Annawake

Bimax, Segment UK-Front und Kinnplastik im Marienhospital am 01.10.09 bei Prof. W.

108 Beiträge in diesem Thema

Was gemacht wurde:

OK-Impaktation um insgesamt 11 mm

OK-Rückverlagerung um 2 mm

UK-"Verlängerung"

Frontsegment UK

Kinnplastik (Kinnvorverlagerung um ca. 7 mm)

Revision der Nasennebenhöhlen.

30.09.09: stationäre Aufnahme.

Am 30.09.09 wurde ich wegen der bevorstehenden OP stationär aufgenommen. Eigentlich hätte ich um 11 Uhr dort sein sollen, war aber aus "logistischen" Gründen (mein Bruder, der mich hingebracht hat, musste um 11 Uhr bereits wieder arbeiten) schon um kurz nach 9 in Stuttgart.

Zunächst wurden die Formalitäten (ÜW reicht übrigens doch nicht, die Frau an der Aufnahme akzeptierte aber die Einweisung meines Hausarztes) erledigt.

Dann meldete ich mich in der Ambulanz, wo zunächst noch einmal mein Biss angeschaut und der Splint anprobiert wurde. Dann wurde mir gesagt, ich solle nochmal Röntgenbilder machen lassen: auf denen, die am Freitag gemacht worden waren, waren meine Lippen wohl zu angespannt, weil die Röntgenassistentin mich angewiesen hatte, den Mund zu schließen, und sie waren für die OP-Planung deshalb nicht zu gebrauchen. Also ab ins Röntgen und nochmal ein Profilbild gemacht.

Dann ging es auf die Station, und ich richtete mich in meinem Zimmer ein. Meine Zimmerkollegin war nicht da, und ich erfuhr, dass sie gerade im OP sei.

Wenig später (um ca. 11 Uhr) wurde ich nochmal in die Ambulanz bestellt, weil Dr. K. nochmal Fotos machen wollte.

Danach folgte ein Gespräch mit einem Anästhesisten (der mir riet, heute nochmal ordentlich reinzuhauen) sowie mit Dr. F., dem Stationsarzt der MKG-Station, der eine Anamnese erhob, mir Blut abnahm usw.

Dann Mittagessen. Den Rest des Mittags verbrachte ich mit Lesen und damit, auf die Besprechung in der Ambulanz zu warten.

Gegen ca. 16.30 musste ich dann nochmal in die Ambulanz. Nach kurzer Wartezeit wurde ich in einen Behandlungsraum gebeten. Einer der Assistenzärzte erschien, klärte mich über die Risiken der OP auf und erklärte mir anhand der Röntgenbilder, was ungefähr gemacht werden sollte.

Dann kam Prof. W. dazu, der die OP-Planung gemacht hatte, und erklärte es mir nochmal genau. Außerdem wurde der "Rand" der inneren UK-Frontzähne weggeschliffen (weiß nicht, warum).

Prof. W. fragte mich, ob er nach der OP jemanden anrufen soll, und ich gab ihm die Telefonnummer meiner Mutter. Er hat sie dann nach der OP auch angerufen, was sie sehr gut fand.

Dann Rückkehr auf Station mit Umweg über den Kiosk zum Erwerb von Keksen und Äpfeln (siehe Ratschlag des Narkosearztes...), Abendessen (Käsebrote und eingelegter Kürbis *shudder*, ich war froh über meine Kekse und Äpfel...) und noch mehr Lesen, um die Zeit totzuschlagen. Langsam hatte ich schon ein komisches Gefühl im Bauch...

Irgendwann dann Einnahme der Nasentropfen, der Beruhigungstablette und Schlafen.

01.10.09: OP-Tag.

Morgens wurde ich um ca. 6 Uhr geweckt, duschte und wusch nochmal ausgiebig meine Haare. Dann bekam ich eine LMAA-Tablette, zog mir Thrombosestrümpfe, OP-Hemd und Netzhöschen an , und kurze Zeit später ging es ab in den OP.

Das Letzte, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich mich mit einer Anästhesieschwester unterhalten habe, die mir den venösen Zugang legte.

01.10.09: IMC, Nachblutung

*** ***Vorsicht, ziemlich heftig*** ***das bitte nur lesen, wenn ihr sowas abkönnt!*** ***

Etwas, an das ich mich zum Glück nicht erinnern kann. Lt. Akte kam ich gegen 14 Uhr nach einer ca. 5-stündigen OP auf der IMC an und war zunächst schläfrig, aber ansprechbar.

Gegen 16 Uhr bemerkten die Pflegekräfte, dass ich eine Herzfrequenz von 133/min hatte. Als dann starkes Nasenbluten dazukam, wurde ein Arzt der MKG gerufen, der meine Nase austamponierte.

Weiter Tachycardie um 144, zunehmede Destabilisierung der Situation.

