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Susine

Segmentosteotomie vs. chirurg. GNE

wer kann mir etwas zu Vor- und/ oder Nachteilen der Segmentosteotomie im Vergleich zur chirurgisch unterstützten GNE nennen?

konkret: in meinem Fall muss der OK transversal gedehnt bzw. verbreitert werden.

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greife diesen alten Thread von mir aus gegebenem Anlass nochmal auf.

Mein KFO meinte es gibt KC, die eine transversale Dehnung des OK mit einer chirurgisch gestützen GNE erreichen, andere wiederum setzen auf die two-pieces-maxialla also die Zweiteilung des OK.

Kann mir jemand den Unterschied erklären bzw. Vor- oder Nachteile?

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Hmmm also bei mir wird eine Segmentosteotomie gemacht. Der Vorteil ist sicher, dass die Segmentosteotomie gleichzeitig mit einer OK oder UK VV/RV gemacht werden kann und man sich dann eine Operation spart. Man muss nicht zuerst die GNE machen und dann noch ne zweite Operation, sondern kann alles auf einmal machen.

Ich denke aber, dass man die Segmentosteotomie nur machen kann wenn der OK nicht zu sehr transversal gedehnt werden muss. Denn ab einer gewissen Grösse des Spalts zwischen den Knochen heilt das ganze dann nicht mehr (ca. 4mm sind glaube ich die Grenze). Wenn der OK also mehr gedehnt werden muss, dann muss man fast eine GNE machen.

Wenn aber wenig fehlt würde ich eher zu einer Segmentosteotomie tendieren, da man so einfach eine OP weniger hat und schneller fertig ist.

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Grabe meinen eigenen Thread nochmal aus, da ich einen interessanten Artikel zum Thema gefunden habe, welchen ich nachfolgend zitiere:

"Bei Patienten, die für eine kieferorthopädisch-chirurgische Korrektur vorgesehen sind, scheint eine zu schmale Maxilla ein besonderes häufiges Problem zu sein."

dieses Problem trifft auf mich zu

"Es ist oft schwierig, präoperativ die erforderliche Breite mit kieferorthopädischen Mitteln herbeizuführen, ohne die Zähne zu stark zu kippen oder die Zahnwurzeln durch die bukkale Wand des Alveolarfortsatzes nach außen zu bewegen."

Deshalb möchte ich auch keine konservative GNE machen lassen, obgleich mir das von verschiedenen KFO's regelrecht aufgeschwatzt wurde...

"Eine Segmentosteotomie in der Le-Fort-I-Ebene ist zwar möglich, jedoch gewinnt man dadurch nur etwa 5 mm an Breite und die Komplikationsrate ist relativ hoch."

Diesen Behandlungsvorschlag bekam ich auch von einem KC. Die Risiken schrecken mich aber eher ab.

"Eine präoperative kieferchirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung kann dagegen ambulant durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung der Prinzipien der Distraktionsosteogenese lässt sich auf diese Weise eine deutliche und stabile Weitung des Oberkiefers durchführen."

Aus diesem Grund favorisiere ich die chirurgische GNE

Nur wie rede ich das meinem Wunsch-KC aus, der die Segmentosteotomie der chirurgischen GNE vorzieht??

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Hallo Susine,

ich finde, dass du ein Recht hast, mitzuentscheiden, vor allem, wenn dir die Risiken zu hoch sind.

Ich bin ja so ein Fall, bei mir wurde der OK vorverlagert und gleichzeitig gespalten, und ich musste nochmal operiert werden, weil alles instabil war.

Das wäre vielleicht nicht passiert, wenn vorher eine GNE gemacht worden wäre...

Also setz dich durch;)

Alles Gute!

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@goodnews: vielen Dank für Deinen Hinweis und ja Du hast Recht ich muss schließlich die Risiken tragen. Andererseits habe ich dann auch wieder Angst, dass er ablehnt, wenn ich nicht nach seinen Regeln spiele. Es war in meinem Fall ohnehin schwierig einen erfahrenen KC für eine Re-OP zu finden.

Dir viel Erfolg, dass im zweiten Anlauf alles gut läuft.

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Was wurden dir denn für Risiken genannt bei der Segmentosteotomie? Also ich glaube ich bekomme nach der OP für eine gewisse Zeit einen Transpalatinalbogen um das ganze zu stabilisieren. Wird zwar alles mit Schrauben fixiert, aber mit dem TPA ist es doppelt abgesichert.

Ich bin froh, dass ich keine GNE bekomme, denn ich möchte lieber nur 1 OP. Ich brauche so oder so ev. wegen dem UK eine 2. OP (war zu mindest mal so geplant, aber der neue KFO sieht das vielleicht anders) und dann möchte ich nicht noch eine 3. OP für GNE haben. Allerdings fehlt bei mir in der Breite auch nicht soooo viel. Ich denke 4mm reichen locker.

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Hi Susine,

weiss nicht, ob es so ratsam ist zu versuchen, einen erfahrenen KFC umzustimmen. Unabhängig davon, welche Erfahrungen er hat. Vllt solltest du dich umorientieren? Allerdings ist KFC Neuland und KFO/ZA hinke ich hinterher. Hast du schon versucht mit KFC zu "diskutieren"? Reaktion?

Liebe Grüße

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Ich erhielt kürzlich die Aussage, dass bei einer Segmentosteotomie zeitgleich mit der Kieferverlagerung der Biss und damit die Okklussion exakter eingestellt werden kann als durch eine vorangehende chirurgische GNE.

Im Vergleich zur GNE leuchtet mir diese Erklärung schon ein, denn bei einer GNE dehnt man ja den Kiefer auf, ohne wirklich zu wissen wie die Zahnbögen vom OK und UK am Ende nach der Verlagerung der beiden Kiefer aufeinandertreffen d.h. man hat u.U. etwas überdehnt oder unterdehnt.

Fakt ist, dass eine Segmentosteotomie nur dann in Frage kommt, wenn die transversale Enge im OK nicht allzu groß ist.

Decken sich Eure Erfahrungen bzw. Infos mit meinen Schilderung oder gibt's was einzuwenden?

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