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annadorik

UK Vorverlagerung als eine der Alternativen.... Schlechtere Alternative??

@Admins: sorry, habe den Beitrag vorher unter falschen Rubrik gepostet

Hallo!!

Ich bin w, 32, bekomme Mitte November meine erste festsitzende Zahnspange (Keramik), nur am Oberkiefer, weil mein Unterkiefer zu Gänze überkront ist (keine Korrektur durch Spange möglich). Und ich sollte in Februar 2010 operiert werden (UK Vorverlagerung, fliegender Unterkiefer). So. Nachdem ich aber 5 Stunden hier im Forum verbracht habe, will ich diese Operation nicht mehr machen!!! Aus den Gründen:

es ist bei mir kein "muss" (habe weder Schmerzen noch gesundheitliche Probleme, ...), und weil mir auch noch andere Zahnregulierungsmethoden vorgeschlagen wurden (neue Krone im UK da die alte schlecht gemacht wurde, OK breiter machen und dadurch Vorderzähne so gut wie es geht gerade stellen). Wobei mir auch gesagt wurde dass mein Profil ohne Operation nicht wirklich schöner wird, da ich zu allem ein wenig größere Nase habe. Aber: Es ist ja keine Schönheitsoperation in dem Sinne, bzw ist nicht der primäre Zweck! Ich will nur dass meine Vorderzähne nicht so weit nach vorne stehen (habe echt Schwierigkeiten, ohne Hand vor dem Mund zu lachen). Klar hätte ich gern ein ideales Profil und 100% Hollywood Lächeln . Aber Leute, ich bin 32, verheiratet mit dem Man meiner Träume, er liebt mich und steht zu mir. Dieses Jahr feiern wir ein rundes Hochzeitsjubiläum, wollen bald Kinder haben (wegen ev. Operation müssen wir die Kinderplanung verschieben)

... Muss ich wo möglich meine Gesundheit riskieren, ev. taube Oberlippen & Kiefer , Lippen-Schließung-Probleme, Schmerzen bekommen, Rezidivgefahren, ...

Meine KFO meinte zwar, sie würde mich nur ungern ohne Operation behandeln (natürlich nicht böse gemeint - sie ist überhaupt die beste in Wien - nur in dem Sinne dass es nach der Behandlung nicht perfekt sein wird, und sie ist eine Perfektionistin...), aber zwingen will und kann sie mich nicht.

Die Frage: Soll ich mir die Operation antun, wenn es kein Muss ist? Nur um ein ideales Profil zu bekommen (keine Frage, hätte ich gern - wenn nicht die Risiken da wären)?? Oder soll ich mich mit nicht so idealem Profil abfinden, dafür aber mir die Operation, Risiken, Ängste ersparen...

Ich habe keine Angst von der Operation selbst, aber sehr wohl von den negativen Folgen. Auch wenn mein op-Arzt (prof aus Wien) meint, die Chancen 1 zu 100 stünden...

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar, weil wie gesagt meine Zahnspange kommt in 2 Wochen, und ohne OP soll sie ein wenig anders ausschauen - also muss ich noch dieser Woche meiner KFO mitteilen, dass ich keine OP will (habe zwar mündlich meiner KFO bereits zugesagt - weil ich diesen Forum nicht kannte!! - aber nicht dem OP-Arzt, und unterschrieben habe ich auch noch nichts).

Danke im Voraus!

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Guten morgen annadorik!

Aso ich weiss nicht ob du dich wirklich deshalb dagegen entscheiden solltest.

also ich bin erst 9 wochen post OP und ich denke dass ich noch einige Zeit geduld brauche.

Also Taubheitsgefühl, da bin ich guter dinge dass es immer besser wird und in 6 monaten sieht es bestimmt anders aus.

Lippenschluß:

Ich denke wenn die restliche Schwellung auf meiner linken Seite weg ist und die Brackets irgendwann raus sind, dass ich meinen Mund besser schliessen kann.

Von daher, braucht man, denke ich nur viiiiiiiieeeeel Geduld!

Ich werde auf jeden Fall auch in einem Jahr noch berichten, wenn sich alles zum positiven gewendet hat.

Verwerfe deine Pläne nicht zu schnell!!!

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Es kann- nichts muss.

Wenn man natürlich so, wie man aussieht, sehr gut so weiterleben kann, und nichts bereuen würde, wenn es so bleibt, dann sollte man definitiv KEINE OP durchführen lassen. Wenn aber die Gesundheit und das Selbstbewusstein durch eine Kieferfehlstellung dermaßen eingeschränkt ist, kann man dieses Risiko eingehen. Und wenn man von diesem weiß, eigentlich umso besser.

Aber sich davor verrückt machen zu lassen, sollte man sich auch nicht.

Sonst würde man so selten im Leben etwas Neues beginnen.

