Stracciatella

Angle Kl. III = Kostenübernahme?? edith: JUHUUUUUUU Zusage

45 Beiträge in diesem Thema

Ich bin jetzt bisschen verwirrt. Haben wir nun doch mittlerweile gelernt, dass KIG 3, 4 und 5 von den GKV übernommen wird.

Ich habe eine Angle Klasse III Verzahnung.

Ist das nicht damit im Leistungskatalog der GKV??? Warum will der KFO dann dass ich privat bezahle???

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da siehste mal, der hat mir aogar -4 mm diagnostiziert. Bin echt sprachlos - warum schickt der dann keinen Kostenplan zur DAK??? Kriegt natürlich höhere Sätze, wenn ich privat bezahle... Hammer.

Aber dann seh ich das schon richtig oder?

Oder MUSS eine OP dabei vonnöten sein?

Danke für deine antwort!

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Oder MUSS eine OP dabei vonnöten sein?

So isses. Die KIG Einstufungen gelten nur bis 18 Jahre. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist die notwendige kombinierte kieferorthopädisch-/chirurgische Behandlung !

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Ich habe ca. 3mm (bin KIG M4). Du müsstest von den Zahlen her sogar M5 sein, oder?

Ist es vielleicht eine Privatpraxis, die gar keine Kassenpatienten behandelt?

Ansonsten sollte der Überbiss denke ich genügen. Wir reden vom Overjet?

FZS_kli.jpg

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Danke für das Bild, habe nämlich von Overjet noch nie was gehört.

Nein, bei mir gehts um den Mesialbiss UND Aplasie 12. Wenn ich jetzt recherchiere, lese ich, dass auch bezahlt wird, wenn eine Präpothetik notwendig ist Und das isse ja nu, da durch diese Kompensierung alle Zähne vorn so weit nach innen stehen (retrosion).

Danke Steve, das habe ich befürchtet. Nur - wer sagt denn dann, dass KEINE OP notwendig ist? Auch dieser KFO???

Das mit der Privatpraxis habe ich irgendwie peinlicherweise noch nie überlegt, aber dass sie mir beim ersten Besuch das DAK Kärtchen eingezogen haben, spricht ja dagegen.

Mann ich dachte ich weiss einigermaßen Bescheid...

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Wenn ich jetzt recherchiere, lese ich, dass auch bezahlt wird, wenn eine Präpothetik notwendig ist

Das steht so nirgends. Wo haste das denn her ?

Nur - wer sagt denn dann, dass KEINE OP notwendig ist? Auch dieser KFO???

Vermutlich. Sonst gibts da ja keinen, oder ? Für mich sieht das so aus, als wäre die Kommunikation zwischen dir und dem Kollegen nicht so prächtig gelaufen.

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Das steht so nirgends. Wo haste das denn her ?

Vermutlich. Sonst gibts da ja keinen, oder ? Für mich sieht das so aus, als wäre die Kommunikation zwischen dir und dem Kollegen nicht so prächtig gelaufen.

das steht in der kfo-online.de bei den KIGs unter aplasie, wenn ich das richtig verstanden habe.

Ich muss dringend mit dem KFO nochmaol sprechen, mach ich gleich nachher mal.

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das steht in der kfo-online.de bei den KIGs unter aplasie, wenn ich das richtig verstanden habe.

Das gilt aber nur für Kinder.

KIG und Erwachsene kannst du vergessen !

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KIG und Erwachsene kannst du vergessen !

Ist es also bei Erwachsenen egal, welche KIG vorliegt??? Solange eine kombinierte Therapie notwendig ist, muß die GKV die Kosten übernehmen???? *reine Neugier*

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Ist es also bei Erwachsenen egal, welche KIG vorliegt??? Solange eine kombinierte Therapie notwendig ist, muß die GKV die Kosten übernehmen???? *reine Neugier*

Nein, egal nicht. Aber KIG größer 2 gilt nicht.

Für alle hier mal der Originaltext der Richtlinien:

Kieferorthopädische Behandlungen bei Versicherten, die zu Beginn der Behandlung das 18. Lebensjahr vollendet haben, gehören nicht zur vertragszahnärztlichen Versorgung.

Das gilt nicht für Versicherte mit schweren Kieferanomalien, die ein Ausmaß haben, das kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen erfordert.

