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vika77

Angst vor der Op und Angst, dass keine Veränderung eintritt

Ich habe unheimliche angst davor bei der Op entweder aufzuwachen (ich bin mal bei einer magen/darm Spiegelung aufgewacht). Ich träume sehr oft davon, obwohl ich eigentlich weiß, dass es realitisch gesehen nicht passieren wird, aber ärzte sind ja auch nur menschen. wer weiß, ob da nicht auch mal was schief geht bei der menge des narkosemittels.

Darüber hinaus frage ich mich ständig, wie es wohl sein wird mit diesen ganzen schläuchen aufzuwachen. wenn ich schon daran denke, eine magensonde zu bekommen, könnte ich durchdrehen. ich bin bei sowas total empfindlich und der gedanke ein schlauch wird mir durch die nase geschoben bis in den magen, versetzt mich in angst.

das zweite problem, was mich begleitet ist. verändert einen diese op wirklich?

Der Gesichtschirug in Münster hat zu mir gesagt, dass er wahrscheinlich nur den Oberkiefer operieren wird und das mein gesicht danach harmonischer aussehen wird. Harmonischer ist ja schon mal gut, aber da ich ein doch schon eher markantes kinn habe für eine frau, frage ich mich, ob das überhaupt dann harmonischer ausssehen wird, weil ich ja spontan bei kinn immer an den Unterkiefer denke. na gut. das zusammenspiel ist natürlich schon wichtig, denn wenn der Oberkiefer zurückliegt, ist der Unterkiefer ja automatisch markanter.

hat jemand damit schon mal erfahrung gemacht? sprich das selbe problem gehabt markantes kinn und oberkiefervorverlagerung?

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Hey,

bei einer Magen- bzw. Darmspiegelung wird keine "wirkliche" Narkose gemacht, sondern meist nur eine Analgosedierung. Ich hatte diese Untersuchung auch mal und war eigentlich die ganze Zeit wach.

Eine Narkose läuft ganz anders ab: du bekommst andere Medikamente bzw. eine viel höhere Dosierung, so dass das Bewusstsein sicher ausgeschaltet ist. Zudem wirst du am Monitor überwacht. Der Anästhesist kann daran nicht nur EKG, Blutdruck usw. überwachen, sondern erkennt auch, ob die Narkose zu flach wird, d.h. ob du beginnst, mehr (z.B. Schmerzen) wahrzunehmen (das alles aber noch in einem Zustand, den du nicht bewusst mitkriegst) und die Narkose dann entsprechend steuern.

Bei einem guten, erfahrenen Anästhesisten kommt es eigentlich nicht vor, dass man während der Narkose aufwacht. Sprich deinen Arzt (auch den Narkosearzt) aber auf jeden Fall beim Vorgespräch darauf an. Vielleicht wird er dir einen Teil der Angst nehmen können bzw. wenn er weiß, dass du schon mal bei etwas aufgewacht bist, einfach ganz besonders gut auf dich aufpassen.

Ich werde nächsten Donnerstag operiert, und ich habe auch Angst. Vor Komplikationen bei der OP (bei mir ist es die Angst, eine Sepsis, Blutungen oder eine schwere Transfusionsreaktion zu bekommen) und auch davor, dass das Aussehen sich nicht wirklich verbessert hat oder ich mir nicht gefallen werde oder so...Ich werde meinen Operateur zwar nochmal darauf ansprechen, aber letztlich muss man sich doch darauf verlassen, dass er weiß, was er tut...

Eine Patentlösung gegen die Angst (außer Ablenkung und Verdrängen - aber ob das so gut ist?????) hab ich auch noch nicht gefunden...Wenn dir was Gutes einfällt, sag mir Bescheid, okay?

Hoffe, ich konnte ein bißchen helfen.

Mitfühlende Grüße, Annawake

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es hilft mir schon.

ich versuch zur zeit mich angemessen damit auseinanderzusetzen (sonst wäre ich ja auch nicht hier, wenn ich es verdrängen wollen würde). das problem an der ganzen sache ist auch, dass ich noch fast 1 jahr warten muss. ich wünschte, ich hätte es auch nächste woche. dann wäre es endlich weg. naja nächste woche bekomme ich erstmal die zahnspange. davor graut es mich auch schon etwas, aber ich bin froh, dass es endlich losgeht.

viel glück bei deiner op

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Hi,

bei mir wird auch nur der OK operier am 14.10. in Nordhorn....und ich muss sagen, dass meine Angst auch größer wird, weil ich mir auch unter der Veränderung noch nicht viel vorstellen kann, aber ich erhoffe mir, dass meine anderen Probleme dann weniger werden.

