Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Ero86

Wichtige Fragen vor der OP

Servus Leute,

meine OP findet, wie im Vorstellungsthread geschrieben, am 2.12 im Marienhospital Stuttgart statt.

Leider muss ich sagen das ich mit jedem tag mehr Angst davor kriege.

Zum einen ist mein Glück, das ich bisher von jeglichen OPs verschont geblieben bin - und zum anderen hatte ich bisher auch keine Narkose.

Habe mir hier schon öfter die Berichte über die Vortermine durchgelesen - auch hauptsächlich im Marienhospital - darin ist aber nirgends aufgeführt das eine Blutabnahme durchgeführt wird. Ist dies nicht Pflicht, um zu sehen ob ich für eine Narkose geeignet bin? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Ebenfalls wurde ich drauf aufmerksam gemacht das bei so einer OP die Gefahr besteht viel Blut zu verlieren und eine Bluttransfusion eventuell durchgeführt wird. Ist eine Eigenblutspende im Vorfeld im Marienhospital möglich, bzw. hat dies jmd schon gemacht?

Und wie ist das mit den Nerven - jmd. da, bei dem ein Nerv durchtrennt wurde?

Weiß auch nicht wieso ich immer mehr Panik bekomme - ich denke viele Leute gehen da positiver rein, da sie sich optische Verbesserungen erhoffen, da ich eigentlich zu 90% aus gesunheitlichen Gründe diese OP mache bin ich irgendwie eher beunruhigt, als gespannt. (auch aufgrund dessen, das ich nie eine OP hatte)

Wie lange ist man ca. nach der OP krankgeschrieben - was habt ihr für Erfahrungen?

Danke schonmal im Voraus an alle!

Gruß ERO86

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hey Ero,

Bei den Vorterminen Set up, Face bow und Splinteinprobe geht es um die OP-Vorbereitung aus kieferchirurgischer Sicht.

Blut abgenommen wird dir erst am Tag vor der OP, vermutlich wird sich darum der Anästhesist kümmern. Dessen Aufgabe ist es u.a., abzuchecken, ob du körperlich "fit" genug für eine OP bist oder ob gesundheitlich irgendwas dagegen spricht.

Bei der Blutabnahme vor der Op wird i.d.R. geschaut, ob eine Gerinnungsstörung, eine Anämie oder andere Auffälligkeiten vorliegen und ob du aktuell eine Infektion hast. Zudem wird ein HIV- und ein Hepatitis-C-Test gemacht und die Blutgruppe (für den Fall, dass du eine Bluttransfusion benötigst) bestimmt.

Eigenblutspenden werden im Marien meines Wissens nur bei OPs durchgeführt, bei denen ein sehr hohes Risiko für größere Blutverluste besteht.

Normalerweise ist man ca. 6 Wochen nach der OP krankgeschrieben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Blutabnahme und EKG erfolgt bei mir aber eher. Nämlich bis zu zwei Wochen vorher.

Ich denke deshalb, wenn mit dem "Blut etwas nicht stimmt", kann keine OP erfolgen. Ein Tag davor ist von daher viel zu spät.

Und bei mir stand nichts von einem HIV Test. Ich denke, dieser darf auch ohne Zustimmung nicht veranlasst werden, weil dass dem Persönlichkeitsrecht widerspricht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Über den HIV-Test wirst du natürlich vorher aufgeklärt, und er darf nur mit deiner Zustimmung erfolgen. Stimmst du nicht zu, wird darauf verzichtet.

Üblicherweise wird er aber schon gemacht, zumindest kenne ich das so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ein Tag davor ist von daher viel zu spät.

.

Nein, ist es nicht. Labor einen Tag vor der OP ist absolut üblich und ausreichend. Zumal es ja darum geht, sich ein Bild vom aktuellen Zustand des Körpers zu machen und nicht von dem von vor 2 Wochen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also mir wurde gesagt, ich muss diesen Bluttest zwei Wochen vorher machen und so stand es auch auf dem Zettel.

