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susisschwester

Bimax oder "nur" Kinnplastik ?

Liebe Leut',

mich würden Meinungen/Erfahrungen von Leuten interessieren, die sich in einem ähnlichen Zwiespalt (siehe Betreffzeile) wie ich befunden haben oder befinden?

Ich habe mich im Jahr 2007 in kieferorthopädische Behandlung begeben wegen des Engstandes meiner Frontzähne, der zunehmend schlimmer wurde.

Zusätzlich habe ich ein fliehendes Kinn, das mich im Profil schon immer gestört hat.

Seiner Zeit (2007) gab es eine kombinierte Behandlungsplanung, d.h. KFO + UK-Vorverlagerung (Aussage KC und KFO damals: OK-Verlagerung wäre sinnvoll, könne ich aber noch später entscheiden).

Meine Zähne sind soweit eingestellt, die OP sollte eigentlich im Oktober 2009 stattfinden. Ich bin aber unsicher, ob ich das wirklich tun soll, denn

1. heißt es jetzt, es müsste in jedem Fall eine Bimax sein, nur UK-Verlagerung macht keinen Sinn,

2. mein ästhetisches "Problem" wird durch die Bimax kaum korrigiert, d.h. die Distanz, um die der UK in der Bimax vorverlagert wird, wäre nicht ausreichend, um das fliehende Kinn zu beseitigen. Dafür wäre einen spätere Kinnplastik (KP) erforderlich.

3. Nach Aussage meiner KFO kann sie auch ohne OP eine befriedigende Einstellung der Zähne, d.h. einen vernünftigen Biss, erreichen. (Am fliehenden Kinn ändert das halt nichts).

Ich dreh und wende das Thema und komm zu keinem Ergebnis für mich. Aus ästhetischen Gründen könnte vielleicht die reine Kinnplastik ausreichend sein?

Andererseits gibt es einen von der Krankenkasse genehmigten Behandlungsplan für einen kombinierte kieferorthopädische und kieferchirurgische Behandlung, was ja wohl bedeuten muss, dass eine Kieferfehlstellung in einem Ausmaß vorliegt, dass eine Korrektur sinnvoll ist.

Andererseits betonen umsichtige KC auch immer wieder, dass es sich bei der Bimax um einen reinen Wahleingriff handelt. Wie sich der Eingriff (Bimax) auf die Kiefergelenke auswirken wird, könne man nicht vorhersagen. Es gäbe auch Fälle, wo Probleme erst nach der OP auftreten oder nach der OP schlimmer geworden sind.

Ich habe momentan keine Kiefergelenkprobleme. Abnutzungserscheinungen des einen (rechten) Kiefergelenks gibt es aber schon (auf Röntgenbildern zu erkennen). Ob das später mal Probleme bereiten wird, wer weiß das schon.

Ich weiß also letzlich nicht, ob ich die Riskien der Bimax eingehen soll, wenn es an meinem Kinn nichts ändert, und später eh noch eine KP notwendig wäre.

Sollte ich die Bimax dann nicht lassen und gleich die KP machen?

LG

Susisschwester

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Hi Susisschwester,

ich war in einer ähnlichen Situation wie du. Allerdings wa rbei mir nie die Frage, ob Bimax ja oder nein, sondern eher ob ich gleichzeitig noch ne Kinnplastik mitmachen lasse. Ich habe mich dann doch für die zusätzliche Kinnplastik entscheiden, damit das Ergebniss auch harmonisch wirkt (HIER siehst du vorher/nacher Bilder)

Erst mal eine Frage vorweg: Bekommst du die Behandung von der KK bezahlt?

-Wenn ja:

Dann hat sich deine Frage doch direkt erledigt. Die Bimax wird doch von der KK gezahlt. Sie verbessert die "Funktionalität" deiner Kiefer und du erhälst ein wenig mehr Lebensqualität. Dabei kannst du dein Kinn doch gleich mit richten lassen. Falls dir das zu viel wird, kannst du dies immer noch bei der Metall-Entfernung machen lassen.

Wenn du nur eine Kinnplastik machen lassen willst, hast du immer noch eine Kieferfehlstellung und vor allem viel höhere Kosten, da die KK die KP bestimmt nicht zahlen wird.

-Wenn nein:

Auch dann würde ich lieber eine Bimax bevorzugen. Mir ist eine korrekte Kieferstellung wichtiger - und damit die Prävention evtl. Probleme in einigen Jahren, als nur die Ästhetik. Dann würde ich die Kinnplastik lieber später machen lassen - je nach finanzieller Lage.

So sehe ich es ;)

Gruß Steffen

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