Wann wird denn deine OP sein, oder weißt du das noch nicht??

Hast du schonmal von der OP geträumt??

LG

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ja, ich hab schon öfters davon geträumt. entweder wach ich mitten in der op auf oder ich schlaf nicht ein und die ärzte fangen einfach an.

:(

die op wird im sommer 2010 sein

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Also ich muss sagen, aufgewacht bin ich im Traum noch nicht, aber ich träume oft davon wie es danach ist oder dass ich direkt nach der OP völlig verwirrt durch die Strassen laufe....is halt auch ne Art der Verarbeitung...

....ich denke aber, dass die Narkosen im Krankenhaus sehr gut überwacht sind....ich will aber auch gerne Berichten wenn ichs durch habe...

LG

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Da musst du keine Angst haben. Ich hatte vor 7 Wochen meine erste op und ich habe nichts davon mitgekriegt. Als ich aufgewacht bin, dachte ich sogar, dass es noch gar nicht angefangen hatte und dass das fehlende gefühl von der Narkose kommt. Dabei war alles nach 3 Stunden op vorbei.

Das aussehen verändert sich dahingehend,dass man sich wohler und selbstbewusster fühlt. Das harmonische ist keine Floskel , sondern es stellt sich ein gutes Gefühl ein, wenn man in den spiegel schaut. Natürlich erst nachdem die Schwellungen weg sind. :)

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Hey,

Bei einem guten, erfahrenen Anästhesisten kommt es eigentlich nicht vor, dass man während der Narkose aufwacht. Sprich deinen Arzt (auch den Narkosearzt) aber auf jeden Fall beim Vorgespräch darauf an. Vielleicht wird er dir einen Teil der Angst nehmen können bzw. wenn er weiß, dass du schon mal bei etwas aufgewacht bist, einfach ganz besonders gut auf dich aufpassen.

Eine Patentlösung gegen die Angst (außer Ablenkung und Verdrängen - aber ob das so gut ist?????) hab ich auch noch nicht gefunden...Wenn dir was Gutes einfällt, sag mir Bescheid, okay?

Hoffe, ich konnte ein bißchen helfen.

Mitfühlende Grüße, Annawake

Hallo:-),

also eine Patentlösung gegen die Angst vor der OP habe ich so wirklich auch noch nicht gefunden, aber ich werde von OP zu OP aus meiner Angst schlauer und weiß, was ich brauche, um meine Angst gering zu halten.

Kurzum: ich merke, dass es am Besten ist, wenn man seine Ängste und Sorgen auf jeden Fall den Narkoseärzten im Vorgespräch mitteilen sollte, indem man seine Fragen stellt und ganz klar seinen Willen äußert, was man nicht möchte, wie zum Beispiel: "mir wird immer nach der OP schlecht bei der Narkose, kann man mir deswegen während der OP etwas zusätzlich dagegen geben?" ...oder... "ich möchte keine Magensonde haben, ist das möglich?."

Man wird auf jeden Fall immer eine sehr konkrete Antwort von dem Untersuchungsarzt bekommen und die Ängste werden dadurch geringer.

Letztlich bekommt man dann ja spätestens eine 1/2 Stunde vor der OP seine Scheißegaltablette oder -Saft.

Ansonsten können Angehörige vorher die Angst vor der OP nehmen, oder aber auch verstärken. Das ist bei jedem anders und muß man selbst erfahren.

Eins kann ich sicher sagen nach 3 OP`s: Angst vor der OP ist groß, aber letztlich merkt man nach der OP, dass die Angst immer viel zu groß war, als man hätte Angst haben müssen:-).

Viel Glück für deine OP,

lg, janine67

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Ich wurde jetzt auch am 21.10 operiert. Hatte auch Angst vor der Narkose. Ich kann berichten, dass die Narkose sehr gut war. Ich hatte ein leichtes kribbeln in beiden Armen und weg war ich.

Nach der Narkose war ich auch nicht wirr im Kopf, aber ich muss sagen die ersten zwei stunden ist man doch noch recht vergesslich.

Eine Magensonde habe ich auch bekommen. Die merkt man gar nicht ausser in der Nase. Sollte dass aber Weh tun sollen die Krankenschwestern dir das Nasenloch mit Bepanthen einschmieren. Klar wenn sie raus kommt ist es am besten.