Schwere Kieferanomalien in diesem Sinne liegen nach Maßgabe der Anlage 3 zu diesen Richtlinien vor bei angeborenen Missbildungen des Gesichts und der Kiefer, skelettalen Dysgnathien und verletzungsbedingten Kieferfehlstellungen,

sofern eine Einstufung mindestens in die Behandlungsbedarfsgrade A5, D4, M4, O5,

B4 oder K4 der Indikationsgruppen festgestellt wird.

In diesen Fällen ist ein aufeinander abgestimmtes kieferchirurgisches und kieferorthopädisches Behandlungskonzept zu erstellen.

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Haste Recht, Steve - jetzt hab ich grad was verblödelt. Hab ja nu gerade gelernt, dass die KIGs nur für Kids gelten. Naja, ich hab jetzt gestern lang mit der DAK telefoniert, hab vom KFO einen KASSEN-Kostenplan angefordert, bzw nochmal die dringende Frage ob OP nötig, und hoffe auf eine OP Indikation.

Wenn er meint, es kann alles rein KFO behandelt werden, muss ich wohl in den sauren Apfel beissen und löhnen.

Aber zum Implantat (fehlender 12, der aber "verschwindet, da zw 14 und 15 das Implantat gesetzt werden soll) schießen die Kassen dann wenigstens was bei, oder?

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Und wie will Dein Arzt die 4mm korrigieren? Soll das mit der Frontzahnstellung kompensiert werden? Sowas ist ja keine wirkliche Korrektur?!

Die 4mm sind ja die Entfernung bis Null, der korrekte OK-Überbiss kommt dann ja noch als Distanz dazu. Also wird es irgendwas zwischen 6-7mm sein, die Du von dem "korrekten" Überbiss entfernt bist.

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Na wenn ich Deine Beiträge richtig lese, steht der Unterkiefer 4mm vor dem OK? D.h. bis zu Nivellierung der saggitalen Stufe, wären es 4mm und dann muss der OK nochmal vor den UK, das addiert sich dann dazu.

Mir wurde das am Röntgen mal erklärt, wie sich diese Distanz für die OP errechnet. Bei mir sind es 3mm-Überbiss. Das wird unabhängig von der Frontzahnstellung (bei mir vorgekippt) anhand von Referenzpunkten auf dem Schädel/Kiefer ermessen. Wenn ich mich richtig erinnere, ist der korrekte OK-Überbiss bis 3mm vor dem UK. Also wären es bei mir ca. 6mm gesamt, die in der OP korrigiert werden - auf UK und OK verteilt, je nach Profil.

Da es bei Dir noch mehr Überbiss ist, würde mir nichts einfallen, wie das ohne OP gehen soll. Mein Chirurg hat mir in der ersten Beratung erzählt, dass in solchen Dimensionen eine Behandlung ohne OP sinnlos sei. Das könnte man kosmetisch kaschieren, indem man die UK-Front weit zurückkippt und die OK noch weiter nach vorn. Wäre im Ergebnis und langfristig aber sogar nachteiliger, als es so zu lassen.

Ferndiagnosen sollte man nicht stellen, aber so wie das bei Dir klingt, sollte es doch mit der Kostenübernahme klappen. Die muss allerdings der KFO einreichen, wieso macht er das nicht? VG

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Hey Chris

Hm, warum macht er das nicht? Ich hatte erst einen Termin dort, dann ging alles gaanz schnell mit Unterlagen (die ich ja auch gefordert hatte) und Kostenplan und auf einmal lag bereits die Ratenvereinbarung da und es sollten am 9.11. und 11.11. Termine gemacht werden, für Gummis und Spange.

Meiner Meinung nach ZU schnell, ich fühle mich ein bisschen "privatüberfahren" :roll:

Nun ja, ich habe ja heute ein weiteres Gespräch gefordert. Übrigens das, was Du beschrieben hast, ist ja genau damals bei mir versaut worden. Sog. Kompensation. Alles fein nach innen gekippt und immer noch sch...

Die Ärztin der Weissheitszahn OP (wurde damals hochdramatisch mit 1 Woche KH bei mir gemacht) runzelte damals die Stirn uns sagte "das Mädchen hätte bereis als Kind operiert werden müssen". Das erzählte mir meine Mutter allerdings erst 2008...?!

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Ich hoffe, Du hast noch nichts unterschrieben? Hol' Dir erstmal in Ruhe ein paar alternative Meinungen ein, das klang bislang nicht sonderlich Vertrauens erweckend.

Nichts überstürzen, wenn es um solche Dinge geht. Und ein paar Wochen mehr zum Start ist in Anbetracht des gesamten Behandlung unwichtig.

