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roar

aua! bimax in ***

31 Beiträge in diesem Thema

hallo zusammen,

vorne weg, ich lasse den namen der klinik sowie den operateur mal aussen vor,

wer weiss wer hier alles "mitliest" und ich möchte nicht, dass man manche dinge irgendwie falsch versteht, ihr wisst schon, soweit bin ich eigentlich echt zufrieden.

ich bin heute entlassen worden und wollte dann auch mal meine erfahrungen berichten bzw hoffe, dass ich von euch evtl ein paar antworten auf fragen von mir bekommen könnte. ich bekomme meinen op-entlassungs-bericht erst kommenden donnerstag, deshalb kann ich dann erst mit fakten dienen.

dann mal los:

mittwoch, 11.11:

aufnahme

donnerstag, 12.11:

morgens um 8 direkt unters messer, gegen 18 uhr am selben tag wieder aufgewacht.

und dann gings auch schon los, also ich hab hier ja so einige berichte von euch anderen gelesen, aber ich hätte mir die ersten paar stunden/tage nicht so übel vorgestellt.

aufgewacht mit ner magensonde und 2 lymphdrainagen (?) im unterkiefer auf der intensiv, gegenüber von mir lag ein herr, dem es leider um einiges schlechter ging als mir, der war an zig piepende geräte angeschlossen, jeder einzelne piep lässt den kopf dröhnen, hinzu kam dann die permanente übelkeit durch das verschluckte blut, die trockenheit im mund weil man solang nichts getrunken hat (da halfen die wasser-infusionen auch nicht wirklich), dann liegt man also so da und die zeit will und will nicht vergehen, schlafen kannste natürlich auch nicht.

freitag, 13.11:

gegen 10 uhr gings auf station in ein doppelzimmer.

also ich weiss ja nicht wie es euch anderen ging, aber mein kopf dröhnt bis heute bei jedem kleinsten, dauerhaften geräusch, ich kann kein fernsehn gucken, keine musik hören o.ä. . mein bettnachbar hatte nen doppelten kieferbruch nach ner prügellei, die OP aber schon ein paar tage hinter sich und hat halt wie es so üblich is über kopfhörer ferngesehen und musik gehört,

gott sei dank wurde er am nächsten tag entlassen, weil es war wirklich richtig schmerzhaft und unangenehm, also nichts mit erholung.(merken: beim nächsten mal UM JEDEN PREIS IRGENDWIE EIN EINZELZIMMER)

so gegen 23 uhr wurde mir dann total übel, ich hatte noch nichts gegessen weil mir alles weh tat und die drainagen das irgendwie nicht zuliesen.

jedenfalls musste ich mich dann auf grund des verschluckten blutes übergeben und das war wirklich eine hm "heftige" lebenserfahrung.

man merkt ja so langsam wie es kommt, habe dann die schwester gerufen und sie meinte "einfach durch die zähne pressen, das geht schon", die kiefer sind ja verdrahtet. klingt irgendwie logisch, irgendwie aber auch wieder nicht.ich hatte in dem moment trotz schwester ein echt hm "mulmiges" gefühl, naja untertrieben, war schon angst vor der ungewissheit, was nun gleich passiert.

samstag:

gegen 10 uhr kamen dann auch endlich die drainagen raus und ich hätte nicht gedacht, wie stark sich die "lebens-qualität" und dadurch auch der psychische zustand (stimmung etc), also durch entnahme der magensonde und der drainagen, innerhalb von kürzester zeit verbessert.bis dahin hatte ich die OP minütlich bereut, ab da an wars wie urlaub...naja fast ; )

man konnte endlich langsam essen und trinken, endlich frei bewegen ohne die lässtigen flaschen, ein traum.

leider gab es in meiner klinik keine kühlmaske,

man musste selbstständig mit nassen waschlappen kühlen, was sehr nervig war, so ein lappen verliert schnell die kälte, alle 20 sekunden neu nass mache, sehr umständlich,

da wurde leider am falschen ende geld gespart.

sonntag und montag überspringe ich mal, da ist nichts weltbewegendes passiert,

habe gestern auf der visite nachgefragt wie es aussieht mit nach hause gehen, ich war soweit fit, von daher war es ok.

