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bluebird

Frage an den Kieferorthopäden

Hallo,

ich bin 53, weiblich und habe ziemlich schiefe Zähne. D.h. vorne so eine Art Vampirzähne, Zahnengstand hinten und unten rechts ist der Kiefer ziemlich eingebeult.

Klar hat es lange gedauert, bis ich damit leben und etwas lachen konnte.

Nun aber sagt mir mein Zahnarzt jedes Mal bei einer Wurzelbehandlung, das ja meine Zähne so eng stehen, und es deshalb für ihn so schwierig ist. Und - das hätte man früher regeln müssen. Auf meine Frage , was man tun könnte - eine ordentliche Regulation würde so an die 10.000 Euro kosten. Das ist pure Illusion, denn ich bin grad arbeitslos geworden..

Seine Äußerungen treffen mein recht labiles Selbstwertgefühl in dem Bereich. Und mir kam noch eine Frage: Was passiert, wenn ich mal ein Gebiss brauche??? Das geht ja gar nicht, denn es müsste ja ein schiefes Gebiss sein, oder?

Zudem - ich habe nicht viel gespart, und habe Angst, das ich im Alter mal ohne Zähne herunlaufen muss, weil kein Geld.

Wäre sehr froh über fachmännische Antwort.

Danke Bluebird

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also ich hab hier ja schon einiges an kosten gelesen, aber 10.000 euro waren da noch nie dabei! Geh doch einfach erstmal zu eins, zwei kieferorthopäden, ein erstes beratungsgespräch wird ja von der kasse übernommen und da kann dir konkret was zu deinem fall und den möglichen kosten gesagt werden! Meine KFO sagt immer, dass es nie zu spät ist und man nahezu in jedem alter noch was machen kann. Viel Glück!

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Zähne regulieren geht wohl ziemlich lange - ich selbst bin mit fast 57 erst fertig geworden. Also lass dich nicht verunsichern.

Viele Grüße Beatrix

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Hi bluebird,

lass dir bloß nichts von deinem Zahnarzt einreden. Ich kenne das Problem und kann dich sehr gut verstehen. Da wird man einmal drauf aufmerksam gemacht - und schon guckt man im Spiegel nur noch auf diese eine Stelle und das obwohl es einen vorher kaum oder gar nicht gestört hat.

Du musst bedenken, dass deine subjektive Sichtweise zu diesem Thema durch die Aussagen deines Zahnarztes verstärkt (oder sogar hervorgerufen) wurde. Wenn du das bedenkst, fällt es vielleicht leichter zu verstehen, dass Andere das Problem wahrscheinlich kaum wahrnehmen.

10 000€ halte ich ebenfalls für übertrieben. Die Hälfte ist in so einem Fall denke ich realistisch. Das Alter ist kein Problem. Kieferorthopädische Maßnahmen sind im hohen Alter möglich. Bedenken solltest du allerdings, dass so eine Spange auch nicht gerade etwas besonders ästhetisches ist.

2 Jahre Metall im Mund - nur wegen ein paar Schneidezähnen, die aus der Reihe tanzen?

Ich möchte das hier keinesfalls runterspielen. Ich glaub dir, dass dich das unheimlich stört und kann das auch super gut verstehen. Aber überlege bitte genau, ob es sich wirklich lohnt. Ein paar Beratungstermine bei verschiedenen Kieferorthopäden können dir dabei sicher helfen.

Alles Gute und liebe Grüße

Jason

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Hallo, ich gehöre hier mit fast 44 auch zu der älteren Generation, die eine KO-Behandlung hinter sich hat.

Eine erfolgreiche hängt nicht nur vom Alter, sondern auch vom Zustand der Zähne, Zahnfleisch, Kieferknochen, .... ab.

Ich weiß, dass es bei mir mit 40 quasi 5 vor 12 war und es nur noch eine Frage der Zeit gewesen wäre bis der Kieferknochen erste "Degenerationserscheinungen" gezeigt hätte und einer KO-Behandlung nicht mehr durchgehalten hätte.

Ich würde an Deiner Stelle folgende Fragen klären:

1. sind Zähne, Zahnfleisch, Kieferknochen überhaupt noch in dem Zustand in dem sie eine KO-Behandlung durchhalten

2. was würde passieren, wenn nicht kieferorthopädisch behandelt werden würde

2. gibt es evtl. Alternativen

Zu den Kosten: ich liege mit KO-Behandlung und Bisserhöhung beim Zahnarzt knapp unter 10.000 (abwarten hätte mich wesentlich mehr gekostet - allerdings erst in einigen Jahren).

LG

Bracket

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