Melanie

Dr. Kater - Bad Homburg

Ich hab, wie Ihr sicher am online-Status bemerkt habt, jetzt sehr viel hier im Forum rumgesucht und bin mir wegen verschiedener Dinge noch nicht sicher. Da ich wohl am ehesten zu Dr. Kater gehen möchte, richte ich meine Fragen auch ganz speziell an die, die dort in Behandlung waren oder gerade sind:

- Magensonde immer? (Angst viel...)

- Blasenkatheter? (auch Angst...)

- Schwellung?

- Personal?

- Essen u. Trinken? Wie lang vorher darf man nicht mehr essen?

- Rauchen? (Hab hier nirgendwo was über Raucher gelesen..., bin ich allein?)

- Zimmer (Zweibett- oder Mehrbettzimmer? Was haben die dort?)

- Wie lange Intensiv?

- Schmerzmittel? (Welche, wie viel?)

- Verdrahtung? (Wird hier verdrahtet?)

Habe z. B. auf der Seite von Bad Homburg nirgendwo etwas über Intensivstation, Magensonde oder Blasenkatheter gelesen, auf der Behandlungsseite steht auch etwas davon, dass dort eben NICHT verdrahtet wird und man seinen Mund nach einem Tag wieder öffnen könne usw...

Auch werden die Schwellungen auf der Seite als sehr human beschrieben, bei den Bildern waren aber einige nach ein paar Wochen immer noch geschwollen...

Warum gibt es so viele unterschiedliche Verfahren?

LG

Melanie

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Hallo Melanie!

Ich bin zwar weder schon operiert, noch wird das Dr. Kater machen, aber eins kann ich dir sagen. Rauchen solltest du dir echt abschminken! Ich bin selbst (noch) Raucher und betrachte meine OP als perfekten Anlass um damit aufzuhören. Mit all den frischen Wunden im Mund muss das ja absolut tödlich sein...

Hör lieber damit auf, ist auch so besser...

Gruß Danny

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Ich hab, wie Ihr sicher am online-Status bemerkt habt, jetzt sehr viel hier im Forum rumgesucht und bin mir wegen verschiedener Dinge noch nicht sicher. Da ich wohl am ehesten zu Dr. Kater gehen möchte, richte ich meine Fragen auch ganz speziell an die, die dort in Behandlung waren oder gerade sind:

- Magensonde immer? (Angst viel...)

Ja, man bekommt eine Magensone. Diese wird über die Nase gelegt und ist eigentlich nicht weiter schlimm. Es ist ein ungewohntes Gefühl, aber man hat keine Schmerzen. Wenn man sie entfernt bekommt, ist das ein verdammt unangenehmes Gefühl, in meinem Fall hat das aber eigentlich nicht weh getan.

- Blasenkatheter? (auch Angst...)

Ich weiß zwar nicht genau was das ist, ich glaub aber nicht das ich so was hatte.

- Schwellung?

Die Schwellung ist unterschiedlich und bestimmt auch von der Operation abhängig . Ich z.B. hatte ein Gesicht, das man mit einem Baskettball vergleichen konnte. Mein Zimmerkollege hatte nur eine sehr geringe Schwellung, obwohl er die selbe OP hatte, Bimax-OP. Man muss halt gut kühlen und eine erhöhte Oberkörperposition einnehmen.

- Personal?

Das Personal war sehr nett und hilfsbereit. Kann ich nur empfehlen.

- Essen u. Trinken? Wie lang vorher darf man nicht mehr essen?

Das bekommst du vorher gesagt. Bei mir durfte ich ab 22 Uhr nicht mehr essen und ab 24 Uhr nichts mehr trinken.

- Rauchen? (Hab hier nirgendwo was über Raucher gelesen..., bin ich allein?)

Rauchen kannst du dir abschminken. Deine letzte Zigarette darfst du, glaube ich, um 22 Uhr rauchen. Danach ist für drei Wochen absoluter Rauchverbot. Ich habs auch als Anlass genommen und schon eine Woche vorher aufgehört.

- Zimmer (Zweibett- oder Mehrbettzimmer? Was haben die dort?)

Ich hatte ein Dreibettzimmer. Keine Ahnung ob es auch Zwei- oder auch Vierbettzimmer gibt.

- Wie lange Intensiv?

Das ist abhängig von dem was operiert wird. Ich hatte nur eine Bimax-OP und kam nicht auf die Intensivstation.

- Schmerzmittel? (Welche, wie viel?)

