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UK- und OK-VV als Behandlung für Schlafapnoe?

Hallo,

seit einigen Jahren leider ich unter OSAS (Obstruktives Sclafapnoe Syndrom).

Das heisst: Atemaussetzer im Schlaf.

Bei mir sind es 13/h, also, 13 mal pro Stunde stock der Atem länger als 10 Sekunden.

Dies ist eine gefährliche Sache, und auf lenage Sicht kann verschiedene Krankheiten verursachen, wie Bluthochdruck, Diabetes, usw.

Bei OSAS ist das CPAP-Gerät Standardtherapie, das ist ein Gerät das über Druck die Atemwege im Schlaf offen hält, ganz einfach dargestellt.

Allerdings, es muss lebenslang benutzt werden, und Akzeptanzrate ist nicht sehr hoch bei den Benutzern.

Deshalb habe ich nach alternativen Behandlungsmethoden recherchiert, und es wurde mir in einer Uni Klinik im Baden Württemberg, UK- und OK-VV als alternative Behandlungsmethode vorgeschlagen.

Die OPs haben natürlich Risiken an sich, daher möchte ich mich hier erkundigen, bevor ich mich für oder gegen OP entscheide, ob es Mitglieder gibt, die Erfahrungen mit solchen Fällen gehbt haben, oder solche Fälle gehört haben.

Vielen Dank im voraus.

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Hallo,

da ich bisher keine Antwort bekommen habe, möchte ich hier meine Frage wiederholen:

Gibt es hier Leute im Forum, die wegen Schlafapnoe eine KFC-OP hatten?

Oder vielleicht Leute, die Schlafapnoe haben aber bisher nicht operiert worden?

Vielen Dank im Voraus.

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Hi,

ich kann dir leider nicht konkret weiterhelfen... aber hier im Forum war mal von einem Kieferchirurgen in der Schweiz die Rede (Dr. ****** in Zürich, den Namen könnte ich dir ja per PN schicken, wenns dich interessiert), der Kieferverlagerungen durchführt, um Schlafapnoe zu behandeln. Da gibts auch ein youtube-Video zu.

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Hallo,

ich haba auch OSAS und schlafe schon seit 7 Jahren mit einem CPAP-Gerät. Diese war bei mir mit über 100 Atemaussetzer pro Stunde (davon 10% länger als 1 Minute) und einem minimalen Blutsauerstoffgehalt von unter 70% sehr stark und mir wurde prognostiziert, dass ich das CPAP-Gerät mein Leben lang verwenden muss.

Als dann aus zahntechnischer Sicht vor 2 Jahren eine Oberkiefer-Vorverlagerung angestanden ist kam die Rede auch auf die OSAS. Nach längeren Diskussionen wurde daraufhin vor einem Jahr aus der OK-VV eine Bimax, bei der beide Kiefer vorverlagert wurden (Unterkiefer um ca 6 mm, Oberkiefer um 15mm).

Die Schlafapnoe wurde dadurch um ca 8o% gelindert. Bei meinem ersten Besuch im Schlaflabor nach der OP hatte ich nur noch 20 Aussetzer pro Stunde, davon keine längeren Aussetzer mehr. Mein minimaler Blutsauerstoffgehalt lag bei dieser Untersuchung bei ca 85%. Man hat mir freigestellt, ob ich das CPAP-Gerät weiter nutzen will. Ich kann jetzt zwar ohne das Gerät schlafen, aber meiner Freundin und mir ist es lieber, wenn ich das Gerät weiterhin benutze, da ich damit doch noch etwas besser schlafe und vor allen Dingen wesentlich weniger schnarche.

Wichtig für die Verbesserung war aber auch die Reduzierung meines Gewichtes. Ich habe seit Beginn der Behandlung ca 35 Kilo abgenommen. Weiterhin stehen meine Chancen zu einer weiteren Verbesserung der OSAS nicht schlecht, wenn ich noch weitere 20 Kilo runterbekomme. Das ist mein Ziel für die nächsten 1-2 Jahre.