Irgendwann haben die dann wohl gemerkt, dass ich atemwegs- und kreislaufmäßig zunehmend dekompensierte (RR bei 80, Tachycardie von 144Schlägen/min, Sauerstoffsättigung im Blut bei 80%, Hb irgendwo um 6,5 mg/dl - normal für eine Frau ist 12 mg/dl), und ein Reanimationsteam angefordert. Zu dem Zeitpunkt war ich bewusstlos.

Diese haben dann wohl viel hellrotes Blut (was auf eine Blutung aus einer Arterie schließen lässt)aus Rachen und Lunge abegesaugt und mich wegen der unzureichenden Atmung intubiert, mir "Schockmedikamente", Flüssigkeit und 2 oder 3 Erythrozytenkonzentrate ( verabreicht, daraufhin HB-Anstieg auf ca. 8 mg/dl.

Dann Sedierung mit Ketanest und Dormicum, was eine retrograde Amnesie auslöst, d.h. den Filmriss erklärt... ich bin aber ziemlich froh, dass ich das alles nur aus der Akte weiß und mich an nichts erinnern kann. Ich wurde auf die Intensivstation wohl bis Freitag Morgen oder Vormittag beatmet und war quasi während dieser Zeit nochmal in Narkose.

Dr. Sch. hat mir später erklärt, dass so etwas sehr, sehr selten ist. Zu behandlungsbedürftigen Nachblutungen kommt es wohl ca. einmal im Jahr, und so etwas wie bei mir, wo der Patient beatmungspflichtig wird, passiert so gut wie nie.

Die Ursache ist wohl, dass in der Nase viele Gefäße verlaufen und eines davon sich durch Blutdruckschwankungen in der frühen postoperativen Phase "geöffnet" und stark geblutet hat.

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

Am Freitag Nachmittag wurde ich dann langsam wacher. Ich hatte keine Schmerzen, war aber sehr schlapp und habe noch nicht soo viel mitgekriegt, und irgendwie war mir auch alles ziemlich egal.

Ein Arzt kam und redete mit mir, aber irgendwie war alles sehr anstengend und ging auch ein bißchen an mir vorbei. Ich glaube, dass auch Prof. W. mal da war.

Und ratet mal, wonach ich als 2. gefragt habe (nach "wo bin ich" ...) - nach einem Spiegel. Die haben auch einen kleinen Spiegel gebracht, so dass ich einen Blick auf mein sehr, sehr angeschwollenes Gesicht werfen konnte. Gesehen habe ich zum Glück aber nicht sehr viel.

Abends kamen dann meine Mum und mein Bruder (worüber ich mich sehr gefreut habe), und lieb Brüderlein wurde erstmal schlecht, als er mich da so liegen sah.... Trotz der Müdigkeit und Gleichgültigkeit war ich doch sehr froh, dass sie da waren.

Die Pfleger auf der Intensivstation haben sich übrigens sehr lieb und supergut um mich gekümmert und sehr gut auf mich aufgepasst.

Samstag und Sonntag (2. und 3. Tag post OP): Verlegung auf Normalstation

Samstag Morgen durfte ich mich waschen, und die Nadel an der Hand, die eh nicht mehr in der Vene lag, wurde gezogen. Ein Physiotherapeut kam und überzeugte sich davon, dass ich allein stehen konnte, und vormittags wurde ich dann auf die MKG-Station verlegt. Ich freute mich sehr und nahm mir alles Mögliche vor, was ich machen wollte - aber von wegen.

An diesem Tag ging es mir sehr schlecht, ich hatte gerade genug Energie, um auf die Toilette zu gehen. Außerdem rumorte mein Bauch die ganze Zeit und mir war schlecht. Auch das Atmen klappte nicht so gut, v.a. mit Kühlmaske hatte ich ständig das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen.

Ich wurde mit einem Sitzwagen ins Behandlungszimmer gefahren, bekam Blut abgenommen, und Dr. Sch. machte meinen Mund sauber. Er entfernte ein ballonartiges Ding, das wohl zur Blutstillung in den Nasenrachen eingebrachte worden war. Die restlichen Tamponaden mussten noch drinbleiben.

Mittags aß ich etwas Suppe und einen Pudding (Hälfte kam im Mund an, der Rest wurde verschüttet...), was aber noch sehr anstrengend war.

Dann Mundreinigung und der 1. richtige Blick in den Spiegel - *Shock* Ich war extrem angeschwollen, mein Gesicht sah aus wie ein Kürbis, die Nase blutverschmiert, total breit und angeschwollen (wegen der Tamponade, die darinsteckte). Außerdem hatte ich 2 "Veilchen" und einen riesigen dunkelblauen Fleck unterm Kinn, und Hals und Brustbereich verfärbten sich in zarten Blau- und Grüntönen.

