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Mäusezähnchen

leichte Retrognathie - OP?

Liebe User,

ich bin 21 und bin letzte Woche das erste Mal zum KO gegangen, um mich schlau zu machen, ob sich meine oberen Schneidezähne, die sich leicht überlappen, noch "gerade biegen lassen". Ich hatte da eher an eine lockere Spange o.Ä. gedacht. Große Probleme habe ich damit nicht, ich wollte einfach nur mal nachfragen. Daraufhin wurde mir gesagt, dass ich einen Unterbiss habe, welcher mir möglicherweise irgendwann gesundheitliche Probleme bereiten könnte. Mein KO meinte, er könne mir natürlich die Zähne "nur gerade biegen", würde mir allerdings dringend zu einer Kiefer-OP raten, dabei würden die Zähne innerhalb der ersten 2 Jahre mit fester Spange sowieso in eine Reihe gebracht werden und ich hätte auch noch einen gesundheitlichen Profit daraus gezogen. Nun stellt sich mir folgende Frage: Ist eine Operation, die nicht dringend ist, dieses Risiko wert?

Eine 2.Meinung eines anderen KO habe ich auch schon, welcher mir auch zu dieser OP rät. Trotz dieser Meinungen bin ich mir noch nicht ganz sicher und habe auch ein bisschen Angst vor den Risiken, die so eine OP mit sich bringt. Wenn es gut geht wäre ich bestimmt glücklich, aber wenn es doch schief gehen sollte würde ich mir diesen Schritt niemals verzeihen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie hoch sind die Risiken tatsächlich?

Vielen Dank!

bearbeitet von Mäusezähnchen

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Über die Risiken wirst du noch bei einem KFC aufgeklärt. Es kann natürlich einiges schief gehen.

Die zwei größten Risiken sind denke ich zum einen das der Nerv im Unterkiefer durchtrennt wird. Weiß grad den Namen nicht, meine Freundin ist grad nicht da. Zum anderen dass nach der OP sich die Knochen entzünden.

Ich hatte jetzt auch keine Schmerzen in den Kiefergelenken oder so. Aber mein Zahnarzt, KFO und KFC haben mir zu diesem Schritt geraten.

Vor allem mein Zahnarzt den ich mittlerweile auch ganz gut privat kenne hat mir zu diesem Schritt geraten. Er hat gemeint durch den Fehlbiss nutzt sich das Kiefergelenk unnatürlich ab, wenn dann später eine OP notwendig sein sollte ist es schlechter als jetzt.

Dazu kommt noch jede Zahnbehandlung im späteren ist viel schwieriger durch die Engstände und Kieferfehlstellungen. (Zahnkronen, Zahnersatz)

Ich an deiner Stelle würde noch zum KFC gehen und mir anhören was er zu deiner Geschichte sagt. Er entscheidet auch letztendlich ob die ganze Behandlung bezahlt wird von der Krankenkasse. Da du ja schon über 18 Jahre alt bist.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß Miro

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Daraufhin wurde mir gesagt, dass ich einen Unterbiss habe, welcher mir möglicherweise irgendwann gesundheitliche Probleme bereiten könnte. Mein KO meinte, er könne mir natürlich die Zähne "nur gerade biegen", würde mir allerdings dringend zu einer Kiefer-OP raten, dabei würden die Zähne innerhalb der ersten 2 Jahre mit fester Spange sowieso in eine Reihe gebracht werden und ich hätte auch noch einen gesundheitlichen Profit daraus gezogen.

Wie groß ist der Unterbiss? So ungefähr?

Ich würde es mir gut überlegen!

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danke für eure antworten!!

>>Wie groß ist der Unterbiss? So ungefähr?

Ich würde es mir gut überlegen!

ca 6 mm. wie gesagt, optisch hatte ich bisher kein großes problem damit, ist alles noch im rahmen. drum bin ich auch so überrascht, dass mir doch mehrere KOs zu dem schritt raten.

nochmal zu den risiken: hab auf einer amerikanischen seite auch nochmal eine gute, aber abschreckende zusammenfassung zu den risiken gelesen. am anfang war ich mir relativ sicher, dass ich mich FÜR die op entscheiden würde, da es sich als gute und auch günstigere alternative angehört hat. Mein KO hat das als relativ ungefährlichen eingriff beschrieben, welchen ich in 10 oder 20 jahren vll doch noch machen würde, und welchen auch noch die kasse übernehmen würde, während ich nur eine spange natürlich aus eigener tasche zahlen müsste. da hab ich dann natürlich angefangen,mir drüber gedanken zu machen. aber je schlauer ich mich mach, desto mehr komm ich ins zweifeln, ob das wirklich so ein "risikofreier" eingriff ist, wie's mir am anfang dargestellt wurde....

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Hallo Mäusezähnchen,

deine Situation ähnelt meiner sehr. Ich bin auch wegen überlappender Frontzähne zum Zahnarzt gegangen, wurde dann zum Kieferorthopäden geschickt und habe letztendlich auch den Kieferchirurgen kennen gelernt.

Ich wollte zuerst auch "nur" etwas gegen die schiefen Zähne tun, doch ein "Rückfall", also ein erneutes Verschieben der Zähne nach der Behandlung, war aufgrund des falschen Bisses sehr wahrscheinlich. Mir wurde neben einer OP allerdings eine Alternative vorgeschlagen: 4 Zähne reißen lassen, damit der Biss bestmöglichst verbessert wird.

