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lale

diskusverlagerung ohne repositio

diskusverlagerung ohne reposition

bei mir wurde letzte woche per mrt eine beidseitige diskusverlagerung anterior ohne reposition festgestellt, dazu schon knoecherne veraenderungen am linken kiefergelenk. ich bin weiblich und 32 (fuehle mich momentan geschaetzte 80 )

vorgeschichte: mit ca 12 jahren entfernung aller weisheitszaehne in vollnarkose, danach konstantes knacken links.

Seit 2000 massive Probleme mit der HWS, die ich jetzt aber nach 6 monaten osteopathie einigermassen in den griff bekommen habe. das unfaire ist, der hals ist besser, nun mucken die kiefergelenke. ich hatte im kiefer nie schmerzen, nur knacken, und ploetzlich seit fruehjahr 2009 hatte ich eine kieferklemme (2 finger), da aber noch keine schmerzen, und jetzt aber seit einigen wochen erst schwungweise schmerzen, die jetzt aber den ganzen tag/nacht anhalten.

laut mrt sind die schmerzen wohl auch von einer entzuendung durch arthrose erscheinungen.

so. der KO meint, die Abnutzungerscheinungen waeren schon aelter, der linke Diskus ist schon veraendert von seiner Ursprungsform.

ich hatte aber im Sommer noch starkes Kieferknacken, heisst das nicht dass der Diskus dann noch einigermassen sass? und wieso hatte ich denn dann nie schmerzen wenn das schon aelter ist?

Meine Frage nun:

soll ich warten ob sich die Symptome von alleine verbessern?

wie sieht denn so ein langfristiger Verlauf einer solchen Sache aus?

wuerde eine op linderung bringen und vor langfristigen schaeden schonen?

ach ja, ich trage schon eine schiene, bringt aber nix.

freue mich ueber jede antwort und erfahrung!!

danke!

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Hallo,

habe ähnliche Probleme und bin gestern auf eine Seite gestoßen, auf der Leidensgenossen/innen ihre Erfahrungen schildern (www. sa-bi-ne.de), und vielleicht hilft dir googlen (cmd/tmd) weiter.

Freundliche Grüße

DagmarW

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Hallo lale,

auch mir geht es seit vielen Jahren so. Ein Kiefergelenk ohne, das andere mit teilweiser Reposition. Knacken tun sie beide, ist aber durch Osteopathie, Physiotherapie und entsprechender Relaxationsschiene (gleicht den Fehlbiss aus) deutlich leiser geworden. Die Schmerzen stellten sich (rückblickend) im laufe der Zeit ein, haben nun aber auch nachgelassen.

Aufpassen solltest Du auf Entzündungen / Entzündungsprozesse und entsprechend was unternehmen. Da gibts gute alternative Methoden (z.B. gemörserte Bienen als Globulis). Mir hat indisches Weihrauchharz (sehr gewöhnungsbedürftig) geholfen. Leider wirds wohl langfristig eher schlechter werden bei fehlender Behandlung der Ursachen (Fehlbiss).

Ich hab nach zwei Jahren Multiband übernächste Woche die Bimax-Op und hoffe, dass damit die Ursache beseitigt ist (soll ja auch schöner machen ...). Nach Aussage der Ärzte (unisono) sollen dann die echt üblen Rückenschmerzen auch zumindest nicht schlechter werden :-)

Alles Gute

Claro

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hallo.

vielen dank fuer deine antwort!!

hab schon gedacht ich bin hier die einzige mit dieser sache...

deine schmerzen sind also besser geworden? momentan gehts bei mir nur mit ibuprofen, und ich weiss ueberhaupt nicht was ich essen soll:(

opsteopathie mache ich auch gerade, aber mehr fuer die halswirbelsaeule.

wird dir bei der op auch der diskus wieder gerichtet? und bist du jetzt wieder ganz schmerzfrei?

lg

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Hallo Dagmar,

vielen dank fuer deine antwort!

ja, die seite kenn ich auch schon :)

wie lange hast du denn das schon? ist es bei dir im laufe der zeit besser oder schlechter geworden? bist du schmerzfrei?

lg

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Hallo lale,

durch die Relaxationsschiene wurde der Druck allmählich von den Gelenken genommen (dekompression). Allerdings wurde die Schiene auch wöchentlich in zusammenarbeit Physiotherapie neu angepasst (dadurch hab ich jetzt einen wunderbaren Kreuzbiss bei dem nur noch ein Schneidezahn mit dem entsprechenden unterem Kontakt hat ... - die Probleme mit dem Essen kenn ich :-)).