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@ Chris80

Sie hat das Recht vom Vertrag zurückzutreten. Allerdings müssen Leistungen, die bereits erfolgt sind, bezahlt werden.

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Da bin ich !!

:lol:

Nee, Quatsch...

Mmh, ich weiß ja nicht wie weit Du fahren möchtest, ich bin in Moers beim KFO und sehr zufrieden. Meld Dich bei Interesse einfach... ;-)

LG

Mir ist noch was eingefallen - Ronon kommt aus Köln, ihn könntest Du auch mal fragen...

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So ist es - da bin ich gemeint, vielen Dank Nina .... ;-)

Ich kenne 2 KFOs derzeit in Köln, von denen ich berichten könnte. Bei einem ist ein Kollege von mir - und beim anderen bin ich in Behandlung.

Falls du interesse an Namen hast, sprech mich ruhig mal an, ich bin gerne behilflich ... :D

VG

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ihr zwei seid ja Gewehr bei Fuß :D Danke, schreib Euch gleich mal. Zum Zahnarzt fahr ich auch 80 km, das wäre also nicht so dramatisch. Das sind halt echt Vertrauensärzte-Dinger.

So, edit:

Stand heute: Habe schriftlich von der KK einen Auszug bekommen, dass bei schweren Kieferanomalien bezahlt wird.

Diese sind :

Lippenkiefer-Gaumenspalten und Morbus Down A5

Progener Zwangsbiss M4

Skelettale Dysgnathien:

ausgeprägter Distalbiss D4

Progenie M4 und M5

Skelettal - offener Biss O5

Bukkal-/Lingual Okklusion B4

Einseitiger Kreuzbiss K4

Nun, in meinen Unterlagen steht ja drin, dass ich den MesialBiss (also M) mit -4mm habe (also M5)

Nun werde ich am Montag meine Unterlagen abholen, und damit am Mittwoch zu einem KFO gehen, den Ronon mit empfohlen hat.

Ich danke Euch, speziell auch Ronon, Ninah, Julia, für Eure KFO Tipps etc.

Jetzt habe ich auch wieder eine Struktur drin!

THX!!

bearbeitet von Stracciatella
Aktualisierung

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Hallo

bei der DAK brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen machen, daß die nicht zahlen. Bei kombinierter Therapie müssen sie ja auch. Bin auch bei besagter KK versichert und hatte bereits im Alter von 12-18 eine "säähhrr erfolgreiche KFO" :lol: Behandlung, die mich dann dazu veranlasst hat vor 2 Jahren eine 2. Behandlung zu starten. Habe KIG M5 (Progenie). Vor der OP waren es 8mm. Das einzige was die DAK gefordert hat, war das ich vor der Genehmigung einen KFC aufsuche und der einen kurzen Bericht schreibt, was gemacht werden muß. 2 Wochen später hatte ich dann die Genehmigung im Kasten. Sogar einen KFO Wechsel haben sie problemlos akzeptiert. Es hat zwar nochmal ein Gutachter drüber geschaut ob der Plan vom neuen KFO auch ok ist, aber fand ich auch gar nicht so schlecht. Du solltest auf jeden Fall eine 2. Meinung einholen. Hab ich ja auch gemacht und bin sehr froh darüber. Wenn das Vertrauen fehlt, dann bringt die Behandlung nix find ich, denn man zweifelt an allem.

LG Kampen99

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Mann Kampen, da machst Du mir jetzt aber wirklich MUT! Echt. Auch wenn meine 4 mm "wenig" zu sein scheinen, sind sie aber nun faktisch mal als KIG M5 definiert. Freue mich nun wirklich auf meinen zweiten Termin, den ich ja dank Ronon ganz bald habe. Ich fühlte mich beim ersten KFO sehr arg überrumpelt und unterinformiert.

Sehr fein. Habe heute mir meinen Biss nochmal genauer angesehen. Durch den sehr knappen Überbiss vorn scheint es auf den ersten Blick "ok"; Man sieht dann aber am Gebissabdruck, dass es das eben nicht ist, und würde man nun die Zähne kippen, so dass sie gerade stehen, habe ich einen allerfeinsten Unterbiss. Ist halt alles völlig konkav nach innen...

Ausserdem leichte Distaldrift Mittenverschiebung durch die Nichtanlage von 12.

Mensch ich bin soo gespannt. Bisher war alles so schleppend, aber durch dieses Forum und VIEL VIEL Recherche bin ich nun weiter. Und vor allem: Hartnäckigkeit!

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