Ich bekam glaub dir ersten beiden Tage Schmerzmittel. Danach wurde ich gefragt, ob ich weiter Schmerzmittel nehmen will oder nicht. Wenn du den Ärzten sagt, dass du kein Schmerzmittel willst, werden die dir wahrscheinlich auch keins verabreichen. Das ist schließlich deine Sache. Was für eins sie mir gaben, weiß ich nicht. Wenn du aber ein bestimmtes nicht verträgst, werden sie sicherlich darauf eingehen.

- Verdrahtung? (Wird hier verdrahtet?)

Man bekommt eine Verdrahtung, diese wird aber noch am selben Tag entfernt.

Habe z. B. auf der Seite von Bad Homburg nirgendwo etwas über Intensivstation, Magensonde oder Blasenkatheter gelesen, auf der Behandlungsseite steht auch etwas davon, dass dort eben NICHT verdrahtet wird und man seinen Mund nach einem Tag wieder öffnen könne usw...

Auch werden die Schwellungen auf der Seite als sehr human beschrieben, bei den Bildern waren aber einige nach ein paar Wochen immer noch geschwollen...

Warum gibt es so viele unterschiedliche Verfahren?

LG

Melanie

Ich hab in einem anderen Topic noch geschildert, wie das alles bei mir Ablief.

Ich kann dir nur sagen, dass es nicht so schlimm ist wie du dir das vorstellst. Das geht alles ruck zuck vorbei. Du kommst hin, wirst eingewiesen und hast dann erstmal Zeit dort noch das zu machen was du willst.

Wenn es dann so weit ist, dass du operierst wirst, bekommst du erstmal eine Beruhigungstablette. Bei dieser Tablette bin ich schon eingeschlafen und wurde dann anschließend ins Narkosezimmer oder so gebracht, wo ich dann kurz geweckt wurde um mir mitzuteilen, dass ich jetzt ganz narkotisiert werde (meine Erinnerungen sind aber sehr verschmommen). Dann wurde der Eingriff vorgenommen und ich kam wohl ins Aufwachzimmer. Als ich aufwachte wurde ich wieder in mein Zimmer gebracht. Dort lag ich dann 5 Tage und wurde anschließend entlassen.

Das schlimmste an all dies, sind die ersten beiden Tage nach der Op. Du fühlst dich total niedergeschlagen und hilflos. Das schlimmste bei mir war dann die Langeweile. Du liegst im Bett und kannst absolut nichts tun... Nach den ersten beiden Tagen fühlte ich mich dann langsam besser und war in der Lage mein Laptop zu benutzen. So verging dann die Zeit akzeptabel. Von Tag zu Tag ging es mir dann schlagartig besser. Jetzt sind fast zwei Wochen vergangen und habe keine körperlichen Beschwerden (außer natürlich, dass ich nicht Kauen kann und all das was halt dazu gehört), fühl mich total fit, so wie vor der Op.

Grüße

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen und dir ein wenig die Angst nehmen.

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Hi,

ich hatte zwar keine Kiefer-op und werde auch keine haben. Aber was den Blasenkatheter angeht, kann ich dir jede Angst nehmen. Die Erfahrung durfte ich schon machen und es war überhaupt nicht schlimm. Ich war sogar nicht erfreut, als der entfernt wurde, weil ich mich ja dann mühsam aus dem Bett zur Toilette bewegen musste (Was bei einer Hüftop echt unangenehm ist).

Weder das legen noch das ziehen tut weh. bei mir wurde der Katheter vor der OP bei vollem Bewusstsein gelegt und das war höchstens etwas unangenehm und das auch nur, weil es nicht so lustig ist, wenn da 2 Schwestern mit beschäftigt sind. Wenn du einen kriegen sollst und wirklich Angst vor hast, lass ihn dir unter Narkose, also direkt vor der OP legen, sollte doch möglich sein. Wenns dir wirklich nicht gut geht, bist du dankbar dafür - besser als jeder Bettpfanne.

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Vielen lieben Dank für Eure Mühe, hab mir jetzt auch alle Treads durchgelesen, bin auch schon schlauer und natürlich etwas beruhigter.

Heute war ich beim Kieferorthopäden und der hat mir mitgeteilt, dass in meinem Fall die Kasse wohl den Anteil übernimmt, so dass ca. 1500,-€ KFO-Kosten und ca. 1000,-€ in Bad Homburg auf mich zukommen. Damit kann ich erst mal leben. Der Rest kommt ja dann später von Zahnarzt u. Labor...

LG

Melanie

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Hy!

