besuchen kombinieren könnte. Ich arbeite ja zum Glück nso, dass ich einige Tage am Stück abreisse, und dann wieder mehrere Tage frei habe. Wäre also möglich. Beim Chirurg ist das noch ne krassere Sache, finde ich. da hat man gerade Vertrauen gefasst...

Wie oft müsst ihr denn im Verlauf der Behandlung zum KFO? Wenn es nicht jede 2 Wochen ist, würde ich in Köln bleiben. Alle 2-3 Monate wäre natürlich perfekt, da würde ich nicht wechseln..

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Wie oft müsst ihr denn im Verlauf der Behandlung zum KFO? Wenn es nicht jede 2 Wochen ist, würde ich in Köln bleiben. Alle 2-3 Monate wäre natürlich perfekt, da würde ich nicht wechseln..

Tendenziell, alle 6 Wochen, aber wenn irgendwelche neuen "Spielzeuge" gebraucht werden, muss ich eine Woche nach dem Bogenwechsel schon mal wiederkommen.

mfg,

otori

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