Mittags kam meine Mum zu Besuch, aber ich war sehr schlapp und konnte eigentlich kaum reden, so dass sie nicht lange dablieb. Allerdings hatte sie einen Fotoapparat dabei und hat an diesem Tag sowie am Sonntag Bilder gemacht.

Auch am Sonntag war ich noch sehr schlapp und geschwollen. Wieder Kontrolle bei Dr. Schrempf und Nachmittags Besuch von Mama und Schwester.

Ab Sonntag Nachmittag wurde es übrigens definitiv besser: die Schwellung begann, ganz leicht abzunehmen, ich konnte etwas besser essen und trinken, und fühlte mich weniger schlapp. Auch die Übelkeit und die Bauchschmerzen waren weg.

Montag, 4. Tag post OP: es geht aufwärts

Montag Morgen ging es mir schon richtig gut. Leider wurde ich um ca. 5 Uhr etwas unsanft geweckt, weil meine Nachbarin vor Schmerzen senkrecht im Bett stand und panisch nach dem Pfleger klingelte. Trotzdem fühlte ich mich ausgeschlafen und viel besser als am Wochenende.

Ich bekam eine Thrombosespritze, mein Frühstück und durfte das erste Mal seit der OP wieder duschen und Haare waschen, wenn auch nur kurz und lauwarm. Danach musste ich mich zwar erstmal ausruhen, fühlte mich aber endlich wieder wie ein Mensch.

An diesem Vormittag machte ich einen ersten kurzen Spaziergang zum Kiosk, wobei ich merkte, dass ich doch noch ziemlich wackelig auf den Beinen war. Kaum war ich zurück, wurde ich ins Röntgen geschickt. Das war dann echt anstrengend... Dann wieder Untersuchung, diesmal bei Dr. F, mit Mundreinigung und Blutentnahme.

Mittagessen (Kartoffelbrei, yummi... - und auch viel leichter zu essen als die Suppen, die mir auch langsam schon zu den Ohren herauskamen), Nachmittags den PC mit Internet unten im Foyer entdeckt und ein bißchen gesurft. Gelesen, Abends nochmal Internet sowie Fernsehen schauen mit der Zimmerkollegin (anstrengend).

Essen immer noch anstrengend.

Angst davor, dass es beim Entfernen der Tamponade wieder bluten könnte - Nachtpfleger gefragt, aber der meinte, es könne zwar ein bißchen bluten, aber lebensgefährlich würde es nicht mehr.

Dienstag, 5. Tag post OP: Chefvisite und Tamponadenentfernung.

Morgens nach dem Frühstück war ich gerade im Bad und versucht, die Krümel (yepp... ich durfte an dem Tag morgens ein Brot essen...) aus dem Splint zu entfernen, als ich etwas Weißes ins Zimmer kommen sah. Zu meinem Schrecken war es nicht die Schwester, sondern ca. 10 "Weißkittel" - die Chefvisite. Da ich nur einen Slip sowie ein Spaghettiträgertop anhatte und so nicht an den ganzen Ärzten vorbeilaufen wollte, flüchtete ich reflexartig auf die Toilette und kam erst wieder raus, als die Ärzte das Zimmer verlassen hatten...

Dann wurde ich von einer der Krankenschwestern in den Behandlungsraum geschickt.

Dort erwarteten mich sämtliche Ärzte inclusive Chef. Dessen 1. Frage:

"Na, wie geht es Ihnen?"

"Gut"

"Und wie gefallen Sie sich?"

...naja, fett bzw. immer noch sehr, sehr geschwollen... ich fand gerade mal Augen, Nase und Mund, aber das war wohl kaum die Antwort, die er wollte. Ich also sehr höflich:

"ähm... gut! =)".

Dann wurde ich auf den Behandlungsstuhl beordert, und - schwupps - hatte ich eine Pinzette in der Nase und der Chef entfernte ohne weiteres Federlesen die Tamponade.

Dann wurde abgesaugt, und zum 1. Mal in meinem Leben bekam ich durch die Nase genug - nein, sogar richtig viel - Luft.

Die Freude hielt allerdings nur kurz an, denn sobald ich aufstand, fing es an zu bluten. Ich wurde wieder auf den Stuhl bugsiert und bekam Nasentropfen in und einen Stapel Kompressen unter die Nase, und Prof. W. ordente an, dass ein Assistenzarzt mich aufs Zimmer begleiten und mir eine Eiskrawatte besorgen sollte.

Den Rest der Vormittags verbrachte ich im Bett, kühlte und versuchte, mich möglichst wenig zu bewegen, um keine Nachblutung zu bekommen.

Gegen 12 erschien eine Physiotherapeutin, und ich bekam die 1. Lymphdrainage - super angenehm, und es hat echt was gebracht: am nächsten Tag war mein Gesicht bestimmt um 5 mm abgeschwollen.