dann heute bei der abschluss-visite ein kleiner schock:

arzt: ja sieht soweit gut aus, denke sie können gegen ende der woche nach hause

ich: äh eigentlich war heute geplant

arzt: ach ja stimmt, steht ja auch hier

ich hätt echt nen affen bekommen bei auch nur einem tag länger da, hatte ganz vergessen wie "anstrengend" es ist in einem krankenhaus zu liegen.

aber endlich zu hause zu sein ist nochmal eine enorme steigerung was die stimmung angeht,

das ist glaub ich das gute an der op, quasi von tag zu tag verbessert sich irgendwas drastisch, das hält die motivation oben.

die schmerzen sind tagsüber soweit zu ertragen, nur nachts gehts los, also ich habe bis heute pro nacht maximal 3 stunden geschlafen, immer mit unterbrechungen.

einerseits der druck auf die kiefer, andererseits diese eine immerwiederkehrende stellung, man kann nur auf dem rücken liegen, das macht einen mit der zeit irgendwie irre.

wie habt ihr das gemacht, also mit dem schlafen? gibts da irgendwelche tipps?

ich verliere immernoch blut aus dem mund, zwar wenig, aber immerhin,

wann stoppt das endgültig? ist sowas normal? wie lang hat das bei euch gedauert?

wann lässt der druck auf die kiefer langsam nach?

gibt es da irgendwelche tricks um nachzuhelfen, ausser kühlen?

ich muss donnerstag nochmal zur kontrolle in die klinik, ab montag dann zum KFO,

wie ist dann der weitere ablauf bei euch gewesen? ab wann kommen die drähte raus? ab wann sind nur noch gummis drin? ab wann kann man halbwegs den mund aufmachen?

gestern morgen wurde mir der zugang gezogen und ich habe das vorsorgliche antibiotikum zum schlucken bekommen,

also ich bin ja sowieso nicht der kräuter-likör oder sonst was trinker, aber antibiotikum ist mit abstand, mit wirklich unvorstellbarem abstand, das WIDERLICHSTE was ich je getrunken habe, ich kriegs nicht runter, ich muss mich davon übergeben und der bittere geschmack verschwindet nicht aus dem mund, egal was man danach trinkt.

habe das dann gestern auch direkt so zum protokol gegeben worauf mir dann geantwortet wurde, dass man es dann auch sein lassen kann, ich soll halt ne suppe essen (zitat der ärzte auf der visite).

so, heute bei der entlassung wurde mir dann doch von dem arzt gesagt, also von demjenigen, der mich abschließend untersucht hat, dass ich es doch noch trinken soll?!

nu 2 fragen: wie lang habt ihr das antibiotikum noch nehmen müssen? habt ihr nen weg gefunden den geschmack zu überspielen? oder nen anderen weg es überhaupt zu nehmen als zu trinken,nachdem ihr zu hause wart?

allein beim gedanken dreht sich mein magen um...

so, ich glaub das wars fürs erste,

bin ein wenig geschafft, konzentrieren fällt mir immernoch enorm schwer,

hoffe das lässt bald nach.

hoffe mir könnte da freundlicherweise jemand ein paar antworten geben,

grüße,

der dennis

PS: achso fotos werd ich bei gelegenheit nachliefern,

bin zum erholen gerade bei meiner familie, betüddeln lassen und so, ihr kennt das ja,

sobald ich dann bei mir bin gibts was zu gucken

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Gratuliere zu deiner überstandenen OP.

Wegen dem Schlafen habe ich jede Nacht im KH eine Schlaftablette genommen, weil ich auch nicht auf dem Rücken schlafen konnte. Mit der Tablette hat es sehr gut geklappt.

Ich hatte bisher nur eine GNE-OP deshalb kann ich dir zu deinen meisten Fragen nicht antworten. Bei mir hat es so gut wie gar nicht nachgeblutet, nur zwei dreimal hatte ich Nasenbluten. Meistens nach dem aufstehen. Antibiotika habe ich nur einmal intravenös bekommen ansonsten gar nicht mehr.