Gruß Miro

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das zweite problem, was mich begleitet ist. verändert einen diese op wirklich?

Der Gesichtschirug in Münster hat zu mir gesagt, dass er wahrscheinlich nur den Oberkiefer operieren wird und das mein gesicht danach harmonischer aussehen wird. Harmonischer ist ja schon mal gut, aber da ich ein doch schon eher markantes kinn habe für eine frau, frage ich mich, ob das überhaupt dann harmonischer ausssehen wird, weil ich ja spontan bei kinn immer an den Unterkiefer denke. na gut. das zusammenspiel ist natürlich schon wichtig, denn wenn der Oberkiefer zurückliegt, ist der Unterkiefer ja automatisch markanter.

hat jemand damit schon mal erfahrung gemacht? sprich das selbe problem gehabt markantes kinn und oberkiefervorverlagerung?

Hallo!

Bei mir ist es sehr ähnlich... Ich war auch erst aus asthetischen Gründen beim Arzt, erst danach hat sich die medizinische Notwendigkeit herausgestellt. Ich finde mein Kinn auch zu markant und bei mir soll jetzt der OK vorverlagert werden... Der KFC hat gemeint, dass eine alleinige Kinnreduktion das Profil nur verflachen würde. DFa hat er ja schon recht. Hast Du Dir von deinem KFC ein vorher/nachher Foto erstellen lassen?

Da kann man das ganze ja ganz gut beurteilen. Hast Du trotzdem über eine Kinnreduktion nachgedacht?

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Hey,

Ich hab auch ein bisschen Angst vor der Vollnarkose. Hatte halt noch nie eine und hab schon immer Angst davor gehabt. Hab auch mal so einen dämlichen Traum gehabt, bei dem ich geträumt habe, dass ich bei einer Kieferoperation sterbe. Und das war bevor ich mich überhaupt mit dem Thema Kieferoperation befasst habe. Also wenn ich das jetzt träumen würde, dann würde das unter Verarbeitung laufen, aber damals hab ich ja noch gar nicht an OP und so gedacht!

Aber eine Vollnarkose hat auch seine Vorteile. Meine erste Regionalanästhesie war nämlich auch nicht so witzig.

Hatte vor 2 Jahren eine Operation an der Achillessehne mit Regionalanästhesie (Periduralanästhesie). Bekam vor der OP auch so ne "Scheissegal-Tablette". Nur hat die bei mir eher das Gegenteil bewirkt. Von Ruhe keine Spur. Ich war quietschfidel, hab mit dem Anästhesist noch Scherzchen gemacht und so. Leider ist das Betäubungsmittel dann zu weit Richtung Herz aufgestiegen, so dass es die Lungen- und Herzfunktion etwas lahmgelegt hat. Hatte dadurch einen extrem langsamen Puls (weniger als 30 Schläge/min.) und dadurch konnte nicht mehr genug Blut ins Hirn gepumpt werden :shock: Ich weiss noch, wie ich zu einer Schwester gesagt habe, dass ich mich nicht so toll fühle und kaum atmen könne und dann war ich schwupsdiwup ohnmächtig. Als ich dann wieder bei Sinnen war, stand der Anästhesist grinsend vor mir und hat gemeint ich sei kurz abgetaucht und sie hätten mir ein bisschen Atropin spritzen müssen um meinen Kreislauf wieder auf Vordermann zu bringen. Irgendwie war das schon nicht so ne tolle Erfahrung. Und was am nervigsten war, war das gepiepse vom EKG. Mein Herz wollte wieder mal überhaupt nicht im Rhythmus schlagen und so hab ich ständig gehört wie unregelmässig mein Herz schlägt, weil ja für jeden Schlag ein Piepston kommt :evil:

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hey

also ich hab auch mittlerweile ziemlich respekt vor meiner op

angst würd ich net sagen

also die narkose hab ich bei meiner knie op als nicht so schlimm empfunden obwohl ich lieber einen kreuzstich gehabt hätte aba ja

minderjährig bedeutet voll narkose

ich kann mich nicht mehr an wirklich viel erinnern außer dass ich erst mal hochgeschreckt bin und gedacht hab unsere haus is explodiert

aba das war gleich vorbei

was ich sonst noch empfehlen kann is so ein anti-schmerz pflaster das die auf die stelle geklebt wird wo die kanüle oda wie man das nennt hinkommt

es bessert zwar den schmerz nich wirklich

beruhigt die nerven ungemein

alles liebe

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