Dann Mittagessen (passierte Kost), immer noch eine schwierige Angelegenheit, außerdem war es mir soooooo peinlich, dass ich so gekleckert habe - ihr könnt euch drauf einstellen, dass ihr am Anfang etwa esst wie ein 1 1/2 jähriges Kind, also das Essen zum Großteil sonstwo landet, aber nicht im Magen. Geschirrhandtücher als "Lätzchen" und viele, viele Servietten sind sehr zu empfehlen.

Mittags wieder im Haus unterwegs, ich hab ein bißchen das Marienhospital erkundet und geschaut, ob es einen Garten oder Park zum Spazierengehen gibt, sowie gelesen und im Internet gesurft. Abends rief zunächst eine Freundin an und später meine Mutter und wir besprachen, dass sie mich am nächsten Tag besuchen würde, da es so aussah, als ob ich noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben müsste.

Zum Abendessen gab es einen ziemlich seltsamen Kuchen. Meine Zimmernachbarin und ich schütteten zunächst die Vanillesauce, dann Kompott und schließlich Saft auf den Kuchen, waren aber beide nicht in der Lage, dieses krümelige Zeug herunterzubringen. Schlucken ist nach so einer OP sowieso schon schwer und man verschluckt sich häufig, und die Krümel verkrochen sich auch noch wunderbar im Splint bzw. blieben überall hängen.

Meine Zimmernachbarin bat um Kartoffelpüree, ihr wurde aber wohl gesagt, sie solle schon den Kuchen essen und er würde dazu dienen, dass sie wieder kauen lernt.

Wir aßen dann die Suppe und den Yoghurt und schickten das Kuchenzeug zurück. Abends fand ich noch die Speisekarte eines Pizzaservice und vergnügte mich damit, von Pizza und Tortellini alla Panna zu träumen.

Es kam zu keiner weiteren nennenswerten Nachblutung, und auch sonst ging es weiter bergauf.

Mittwoch, 6. Tag post OP:

Morgens das Übliche, außerdem Lymphdrainage.

Die Schwellung ließ weiter nach, auch wenn mein Gesicht immer noch sehr dick und grün, gelb und blau war. Meine Nachbarin wurde entlassen. Wieder Lyphdrainage, dann wieder Spazierengehen auf dem Gelände. Ich fand den Patientengarten, wo ich eine Weile herumlief, und ging dann ins Internet.

Mittags kam meine neue Zimmerkollegin, bei der am nächsten Tag eine Metallentfernung anstand.

Ich war gerade beim Essen und wäre am liebsten im Boden versunken, da ich mit einer sozial kompatiblen Nahrungsaufnahme noch gewisse Probleme hatte. Sie war aber sehr nett und meinte, bei ihr sei es genauso gewesen. Trotzdem *schäm*.

Mittags kam dann meine Mutter, und ich zeigte ihr die MKG-Ambulanz. Sie sah sich gerade die Zeitungsartikelwand von Professor W. an, als die Tür der OP-Umkleide aufging und der Chef himself herauskam. Er sprach mich an, und ich stellte ihn meiner Mutter vor und er sagte, wie zufrieden er mit dem Erfolg der OP sei und dass ich "ein ganz neues Gesicht" hätte, in dem jetzt endlich alles stimmen würde, und: "jetzt passt sie (ich) zu Ihnen".

Zurück auf Station, fragte ich noch einmal nach, ob sie schon wüssten, wann ich entlassen werden könne, und erfuhr, dass ich mit 90%iger Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag nach Hause gehen könne.

Donnerstag, 7. Tag post OP: Entlassung.

Morgens die gute Nachricht bekommen, dass ich tatsächlich gehen kann. Also habe ich schnell mein Zeug in den Koffer geschmissen (einen Teil hatte ich abends schon gepackt), noch schnell die Chance genutzt und in meiner Akte nachgesehen, was bei dieser Blutung eigentlich passiert ist (mir haben zwar alle möglichen Leute was gesagt, aber immer nur ein bißchen was und z.T. auch jeder etwas anderes) und mich dann um 8 Uhr in der Ambulanz eingefunden.

Ich kam gleich als erste dran, der Mund wurde nochmal gespült und die Gummies gewechselt, ich bekam eine Krankschreibung, Rezepte für Eisen- und Schmerztabletten und nochmal ein Fotoshooting bei Prof. W. und durfte dann auf mein Zimmer zurück, wo ich noch ein Frühstück bekam (hab aber nur noch den Pudding gegessen) und auf meine Mutter gewartet habe.

Als sie kam, haben wir noch die "Tageskosten" (k.A., wie das heißt) bezahlt und dann wurde ich "in gutem Zustand nach Hause entlassen", wie Dr. Sch. es in seinem Arztbrief nennt.

Meine Mutter hat sich dann zu Hause gleich ans Telefon gehängt, ihre Beziehungen spielen lassen und mir für Freitag eine Lymphdrainage organisiert.