Lesen kann ich nämlich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Amazone, beziehen sich deine Erfahrungen aufs Marienhospital? Oder weißt du noch etwas, das für den Threadstarter bzw. seine Frage relevant sein könnte?

Wenn nicht, und wenn du das Thema trotzdem weiter vertiefen willst, mach bitte einen eigenen Thread dazu auf.

Ich werde nächste Woche im Marien operiert, und bei mir wird das Labor am Tag vor der OP gemacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Annawake, nein, ich werde das Thema nicht weiter hier vertiefen, auch nicht in einen eigenen Thread. Ich wollte nur zum Thema einen Hinweis geben, der durchaus "nett" gemeint gewesen ist. Dass es von Deiner Seite so ein Problem ist, konnte ich nicht wissen.

Ich wünsche dem Threadereöffner alles Gute bei der OP und den Hinweis: Man kann sich auch vor der OP einmal durchchecken (Bluttest und EKG- immer noch) lassen, von meinem KC war es so erwünscht und es war auch nicht verkehrt!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Von meiner Seite gibt es kein Problem. Aber ich habe während meines Studiums schon Einiges über die Abläufe auf operativen Stationen und im OP mitbekommen, weiß also durchaus, wovon ich redemedz-001.gif.

Natürlich kann man das Blut auch 2 oder auch 4 Wochen vor einer OP untersuchen lassen, wenn man ganz sicher gehen will. Am Tag vor der OP bzw. morgens am OP-Tag wird allerdings auf jeden Fall nochmal Blut abgenommen, um für die OP aktuelle Werte zu haben.

Aber jetzt zurück zum Thema.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Von meiner Seite gibt es kein Problem. Aber ich habe während meines Studiums schon Einiges über die Abläufe auf operativen Stationen und im OP mitbekommen, weiß also durchaus, wovon ich redemedz-001.gif.

Natürlich kann man das Blut auch 2 oder auch 4 Wochen vor einer OP untersuchen lassen, wenn man ganz sicher gehen will. Am Tag vor der OP bzw. morgens am OP-Tag wird allerdings auf jeden Fall nochmal Blut abgenommen, um für die OP aktuelle Werte zu haben.

Aber jetzt zurück zum Thema.

Du verstehst es einfach nicht. Nicht ICH habe es so bestimmt, sondern mein Arzt hat es so bestimmt und ich glaube der hat auch ein Studium hinter sich gebracht.

Hat übrigens mit "zickig" sein nichts zu tun. Ich habe nur gedacht, dass sich jeder hier austauschen und seine Erfahrungen berichten kann.

So, jetzt ist aber gut, bevor mit noch mehr Vorwürfe gemacht werden. Schreibe Du nun was zum Thema- Du hast freie Bahn!:mrgreen:

Alles Gute

Amazone

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ob man im Blut sieht, ob man grundsätzlich für eine Narkose geeignet ist, kann ich leider nicht sagen aber es ist natürlich sehr wichtig dem Narkosearzt beim Vorgespräch zu sagen, ob und welche Allergien man hat, wie viel du aktuell wiegst und natürlich auch wahre Angaben über Alkohl- oder Zigaretten-Konsum usw. anzugeben.

Die Nerven werden bei der OP sehr gereizt aber bei mir wurde kein Nerv durchgetrennt.

Ich (Bimax-OP) war 6 Wochen + 2 Tage krankgeschrieben obwohl hier auch einige sehr viel eher wieder arbeiten oder in der Schule waren, es kommt ganz auf den Heilungsprozess darauf an. Bei mir war es auch nur aus gesundheitlichen Gründen obwohl ich mich jetzt doch schicker als vorher finde, weil alles ebenmäßiger und "weicher" am Kinn geworden ist :-) .

Wenn du Fragen hast, dann stell sie hier oder deinem Arzt, das Forum hat mir persönlich sehr sehr viel Angst vor der OP genommen!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0