aquilegia

neu hier und es ist bald so weit!

Hallo!

Ich bin neu hier, habe das Forum soeben erst entdeckt! Leider ein bisschen spät, denn Mittwoch nächste Woche habe ich bereits meinen OP-Termin im SMZ-Ost! Operieren wird mich Frau Dr. Watzke. Morgen habe ich einen Termin bei ihr in der Praxis, am Freitag muss ich noch zum Internisten wegen der OP-Freigabe und zu meiner Kieferorthopädin wegen dem OP-Draht. Heute habe ich noch meinen Blutbefund bekommen (der mich gleich noch mehr verunsichert hat, da ein paar Werte nicht in Ordnung sind, aber das kann ich leider erst am Freitag mit meinem Internisten besprechen. Ich hoffe, es gibt keine Probleme wegen der OP-Freigabe).

Naja, wie ich auch immer, ich habe eine riiiiiiiieeeeesengroße Angst vor der OP, weil ich immer noch nicht genau weiß, was eigentlich genau gemacht wird (also ob Ober- u. Unterkiefer operiert werden oder eben nicht). Das erfahre ich alles erst morgen bei Frau Dr. Watzke. Ich weiß nur, dass ich eigentlich nur einen minimalen Kreuzbiss habe (äußerlich ist bei mir kaum was zu sehen, außer dass der Mund minimal schief ist, deshalb wollten mir viele die OP auch ausreden - Mama und Oma z.B.) und deswegen hoffe ich, dass alles nicht so schlimm kommen wird, aber wie gesagt, ich tappe noch im Dunkeln!

Natürlich habe ich schon mit verschiedenen Leuten geredet, die auch von Frau Dr. Watzke operiert worden sind und alle waren sehr zufrieden und würden es wieder machen lassen. Was die Schmerzen betrifft, habe ich bis jetzt immer nur gehört, dass es NICHT weh tut. Was jedoch die Schwellung betrifft, waren die Erfahrungen sehr unterschiedlich. Bei einer Bekannten von mir, was es ganz, ganz schlimm, wobei die Ärzte damals auch gesagt haben, dass sie so einen schlimmen Fall noch nie hatten. Sie war auch komplett blau, fast schwarz bis in den Brustbereich. Gestern habe ich dann noch mit jemandem telefoniert, die wiederum meinte, dass bei ihr die Schwellung kaum aufgefallen sei. Wie auch immer, ich rechne bei mir mit dem Schlimmsten, hoffe aber auf das Beste! :|

Eine weitere Sorge ist auch noch, dass es sehr lange dauern könnte, bis ich wieder fit bin, da ich gerade mitten bzw. eher schon am Ende meines Studiums bin und Mitte März schon wieder Prüfungen ablegen sollte (schriftlich u. mündlich). Jetzt habe ich aber Angst, dass das eher nicht möglich sein wird. Außerdem habe ich viele Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht und es ist halt blöd, dass ich gerade am Semesteranfang operiert werde.

Hm.... wovor habe ich noch Angst....? Ach ja, ich habe davor Angst, dass ich nach der OP verdrahtet werde, weil davon lese ich hier im Forum das erste Mal!!! Ich habe noch nie gehört, dass jemand verdrahtet wurde oder auch von einer Magensonde habe ich bis dato noch nichts gehört. Das verunsichert mich natürlich noch ein bisschen mehr! :?

Und ich habe auch noch Angst, dass der Mund danach noch immer schief sein könnte, bzw. dass sich mein Gesicht zum Negativen verändert...

Vielleicht kann mir ja jemand ein bisschen zureden, bzw. von positiven Erfahrungen berichten! :razz:

Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn mir jemand schreiben könnte, der ebenfalls von Frau Dr. Watzke operiert wurde!

Danke schon mal!

Nachtrag: Ich habe gerade unter den Unterlagen von meiner Kieferorthopädin, die ich morgen Frau Dr. Watzke geben muss, folgendes gefunden:

Diagnose: Oberkiefer- und Unterkieferasymmetrie

Therapie:

KFO: Ausformen der Zahnbögen

Chirugie: 1. kompensatorische Kinn- und Kieferwinkelkorrektur oder kombiniert chirurgisch mit

2. Le Fort 1 Osteotomie und BSSO.

Was bedeutet das?

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hi,

schön, dass du noch rechtzeitig zu uns gefunden hast - willkommen im forum!

Therapie:

KFO: Ausformen der Zahnbögen

Chirugie: 1. kompensatorische Kinn- und Kieferwinkelkorrektur oder kombiniert chirurgisch mit

2. Le Fort 1 Osteotomie und BSSO.

Was bedeutet das?

das heisst exakt das, was du vermutest: es war zum zeitpunkt der diagnosestellung noch nicht klar, ob beide kiefer operiert werden müssen; ausserdem wurde eine gaumennahterweiterung in erwägung gezogen.

dann lass dich mal umfassend darüber aufklären, was deine chirurgin mit dir vor hat ;)

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Danke für deine Antwort!