Mittags waren wir dann bei meinem Hausarzt, der mir ohne weiteres ein Rezept für die LD. ausgestellt hat (ist ein supernetter Mensch) und wo ich dem gesamten Praxisteam erstmal erzählen musste, wie die OP gelaufen ist, was gemacht wurde usw. Dann kamen noch die beiden Ärzte dazu, und ich durfte gleich nochmal erzählen.

Alle waren irgendwie total begeistert und meinten, ich sähe jetzt total anders aus.

Das gleiche Spiel wiederholte sich in der Apotheke, in der meine Mutter arbeitet und wo wir die Medikamente holen wollten: sämtliche Helferinnen und PTAs hatten mitbekommen, was los war, Daumen gehalten und wollten jetzt genauestens informiert werden.

Als ich endlich nach Hause kam, war ich echt erschlagen - ich hätte nie gedacht, dass Reden soo anstrengend sein kann... aber es ist toll, wie viele Leute an mich gedacht haben.

Heute Vormittag hatte ich dann Lymphdrainage - sehr angenehm, und es hat nochmal total viel gebracht, die Schwellung und v.a. das dadurch bedingte Spannungsgefühl ist nochmal sehr zurückgegangen *hach*.

Gesamteindruck:

Insgesamt war es superhart, v.a. wegen der Nachblutung, aber ich bin erstaunt, wie schnell man sich als junger, gesunder Mensch von so etwas erholt - Samstag lag ich noch auf der Intensivstation, Montag konnte ich schon wieder kleine Spaziergänge durchs Haus unternehmen (auch wenn es noch sehr anstrengend war), und am Dienstag konnte ich schon richtig gut laufen und auch mal ein paar Minuten am Stück unterwegs sein (z.B. bis zum Internetcafe im Foyer) ohne zwischendurch Pause machen zu müssen.

Größere Schmerzen hatte ich nicht, ich habe aber auch mehrmals täglich Diclofenac bekommen und konnte bei Bedarf auch jederzeit noch etwas bekommen (am Anfang ca. 2-3 Mal/Tag, ab Mittwoch noch 2x). Gestern und heute bin ich mit den Basis-Schmerzmedis gut hingekommen. Ich werde sie noch bis zum Wochenende in dieser Form nehmen und dann mal schauen, ob ich sie absetzen kann.

Man spürt allerdings schon, dass der Kiefer "arbeitet" bzw. etwas passiert ist - bei mir sind die Schmerzen mit Diclo oft nicht spürbar und im schlimmsten Fall etwa so wie die Schmerzen nach dem Einsetzen einer Gummikette sowie wie starke Verkrampfungen und Verspannungen, wenn ich, z.B. im Schlaf, den Kiefer "falsch" bewege.

Auch das Essen klappt immer besser, ich esse alles, was ich nicht kauen muss, also quasi alles, was meine Familie auch isst und was ich pürieren kann (heute habe ich Maultaschen und Kartoffelsalat püriert - ging gut!).

Schwierig ist und war das Trinken, es ist sehr anstrengend, weil ich die Lippen nicht schließen kann (Schwellung) und auch nichts spüre, also quasi nicht mit dem Mund "steuern" kann. Ich verschlucke mich also dauernd...

Andererseits merke ich schon, dass das Ganze kein Spaziergang war: ich bin oft noch schlapp und kann z.B. nicht lange gehen oder stehen, sondern muss mich dann hinsetzen, und auch die Konzentrationsfähigkeit ist noch sehr schlecht. Anspruchsvollere Bücher kann ich z.B. im Moment nicht lesen, und auch Fernsehen strengt mich noch an und macht mich müde.

Ich denke aber, dass das z.T. der niedrige HB ist, zum anderen aber vielleicht auch einfach die Psyche, die mit dieser Situation (neues Gesicht, aber v.a. die Tatsache, dass ich einen Nachmittag lang wirklich auf Messers Schneide balanciert bin) erstmal klarkommen und das alles verarbeiten muss.

Die Zeit dafür möchte ich mir auch geben, auch wenn ich dadurch ca. 2 Wochen Uni versäumen werde - am Anfang passiert eh nicht viel, ich habe mich auch schon vorzeitig für alles Veranstaltungen angemeldet, und der Rest lässt sich hoffentlich nachholen.

Aber ich bin froh, dass ich es hinter mir habe - und sich ganz langsam ahnen lässt, wie mein Gesicht aussehen wird, wenn die Schwellung weg ist und ich wieder ein bißchen "Farbe" habe (okay, andere als blau und grün).

Und ich bin froh, dass ich noch lebe (die Nachblutung war nicht ohne - ich bin sehr, sehr froh, dass die es noch rechtzeitig gemerkt und entsprechend reagiert haben). Aber so schwere Komplikationen sind, wie Dr. Sch. sagte, sehr, sehr selten. Mich hat es halt erwischt.