Gruß Miro

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Hallo,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!!!

Das Meiste, was du geschrieben hast, kenne ich auch: z.B. die Geräuschempfindlichkeit (ich habe mir ein Einzelzimmer gegönnt, aber allein die Geräusche auf dem Gang oder draußen beim Spazierengehen haben mir gereicht), die nervigen Drainagen, immer nur auf dem Rücken schlafen, aber auch die einzelnen Verbesserungen, die einem als etwas Großartiges erscheinen. Mir sind einige Sachen doch glücklicherweise erspart geblieben: ich mußte nicht erbrechen, bekam mein Antibiotikum intravenös und anschließend in Tablettenform (insgesamt 10 Tage) und ich hatte auch kein Blut im Mund. Was das Blut angeht, würde ich auf jeden Fall den KC fragen, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß das ganz normal ist. Wenn es nicht viel ist, wird es wohl auch nicht gefährlich sein, aber ich frage mich schon, woher es kommt. Aber du bist ja schon übermorgen beim KC. Ich denke, daß dir auch bei diesem Besuch die Drähte entfernt und durch Gummis ersetzt werden. Bei mir war das nach genau 8Tagen der Fall. Den Splint und die Gummis mußte ich dann noch 5 Wochen tragen.

Bei mir wurden ca. 14 Tage nach der OP die Fäden gezogen und die KO-Behandlung begann- glaube ich- 4 Wochen später.

Den Mund halbwegs aufmachen konnte ich nach ca. 2 Wochen (so viel, daß ein Löffel normal reinpaßt) und das steigerte sich wirklich jeden Tag, so daß ich immer besser essen konnte. Mit dem Schlafen habe ich leider keine Tipps- ich habe am Anfang auf zwei Kissen geschlafen und dann jeden Tag immer mehr versucht, in der normalen Position zu schlafen und mich langsam auf die Seite zu drehen (kann nichts passieren!). Der Druck auf den Kiefern läßt auch mit der Zeit nach.

Das Schlimmste hast du hinter dir. Du wirst sehen, in 2 Wochen bist du schon wieder fast der Alte (nur mit "neuen" Kiefern):-)

Viele Grüße und alles Gute

Julia

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von mir auch Herzlich Glückwunsch

zur Überstandenen Op

gutes abschwellen und weiterhin gute besserung und alles gute

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Kühlen mit Lappen? Die Gelpacks kosten nichtmal nen Euro in der Apotheke, also werden sie für Krankenhäuser spottbillig sein. Peinlich, peinlich.

Eigentlich wäre es doch angebracht, Operateur und KH zu nennen, ist das nicht eh Pflicht für den Titel des Berichts?

Wünsche Dir schnelles Abschwellen und ein schönes Ergebnis. VG

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Hallo, meine OP ist eine Woche her. Auch ich spucke ab und an noch ein wenig altes, neues verschleimtes Blut. Da meine Nase zu ist,muss ich noch im Nasenspray verwenden und dann löst sich wohl das alte Blut.

Schlafen kann ich auch nur auf den Rücken, weil ich noch geschwollen bin.Auch nehme ich noch Schmerzmittel. Ist vielleicht auch bei jedem unterschiedlich. Ich denke, wir brauchen Geduld.

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Hey Dennis

alles Gute zur überstandenen OP!

Ja diese Fragen kann ich leider auch noch nicht beantworten, .Aber ich kann es so gut nachvollziehen mit dem Einzelzimmer. Im Krankenhaus ist man eh nicht aus Spaß und dann noc eine Sache IM Kopf, da ist man doch noch am sensiblesten.

