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Jera

Zusatzkosten - in Ordnung? Bitte lesen!

Hallo,

ich soll eine Unterkiefervorverlagerung bekommen, vorher Zahnspange und das übliche Prozedere.

Trotz Übernahme der Krankenkasse muss ich noch 3000 Euro selbst bezahlen + das Arzthonorar bei der Zahnextraktion.

Ich liste mal auf, was ich dafür bekomme:

KFO-Prophylaxe (Zahnreinigung, Versiegeln etc.) - 372

superelastische Bögen - 453

selbstlegierende Brackets - 450

6 Keramikbrackets - 240

Diagnostikpaket (Modelle, Röntgen etc.) - 211

Retentionsgeräte - 404

Festsitzende Retentionsgeräte - 310

Das sind schonmal 2441 Euro + 500 Euro Eigenanteil von der Krankenkasse.

Dienstag bekomme ich die Weisheitszähne und vier andere Zähne raus, weil im Kiefer zu wenig Platz ist. Ich wollte das ganze nicht nur mit örtlicher Betäubung, bekomme also eine Schlafspritze. Die muss ich selbst bezahlen klar, aber warum muss ich auch das Arzthonorar bezahlen? Das sind 30 Euro pro Viertelstunde. Liegt es daran, dass es der Chefarzt ist?

Ich bin total verunsichert :-? Ich weiß nichtmal wieviele Zähne mir Dienstag gezogen werden. Ich hatte vorher nämlich ein Beratungsgespräch bei dem Arzt, der später die OP macht. Der sollte mir eigentlich erst irgendwann die Weisheitszähne ziehen, weil es jetzt noch nicht nötig ist. (Warum es doch jetzt nötig ist, erzähl ich gleich) Er wollte das in zwei Schritten machen, damit ich immer eine Seite habe mit der ich noch kauen kann. Ich wollte lieber komplett, hat er sich aber nicht drauf eingelassen. :confused:

Jetzt ist es so, dass mir erst noch vier weitere Zähne gezogen werden müssen, laut Gutachten, weil sonst der Engstand meiner Zähne nicht korregiert werden könne. Also sagte meine Zahnärztin, dass wir gleich alle Zähne aufeinmal entfernen können, weil ich auch schon Zahnschmerzen habe durch die Weisheitszähne. Der Arzt, der mir nun die Zähne ziehen soll, wollte das ja so auf keinen Fall. Ich habe ihr davon erzählt, erst einmal hat sie das gar nicht verstanden, dass er das so wollte und nicht ich und dann meinte sie nur "Ach wir gucken dann an dem Termin einfach mal!"

Bekomme ich jetzt eine Wundertüte oder was?

Das Problem ist, dass der besagte Arzt nur einmal im Monat in der Praxis ist, weil er sonst in einer anderen Klinik Chefarzt ist, auch noch in einer anderen Stadt. D.h. wenn ich jetzt nur die Hälfte gezogen bekomme, muss ich entweder den Rest mit örtlicher Betäubung machen oder einen Monat warten :evil: ausserdem müsste ich dann noch einmal das Arzthonorar und die Spritze bezahlen ...

So erstmal: Sind die Zusatzkosten so in ordnung? Ich finds eigentlich ganz schön viel, da die Krankenkasse eigentlich die Kosten übernimmt wegen der OP. Muss der ganze Zusatzkram sein? Die selbstligierenden Brackets und die Bögen find ich ja noch gut, Keramik wollte ich auch vorne. Aber danach muss ich noch ein Jahr diese losen Retentionsgeräte tragen und dann bekomme ich erst feste usw. wusste ich vorher gar nichts von ...

Liebe Grüße :|

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Hallo

bei mir liegen die Zusatzkosten für die KFO Behandlung trotz Übernahme der GKV wg. OP auch bei knapp 2000 Euro. Vorher war ich bei einem anderen KFO und der wollte für gesonnderte Leistungen nur etwas über 1000 Euro haben. Ist also alles wirklich sehr unterschiedlich und hängt auch von dem Faktor ab, mit dem der Arzt die jeweilige Zusatzleistung berechnet. Bei meinem jetzigen KFO liegen die Preise ähnlich, wie bei Dir jetzt. Das einzige, wo es bei mir weniger war, ist bei den Keramikbrackets.

