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jackbauer1

Frontal Offener Biss

Hallo,

habe seit 2.5 wochen eine feste Zahnspange ,Innovation C , keramikbrackets mit Metalslot.

Behandelt wird Progenie, offener Biss, Engstände,und minimale Kippungen.

Es löst sich immer wieder das letzte Bracket im oberkiefer, das komplett aus Metal ist und an dem vorletztem backenzahn befestigt ist, der arzt sagt das es keinen Sinn macht das immer wieder fest zu kleben, da es sich ja doch wieder lösen wird und man warten sollte bis die Front mehr zum Gaumen gekippt ist, halt den offenen Biss verbessern und es dann nocheinmal versuhen.Ich habe bilder verglichen und es ist jetzt schon ein signifikanter unterschied festzustellen, sprich das sich die front wirklich zurück bewegt.

Verliert die Spange nicht ihre Funktion, wenn gerade das Bracket fehlt, das den draht unter spannung hält?

Spüre jetzt überhaupt keinen Druck mehr, bewegen sich die Zähne trotzdem?

Presse mit der Zunge beim schlucken gegen die front Zähne ,und durch eine schiefe Nasenscheidewand atme ich sehr durch den Mund,begünstigen diese beiden sachen nicht den offnene Biss und muss man das nicht irgendwie anders behandeln als nur mit Spange, weil die ursache wird doch dann nicht bekämpft ,sondern nur die Zähne gerade gerichtet, während ich mit der Zunge jedoch dagegen drücke ist doch noch ein hoher widerstand vorhanden und der offene Biss wird bleiben oder nicht?

Kann auch einige Laute nicht mehr so gut aussprechen, gerade s und z, was kann ich tun?

Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten!

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Ja, wenn du mit der Zunge gegen die Zähne drückst, sollte das unbedingt behandelt werden, sonst wird es ziemlich unmöglich sein, auf Dauer einen stabilen Biss zu kriegen. Ich habe das auch eine Zeitlang gemacht, mein damaliger KFO ist draufgekommen, weil das Schließen des (wohlgemerkt nicht allzu stark offenen) Bisses mit der Spange nicht so geklappt hat, wie vorgesehen. Seine Variante war, mir Spikes einzusetzen- an den unteren Schneidezähnen und ich habe mir drei Tage lang die Zunge daran aufgekratzt. Das war mir dann etwas zu heftig. Resultat war, dass ich die Behandlung abgebrochen habe (das war einer der Gründe neben anderen) - was ich heute bereue.

Ich war dann beim Logopäden und habe den Zugenfehler recht gut wegtrainieren können. Man muss es halt echt ernst nehmen, und ich glaube, wenn man das einmal gehabt hat, ist es gut, immer im Kopf zu behalten, dass man auf die Zunge achten muss - und dann halt wieder zum Logopäden zu gehen, wenn man merkt, dass man dazu neigt, rückfällig zu werden. (War bei mir aber bisher nicht.)

Über die Behandlung von Zungenfehlern gibt es, soweit ich weiß, bei Experten sehr verschiedene Meinungen. Die einen meinen, dass Spikes die einzig wirkliche Lösung sind, die anderen schwören auf Logopädie.

Ich persönlich muss sagen, dass ich mich (als Laie) frage, ob man mit Spikes wirklich ein korrektes Zungenverhalten erreichen kann. Es geht ja nicht nur darum, dass die Zunge nicht an die Vorderzähne stößt, sondern es gibt eine ganz bestimmte optimale Zungenposition in Ruhelage und beim Schlucken. Und ich bin eben nicht sicher, ob die Zunge durch Spikes nicht vielleicht Ausweichmuster entwickelt, die ebenfalls nicht ideal sind - aber, wie gesagt, ich bin kein Experte.

Das ist so meine Patientenerfahrung - bin kein KFO (obwohl das hier das KFO-Forum ist...) ;-) Aber vielleicht hilft's dir trotzdem weiter!

Glg und viel Erfolg für die Behandlung!

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