Zum Beispiel "Kinder bekommen" - sie stellen auch ein großes Risiko dar. Wird es gesund sein? Behindert? Wird es vor mir sterben und ich bekomme den Tod mit? Wird es später einmal unheilbar krank werden? Wird es einen Schulabschluss machen? Oder einen schlechten, oder einen guten? Wird es eine Berufsausbildung machen oder keine Chance mehr darauf haben? Wird es später einen Job bekommen oder arbeitslos sein? Oder sogar drogenabhängig? Usw. usw. Es gibt auch hier, gute und schlechte Berichte.

Somit kommt es auch darauf an- für was Du Dich entscheidest. Hauptsache die Entscheidung kommt aus dem Herzen.

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Hallo,

ich hatte auch ein fliehendes Kinn, was mir ein richtiges Abbeißen schwer machte. Mit meinem optischen Erscheinungsbild war ich zufrieden, niemanden hatte das gestört, also mich hat es keinesfalls entstellt. Dennoch sagten mir meine Ärzte, dass über die Jahre meine Schneidezähne durch die anstoßende Zunge verschoben werden und sich der offene Biss vergrößert. Deshalb habe ich mich für eine OP entschieden, ich dachte "lieber jetzt als mit 35 wenn ich Familie habe und mich um meine Kinder kümmern muss".

Ziel war die UK-Vorverlagerung und das "nach vorn kippen" des OK, um den Biss zu schließen. Diese Op ist nun 3 Monate her und mein Sietenprofil sieht gut aus. Allerdings ist mein OK schief eingesetzt worden, so dass die rechte Seite tiefer im Knochen sitzt. Deshalb habe ich jetzt auch auf der einen Seite mehr Zahnfleisch zu sehen, was mich enorm stört, auch wenn das anderen angeblich nicht auffällt. Ich hatte vorher so ein gerades schönes Lachen, nun nicht mehr :-( Also pro und contra erlebt...

Pro: schönes Profil und geschlossener Biss

Contra: schiefer OK und einseitiges Zahnfleischlachen

Im Endeffekt muss es jeder mit sich selbst ausmachen. Ich weiß bis heute nicht ob ich nun zufrieden sein soll oder nicht...

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Ja, das ist sicher eine schwere Entscheidung.

Ich habe auch eine UK-Rücklage (kann aber nicht genau sagen, wie stark; Overjet ist in der Mitte selbstgemessen 6-7mm, von der seitlichen Verzahnung her ist der UK ca. einen halben Backenzahn zu weit hinten) und bin jetzt bei einem KFO, der die Zahnbögen ausformen und die obere Front ein wenig mehr zurückholen will, indem er durch Slicen einiger Zähne etwas mehr Platz schafft. Von einer OP hat er mir persönlich abgeraten. Das lässt sich natürlich nur im Einzelfall entscheiden, aber er meinte, dass in meinem Fall eine etwas größere Frontzahnstufe kein Drama ist (ich muss dazu sagen, ich habe keine Probleme mit dem Lippenschluss, bin mit meinem Profil zufrieden und schiebe halt zum Abbeißen den UK etwas nach vor), und dass man mit einer OP oft mehr durcheinander bringt, als man besser macht.

Wie gesagt, das ist nur eine Einzelmeinung, und noch dazu die zu meinem Fall. Es gibt sicher auch Fälle, in denen eine OP wirklich notwendig ist, aber ich denke nicht, dass man sich unbedingt den Risiken und Strapazen einer OP aussetzen muss, nur um ein "perfektes Ergebnis" zu erzielen, wenn die Wahrscheinlichkeit nicht allzu hoch ist, ohne OP später einmal gesundheitliche Probleme zu kriegen.

Ich wünsch dir alles Gute bei deiner Entscheidung!!

Lg

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Mein UK wurde um bis zu 20 mm verlagert, also eine recht lange Strecke. Ich hatte Glück und bis jetzt ist alles gut gelaufen. 2,5 Monate nach der OP bin ich wieder top gesund und niemanden ist es aufgefallen, dass ich eine OP hinter mir habe. Das Gefühl ist auch schon wieder da, nur selten kratzt es, da es ja immer noch ein wenig hin und hergeschoben wird und ich ja noch 2 Titanplatten habe. Ich bereue den Eingriff nicht und freue mich bald, wenn meine Zahnspange raus ist, der Welt mein Lächeln zeigen zu können. :)

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Also ich kann nur sagen, dass ich regelrecht auf eine OP HOFFE!

Da kann ich alle Risiken und Contras lesen... Ich verspreche mir sehr viel Besserung. Das Problem liegt auch oft in der Zukunft, dass Zähne sich in einer Fehlstellung auch nochmals verschlechtern können.

Zum Taubheitsgefühl etc.:

1993 (da muss ich 16 oder 17 gewesen sein) hatte ich eine relativ schwere Weissheitszahn OP, inkl 1 Woche KH und Vollnarkose.

Danach hatte ich nächtelang eine Art Kiefersperre, dachte, das ginge nie wieder weg. Konnte nicht richtig "aufsperren" und war auch Grün, Blau und geschwollen. Taubheitsgefühl im kompletten UK.

Ging aber alles weg, würde sagen - nach ca 1 jahr habe ich das alles nicht mehr bemerkt.

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