Freu Dich, zuhause gehts immer mehr aufwärts. Nun beginnt der "gesunde Abschnitt" Deines Lebens ;)

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danke für die anteilnahme ; )

also mit meinem kFC bin ich soweit super zufrieden, auch wenn ich vorher einige zweifel hatte, wie hier unter anderem auch mal geschrieben.

aber die schwellung hält sich in grenzen, bei mir ist auch nur ein kleiner teil der lippe taub und in dem teil kribbelts auch schon langsam, fühlt sich an wie gänsehaut,

da hab ich wohl ziemlich glück gehabt, wenn hier andere schreiben dass ihr gesicht fast halb taub ist usw.

aber ich bin echt froh zu hause zu sein,

kurz bevor ich entlassen wurde, fingen handwerker an neben an zu bohren und ein anderer patient sollte zu mir verlegt werden,

das wäre nochmal ein highlight geworden, kopfschmerz-mäßig.

aber ich "traue" mich im moment auch nicht zu schlucken, also den speichel, der sich so ab und an sammelt im mund, da ist zeitweise ein bisschen blut mit drin und seit ich mich da übergeben hab, eben wegen dem blut, würd ich auf ne 2te runde gerne verzichten.

bin mal gespannt wie die erste nacht hier wird, obs besser wird.

hab mir heute mal vorgenommen, ab jetzt nichts mehr per strohhalm zu essen, das erzeugt ja auch irgendwie druck im kopf oder wie auch immer,

mal schauen ob sich an den schmerzen dadurch was tut,

dann wird ab jetzt halt mit löffel geschlabbert ; )

ich find es auch jedes mal aufs neue faszinierend, wenn ich mit der zunge am gaumen entlang gehe, man merkt ja spürbar, wie der sich verlängert hat, dass er jetzt viel weiter vorne ended usw.

bearbeitet von roar

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ich kann nicht so richtig unterscheiden bzw einordnen, wo genau es drückt,

fühlt sich so an als wäre es der ganze unterkiefer.

ich kann übrigens auch zu hause kein stündchen schlafen ; )

wie ist das eigentlich mit dem aufrecht sitzen/schlafen, ist das ein "muss"?

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wie ist das eigentlich mit dem aufrecht sitzen/schlafen, ist das ein "muss"?

Soweit ich weiß fördert es den Abtransport von den Flüssigkeiten und somit zu einem schnelleren Abschwellen. Denke es soll auch vorbeugen, damit man sich nicht so schnell auf die Seite legt, wenn man (wie ich) eigentlich Seitenschläfer ist.

Mir hat es am Anfang wahnsinnig gut getan auf dem Rücken zu schlafen (nach der Zwangsgewöhnung im KH) und ich habe auch eine ganze Zeit nach der empfohlenen Dauer noch "hoch" und auf dem Rücken geschlafen, weil es einfach den Kiefer irgendwie schön entspannt hat..

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also ich bin auch seiten- und bauchschläfer und ich finde es echt anstrengend, vorallem bedankt sich mein rücken/nacken auch dafür.

wie lang war denn die empfohlene dauer bei dir?

also ich merke zumindest selbst, dass der speichelfluss um einiges geringer ist, wenn ich ich aufrecht liege, aber einschlafen kann ich damit nicht wirklich.

ach und noch ne wichtige frage,

also bei mir sammelt sich wie gesagt immernoch ein wenig blut im mund an, es geht nu soweit, dass ich nachts, wenn ich denn dann endlich mal eingeschlafen bin (was so schon echt selten vorkommt, wenn dann auch nur kurz), dann von dem bitteren geschmack des blutes im mund aufwache.

geht/ging es auch genauso und vorallem, was kann man dagegen tun?

das ist ja so schon anstregend genug, nicht schlafen zu können, aber dann vom geschmack des blutes aufzuwachen ist ja mehr als ärgerlich.

bearbeitet von roar

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Hey roar,

also erst einmal von mir hier noch gute Besserung weiterhin und frohes Abschwellen.

Was das noch immer andauernde bluten betrifft kann ich nicht viel zu sagen, da ich das nicht mehr nach dem Krankenhausaufenthalt hatte -außer ein paar wenige Töpfchen aus der Nase. Mein KC sagte mir nach meiner Bimax-OP, dass er mich erst entlassen würde, wenn er sich sicher ist, dass wenig bis gar kein Nachbluten mehr sei, so daß mir diese Erfahurng des Nachblutens zu Hause erspart geblieben ist. Ich muß dazu erwähnen, dass ich während der OP sehr viel Blut verloren hatte und der KC kurz davor war, mir mein vorher gespendetes Blut zu verabreichen.