Was genau passiert bei einer Gaumennahterweiterung? Irgendwie macht mich das total fertig, dass ich eigentlich überhaupt noch nicht weiß, was bei mir gemacht wird. Aber ab morgen werde ich es ja wohl wissen, also bin ich schon sehr gespannt (= große Angst :!:).

Ach ja, dann würde ich noch gerne wissen, was eine BSSO ist. Über die "Le Fort 1 Osteotomie" konnte ich mich bereits schlau machen, aber leider habe ich keine Erklärung für "BSSO" gefunden...

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hi,

bei einer gaumennahterweiterung wird der oberkiefer verbreitert;dies erreicht man durch einen chirurgischen eingriff, bei dem teile des oberkiefers geschwächt werden, um ihn danach durch eine an den zähnen befestigte dehnschraube zu erweitern. der entstehende knochenspalt wächst dann wie nach einer fraktur wieder zu.

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Hm, von sowas war bei mir aber nie die Rede... :?: Aus welchem Satz liest du das heraus? Und dann würde ich noch gerne wissen, was eine BSSO ist. Über die "Le Fort 1 Osteotomie" konnte ich mich bereits schlau machen, aber leider habe ich keine Erklärung für "BSSO" gefunden...

Danke schon mal!

@ helmut1098: DANKE!

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du hast recht, ich hab mich geirrt: ich habe gedacht, bsso (bilateral sagittal split osteotomy) hiesse gaumennahterweiterung; es scheint aber die englische bezeichnung für die sagittale unterkieferspaltung (also die 'normale' operation zur verlagerung des unterkiefers) zu sein.

man kläre mich auf, wenn das falsch sein sollte ;)

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Ok, alles klar, vielen lieben Dank!

Ich werde morgen auf jeden Fall davon berichten, was die Chirurgin alles gesagt hat.

Ich hoffe nur, dass alles nicht so schlimm sein wird und ich hoffe auch, dass sie mit dem Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung zufrieden ist und deshalb nicht allzu viel "verschoben" werden muss. Denn meine Kieferorthopädien und ich sind mit dem Ergebnis sehr, sehr zufrieden. Ich glaube, wir hätten beide nicht gedacht, dass es so gut wird, denn mein Biss ist jetzt schon FAST perfekt! :P

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hallo aquilegia (hui hab ich das jetzt richtig geschrieben???)

willkommen im forum! da hast du uns ja grade noch rechtzeitig gefunden *ggg*

also ich wurde auch von dr watzke operiert (oktober 05) und war wirklich seeeehr zufrieden!

mein op bericht müsste auch noch irgendwo im forum zu finden sein..., vorher-nachher fotos gibts auch von mir

sie arbeitet garantiert ohne verdrahten! und auch ohne magensonde!! (und mir war trotzdem nicht übel nach der op und verhungert bin ich auch nicht :P )

wunder dich nur nicht, auf welche station sie dich legen, weil es nämlich keine kieferchirurgie-betten im smz gibt. mich haben sie auf die urologie verfrachtet :shock: ,und es gab auch kaum vernünftiges essen für mich (ausser suppe und kartoffelpürre), hipp gläschen machen sie einem aber brav warm *ggg*

ich studiere übrigens auch noch, und wurde auch am anfang vom semester operiert. die professoren haben sich da eigentlich recht verständinsvoll gezeigt, was die anwesenheitspflicht betrifft. aber das nachlernen war ehrlich gesagt ziemlich mühsam (kommt sicher aufs studium an)

wennst noch fragen hast, nur her damit :-)

lg

ants

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@ ants: Vielen Dank für die beruhigenden Worte! Dass es keine Magensonde und keine Verdrahtung geben wird, beruhigt mich wirklich sehr! Und dass ich im Krankenhaus nichts essen werde, weiß ich sowieso schon jetzt, weil ich extrem, wirklich ganz, ganz extrem wählerisch bin. Aber ich habe meiner Mutter schon aufgetragen, dass sie mich jeden Tag brav mit Pistazienpudding versorgen muss. :roll:

Dass ich da auf irgendeine Station gelegt werde, habe ich schon gehört, aber das ist hoffentlich das kleinste Problem, wird mich hoffentlich nicht stören.

Heute um 16h habe ich meinen Termin bei Frau Dr. Watzke in der Ordination, werde bewaffnet mit einem Zettel voller Fragen zu ihr gehen und dann brav berichten. Und heute um 8h in der Früh war ich schon im AKH röntgen.