Und eine so große OP - mit den entsprechenden Folgen wie schlecht essen zu können usw - ist definitv kein Spaziergang. Allerdings auch nicht sooo schlimm - man kann es überleben.

Richtig schlimm waren bei mir nur Samstag und Sonntag, der 2. und 3. Tag nach der OP, danach habe ich jeden Tag gespürt, wie es wieder ein Stückchen aufwärts ging, ich mehr konnte und mich besser fühlte.

Danke an alle, die an mich gedacht, mir geschrieben oder PMs geschickt und Däumchen gehalten haben.

Ein riesiges Dankeschön an Prof. W. und sein Team - die Arbeit, die sie in meinen "Fall" gesteckt haben, ist nicht selbstverständlich - und es zeichnet sich ab, dass sie wirklich einen superguten Job gemacht haben.

Und natürlich danke an alle, die bis hierhin durchgehalten haben smilie_girl_085.gif

All the best - Anna

bearbeitet von Annawake

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Wow !

Erst mal meinen herzlichsten Glückwunsch zur überstandenen OP !!

Ich freu mich sehr für Dich, gerade auch weil Du so viel Angst hattest.

Das mit dem Komplikationen hört sich ziemlich heftig an, zum Glück hast Du den größten Teil davon nicht mitbekommen. Aber als hättest Du's irgendwie vorher gesehen... :???:

Ich wünsch Dir weiterhin gute Genesung & alles Gute !!

;-)

Liebe Grüße

Nina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Annawake!

Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die ganz gespannt auf die Fortsetzung deines Berichts wartet! Ich freue mich für dich, dass du den großen Tag hinter dir hast und wünsche dir eine schnelle Genesung und ein Ergebnis, das deine Erwartungen erfüllt!

Alexandra

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna

Ich will mich den Vorrednerinnen anschließen und dir alles Gute zur überstandenen OP wünschen.

Ich bin auch gespannt wie dein Bericht weitergeht, das mit den Komplikationen hat sich ja nicht so gut angehört, aber die Ärzte haben ja schnell genug reagiert !!!

Viele Grüße

Thomas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Annawake,

auch von mir Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP. Es tut mir wirklich sehr leid, dass Du solche heftigen Komplikationen hattest und dass wo Du eh so Angst hattest vor der OP.

Ich hoffe Du erholst Dich in den nächsten Tagen gut.

Viele liebe Grüße

Katharina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Anna

Herzlichen Glückwunsch zur Überstandenen Op

das mit deinen Komplikationen hört sich ja nicht so toll an

Wünsche dir weiterhin Alles gute und gute Besserung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna!

Auch von mir herzlichen Glückwunsch, dass du es hinter dir hast. Ich wünsch dir gute Genesung!

Deinen Bericht hast du wunderbar geschrieben, auch wenn der Inhalt für dich nicht uneingeschränkt erfreulich war.

Alles Gute,

feigling

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

erstmal vielen Dank für den detaillierten Bericht, den ich aufmerksam gelesen hab, denn ich bin in drei Wochen dran (selbes Krankenhaus, selbes Team). Ich hab mir - schon vor Deinem Bericht - immer wieder Sorgen gemacht wegen der Nachblutungen. Ich hatte bisher genau 2 OPs (Nasenscheidewand, Rachenraum) in meinem Leben, und jedes Mal ist mir direkt nach dem Aufwachen nach der Narkose die eine oder andere Ader geplatzt. Und das mit allen üblen Folgen wenn Blut in den Magen läuft. Also vielleicht bin ich dann der zweite seltene Fall :(

Ich wünsch Dir weiterhin gute Genesung, ich wär froh wenn ich's schon überstanden hätte :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Angsthase, dann sprich das auf jeden Fall an. Wäre ja richtig schlimm, wenn dir das Gleiche passieren würde wie mir. Soll denn die Nase diesmal auch nochmal operiert werden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Glueckwuensch zu der bestandene OP. Du bist sehr tapfer gewesen! Bericht sehr lebendig beschrieben, ich kriege alles mit als ich dabei gewesen waere. Auf jeden Fall noch weiterhin Gute Genesung!

ps. danke auch f den pm zum Kenntwort!

lg jenn

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gratuliere dir auch zu der überstandenen OP!

Tut mir leid, dass du so was schlimmes durchmachen musstest!

Aber toll, dass du so ein gutes Ärzteteam hattest!

Gute Genesung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch! Das Schlimmste hast du jetzt überstanden. Meine Chirurgen hatten mir als eines der Risiken genau "deinen" Fall genannt, sagten aber, daß es sehr, sehr selten vorkommt- tut mir leid, daß es dich getroffen hat! Aber, es ist alles gut gegangen und ich hoffe, daß du dich schnell erholen wirst!

Also, gute Besserung und schnelles Abschwellen!!!