Zum Glück konnte er doch noch die Blutung erfolgreich ohne Transfusion zum Stoppen bringen, was mir letztlich "nur" einen wirklich riesengroßen blauen Fleck hinterließ.

Zu deiner derzeitigen Schlafgewohnheit und Empfindlichkeit:

Es stimmt, was Mäuseritter schon schrieb und kann dem nur zustimmen. Um aber deinem Nacken und dem Abschwellen noch mehr Unterstützung zu geben, solltest du balsmöglichst mit Lymphdrainage bei einem Physiotherapeuten in deiner Nähe anfangen. Das wirkt Wunder und ist sehr angenehm. Angst braucht man davor gar nicht haben.

Was deinen Nacken angeht, so mußt du leider noch einige Zeit auf Wärme und Massage verzichten (Weshalb das so ist, kann dir deine KC am Besten beantworten). Sobald du aber grünes Licht bekommst, empfehle ich dir, auch mit Massage anzufangen.

Zum weiteren erfolgreichen Abschwellen helfen auch 5 Anica C30 Kügelchen, allerdings ist die Wirkung dieses homöopatischen Mittels umstritten.

Spaziergänge sind auch sehr gut für das Abschwellen -und, um wieder zu Kräften zu kommen.

Vitamin C in Lebensmitteln (z. B. in Lachs und Peersilie), fördern die Wundheilung.

Zu deiner Erfahrung mit Magensonde, Dainagen und Verdrahtung kann ich leider nichts sagen, da mein KFC diese Dinge bei mir nicht eingesetzt hat.

Ein KFC erzählte mir aber, dass jeder KFC eben so seine eigenen Methoden und Erfahrungen diesbezüglich hat und demnach auch in Anspruch nimmt.

Eine Verdrahtung soll angeblich eher bei Menschen eingesetzt werden, wo man befürchtet, dass der gerade frisch operierte Kiefer wieder seine Position verliert bzw. die Platten rausspringen.

Es ist also nur gut, dass du die Drähte noch hast.

Gummis trage ich seit meiner OP bis zum heutigen Tag (also über 7 Monate) immer noch und ich bekomme die feste Zahnklammer im Januar 2010 heraus.

Die ersten 2 Wochen sind wirklich die Schlimmsten Tage; auch was die Empfindlichkeit betrifft.

Ich konnte im KH auch nicht Fern sehen oder Musik hören. Auch jede Erschütterung schmerzte irgendwie.

Diese Empfindlichkeit wird auch noch einige Zeit andauern.

Die Konzentration und Kondition war bei mir auch stark herabgesetzt in den ersten 3 - ca. 4 Wochen. Irgendwie fühlte ich mich in den ersten Wochen Post OP, dass ich nochmal die ersten Tage nach meiner Geburt erlebe -nur eben jetzt bewußt- und mit Fäschchen und Breichen eben beginne. Dazu habe ich aber schon in meinem OP-Erfahrungsbericht ausführlich geschrieben.

beste Grüße und pass auf dich weiterhin gut auf,

janine67

bearbeitet von Janine67

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Meine Erfahrungen sind Nachblutungen sind folgende.

Meine nase ist noch zu und ich muss Nasenspray verwenden. Nachdem die Nase offen ist und ich diese "hochziehen" kann, kommt altes und neues Blut, welches ich ausspucken muss. Bei Wärme wird es mehr. Wenn ich mein Gesicht kühle, z.B. mit kalten Wasser hören die "Nachblutungen" wieder auf.

Übrigens, mein Nacken gewöhnt sich auch nicht an die neue Schlafposition. Tut manches Mal furchtbar weh, ich schmiere mich dann mit Franzbrandwein ein.:mrgreen:

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danke für eurer antworten.

inzwischen sind wieder ein paar tage vergangen und mir geht es auch langsam immer besser,

ich bin seit meiner entlassung von den schmerzmitteln weg, habe zwar noch weiterhin "druck", aber der lässt sich aushalten,

nachdem ich in der klinik soviel genommen hab, nehmen "musste" oder wie auch immer, dachte ich mir, dass es so besser ist.

mittlerweile klappt auch das schlafen super und das ist echt ne erlösung,

liegt wohl mit daran, dass ich inzwischen halbwegs auf der seite schlafen kann bzw es einfach tue.

ab und zu sammelt sich zwar weiterhin blut im mund, aber warum auch immer, es ist nicht mehr so bitter, sodass man eben nicht nachts ständig davon wach wird.

meine schwellung ist auch weg, wenn ich das richtig einschätzen kann,

ich hab aber auch gekühlt wie ein bekloppter.