Durch die OP wird die jetzt durch die RelaxSchiene erreichte Kiefergelenksposition (nun relativ schmerzfrei) beibehalten und die Zahnreihen "angepasst", so das wieder alle Zähne kontakt haben und die Schiene wegfällt - passt dann eh nicht mehr. Dabei wohl zuerst der Oberkiefer und dann mittels Splint unten. Hab aber dem Chirurgen nicht wirklich zugehört, ich fands irgendwie gruselig. An den Gelenken wird nichts gemacht, die stehen jetzt auf Kosten des Kreuzbisses soweit möglich gut. Danach wohl noch ein Jahr Multiband und anschließend Retrainer. Ohne die Relaxationsschiene wären die Kiefergelenke noch in ihrer alten (schmerzhaften) Position und die OP würde zwar den Zahnkontakt herstellen, die Kiefergelenksfunktion aber nicht optimieren.

Allerdings wars als Kassenpatient nicht einfach bei der Krankenkasse eine zumindest anteilige Kostenübernahme für die Kiefergelenksbehandlung zu erreichen.

Liebe Grüße

Claro

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oh weih. das hoert sich ja nach einer laengeren sache an....

ich druecke dir aber auf alle faelle ganz fest die daumen dass alles klappt und du danach schmerzfrei bist!!!!

d.h. aber dass der diskus waehrend der op dann nicht angefasst wird? und demzufolge dann noch weiter vor dem gelenk liegen bleibt? (sorry fuer meine neugierde, bin momentan einfach dabei soviel info zu sammeln wie moeglich, und von den aerzten kriegt man ja kaum was mit :( ).

d.h das gelenk wird dann nur durch den biss in eine bessere position geschoben, aber der diskus bleibt?

bei mir soll durch eine schiene der unterkiefer nach vorne geschoben werden um das gelenk zu erleichtern.hm.

na ja. auf alle faelle nochmals toi toi toi fuer die op!

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Hallo lale,

hab heute nochmal nachgefragt. Durch die langjährige Fehlbelastung sind die Bänder / Sehnen (?) im Kiefer überdehnt. Da läßt sich auch nix mehr "zurückdehnen". Auch die Disken lassen sich nicht einfach zurückschieben ...

Was gemacht wird ist, dass bei der Op der Oberkiefer hinsichtlich der durch die Schienenbehandlung nun dekomprimierten Position irgendwie an einer bestimmten / zu bestimmenden Stelle neu festgemacht wird - wohl anders als sonst üblich (hab wieder weggehört,grusel). Dabei scheint, soweit ichs verstanden habe, tatsächlich die nun neue vorOP Kiefergelenksposition entscheidend zu sein, da sich diese sonst während einer Operation durch "hin und herwackeln" (wörtlich) nicht finden ließe. Entsprechend wird dann unten eingepasst und letztlich komplett festgemacht. Vielleicht weis ja einer der KfO`s hier im Forum genaues ???

Damit soll dann das noch mögliche Optimum erreicht sein. Tja, das ganze dauert wirklich ewig, aber zuerst muss es wohl schlimmer werden bevor es besser wird :cry:

Alles Gute

Claro

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das hoert sich ja echt nach einer groesseren sache an.....

drueck dir die daumen!!!

war heute bei einem anderen kieferchirurgen. hab ihn dann mal so gefragt ob ich denn in 10 jahren ne fette kieferarthrose haben werde.

seine antwort: wahrscheinlich schon.

na klasse :(

lass mal von dir hoeren wenn du das alles hinter dir hast! wuerde mich freuen!

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Hallo lale,

mir ist eingefallen, dass ich hier einige Beiträge gelesen habe von Leidensgenossen mit Kiefergelenkproblemen der einen oder anderen Art. Schau doch mal unter den Benutzernamen "labworker, diskus 0815 und olga 21", oder bist du schon weiter fündig geworden?

Bei mir sind die Schmerzen während und nach der letzten kfo Behandlung schlimmer geworden. Angefangen haben sie nach der ersten kfo Behandlung, die schon Jahrzehnte her ist. Anschließend folgten prothetische Behandlungen. Mit immer mehr Kronen wurde versucht, die kfo nicht korrigierten Fehlstellungen der Zähne zu beseitigen bzw. zu verbessern. Als ich nicht mehr wollte und auch nicht mehr konnte, weil die Kiefergelenkbeschwerden stärker wurden und immer mehr Zahnsubstanz verloren ging, erfolgte eine Therapie mit verschiedenen Aufbissschienen.

