nuLife

Darf die Zahnspange nach einer Bimax vor der Metall-Entnahme entfernt werden?!?

Ganz schön langer Titel, was? :-D

Ein herzliches Hallo an die Kieferorthopäden,

und ich hoffe doch inbrünstig, dass ich es hier mit echten Kieferorthopäden zu tun habe und nicht mit Hobbie-Möchtegern-KFOs. :-)

Also, wie der Titel es schon prophezeit, geht es hierbei um die Frage, ob man die Zahnspange nach einer Bimax noch vor der Metall-Entnahme entfernen lassen darf. Ich habe hier einige Beiträge gelesen, in denen dies so gehandhabt wurde. Dabei wurde den Leuten ein Retainer geklebt, der zumindest die untere Zahnreihe in Schacht halten sollte. Meine KFO meinte aber, dass sich die Zähne nach der Platten-Entnahme nochmals verdrehen/verschieben könnten. Wieso wurde dies aber nicht den anderen Patienten erzählt, bei denen die Zahnspange einfach mal vor der ME entfernt wurde?

Ist es vllt. ein Trick der KFOs, die ihre Patienten möglichst schnell loswerden wollen? Oder anders gefragt, wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zähne nach der ME verschieben/verdrehen? Und ist es überhaupt möglich?

Ich hoffe, dass ich eine Antwort darauf bekomme.

Schon mal Danke im Voraus

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Hmm, hat denn für mich wirklich niemand einen Rat parat? Oder sind die Kieferorthopäden einfach zu beschäftigt?! :confused:

Gut, man muss bedenken, dass sie meistens von morgens 7 Uhr bis abends 17 Uhr oder sogar noch länger arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass da noch eine Antwort kommt.

Oder hat einer der Patienten vllt mal seinen KFO dazu befragt? Wäre auch sehr interessant...

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Also ich bin kein KFO, aber es ist üblicherweise so, dass die Zähne ja vor der OP optimal auf einen bestmöglichen Biss nach der OP eingestellt werden. Meist ist die Behandlungsdauer beim KFO nach der OP ca. 3-6 Monate. Nach 6 Monaten kann man das Metall entfernen lassen.

Denke meist hat man die Spange eh schon draußen. Hab noch NIE gehört, dass man die Zahnspange erst nach der ME raus macht.

Außerdem ist der Retainer eine langfristige Sache. Der wird geklebt und hält die Zähne wo sie sind. Kannst du theoretisch drinlassen bis die Zähne alle irgendwannmal eh tschüss sagen. Ich lasse mir oben und unten einen reinmachen, damit sich nichts mehr verschiebt.

Vll konnte ich dir ein wenig weiterhelfen?

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Ich zähle auch zu den "Möchtegern-KFO", d.h. ich kann dir nur aus meiner Patientenerfahrung erzählen, daß meine Zahnklammer 4 Monate vor der ME entfernt wurde. Es klingt etwas seltsam, daß sich nach der ME die Zähne verschieben sollten. Warum auch? Ich habe nur unten einen Retainer und trage jetzt nur noch nachts die lose Zahnspange, und zwar auch nur oben, weil sich seit Monaten absolut nichts mehr bewegt hat, so daß meine KO meinte, daß man langsam zum spangenlosen Dasein übergehen sollte. Ich soll jede Woche die Zahnklammer "anprobieren", um sich zu vergewissern, daß sich nichts verschoben hat.

Daß man die Zahnstellung einige Zeit nach der OP stabilisieren muß, ist selbstverständlich, aber dafür sind der Retainer und die lose Zahnklammer ausreichend.

Für mich war es auch ein wichtiger psychologischer Aspekt, daß nach der ME für mich alles abgeschlossen war und keine sichtbaren Spuren (sprich Zahnklammer) von der gesamten Behandlung da sind.

Ich hoffe, mein Beitrag hilft dir.

Gruß

Julia

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also bei mir was der Chirurg eher überrascht dass die Spange bei der Plattenentnahme noch drin sein wird

und dies liegt daran dass die Zähne noch etwas bewegt werden müssen

ach ja bin auch kein KFO, auf die wirst du vielleicht länger warten müssen

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Hey Leute,

ich danke euch für die vielen Antworten! Die haben mir übrigens sehr geholfen und mein Vorhaben bestärkt, dort noch mehr Licht ins Dunkeln zu bringen. Ich glaube nämlich auch nicht, dass sich die Zähne nach der ME nochmals verschieben sollten. Wieso denn auch? Bei der Platten-Entnahme wird ja nichts an den Gelenken gemacht. Von daher, frage ich mich schon, wieso mir meine KFO so etwas erzählt hat. Der KC meinte ja selbst, dass es unüblich sei! Aber naja, was kann ich da schon machen? Im Endeffekt entscheidet doch der KFO was am Besten für den Patienten ist...

