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Ballerina0506

Spätfolgen einer Progeniebehandlung?

Hallo,

per Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und hoffe, hier Hilfe zu finden.

Meine erste Zahnspange habe ich schon im Vorschulalter bekommen, hauptsächlich wegen eines Kreuzbisses, später dann wegen Progenie. Zunächst eine lose Zahnspange, dann eine Aparatur, die mein Kinn und meinen Hinterkopf umschloss und damit mein Kinn nach hinten "ziehen" sollte. Als meine Kieferorthopädin starb, bekam ich von meinem neuen KFO Bracketts und er eröffnete mir die Möglichkeit, durch eine OP meinen Kiefer zu korrigieren, da mein Kinn weit nach vorne stand. Da mich das damals nicht störte, lehnte ich ab. Damit war die Behandlung zunächst erfolgreich abgeschlossen (mit ca. 15 Jahren).

Als ich ca. 19 Jahre alt war konnte ich eines abends meinen Kiefer nicht mehr einrenken. Das war zwar am nächsten morgen verschwunden, allerdings knackt mein Kiefer seitdem.

Vor ca. 2 Monaten bekam ich von meinem Zahnarzt eine Schiene, die meinen Kiefer nachts entlasten sollte. Da es aber so unangenehm war, trug ich die Schiene nur 2 Wochen.

Widerum einen Monat später bekam ich Ohren-, Hals- und Kieferschmerzen auf der rechten Seite. Ausserdem das Gefühl, dass sich meine Zähne im Unterkiefer "verschieben". Das wird nun immer schlimmer. Vor 3 Tagen war ich bei meinem ZA, da ich mir von ihm Hilfe versprach. Ich erhielt aber lediglich eine Überweisung an einen Orthopäden (keinen Kieferorthopäden). Diagnose: CMD. Verschreibung: Krankengymnastik, manuelle Therapie und Wärmetherapie.

Können meine Schmerzen eine Spätfolge der Kiefer- und Zahnkorrektur sein? Und wäre dann in diesem Fall die o.g. Therapie hilfreich?

Da ich ziemlich starke Schmerzen habe und Ibuprofen mein neuer (unfreiwilliger) Freund geworden ist, erhoffe ich mir von Euch einen guten Rat.

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe.

Ich hoffe, dass mein Beitrag verständlich ist. Wenn noch Fragen offen geblieben sind, immer her damit.

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Es ist einfach so: Wenn die Progenie erblich bedingt ist, kann man zwar einiges an den Zähnen behandeln, aber eben nicht die Ursache. Dann kann einfach ggfs nur noch eine OP helfen.

Ich hatte ja auch früher jahrelange KFO Behandlung, und mittlerweile die gleichen Beschwerden. Wenn es sich um eine genetisch bedingte Kieferfehlstellung handelt, kommt man meist nicht drum herum.

Es handelt sich wahrscheinlich nicht um Spätfolgen Deiner Behandlung, sondern ist einfach nicht vollständig behandelt gewesen. Ich zB bin mittlerweile ja mit Ibu verheiratet, nicht mehr nur befreundet.. :(

Würde das einfach nochmal abchecken lassen. KOmmt halt sehr auf die genauen Diagnosen an.

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Vor ca. 2 Monaten bekam ich von meinem Zahnarzt eine Schiene, die meinen Kiefer nachts entlasten sollte. Da es aber so unangenehm war, trug ich die Schiene nur 2 Wochen

Ich erhielt aber lediglich eine Überweisung an einen Orthopäden (keinen Kieferorthopäden). Diagnose: CMD. Verschreibung: Krankengymnastik, manuelle Therapie und Wärmetherapie.

Hallo!

Ich kann dich gut verstehen, dass du mit der CMD arge Probleme hast... Ich hab/Hatte das selbst und weiß wie es ist.

Was hattest du für eine Schiene? Im OK? Hat die komplett die Zähne umschlossen? Ich hatte dann eine passive Platte und das hat mir viel gebracht, aber ohne weitere kieferorthopädische Behandlung/OP wird es wohl nie weg gehen. Geh ruhig mal zum Kieferorthopäden, da brauchst du keine Überweisung!

Manuelle Therapie bringt bei mir unheimlich viel, das ist echt super, wenn der Physiotherapeut das kann... Wärmetherapie find ich ist zwar angenehm, aber bringen tut es nix.

Wenn du Fragen hast kannst du mich gerne anschreiben!

Liebe Grüße, Kyara

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Was hattest du für eine Schiene? Im OK? Hat die komplett die Zähne umschlossen?

Manuelle Therapie bringt bei mir unheimlich viel, das ist echt super, wenn der Physiotherapeut das kann... Wärmetherapie find ich ist zwar angenehm, aber bringen tut es nix.

Ja, eine Schiene im Oberkiefer, die die Zähne umschlossen hat. Die soll ich zum Orthopäden mitnehmen, aber momentan nicht mehr tragen.

Die Therapeuten sollen recht fit sein, wurden mir von meinem ZA empfohlen. Ich erhoffe mir natürlich auch kurzfristig Linderung. Aber hilft das auch langfristig???

@ Stracciatella: Na, Du machst mir ja Mut! :-|

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@ Stracciatella: Na, Du machst mir ja Mut! :-|

Oh wei, sorry - so sollte das nicht gemeint sein! Muss gestehen dass ich Deinen Beitrag erst nicht gründlich genug gelesen habe.

Wenn Du eine Craniomandibuläre Dysfunktion hast und einen guten Behandler / Osteopathen, und das ganze nicht knöchern bedingt ist, hast Du da schon gute Chancen. Wichtig ist halt, dass einer sein Handwerk kann (Osteop dauert schließlich nochmal 5 Jahre zusätzlich zum Arzt oder Physiotherapeut). Falls dem nicht so ist, wird der das dann erkennen und Dich weiterleiten.

Wollte Dir da keinen Mut nehmen! Entschuldige, das kam falsch rüber

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Wenn Du eine Craniomandibuläre Dysfunktion hast und einen guten Behandler / Osteopathen, und das ganze nicht knöchern bedingt ist, hast Du da schon gute Chancen. Wichtig ist halt, dass einer sein Handwerk kann (Osteop dauert schließlich nochmal 5 Jahre zusätzlich zum Arzt oder Physiotherapeut). Falls dem nicht so ist, wird der das dann erkennen und Dich weiterleiten.

Das weiß ich ja leider nicht, ich bin ja kein Arzt :-D. Ich warte jetzt mal ab, was der Orthopäde sagt.

Ansonsten :mrgreen:. Denke ich mir, dass Du das nicht so gemeint hast...

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