Ich habe auch lange überlegt, was ich tun soll. Dann habe ich mich für die OP entschieden und das Unterkiefer wurde mir vor 3 Wochen 6mm vorgesetzt.

Natürlich sind die Risiken einer OP zahlreich. Auch Brackets können gesundheitliche Schäden verursachen. Und wenn du dir den Beipackzettel eines Antibiotikums durch liest, wirst du auch etliche Nebenwirkungen aufgelistet sehen. Die Frage ist, ob du dieses Risiko eingehen willst.

Niemand wird dir sagen können, ob überhaupt was schief gehen würde oder was.

Meine OP z.B. verlief sehr gut. Mein rechter Kiefer hat sich danach allerdings entzündet. Trotzdem bereue ich den Eingriff nicht, weil ich gut versorgt wurde. Und das ist sicher ein springender Punkt: Wenn du dem Arzt/den Ärzten vertraust, dich vielleicht absichern kannst, dass es erfahrene Ärzte sind, kannst du sicher sein, dass du in guten Händen bist - auch wenn etwas schief gehen würde!

Es ist eine Entscheidung, die letztendlich an dir liegt. Lass dich nicht nervös machen von all den negativen Beiträgen und den zahlreichen Risiken. Wäg ab, ob es die Sache wert ist. Überleg es dir gut, damit du danach hinter deiner Entscheidung stehst.

Alles Gute,

Oase

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Der Meinung bin ich auch. Im Prinzip kan bei jeder OP alles passieren, von nüscht bis Löffel abgeben. So stehts ja im Aufklärungsschreiben.

Meine Sorge, dass die Zähne sich wieder in die Ausgangssituation zurück verschieben, ist auch zu groß. Daher lasse ich mich auch operieren..

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Hallo!

erstmal danke für die antworten!

ich hatte heute nochmal einen termin bei meinem ko, wo ich ihn mit fragen gelöchert hab, was er sehr geduldig ertragen hat ;)

um es auf den punkt zu bringen, meinte er, die OP (UKVV) wäre "pipifax", das "einzige" hauptrisiko besteht darin, einen nerv zu beschädigen, welcher - im schlimmsten fall - den kompletten unteren kieferbereich für immer lahmlegen könnte. das würde sehr sehr selten vorkommen und bei dem chirurgen, zu welchem er mich schicken würde wäre noch nie auch nur annähernd so etwas passiert. er meinte, dass die meisten seiner patienten nicht mal kurz nach der op ein taubheitsgefühl hätten. ist hier vll jemand dabei, der sich schon mal hat in regensburg operieren lassen?

ich werde mir jetzt mal einen termin beim chirurgen vereinbaren und werd's danach entscheiden, ob ich bei ihm ein gutes gefühl habe oder nicht.

ach ja, nochmal zu der frage, um wieviele mm es geht: meine messkünste scheinen noch nicht ganz so ausgefeilt zu sein, wie die meines ko, der auf 8 mm gekommen ist ;)

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Hallo!

Morgen gehts los mit meiner Behandlung :)

Am Do war ich in Regensburg, die Klinik macht einen super Eindruck, mal sehen, wie's weitergehen wird, bin schon sehr gespannt :)

Grüße Franzi

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um es auf den punkt zu bringen, meinte er, die OP (UKVV) wäre "pipifax", das "einzige" hauptrisiko besteht darin, einen nerv zu beschädigen, welcher - im schlimmsten fall - den kompletten unteren kieferbereich für immer lahmlegen könnte. das würde sehr sehr selten vorkommen und bei dem chirurgen, zu welchem er mich schicken würde wäre noch nie auch nur annähernd so etwas passiert. er meinte, dass die meisten seiner patienten nicht mal kurz nach der op ein taubheitsgefühl hätten.

Hm... ganz so positiv würde ich die Sache nun nicht sehen. Das Risiko einen Nerv zu schädigen ist nun mal da und meiner Meinung nach auch nicht zu vernachlässigen...

Ich bin auch 21 und hatte 8mm Überbiss, mir wurde zur OP geraten, jedoch war ich von Anfang an nicht überzeugt. Ich habe trotzdem die Behandlung begonnen, welche jetzt jedoch eine OP überflüssig macht. Ich habe jetzt nach ca. 9 Monaten Behandlung mit Kieferorthopädie (Multiband und Gummizüge), Ostheopathie und Physiotherapie, noch ca. 1,5 mm Überbiss. Es ist nicht der regelfall, aber man muss auch andere Möglichkeiten offen lassen...

Ich wünsch dir dennoch alles alles Gute für deine Behandlung!

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Hallo Kyara!

Ja, dass das Risiko nicht ganz unter den Tisch zu kehren ist, das ist mir klar. Drum hab ich auch ziemlich lang geschwankt und hin und her überlegt. Jetzt hab ich mich entschieden, die OP zu machen und mir wurde immer wieder gesagt, wenn ich mich jetzt dafür entscheiden würde gäb's kein Zurück mehr. Erstens weil die Zahnbogen so angepasst werden würden, dass sie erst NACH der OP perfekt zueinander passen und zweitens auch, weil die Kasse die Behandlung nur in Kombination von KFO-Behandlung mit OP zahlt. Wie ist das jetzt bei dir? Bist du auf den Kosten der KFO-Behandlung sitzen geblieben? Natürlich sollte das Finanzielle an 2. Stelle stehen, aber wenn man plötzlich eine Rechnung von mehrern tausend Euro vorgelegt bekommt, von denen am Anfang nihct die Rede war, ist das ja dann doch eine kleine Überaschung.... :shock:

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