Gruß

Julia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

ja danke, das werd ich übermorgen ansprechen. Da hab ich nämlich Set-up. An der Nase wird nichts gemacht, aber sonst halt so ziemlich alles: Bimax mit UK-/OK-VV ca. 6 mm und seitliche Schwenkung um 2 mm. Dazu OK-Verbreiterung und evtl. Kinn.

Danke und Grüße aus Stuttgart!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meinen Glückwunsch dass du es geschafft hast. Schön wenn es dir jetzt wieder besser geht. Aber auch beängstigend. Was da so passieren kann... Wünsch dir weiter alles gute

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

etwas OT: hast du in stuttgart jemanden mit lingual oder invisalign getroffen?

ich kann mich entfernt daran erinnern dass ff19... seine lingualbrackets entfernen lassen musste, weil stuttgart damit nicht operieren wollte.

war das ein sonderfall oder machen die das generell nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
etwas OT: hast du in stuttgart jemanden mit lingual oder invisalign getroffen?

ich kann mich entfernt daran erinnern dass ff19... seine lingualbrackets entfernen lassen musste, weil stuttgart damit nicht operieren wollte.

war das ein sonderfall oder machen die das generell nicht?

bei mir wurde allerdings fast zeitgleich Serkan mit Lingualtechnik operiert

bei mir lag es wohl an den Zahnbewegungen welche kurz vorher noch gewünscht wurden

wenn man auf einem Patientenabend ist merkt man aber auch die Abneigung gegen die Lingualtechnik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch auch von mir!

Schade, dass es ausgerechnet dich erwischen musste, aber zum Glück hast dus ja überstanden ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke an alle, die hier geschrieben haben!

Heute hatte ich einen Kontrolltermin in Stuttgart, und der Prof. fand alles ganz toll (irgendwie ist er voll begeistert).

Ich werde Bilder reinstellen, aber erst, wenn ich mich ein bißchen an mein "neues" Gesicht gewöhnt habe (ich schwanke im Moment zwischen gut finden und absolut hassen, zudem ist alles noch ziemlich geschwollen, und der Mund ist aufgrund der Schwellung ziemlich verzogen und schief - kennt das jemand? Wann bessert es sich???). Komisch - jeder sagt mir, wie toll es geworden ist und wie riesig die Veränderung (okay, DAS ist definitiv so), aber ich kann mich noch nicht so richtig damit anfreunden. Vielleicht auch, weil es doch ganz anders ist, als ich es mir vorgestellt habe (u.a. wurder der OK nach hinten verlagert, und ich mag eigentlich eher (nicht zu ausgeprägte) gerade Vorgesichter - bei mir liegen aber die Lippen jetzt auf Höhe dieser Kuhle am Beginn des Nasenrückens und das Kinn eher noch weiter hinten - also eher nach hinten schiefes Rückgesicht). Und es ist auch noch alles ziemlich geschwollen. Naja, man muss abwarten... im Moment kann man noch nicht wirklich viel dazu sagen, da es, wie erwähnt, noch sehr geschwollen ist.

Naja, und ehrlich gesagt, bin ich auch einfach noch zu faul, die Bilder von der Kamera auf den PC zu übertragen, das Ganze in verkleinertem, aber ausreichend großem Format auf Photobucket hochzuladen und es dann hier reinzustellen. Ist momentan noch zu viel Arbeit *schlapp bin*.

Ansonsten bin ich im Moment noch sehr schlapp bzw. werde einfach sehr schnell müde bzw. kriege Kreislaufprobleme (das sind wohl die Nachwirkungen des Blutverlustes...), selbst bei einfachen Tätigkeiten wie Geschirrspüler ausräumen, eine Suppe kochen oder so. Manchmal nervt das schon ein bißchen, da ich eigentlich nichts machen kann: sobald ich zu viel kriege, werde ich richtig blass, mir wird komisch und ich muss eine längere Pause einlegen :0(. Hm...

Lymphdrainage hatte ich auch wieder - es ist sooo toll. Ich will meine eigene Physiotherapeutin und das jeden Tag 5 Stunden haben... auch die doch sehr unangenehmen Spannungsgefühle werden dadurch besser.

Aaach, und noch ein Erfolgserlebnis: ich habe das erste Mal wieder Brot gegessen. Die Brotrinde habe ich einfach in meiner Suppe eingeweicht, und dann ging das wunderbar. Ein frisches Brot mit Butter ist sowas Leckeres!

Das wars erstmal - liebe Grüße und bis demnächst.

Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Langsam geht es deutlich aufwärts:

Ich schlafe wieder besser (bzw. wieder richtig gut).

Ich komme endlich (seit ca. 3 Tagen) ganz ohne Schmerzmittel aus.

