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Blaubarschbube20

Selbst die Ärzte sind ratlos

Hallo ihr Lieben,

ich hab schon vor einigen Monaten einen Thread eröffnet in dem es darum ging, dass ich ein schiefes Gesicht habe (rechtes Auge liegt höher als das linke und auch der Kiefer zieht etwas nach links). Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, dass ich nen neuen Thread aufmache, aber wenn ich mein Problem in den alten schreibe, sieht sich den ja keiner mehr an und ich möchte wirklich gerne eure Meinungen zu folgendem Sachverhalt hören, da ich sehr sehr verzweifelt bin und nicht weiß wie es weitergehen soll. Ich möchte euch kurz erzählen wie es sich bis jetzt entwickelt hat. Also der erst Schritt den ich gesetzt habe war folgender, dass ich mich in Linz in der Kieferchirurgie forgestellt habe. Wir haben einige Untersuchungen gemacht und es wurde festgestellt dass ich einen leichten Kreuzbiss habe, was mich noch nie gestört hat, weder praktisch noch optisch. Ich teilte der Ärztin mein Problem mit und ihr fiel auch auf, dass eine Asymmetrie vorhanden ist. Es wurde außerdem festgestellt das mein Unterkiefer zu weit vorne ist. Sie war sich auch sicher, dass der Kiefer auf einer Seite weitergewachsen ist, ein verspäteter Wachstumsschub sozusagen. Bei der Szintographie wurde ich radioaktiven Isotopen ausgesetzt die keine gesundheitsschädigende Wirkung haben, aber mit denen das Knochenwachstum nachvollzogen werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde mir immer wieder mitgeteilt, dass man mir helfen kann, da es sich um eine Kieferfehlstellung handeln würde. Eine feste Zahnspange und 2 OP's würde ich benötigen. Ich freute mich schon auf den nächsten Termin, weil ich es kaum erwarten konnte endlich mit der Behandlung zu beginnen. An diesem Termin wurden die Ergebnisse der Szintographie mit mir besprochen und ich konnte nicht glauben was ich dann hören musste. Die Ärztin meinte, die Asymmetrie habe nichts mit meiner Kieferfehlstellung zu tun, wie sie ursprünglich dachte, sondern sei anderen Ursprungs. Die Szintographie habe ergeben, dass beide Kiefergelenke gleich ausgeprägt sind. Daraufhin habe ich einen Termin beim Primaren bekommen, der soll mir jetzt weiterhelfen. Ich habe ihr auch erzählt, dass ich oft starke Schmerzen hinter meinem rechten Auge habe, die sich bis ins Genick fortsetzten. Es ist immer so ein komisches Ziehen zu spüren, was ja eigentlich auch darauf hinweisen müsste, das die Asymmetrie mit der Fehlstellung zu tun hat. Ich war schon so sicher dass mir geholfen werden kann und jetzt bin ich nur noch enttäuscht, ich glaube auch kaum dass mir der Primar weiterhelfen kann. Außerdem weiß ich jetzt nicht ob ich die Behandlung machen soll weil optisch meinte sie, würde sich das mit dem Auge nicht verändern und die Behandlung würde 4 Jahre dauern. Es wäre auch schon die 2 Zahnspange in meinem Leben und ich hab eh schon genug Komplexe, als dass ich die Spange dann auch noch bräuchte. Was glaubt ihr denn, woran die Asymmetrie liegen könnte. Vielleicht war es ja eine Fehldiagnose? Vielleicht hilft die Behandlung ja doch? Ich weiß echt nicht mehr weiter.

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Hallo ;)

Warte erst einmal ab was der Primar sagt und hole dir noch eine zweite Meinung ein, falls du Zweifel hast.

LG

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Ja die Ärtzin hat natürlich gesagt dass ichs machen soll und der Primar wird sicher auch dasselbe sagen. Auch wenns mir mit meinem Problem nicht weiterhilft. Aber wenn ihr euch in meine Situation versetzt, was würdet ihr machen? Gibts vielleicht spezielle Ärzte bezüglich Asymmetrien?

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Hallo!

Ich weiß nicht, ob dir das viel weiter hilft, aber als Augenoptikerin mess ich jeden Tag bei vielen Kunden Augenabstand und Augenhöhe und ich muss dir sagen, dass bei so gut wie 3/4 die Augenhöhe unterschiedlich ist, bei etwa einem Viertel sogar stark unterschiedlich. die beiden Gesichtshälften sind einfach nie symmetrisch...

Es kommt jetzt einfach drauf an, wie stark das bei dir ist und wie sehr es dich belastet!

Ansonsten würde ich dir Ostheopatie empfehlen...

Liebe Grüße, Kyara

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Hallo!

Ich habe ebenfalls ein asymmetrisches Gesicht, allerdings dann wohl nicht so stark wie Du. Und auch meine Augen und Ohren liegen nicht auf einer Ebene. Hinzu kommt ein etwas schiefes Lachen. Z.T. hat dies mit meiner Kieferfehlstellung zu tun, aber meine Kfo ist nicht der Ansicht, dass man mit der Spange alles korrigieren könnte. Wie auch? Der Schädel ist nun mal so gewachsen wie er ist und mit ihm auch z.B. die Augenhöhlen. Da im Nachhinein noch etwas zu korrigieren, dürfte schwierig werden, schließlich kann man nicht den ganzen Schädel "umoperieren". Sicherlich kann man mit der Spange und ggf. Kiefer-Op aber für etwas mehr Symmetrie im Bereich des unteren Schädels/Gesichtes sorgen, bezüglich der Augen wohl eher weniger. Vielleicht solltes Du zusätzlich zu dem Kieferchirurgen noch einen Facharzt für plastische Operationen hinzuziehen, wenn Du sehr unter Deiner Asymmetrie leidest. Dabei sollte aber immer bedacht werden, dass es Risiken gibt und kein Arzt eine "Gelingens-Garantie" gibt. Zudem werden Asymmetrien von einem selbst wohl auch immer stärker wahrgenommen als von anderen, habe ich den Eindruck. Ich gehöre aber ebenfalls zu denjenigen, die es stört, wenn bei ihnen was "schief" ist - deshalb halte ich ja auch schon ziemlich lange durch mit meiner Spange...