Wenn Du mal hier im Forum suchst, wirst Du feststellen, daß die Preise sich sehr unterscheiden, aber vergleich doch einfach mal.

Ich bekomm übrigens auch erst lose Retentionsgeräte und dann erst feste. Ich meine mal gehört zu haben, daß die Losen ein wenig besser sind für den Anfang, da sie ja den kompletten Biss "in Form" halten und die Retainer im OK und UK ja nur die Schneidezähne abdecken. Falls ich gerade Mist geschrieben habe, korrigiert mich bitte.

LG Kampen99

bearbeitet von Kampen99
Was vergessen

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wow - also das erscheint mir doch alles sehr viel! ich muss nur ca. 350,- € für die Keramikbrackets zuzahlen und einmalig ca. 50,- € für´s versiegen der zähne. wundere mich etwas, entweder zahlt ihr zuviel oder ich viel zu wenig :confused:

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Hallo,

ich soll eine Unterkiefervorverlagerung bekommen, vorher Zahnspange und das übliche Prozedere.

Trotz Übernahme der Krankenkasse muss ich noch 3000 Euro selbst bezahlen + das Arzthonorar bei der Zahnextraktion.

Ich liste mal auf, was ich dafür bekomme:

KFO-Prophylaxe (Zahnreinigung, Versiegeln etc.) - 372 viel zu teuer

superelastische Bögen - 453 wie viele?

selbstlegierende Brackets - 450 wie viele?

6 Keramikbrackets - 240 viel zu teuer

Diagnostikpaket (Modelle, Röntgen etc.) - 211 Modelle, Röntgen und Co. sind Kassenleistung, warum bezahlen?

Retentionsgeräte - 404 lose Spange?

Festsitzende Retentionsgeräte - 310

Das sind schonmal 2441 Euro + 500 Euro Eigenanteil von der Krankenkasse.

Dienstag bekomme ich die Weisheitszähne und vier andere Zähne raus, weil im Kiefer zu wenig Platz ist. Ich wollte das ganze nicht nur mit örtlicher Betäubung, bekomme also eine Schlafspritze. Die muss ich selbst bezahlen klar, aber warum muss ich auch das Arzthonorar bezahlen? Das sind 30 Euro pro Viertelstunde. Liegt es daran, dass es der Chefarzt ist?

Ich bin total verunsichert :-? Ich weiß nichtmal wieviele Zähne mir Dienstag gezogen werden. Ich hatte vorher nämlich ein Beratungsgespräch bei dem Arzt, der später die OP macht. Der sollte mir eigentlich erst irgendwann die Weisheitszähne ziehen, weil es jetzt noch nicht nötig ist. (Warum es doch jetzt nötig ist, erzähl ich gleich) Er wollte das in zwei Schritten machen, damit ich immer eine Seite habe mit der ich noch kauen kann. Ich wollte lieber komplett, hat er sich aber nicht drauf eingelassen. :confused:

Jetzt ist es so, dass mir erst noch vier weitere Zähne gezogen werden müssen, laut Gutachten, weil sonst der Engstand meiner Zähne nicht korregiert werden könne. Also sagte meine Zahnärztin, dass wir gleich alle Zähne aufeinmal entfernen können, weil ich auch schon Zahnschmerzen habe durch die Weisheitszähne. Der Arzt, der mir nun die Zähne ziehen soll, wollte das ja so auf keinen Fall. Ich habe ihr davon erzählt, erst einmal hat sie das gar nicht verstanden, dass er das so wollte und nicht ich und dann meinte sie nur "Ach wir gucken dann an dem Termin einfach mal!"

Bekomme ich jetzt eine Wundertüte oder was?

Das Problem ist, dass der besagte Arzt nur einmal im Monat in der Praxis ist, weil er sonst in einer anderen Klinik Chefarzt ist, auch noch in einer anderen Stadt. D.h. wenn ich jetzt nur die Hälfte gezogen bekomme, muss ich entweder den Rest mit örtlicher Betäubung machen oder einen Monat warten :evil: ausserdem müsste ich dann noch einmal das Arzthonorar und die Spritze bezahlen ...