Zum weiteren erfolgreichen Abschwellen helfen auch 5 Anica C30 Kügelchen, allerdings ist die Wirkung dieses homöopatischen Mittels umstritten.

also um ehrlich zu sein, vorher hab ich nicht so wirklich dran geglaubt,

aber meine mutter ist da auf so nem trip, hat für jedes wehwehchen solche mittelchen,

ich habe dann einerseits die kügelchen in wasser aufgelöst und den tag über getrunken sowie die schwellung mit der anica-salbe eingecremet,

auch wenn man wie ich nicht wirklich dran glaubt (erst recht nicht als ich die packungsbeilage der creme gelesen habe ;-)),aber ich dachte mir zumindest schaden kann es nicht und ich hätte so ziemlich alles getan, damit es mir schnell besser geht,

wer weiss wieviel anteil die kügelchen etc nun daran hatten...

Es ist also nur gut, dass du die Drähte noch hast.

Gummis trage ich seit meiner OP bis zum heutigen Tag (also über 7 Monate) immer noch und ich bekomme die feste Zahnklammer im Januar 2010 heraus.

Ich war neulich mal wieder in der Klinik zur Kontrolle, anscheinend habe ich doch keine Verdrahtungen drin, sondern nur Gummis, wobei mir damals noch was anderes gesagt wurde, naja.

ich war heute zuletzt bei meinem KFO, der sagte mir dass ich maximal noch 6 wochen gummis drin haben muss,

fand ich dann doch spannend, sind die arbeitsweisen da auch wieder so verschieden?6 wochen und seit über 7 monaten ist ja dann doch mal ne andere hausnummer.

inzwischen ist auch die empfindlichkeit so gut wie weg,

sprich fernsehen, musik hören etc ist wieder drin,

macht das ganze nochmal um einiges erträglicher, von wegen ablenken, beschäftigen etc.

was ich mir im vorhinein nicht so schwierig vorgestellt hätte ist das nicht-essen-können,

ich dachte das wäre das geringste problem,verglichen mit den schmerzen etc, aber mir persönlich macht es ziemlich viel aus,

ständig trinken, alles in den mixer, das ganze jetzt noch wochenlang, das ist hart.

aber wahrscheinlich ist es ja eh so, das, was man aktuell als problem hat (erst die schmerzen, dann die schlaflosigkeit etc), ist für einen selbst das "schwerste".

ich muss mal gucken ob ich heute oder morgen fotos hier reingestellt bekomme,

ich finde ja selbst, dass es schon eine veränderung ist, aber nicht so "krass" wie bei vielen anderen hier.

bearbeitet von roar

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mal was anderes,

meine zunge ist mir ein wenig zu weit hinten am gaumen, stört mich, berührt den gaumen ständig,

fühlt sich an als hätt ich da nen klumpen im mund.

an wen wende ich mich damit? physiotherapeuten? logopäden?

ich kann meinen mund noch nicht öffnen, macht es da schon sinn sich an jemanden wenden? kann ich trotzdem schon was dagegen tun, übungen machen usw oder muss ich dafür den mund öffnen können`?

also ich putze mir so gut es geht die zähne, aber langsam merke ich, wie sich innen an den frontzähnen des UK beläge sammeln,

nu kann ich den mund ja nicht öffnen und da putzen, jemand ne idee was man gegen die beläge tun kann? ist irgendwie unangenehm.

bearbeitet von roar

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Mit den Mund öffnen. Viele schieben sich nach und nach diese "Holzbrettchen" mit denen der Arzt einen in den Mund schaut zwischen die Zähne. Den Tipp geben auch viele KC. Was natürlich nicht unbedingt eine sensible Art ist, aber es soll helfen.