Ja, das mit dem Studium, da hoffe ich ja auch stark, dass es keine gröberen Probleme geben wird, da die Professoren normalerweise eh sehr nett sind. Ich studiere übrigens Landschaftsarchitektur auf der BOKU, 6. Semester und das ist leider sehr stressig. Aber wird schon hinhauen!

LG, aquilegia

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Also, ich war jetzt endlich bei Frau Dr. Watzke in der Ordination!

Sie war wirklich extrem nett und nachdem die Abdrücke, Fotos usw. gemacht wurden, hat sie mir alles genau erklärt und meine Fragen durfte ich natürlich auch loswerden. Es ist jetzt so, dass bei mir der Oberkiefer um 2 mm rotiert wird u. evtl. minimal nach vorne versetzt wird. Der Unterkiefer wird wahrscheinlich nur auf einer Seite gespalten und auch das Kinn wird gerichtet. Zuerst war ich doch etwas geschockt, weil das für mich nach sehr viel geklungen hat, aber sie hat mir wirklich gut zugeredet und mir meine Ängste teilweise genommen... Ich glaube mein Vater war danach mehr fertig als ich...

Wenn alles glatt geht, werde ich ca. 4 - 5 Tage im Spital bleiben müssen, bekomme keine Magensonde und keinen Blasenkatheter (nur während der OP), es wird nichts verdrahtet und auch muss ich keine Nacht auf der Intensivstation verbringen.

Dann hat sie mir noch erklärt, dass wenn evtl. der Unterkieferknochen splittert, von außen verschraubt werden muss (war das schon mal bei jemandem der Fall?) und dass ich für ein paar Tage aus der Nase bluten werde. Und sie hat gemeint, dass der Nerv evtl. reißen KANN. Ich dachte bis jetzt immer, dass der so und so durchtrennt wird...

Tja, das waren die für mich wichtigsten Dinge. Am Freitag muss ich dann noch zum Internisten für die OP-Freigabe und zur Kieferorthopädin den OP-Draht einbinden lassen und am Dienstag werde ich dann im KH aufgenommen.

Hatte schon mal jemand eine OP aus der selben Kombination (also Unter- u. Oberkieferrotation + Kinn)? Würde mich über kurze Erfahrungserläuterungen freuen...

Ach ja, und wegen der Krankenkasse bin ich jetzt noch etwas verwirrt. Sie sagte nur, dass das eh alles passt, aber ich bin jetzt ein bisschen verunsichert, ich habe da nämlich nie angesucht oder so. Erledigt das alles das Krankenhaus mit der Krankenkasse :?:

LG, aquilegia

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Ja, das Krankenhaus regelt das alles schon mit Deiner Krankenkasse (deshalb musstest Du ja auch Deine Chipkarte mitbringen ;-)), nur kriegst Du NACH dem Krankenhausaufenthalt eine Rechnung von der Krankenkasse, weil Du pro Tag 10,- € Liegegebühr zahlen musst, die die (gesetzliche) Krankenkasse nicht bezahlt.

Was ich aber auch zum 1. Mal höre ist, dass unter Umständen auch von außen verschraubt wird ... wie kann man sich das denn vorstellen??? Muss mann dann 'n paar Monate mit Schrauben anna Wange rumlaufen ;-)

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Das mit der Krankenkasse, da hab ich mich eh schon erkundigt, das passt so. Das verrechnet das Krankenhaus im Nachhinein der Krankenkasse.

Ich werde aber in Österreich operiert und ich glaube, da läuft das vielleicht ein bisschen anders ab, als in Deutschland, also das mit der Liegegebühr usw.

Was die Schrauben von außen betrifft, denke ich schon, dass man dann ein paar Monate mit einer Schraube in der Wange herumlaufen muss!?

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hi,

Was die Schrauben von außen betrifft, denke ich schon, dass man dann ein paar Monate mit einer Schraube in der Wange herumlaufen muss!?

gschmari :D das problem ist das folgende: im unterkiefer müssen ja die schrauben ja relativ weit hinten rein, d.h. da wo der unterkiefer zum kiefergelenk aufsteigt. das wird normalweise mit einem winkelschraubendreher gemacht, was aber eine ziemliche fummelei ist, weils da hinten eben so eng und unübersichtlich zugeht. eine weitere möglichkeit ist deshalb, eine KLEINE schnittinzision im wangenbereich zu setzen, um an diese stelle von aussen mit einem geraden schraubendreher zu gelangen. das ist weit einfacher und die schrauben lassen sich präziser setzen. eine wirklich sichtbare narbe bleibt bei richtigem vorgehen nicht bestehen.

achja: der unterkiefernerv wird im übrigen nicht grundsätzlich durchtrennt, auch wenn das harry in seinem bericht so nebenbei erwähnt :D

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