Mein Chirurg hat sich auch noch eine mögliche Besserung der OSAS durch ein Halslifting (weniger Gewebe, das auf die Luftröhre drückt) versprochen, das dann vor 6 Monaten durchgeführt wurde. Eine Verbesserung habe ich seitdem noch nicht gemerkt, aber ich war auch noch nicht im Schlaflabor.

Aber der Preis für diese Verbesserung war nicht gering. Durch die Gewichtsreduzierung und die recht große Strecke bei der Verlagerung beider Kiefer hat sich mein Aussehen spürbar verändert. Viele Bekannte hatten hinterher Probleme mich wieder zu erkennen. Ich hatte in den ersten Monaten nach der Bimax auch so meine Probleme damit, mich im Spiegel zu betrachten. Irgendwie war das immer noch nicht ich, den ich da im Spiegel gesehen habe. Aber das hat sich inzwischen auch gelegt (der Mensch ist ein Gewohnheitstier) und ich bin mit meinem neuen Aussehen recht zufrieden. Weiterhin wurde mein Oberkiefer nicht mit Metallplatten wie üblich verschraubt, sondern es wurde ein Titangeflecht eingesetzt, welches von unterhalb der Augen links und rechts der Nase bis zum Oberkiefer reicht. Und dieses kann nicht mehr entfernt werden, sondern verbleibt im Körper. Aber anders war keine ausreichende Stabilität des Oberkiefers zu erreichen, da der Knochen hier zu dünn war. Dies war vor der OP nicht besprochen worden, sondern musste kurzfristig während der OP entschieden werden. Finanziell hat sich das alles auch bemerkbar gemacht, denn nach dem Abnehmen war erst einmal eine komplett neue Gardarobe fällig und auch das Halslifting hat mit 3000 € gut zu Buche geschlagen. Auch in einem solchen medizinisch notwendigen Fall ist das immer noch eine Schönheitsoperation und keine Kassenleistung.

Mein Glück war, dass ich an einen Chirurgen geraten bin, der sich an diese OP herangetraut hat. Inzwischen habe ich von anderen Chirurgen mitbekommen, dass eine Oberkiefer-Vorverlagerung von mehr als 10 mm nicht möglich wäre oder dass sie sich da nicht rangetraut hätten (auch die Kollegen meines Chirurgen in der Gemeinschaftspraxis haben das gesagt). Aber eine so große Distanz war nötig, um das Rachengewebe genug zu straffen um eine Linderung der OSAS zu erzielen.

Rückblickend kann ich sage, dass ich trotz allem froh bin diesen Schritt gewagt zu haben. Allein das Wissen, dass ich auch ohne das CPAP-Gerät schlafen kann war es wert. Und auch die Möglichkeit einer weiteren Linderung durch weiteres Abnehmen ist eine gute Perspektive.

Wenn Du noch weitere Fragen hast kannst Du mir auch eine PN schicken.

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Haaaaallooo  :)
Ohje, ich hab das selbe Problem. aber ich bin 22 & ein Mädchen & wiege 52kg :o
ich habs, weil ich nen sehr kleinen OK & UK hab (platz für ca 22 zähne) und auf den Röntgenbildern sieht man sehr sehr krass, dass die kiefern die Luftröhre zudrücken.. wie  war denn die OP?
wie lange warst du krank? Oh gott, wie Krass. Ich hab aber sämtliche 'alternativ-OP' über mich ergehen lassen, ebenfalls für ca 10.000 € & das nutzlos, da es ja am kiefer lag & nicht an irgendwelchem gewebe.

Diagnostiziert wurde es damals mit 12, als ich shcon mal in KFO-Behandlung war.. der KFO hat es wohl 'nicht bemerkt' wie er heute sagt.. denkt ihr, ich hab mit 22 ne chance das bei der KK durchzukriegen? Ich meine, ich wurde sozusagen um keine jugend bestohlen. Lebt mal nicht eingeschränkt, wenn ich auf son CPAP angewiesen sein.. so ne Bimax oder VV wäre ein Traum !

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