Einige brachten gar nichts, einzelne eine Verschlechterung, die eine oder andere eine Verbesserung, aber beschwerdefrei war ich mit keiner. Die Zahnärzte haben mir damals eigentlich alle erklärt, dass der Diskus verlagert sei, der Gelenkspalt verkleinert, arthrotische Veränderungen, aber keine arthritischen. Bei der und nach der letzen kfo Behandlung u.a. Kieferklemmen/-sperren und zwischenzeitlich sind laut Zahnarzt Arthrose und Arthritis vorhandeln.

Bei mir wurde zuletzt vor der kfo Behandlung - wie bei dir und wohl auch bei Claro - mit einer Aufbissschiene der Unterkiefer nach vorne geschoben, um den rückwärtigen Fehlbiss zu beseitigen. Das Problem war, dass ich in dieser Position nur Kontakt auf den Schneidezähnen habe bzw. teilweise sogar einen negativen Überbiss. Allerdings ist nicht der Unterkiefer zu groß, sondern der Oberkiefer zu klein. Außerdem stehen die Schneide- und Eckzähne im Oberkiefer bei mir zu eng. Diese Fehlstellungen der Zähne sollten durch eine kfo Behandlung behoben werden, damit sich der Unterkiefer dann in die "normale" vordere Stellung schieben kann. Die kfo Behandlung war eine einzige Katastrophe. Ich war an der UK in Tübingen. Der Abteilungsleiter war ein unbeherrschter, launischer, lakonischer Mensch. Der erste Satz, den ich von ihm zu hören bekam auf der Türschwelle zum Behandlungsraum war: "Als erstes bekommen Sie von uns einen Heil- und Kostenplan und dann können wir terminieren!" Ich war wie vor den Kopf gestossen. Zuvor hatte ich gearde erst eine pauschale Honorarvereinbarung unterschrieben, in der eine Beratung/Untersuchung, Abformungen für Modelle, Röntgenbilder, Fotografien und deren Auswertungen und die Erstellung eines Heil- und Kostenplanes vorgesehen waren, und ich das Gefühl hatte, dieses Mal wird eine kfo Behandlung endlich richtig angegangen und gut. Das Gegenteil war der Fall. Ich hätte damals auf dem Absatz kehrt machen sollen und gehen. Aber leider hatten mir vorher mehrere Kfo gesagt, wie schwierig es sei, auf den vermaledeiten Kronen eine feste Spange anzubringen. Das ist auch das Einzige, was dieser Kfo konnte, im Ober- und Unterkiefer Bänder und Brackets einsetzen. Arglistig und heimtückisch hatte er mit mir eine Ausformung von Ober- und Unterkiefer vereinbart, so lautete auch der Heil- und Kostenplan. Im Unterkiefer hatte er zwecks Ausformung 2 gesunde Seitenzähne entfernt und die Lücke von beiden Seiten geschlossen. Erforderlich gewesen wäre ein Lückenschluss ausschließlich von vorn, was ich leider nicht wußte. Bei dem Lückenschluss hatte er außerdem auch noch die Seitenzähne angehoben und gekippt, und im Oberkiefer versuchte er überhaupt nicht, irgendwelche Korrekturen vorzunehmen, was mich alles hat fast verzweifeln lassen.

Mir hatten Zahnärzte anschließend zu Spritzen bzw. Gelenkwäsche geraten, was ich aber abgelehnt habe. Ein befreundeter Zahnarzt meinte, es mache es nur schlimmer, und so wie Claro schreibt, behebe nicht die Ursachen, die Zahn- und/oder Kieferfehlstellungen.

Hast du eigentlich solche Fehlstellungen oder ist es bei dir das Kiefergelenk an sich? Was hat eigentlich der Kfo als weitere Behandlung neben oder nach der Aufbissschiene angeraten?

Grüße

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Hallo Claro,

wie wurde bei dir die kfo Behandlung durchgeführt - mit/ohne Aufbissschiene, Extraktionen, Korrektur Zahnfehlstellungen usw. oder stimmt bei dir "nur" die Bisslage nicht -?