Meine Leistungsfähigkeit wird besser, ich kann z.B. wieder längere Strecken gehen, ohne Kreislaufprobleme zu kriegen oder hinterher total platt zu sein. Ich trainiere auch jeden Tag fleißig ;0).

Auch das Essen klappt ganz gut, trotzdem werde ich sehr froh sein, wenn ich endlich wieder kauen kann - ich habe so Lust auf "normales" (nicht püriertes) Essen. Gestern Nacht habe ich von einem "Fleischkäsweck" geträumt... *seufz* ;0).

Taubheitsgefühle habe ich noch am Kinn, an der Ober- und Unterlippe und in dem Bereich zwischen Mund und Nase sowie an den Nasenflügeln. An der Nase kommt das Gefühl langsam wieder (am Anfang war das ziemlich unangenehm: die Nase hat gejuckt, aber Kratzen hat nicht geholfen, weil alles taub war...).

Und auch mein Gesicht schwillt langsam deutlich ab, nur neben der Nase sind noch zwei ziemlich dicke Beulen (die übrigens dazu beitragen, dass ich noch ein bißchen seltsam aussehe, zumal ich auch im Gesicht leicht abgenommen habe).

Der Lippenschluss ist immer noch ein Problem, ich kann den Mund eigentlich nicht bewegen und die Lippen nicht schließen. Auch das Reden ist deshalb schwierig.

Ich werde wohl Physiotherapie oder Logopädie brauchen, um das in den Griff zu bekommen.

Ich hoffe aber, dass das bald wieder wird, im Moment sind ja sicher auch noch Schwellungen vorhanden, die sicher mit dazu beitragen, dass die Beweglichkeit in dem Bereich so stark eingeschränkt ist.

Soweit für heute,

Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna, gibt's da ein Update? Wie sieht es mit der Taubheit an den Lippen aus? Und mit dem Sprechen? Bei mir sind es dieselben Stellen wie bei Dir, und ich merke, daß es sich ganz, ganz langsam verbessert - bin aber ungeduldig. Ich überlege fast, wie Butterkeks so ein Diagramm zu machen, damit man sieht, daß es jede Woche aufwärts geht...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Taubheitsgefühle lassen immer mehr nach. Ich habe am Kinn und an der Oberlippe noch ein paar kleine Stellen, die komplett taub sind, der Rest fühlt sich zwar noch etwas seltsam (pelzig, kribbelt manchmal, z.T. verstärkte Schmerzempfindlichkeit), aber das Gefühl ist größtenteils wieder da =).

Bin sehr optimistisch, dass das sich komplett regeneriert =).

Ich werde am Wochenende ein Update schreiben und zumindest ein Röntgenbild einstellen (hab ich von Prof.W. zur Weitergabe an den KFO bekommen und gleich eingescannt), zur Zeit bin ich net so fit, da ich mich gegen Grippe impfen ließ und jetzt ein bißchen unter den Nebenwirkungen leide.

Bei der Nachuntersuchung am Montag war Prof. W. sehr zufrieden. Und auch mir gefällt es (optisch) immer besser. Ein paar Restschwellungen neben der Nase sind allerdings noch da.

Auch die KFOs sind superzufrieden, anscheinend hat sich der Biss (der im Molarenbereich ja sehr gut war) überhaupt nicht verschlechtert.

Also alles "super,super" (Zitat Prof. W. - das fällt dann wohl unter "Sätze, die man gerne von seinem Arzt hört"...).

Wie geht es dir? Wird es besser mit dem Essen usw? Gibt es eigentlich Bilder von dir?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Anna,

mit dem Essen wird es etwas besser, auch von der Beweglichkeit der Lippen her. Ich sabber noch etwas, aber deutlich weniger als am Anfang. Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur ist noch nicht so toll, und zwischen Oberlippe und Nase ist das Gefühl noch nicht wieder da. Aber was Du geschrieben hast, gibt mir große Hoffnung, weil es bei Dir ja auch eine Zeit gedauert hat. Klingt alles sehr gut bei Dir! Hast Du Dir auch verdient, nach der ganzen Nachblutungsgeschichte.

Bilder hab ich noch keine eingestellt, ich hab auch seit dem Krankenhaus keine mehr gemacht. Muß mal sehen, ob ich die ins Forum stelle, aber ich denke schon - ich war leider während der ganzen Spangenzeit nicht so diszipliniert mit regelmäßig-Veränderungsfotos-schießen.

Was mich noch sehr interessiert - Du studierst Medizin? Weißt Du schon, in was für eine Richtung Du Dich spezialisieren willst, bzw, kommt es für Dich in Frage, selbst in Richtung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu gehen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey anna,

ich habe gelesen das du etwas genervt von deinem Mund bist, kann dir sagen, das war ich auch, bei mir wars dann so das nur die rechte seite zu war und die linke immer noch offen...aber nach acht wochen war alles wieder beim alten! Also keine angst wird alles wieder!!!

liebe grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden