eurasia

Zusammenhang Kiefer - Zähne (offener Biss)

Hi zusammen!

Ich habe folgendes Problem/Anliegen:

Meine Freundin hat eigentlich von Geburt an einen "offenen Biss", d.h. sie konnte bis jetzt vorne mit den Zähnen nicht zusammenbeissen. Die einzige Lösung war ein operativer Eingriff mit vorgängiger Kieferorthopädischer Korrektur (Zahnspange), da sie ebenfalls eine Fehlstellung der Zähne aufwies. Dieser Eingriff wurde vor zwei Wochen durchgeführt und verlief eigentlich sehr gut, die Post-OP Resultate sind einwandfrei, ihre Zähne schön gerade und aufeinander, wie es sein sollte. Verwirrt hat uns jedoch folgendes:

Laut Kieferorthopäde muss die Zahnspange noch bis im Januar drinbleiben "damit kein erneuter offener Biss entsteht". Mir als Laien erschliesst sich diese Aussage kaum. Wie kann ein erneuter offener Biss entstehen, wenn die Zahnspange früher herausgenommen wird. So ein offener Biss entsteht ja am Kiefer, nicht bei den Zähen, nicht? Kann mir das evtl. jemand erläutern? Ich sehe einfach den Zusammenhang zwischen Kiefer und Zähnen in diesem Punkt nicht. An der Aussage dieses Kieferorthopäden zweifle ich ausserdem auch noch, weil direkt nach der OP der Assistenzkiefer**chirurg** gesagt hat, dass diese Zahnspange nur noch quasi als "Gips" fungieren würde. Obwohl der Assitenzchirurg halt eben noch ein Assitent ist leuchtet mir seine Aussage mehr ein.

Ich danke euch schon im Voraus dafür

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Hallo

Mein KFO hat mir mal das mal so erklärt (und ich versuche das mit meinem Laienwissen weiterzugeben), dass der Zahnhalteapperat halt nicht nur aus dem Kieferknochen besteht, sondern noch aus vielen Dingen mehr. Bei Wikipedia ist das ganz gut nachzulesen.

Der Punkt war, dass die Fasern aus Collagen, die die Zähne im Zahnfach halten, durch die Spange gespannt sind und die Bestrebung haben, die Zähne wieder in ihre alte Position zurückzubewegen. Von daher ist eine Stufenweise Rücknahme der Zugkräfte über die Spange vor der Entbänderung laut meinem KFO ganz wichtig, und dass das Retaining durchgeführt wird.

Mein KFO meinte auch, dass ich die Spange für mind. 3 (oder auch länger) Monate weiter tragen muss, bis ich nach der Entbänderung den Kleberetainer und die Platten bekomme.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

VG

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Ok, leuchtet mir ein.

Es ist also klar, dass sich die Zähne wieder verschieben würden, wenn die Zahnspange zu früh herausgenommen würde. Aber laut KFO würde ein erneuter offener Biss entstehen und aus dieser Aussage werde ich nicht schlau, da ein offener Biss ein Problem am Kiefergelenk ist - der Winkel ist dort zu weit. Das kann doch auch keine Zahnspange verhindern, sonst könnte man diese ja sozusagen präventiv einsetzen, wenn man sieht, dass ein offener Biss entsteht? Oder verstehe ich das jetz alles ganz und völlig falsch?

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Also,

da ich auch wahrscheinlich einen offenen Biss habe,

habe ich recherchiert,

ich wollte einfach genaueres Wissen.

Frag deine Freundin mal wie sie schluckt, also entweder schluckt sie, so, dass Ihre Zunge (während des Schluckens) mit der Spitze die Zähne berührt oder sie schluckt so, dass

Ihre Zunge nur den Gaumen berührt.

Bei der ersten Möglichkeit, muss sie eine logopädiche Therapie bekommen, da ein offener Biss häufig dadurch entsteht, das man mit der Zunge gegen die Zähne drückt.

Bei einer logopädischen Behandlung wird ihre Zunge so "trainiert" das dies nicht mehr passiert.

(Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich alles alleine rausfinden musste, ich hatte nämlich noch keinen Kieferorthopäden-Termin, erst im Januar)

Hoffe trotzdem das ich etwas erklären konnte wie sowas nochmal passiert ;)

Lg. Jaqueline

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Hi zusammen!

Ich habe folgendes Problem/Anliegen:

Meine Freundin hat eigentlich von Geburt an einen "offenen Biss", d.h. sie konnte bis jetzt vorne mit den Zähnen nicht zusammenbeissen. Die einzige Lösung war ein operativer Eingriff mit vorgängiger Kieferorthopädischer Korrektur (Zahnspange), da sie ebenfalls eine Fehlstellung der Zähne aufwies. Dieser Eingriff wurde vor zwei Wochen durchgeführt und verlief eigentlich sehr gut, die Post-OP Resultate sind einwandfrei, ihre Zähne schön gerade und aufeinander, wie es sein sollte. Verwirrt hat uns jedoch folgendes:

Hallo eurasia,

du sprichst zwar vom operativen Eingriff, so dass der offene Biss nun nicht mehr bei deiner Freudin jetzt ist. Doch meine Frage an dich: welche Art von chirurgischem Eingriff hatte sie denn? Wurde ihr OK operativ versetzt oder ihr UK? Oder hatte sie eine komplette Verlagerung des Kiefers, sprich BIMAX?

Generell ist jedenfalls bei Knochenbrüchen (falls einer bei deiner Freundin während der OP durchgeführt wurde) davon auszugehen, dass sie 3 Wochen erst einmal brauchen, um zu heilen und dann noch weitere Monate brauchen, um wirklich auch so standhaft zu bleiben, wie es eben sein soll.

Um also ein rezessiv zu vermeiden, muss die Zahnklammer deiner Freundin als Unterstützung noch im Mund bleiben.

Sicher wird deine Freundin auch Gummis im Mund an bestimmten stellen haben, die dazu auch unterstützend sind, dass alles auch so bleibt, wie es eben die Chirurgen auch jetzt geschafft haben.

Man kann tatsächlich sagen, dass die Zahnklammer eine art Gibs ist:-).

Ach so und nebenbei bemerkt: Zähne bewegen sich ein Leben lang und können immer wieder ihre Position dadurch ändern.

lg, janine67

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