Alles Gute für die OP!

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hallo!!

lieben dank fuer deine lange antwort!

das hoert sich ja echt so an als ob du auch schon eine laengere odysee hinter dir hast, ich weiss wie doll das weh tut, das kann einem echt schon das leben vermiesen :(

ich habe auch schon leichte arthrose im linken gelenk, und das ist auch das wovor ich am meisten angst habe, dass sich diese arthrose ausweitet.

mein plan sieht jetzt folgendermassen aus:

lass mir jetzt von dem KC wo ich meine letzte schiene bekommen hab meine alte Schiene aufstocken, um 0.5 mm hat er gesagt, fuers erste, um die gelenke zu entlasten. dann spaeter kommt nochmal ein bisschen was drauf.

dann muss ich mal schauen. wenns hilft, belass ich es dabei. wenn es nicht hilft, werde ich nach stuttgart gehen und diese schiene fuer 400 machen lassen, wo mir auch der unterkiefer nach vorne gezogen wird.

ich hab bei sovielen leute gelesen dass jeh mehr gemacht wurde, desto groesser waren auch die schmerzen. ich glaub ich mach erst mal wenig, und schaue ob es was hilft, und dann mal gucken.

heute tut mir wieder hauptsaechlich der nacken weh und ich hab kopfschmerzen. weiss auch nicht wie ich das noch laenger ertragen soll :(

wie alt bist du eigentlich?

lg

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52 und seit ca. 25 Jahren - der vorletzten kfo Behandlung - Probleme mit den Kiefergelenken. Vermutlich die Großmutter in diesem Forum. Meine Urgroßmutter hatte mit über 80 ihre eigenen Zähne und keine Probleme. Nie bei einem KFO gewesen und ich glaube auch nicht bei einem ZA.

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du hast seit 25 jahren problemen mit den kiefergelenken? oh mann :(

und das nur wegen so einem arzt der nicht wusste was er macht. das ist echt nicht fair. bei mir wars wohl ein chiropraktiker. vermute ich zumindest. der hat mir die halswirbel mehrfach eingerenkt, dadurch hat sich alles gelockert und ich habe eine staendige verblockung der oberen halswirbel, direkt unter dem betroffenen gelenk.

ich bin manchmal so wuetend ueber mich selbst dass ich zu dem hingegangen bin, aber man ist ja immer im nachhinein schlauer.

nimmst du denn jeden tag schmerztabletten?

hast du schon mal an eine op gedacht? anscheinend ist die medizin noch nicht so weit am kiefergelenk, aber vielleicht gibt es ja doch jemanden der helfen kann?

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Hallo Dagmar,

hab leider immer noch gut von der OP (waren letztlich 11 mm oben / 9 mm unten, incl. höher, kippen - schüttel) - zumindest hat der Grusel jetzt (bald) ein Ende :-)

Zu Deiner Frage:

Für das Kiefergelenk gibts ja grundsätzlich die Schienen. Da meine Beißerchen vorne zu weit auseinanderstanden, hätte die größenmäßig zum Ausführen eines Pferdes gereicht - war also nicht möglich: OP wurde angeraten (vor langer,langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis ...). Dazu denn vorher KfO: Ausformen der Kieferbögen unabhängig der Okklusion, sollte ca. ein 3/4 Jahr dauern. Dazu mußten vorne einige Zähne gedreht / gekippt (?) werden, und zusätzlich sollte Platz dazu geschaffen werden (mit so einer Art rotierendem Minihackbeil). Hinten sollten Zähne reingezogen werden (gabs einen netten Innendraht oben und unten ringsum ...). Nach 1 1/2 Jahren(!) fiel dann auf, dass die Weisheitszähne noch rumstanden - nun sollten die auch noch weg. Hab Sie dann nach viel hin und her (irgendwie hing ich dran) örtlich betäubt und recht wütend auf einmal ziehen lassen.

Nachdem die Zähne OP-fertig (2 1/2 Jahre) waren, kams dann zur präoperativen Relaxationsschiene: Die wurde auf die unteren Zähne (Multiband etc. blieb drinnen) aufgesetzt. Mehrmals wöchentlich wurde das Kiefergelenk und Hals-/Rücken beim Physiotherapeuten gedehnt, massiert, usw. Im Anschluss (1 mal die Woche) wurde dann die Schiene an die veränderte Kieferposition neu angepasst (abgeschliffen und neu aufgebaut). Damit sollten die Kiefergelenke entspannt / dekomprimiert und in eine soweit möglich schmerzfreie Position gebracht werden (innerhalb von 6 Wochen, dauerte dann 6 Monate ...). Aufbauend auf dieser Position wurden die OP-Splints angefertigt. Die Schiene selbst blieb bis zur OP drinn, ich hab die kurz vor der Narkose rausgefummelt - bevors noch einer vergisst :?