Vor der Magensonde hatte ich auch angst, habe vorher mit Dr. Kater darüber gesprochen und er war sehr Verständnisvoll. Als ich richtig wach wurde hatte ich auf jedenfall keine mehr, glaube die wurde im Aufwachraum gezogen, nachdem ich mich übergeben hatte, haber ich war ab aber nix davon gemerkt. Weis nur das jemand sagte ich solle tief Luft hohlen und dann was von sättigung brüllte, aber ich war noch so dösig das ich echt kaum erinnerung daran habe. Irgendwann war ich dann auf Station in einem 4 Bett Zimmer und hatte eine Atemhilfe in der Nase. WAr da aber immer noch dösig also gepennt. War nur wach als meine Eltern da waren und hab dann wieder gepennt. Blasenkatheter hatte ich keinen. Schwellung heftig, aber nur weil mir nachts das Gefäß geplatzt ist davor war kaum Schwellung zu sehen:razz: Das Personal war bis auf eine Schwester segr nett und hilfsbereit. Besonders Schwester Brigitte die sich in der 1. Nacht nach der OP super um mich gekümmert hat! Vor der Op ab 22 Uhr nix mehr essen und ab 24 Uhr nix mehr trinken. Nach der OP darfst du wieder essen und ztrinken wenn du richtig wach bist.

Auf Intensiv war ich nicht.

Mit Schmerzmittel ist man sehr gut versorgt. Erst über Infusionen und später gibt es irgendwelche Tropfen. Und so alle 4-6 Std. kommt

einer der fragt ob du noch was gegen Schmerzen brauchst.

Verdrahtet war ich nicht hatte nur gummies und den Splint.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen und mut machen. Kann dich total verstehen, mir ging es genauso!:-P Aber ich weis du wirst das schaffen und hinterher darüber lachen das du so nen schiss hattenst!

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Hey,

danke für Deinen Beitrag. Hört sich wirklich human an! Alles hilft. Ich fühle mich momentan wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, aber ich denke, das ist auch gut so, denn so erwarten mich wenigstens keine bösen Überraschungen - hoffe ich jedenfalls.

Allen, denen noch was einfällt, egal was - immer hier rein...

LG

Melanie

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Hy Melany!

So ging es mir vor der OP auch, habe alles aufgesaugt wie ein Schwamm und das Forum hat mir sehr geholfen! Kurz vor der OP wird es dann noch etwas extremer, dann kommt vielleicht der Punkt wo du alles hinschmeißen willst, aber halte durch hinterher bist du froh es gemacht zu haben!

Daumendrück

Angsthase

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- Magensonde immer? (Angst viel...)

Ja, ich glaube schon. Bei mir ja.

Die wird nach der OP gezogen. Bei mir hat es nicht wehgetan, war nur sehr unangenehm. Bei meiner Zimmernachbarin hat es scheinbar sehr wehgetan denn sie hat ziemlich geweint deswegen.

- Blasenkatheter? (auch Angst...)

Ist in B.H. glaube ich nicht üblich.

- Schwellung?

Ohja. Net wenig. Aber nicht so schlimm. Wirklich. Wen interessiert das. Das geht vorbei!

- Personal?

Das war bei uns echt der blanke Horror. Ich weiß nicht, wen die anderen hatten, aber die die bei uns dort waren (letzten Mai), waren echt ziemlich sorglos.

- Essen u. Trinken? Wie lang vorher darf man nicht mehr essen?

WEiß ich leider nicht mehr so genau. Ich glaube, ab abends (zehn uhr?) nicht mehr essen, und ab mitternacht nicht mehr trinken.

- Rauchen? (Hab hier nirgendwo was über Raucher gelesen..., bin ich allein?)

Rauchen geht glaube ich nicht. Aber weiß das nicht, bin Nichtraucher.

- Zimmer (Zweibett- oder Mehrbettzimmer? Was haben die dort?)

Bei mir war das ZWeibett. (Nicht privat versichert)

- Wie lange Intensiv?

Ich einen Tag. NAchbarin keinen Tag (weil Bimax)

- Schmerzmittel? (Welche, wie viel?)

keine Ahnung welche, aber ich habe viel genommen, weil Schmerzen hatte und sonst nicht hätte schlafen können.

- Verdrahtung? (Wird hier verdrahtet?)

Man hat zwei so Schrauben, im Oberkiefer (Zahnfleisch/Knochen) und im Unterkiefer je eine. an denen hing bei mir (und bei Zimmernachbarin) ein Gummi, das beide Kiefer zusammengehalten hat.

Die Schrauben werden zwar ohne Narkose rausgenommen, ich war aber froh, als sie draußen waren. Und so doll wehgetan hat es auch nicht. Fast gar nicht gespürt eigentlich.

Hoffe, das hilft weiter.

Frag Deine Chirurgen aus. Es geht um DEINEN Kiefer! Das ist Dein Recht.

Herr K. war bei mir nicht so gewillt, präzisere Auskunft zu geben, aber man muss hartnäckig bleiben.

Viel Glück und Erfolg!

C.

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