Zwei Fragen hätte ich jedoch noch. Wie lange musstet ihr denn eure Gummizüge tragen? Und konntet ihr eigentlich vor der ME wieder euren Mund normal weit öffnen oder hat sich das Ganze erst paar Monate später so entwickelt?

Beste Grüße

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Ich habe ungefähr 3 Monate nach der OP Gummis getragen. Den Mund konnte ich -glaube ich-spätestens nach 4 Monaten genauso weit aufmachen wie vor der OP, also auf jeden Fall deutlich vor der Zeit der Entfernung der Platten (sie wurden bei mir 1 Jahr nach der Bimax entfernt). Bei mir konnte sich also in dieser Hinsicht nichts mehr verbessern nach der ME.

Viele Grüße

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Hey Julia,

danke dir für die Antwort.

Also ich habe meine KFO nochmals darauf angesprochen. Sie meinte, dass es in dieser Uniklinik stets so gemacht wird, dass die Zahnspange erst nach der ME entfernt wird!

Mist, dachte ich mir, vor allem als ich hier gelesen habe, dass bei einem Patienten 3 Monate nach seiner Bimax der ganze Oberkiefer vertikal verschiebbar war und dessen KFO ihm trotzdem die Zahnspange vor der ME entfernt hat!

Klang für mich persönlich ziemlich abenteuerlich und ein wenig schauderhaft.

Aber wie du es schon geschrieben hast, steckt eben ein enormer psychologischer Apsekt dahinter. Wenn man nämlich weiß, dass nach der Platten-Entnahme alles vorbei sein könnte, die ganze Behandlung endlich ein Ende finden würde, dann ist man viel befreiter bei der ME. Man sagt sich selbst, okay, zieh das Ganze noch einmal durch und danach wartet die grenzenlose Freiheit auf dich.

Meine KFO will das aber nicht verstehen. Sie sagt dann immer, ach, die drei bis vier Monate mehr machen den Bock auch nicht fett.

Was würdest du machen, wenn dein KFO damals das Gleiche gesagt hätte? Ich frage mich, ob ich meiner KFO sagen sollte, dass ich noch andere KFOs diesbezüglich befragt habe und sie mir allesamt gesagt hätten, dass sich nach der ME die Zähne nicht mehr verschieben könnten?!!? Klingt das nicht zu sehr nach einem Vertauensbruch?

Schöen Grüße

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Das hören sie wirklich nicht gern. Ich würde eher den KC fragen, ob das tatsächlich so ist, daß sie normalerweise mit Zahnspange die ME durchführen- ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen.

Ich bin auch an einer Uniklinik und meine KO ist sehr pedantisch. Ich hatte versucht, mit ihr zu verhandeln, ob sie mir die Zahnklammer 2 Wochen vorher herausnehmen kann, weil ich meinen Geburtstag zahnklammerfrei feiern wollte. Keine Chance. Sie hat einfach gesagt, daß sie die Zeit braucht, und daß es auch bei dem Termin so sein kann, daß die Zahnklammer drin bleibt. Aber es war nie die Rede davon, daß sie bis zur ME drin bleibt. Und wie gesagt, sie achtet auf jede Kleinigkeit- sogar der Chefarzt hatte gesagt, die Zahnstellung wäre jetzt seit Monaten sehr gut und stabil, aber sie wollte unbedingt noch einen Zahn um 0,5mm (!) verschieben. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, daß es irgendeinen Sinn macht, die Zahnklammer grundsätzlich bis zur ME zu tragen- sonst hätte meine KO ganz sicher das Gleiche verlangt- sie geht immer auf Nummer sicher.

Für mich gibt es keine logische Erklärung dafür und ich würde den KC fragen.

Klar sind die 3-4 Monate auch egal- man überlebt alles, aber man freut sich schon sehr, wenn man weiß, daß alles vorbei ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen bei deinem KO;)

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