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Vielen Dank für eure Antworten. Was meinst du denn mit Osteopathie Kyara? Ach ja, mein Gesicht war ja als ich noch ungefähr 16 nicht asymmetrisch. Ganz sicher. Wie kann es sein, das es sich dann im Laufe der Jahre langsam verschoben hat? Mit über 16 Jahren wächst doch der Schädelknochen nicht mehr weiter. Das ist alles so komisch! Auf Fotos vor ein paar Jahren ist alles noch ganz symmetrisch.

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Was meinst du denn mit Osteopathie Kyara?

Bei der Osteopathie werden Funktionsstörungen erkannt und behandelt. Das kann in sofern hilfreich sein, als dass die Osteopathen ihr Augenmerk auf mehr Knochen legen, als ein Orthopäde. Also auch die einzelnen Schädelknochen, etc. Wenn da irgendwo eine "Fehlstellung" vorliegt kann es u.U. auch zu Asymmetrie führen. (War bei mir so) Die Behandlung wird dann am ganzen Körper, also von Kopf bis Fuß vorgenommen und ist bis auf Muskel***** ( Dieses zensieren nervt bei manchen Wörtern) hinterher schmerzfrei. Das Ergebnis fand ich immer verblüffend, aber das muss jeder selbst entscheiden. Leider ist das keine Leistung der GKV. Aber bevor man zu Chirurgischen Maßnahmen greift kann man ja auch sowas mal probieren...

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Aber wie werden die Knochen bei der Osteopathie dann wieder in ihre richtige Form gebracht? Kann man das dann auch ohne Eingriff machen? Wo gibts denn solche Osteopathen und übernimmt die KK die Kosten oder muss ich das zahlen? Entschuldige dass ich soviele fragen stelle, aber ich freue mich so über jede Antwort die mir etwas Hoffnung gibt da will ich einfach alles wissen. Wie glaubst du denn, stehen meine Chancen dass mir dadurch geholfen werden kann. Wie funktioniert das eigentlich? Hoffe du antwortest mir nochmal.

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Osteopathie ist quasi "Heilen durch Handauflegen", hört sich etwas doof an, aber so ist es. Der Osteopath legt nur die Hände auf verschiedene Stellen und drückt bzw. schiebt ganz leicht. Google doch mal "Osteopathie", da findet sich eine Menge!

Frag mal in einem guten Physiotherapeuten! Dort wird oft sowas angeboten! Die KK zahlt das nicht, aber du kannst dir vom Hausarzt "Manuelle Therapie" aufschreiben lassen und musst dann nur den Aufschlag zahlen!

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Also ich war jetzt beim Primaren und der hat auch etwas Ahnung von Osteopathie glaube ich. Er hat in meinem Gesicht umhergetastet und gedrückt und meinte auch sofort, dass das nix mit dem Kiefer zu tun hat. Er hats auch nicht genau gewusst und hat mich zur Computertomographie geschickt. Jetzt müsste man eigentlich sehen, welchen Ursprung die Asymmetrie hat. Bin schon sehr auf den nächsten Termin gespannt. Wie war denn das bei deiner Asymmetrie Kyara, konnte das ganz behoben werden?

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Bei mir war das ja etwas anders, da die Asymmetrie von der Hüfte ausging. Das ist aber so gut wie behoben, ich geh nur zwei mal im Jahr zur Nachbehandlung.

Auch die CMD ist dabei deutlich besser geworden!

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Hallo Blaubarschbube,

da ich annehme dass du wie ich aus Oberösterreich (oder aus der Nähe) bist, kann ich dir nur meinen Kieferchirurgen empfehlen. Der hat auf den ersten Blick genau erkannt, welche Fehlstellung ich habe.

Ich zitiere mal kurz seine Worte: "Ihr Profil wirkt zwar äußerst harmonisch, dennoch kann ich bei Ihnen eine Oberkieferrücklage um, ich würde sagen, 2mm erkennen."

Ich finde das deshalb so bemerkenswert, weil mein KFO das erst nach der Vermessung der Fernröntgenbilder angesprochen hat, davor hat er überhaupt nicht mit einer Oberkieferrücklage gerechnet. Auch mit den 2mm lag er genau richtig.

Der KFC hat mir dann auch noch empfohlen, die Rücklage nicht chirurgisch beseitigen zu lassen, da ich erstens keine medizinischen Probleme damit habe und zweitens auch keine ästhetischen Probleme.

Also, falls du Interesse hast kann ich dir die Adresse vom KFC gerne per PN schicken.

LG

Luke

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Hi!

Ich wollt dir grad auch sagen, dass eine Asymmetrie oftmals nicht dort den Ursprung hat, wo sie besteht - sichtbar ist.

Kann von vom Becken, Hüfte, Wirbelsäule usw. herkommen.

Bei einem Osteopathen bist du sicherlich gut aufgehoben. Der "renkt" deine Wirbel, Knochen und Strukturen wieder ein...probier es mal aus, wenn das CT nichts neues zeigt.

Viel Erfolg bei deinem Weg!

lg

tarisa

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