Gegen Beläge kommt nur eine Zanhbürste an, leider. Ich hatte vor kurzem auch noch Beläge an den unteren Zähnen. Jetzt wo ich mit der Kinderzahnbürste:-P dran komme, sind sie auch wieder weg gegangen.

Liebe Grüße

Amazone

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ich hab mir gestern mal einen abgebrochen und versucht halbwegs mit der zahnbürste an die innenseite der frontzähne zu kommen,

schwere geburt, aber tolles gefühl, wenns dann mal mehr oder weniger sauber ist ;)

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hallo roar,

mit einer Kinderzahnbürste kann man übrigens in den ersten Tagen und Wochen nach der OP gut putzen. man kommt damit einfach besser an die hinteren Zähne, solange die Mundöffnung eben noch eingeschränkt ist.

lg, janine67

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na dann werd ich montag mal direkt in die kinderabteilung beim DM ; )

ich hab ja seit donnerstag die gummis drin, die man selbst wechseln soll,

in meinem fall soll ich die alle 2 tage wechseln, soweit so gut.

nu hab ich das problem, dass ich von den dingern ziemliche zahnschmerzen bekomme,

ich hab das gefühl, dass der zug der gummis so stark ist, dass meine zähne langsam nachgeben und locker werden, also die zähne an denen die haken dran sind, an denen wiederrum die gummis befestigt werden,

das ist ja eigentlich nicht der sinn der sache.

wenn die schmerzen bis morgen nicht besser sind, werd ich die gummis an einer seite rausnehmen und montag beim KFO anrufen.

hatte zufällig jemand ähnliche probleme?

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@ roar, das klingt, als würdest du zu oft den Mund zu weit öffnen. Kann das sein?

In den ersten Wochen post OP muß man noch ganz schön aufpassen. Zu deiner Sicherheit würde ich auch nochmal den KOP deine Beschwerden schildern und ihn Fragen.

Oder noch besser:

Wenn du Schmerzen hast, dann nehme die Gummis nicht nur an einer Seite heraus, sondern lass beide Seiten im Mund und geh zum KOP vorbei. Dann kann er das besser einschätzen, doch eine Seite nur heruaszunehmen ist sicher falsch. Den Fehler hab ich mal gemacht und Ärger von meinem KOP bekommen.

lg, janine67

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hey janine,

nee also ich kann den mund gar nicht zu weit öffnen, selbst wenn ich wollte, aber ich versuchs erst gar nicht,

ich versuch den mund sogar so selten wie möglich überhaupt auch nur ein stückchen auf zu machen, gegessen/geschlürft wird immernoch durch den geschlossenen mund etc.

heute geht es halbwegs mit den schmerzen, aber sowas darf man ja nicht zu laut sagen,

ich werd morgen auf jeden fall trotzdem mal beim KFO anrufen.

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Ich bekomme den Mund jetzt schon mehr als einen Fingerbreit auf und bin natürlich froh darüber. Weiß denn jemand von Euch, warum die meisten den Mund einfach nicht öffnen können?

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und wieder mal was neues,

ich hab hier irgendwo mal gelesen, dass bei dem ein oder anderen die kiefer nicht (richtig) angewachsen sind, warum auch immer, falsch verplattet, kiefer zu dünn oder keine ahnung.

wird sowas im nachhinein kontrolliert? anhand von röntgen-bildern oder wie auch immer?

wäre ja praktisch wenn man es direkt am anfang macht um schnellst-möglich dagegenwirken zu können.

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Es kann sich ein so genanntes Scheingelenk bilden. Das heißt zwischen dem abgetrennten Kiefer und dem Gesichtsknochen bildet sich eine Knorpelschicht. Das ganze ist dann instabil.

Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt ist sehr gering, darum würde ich mir keinen Kopf machen. Am Anfang ist es ja normal, dass alles etwas instabil ist. Wenn es aber nach auffallend langer Zeit noch instabil ist, dann wird man bestimmt eine Röntgenkontrolle machen auf der man dann die Knorpelschicht erkennen kann.

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