Zum Kiefergelenk jetzt: vor der OP wars innehalb seiner eingeschränkten Öffnungsmöglichkeit schmerzfrei. Festes Essen konnte ich wegen der nicht zusammenpassenden Zähne eh nicht, vielleicht häte es dabei geschmerzt (?). Im Moment ist es noch recht taub und der UK hängt an Gummis, da bin ich grade froh das ich Süppchen vom Kaffelöffel schlürfen kann. Vom Gefühl ist das Kiefergelenk in der Position, die mittels Schiene vorbereitet war. Da von den Zähnen her noch recht wenig Kontakt ist lässt sich mehr nicht sagen. Die sollen aber in 6 Monaten passen :579:

Liebe Grüße

Claro

bearbeitet von Claro
sinnfreie Rechtschreibung ...

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Hallo Dagmar,

hab leider immer noch gut von der OP (waren letztlich 11 mm oben / 9 mm unten, incl. höher, kippen - schüttel) - zumindest hat der Grusel jetzt (bald) ein Ende :-)

Zu Deiner Frage:

Für das Kiefergelenk gibts ja grundsätzlich die Schienen. Da meine Beißerchen vorne zu weit auseinanderstanden, hätte die größenmäßig zum Ausführen eines Pferdes gereicht - war also nicht möglich: OP wurde angeraten (vor langer,langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis ...). Dazu denn vorher KfO: Ausformen der Kieferbögen unabhängig der Okklusion, sollte ca. ein 3/4 Jahr dauern. Dazu mußten vorne einige Zähne gedreht / gekippt (?) werden, und zusätzlich sollte Platz dazu geschaffen werden (mit so einer Art rotierendem Minihackbeil). Hinten sollten Zähne reingezogen werden (gabs einen netten Innendraht oben und unten ringsum ...). Nach 1 1/2 Jahren(!) fiel dann auf, dass die Weisheitszähne noch rumstanden - nun sollten die auch noch weg. Hab Sie dann nach viel hin und her (irgendwie hing ich dran) örtlich betäubt und recht wütend auf einmal ziehen lassen.

Nachdem die Zähne OP-fertig (2 1/2 Jahre) waren, kams dann zur präoperativen Relaxationsschiene: Die wurde auf die unteren Zähne (Multiband etc. blieb drinnen) aufgesetzt. Mehrmals wöchentlich wurde das Kiefergelenk und Hals-/Rücken beim Physiotherapeuten gedehnt, massiert, usw. Im Anschluss (1 mal die Woche) wurde dann die Schiene an die veränderte Kieferposition neu angepasst (abgeschliffen und neu aufgebaut). Damit sollten die Kiefergelenke entspannt / dekomprimiert und in eine soweit möglich schmerzfreie Position gebracht werden (innerhalb von 6 Wochen, dauerte dann 6 Monate ...). Aufbauend auf dieser Position wurden die OP-Splints angefertigt. Die Schiene selbst blieb bis zur OP drinn, ich hab die kurz vor der Narkose rausgefummelt - bevors noch einer vergisst :?

Zum Kiefergelenk jetzt: vor der OP wars innehalb seiner eingeschränkten Öffnungsmöglichkeit schmerzfrei. Festes Essen konnte ich wegen der nicht zusammenpassenden Zähne eh nicht, vielleicht häte es dabei geschmerzt (?). Im Moment ist es noch recht taub und der UK hängt an Gummis, da bin ich grade froh das ich Süppchen vom Kaffelöffel schlürfen kann. Vom Gefühl ist das Kiefergelenk in der Position, die mittels Schiene vorbereitet war. Da von den Zähnen her noch recht wenig Kontakt ist lässt sich mehr nicht sagen. Die sollen aber in 6 Monaten passen :579:

Liebe Grüße

Claro

Hallo Claro,

fröhliche Weihnachten und ich hoffe für dich, dass sie in 6 Monaten passen!

Musst du noch kfo (nach)behandelt werden?

Dagmar

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