So erstmal: Sind die Zusatzkosten so in ordnung? Ich finds eigentlich ganz schön viel, da die Krankenkasse eigentlich die Kosten übernimmt wegen der OP. Muss der ganze Zusatzkram sein? Die selbstligierenden Brackets und die Bögen find ich ja noch gut, Keramik wollte ich auch vorne. Aber danach muss ich noch ein Jahr diese losen Retentionsgeräte tragen und dann bekomme ich erst feste usw. wusste ich vorher gar nichts von ...

Liebe Grüße :|

Feste Retention sind vermutlich sog. Retainer, ist auf jeden Fall sinnvoll. Wenn damit beide Kiefer bestückt werden und die Attachements dazu enthalten sind, ist der Preis ok. Die lose Spange dann nochmal 400€? Da fehlt mir der Vergleich, vielleicht kann dazu jemand anderes was schreiben.

Einige Bemekrungen habe ich mal in fett dazu geschrieben. Eine prof. Zahnreinigung kostet bis ca 100€ für beide Kiefer zusammen, bei manchen auch weniger. Wenn Du dazu beim KFO eine Tiefenfluoridierung machst, kommst Du bei max. 200€ 'raus und das ist schon ein stattlicher Preis für ein bisschen Lack, der aufgetragen wird.

Persönliche Meinung: nicht unterschreiben und auch nichts ziehen lassen. Zunächst andere Meinungen einholen. Dass ein Zahnarzt erstmal abrät, ,vier Zähne zu ziehen, zeugt nur von Verantwortungsbewusstsein, also lass' Dich bitte von anderen KFO beraten und ich persönlich würde in der Praxis nicht beginnen.

Ganz ehrlich: sag' den Termin zum Zähne ziehen Dienstag ab und erkundige in Ruhe. Was einmal gezogen ist, bleibt weg. Bitte nichts überstürzen und schon gar nicht im Schnellschuss Zähne opfern. Nimm Dir lieber ein paar Wochen und hole Dir alternative Meinungen ein. Unter Umständen sparst Du viel Geld...und Zähne ;-)

Die Behandlung wird sicherlich lange dauern wie bei allen hier, also sollten 3-4 Wochen mehr vor dem Start und guter Info durch mehrere Ärzte drin sein. Ich habe komplett selbstl. Keramikbrackets und mein Komplettpaket kostet ca. 700€ weniger als Deins (unabhängig von dem Kassenanteil)!

Viel Glück und ein gutes Händchen.

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Ich würde das auch nochmal GENAU erfragen und das in Absprache mit der Kasse. Die hilft einem da auch.

Diagnostik = Leistung der GKV! Hat man mir auch in der Uni erklärt. Man muss immer in Vorkasse gehen, wird aber dann ÜBERNOMMEN, fließt das in die Kassenleistung mit ein!

Retainer? Lose Spange? Würde ja dann mit in die KFO die von der Kasse gezahlt wird fallen.

Hm.

Einige Posten wie Prophylaxe etc sind sicher privat, aber das würde ich mir mal genau aufschlüsseln lassen - vor allem diese wunderbar allgemeinen Begriffe!

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Hm ja, das klingt nicht so gut.

Also Bögen bekomme ich 12, normale Brackets 14.

Dieses Diagnostikpaket ist zusätzlich, da wird ca. in der Mitte der Behandlung nochmal geguckt, wie es so läuft...

Der lose Retainer ist keine normale lose Spange sondern diese Invasilign-Dinger.

Bei Prophylaxe bekomme ich irgendwie 6 mal die Zähne sauber gemacht, also in 6 Sitzungen. Die Zähne werden vor dem Aufkleben der Spange versiegelt, weil mein Zahnschmelz wohl nicht der allertollste sein soll und es gibt eine professionelle Zahnreinigung pro Zahn.

Die Ärztin wollte mir ja eigentlich auch nicht die vier Zähne ziehen, zumindest hat sie das nie erwähnt. Der Gutachter schrieb dann ja, dass mir erst die Zähne gezogen werden müssten und sie sagte, dass das schon sinnvoll sei.

Kann ich den Termin denn einfach so absagen?

Ich werde Montag mal bei der Krankenkasse anrufen und da nachfragen.

Ansonsten, könnte ich nicht einfach Leistungen streichen, die ich gar nicht will? Die 6 Keramikbrackets fallen ja nicht so sehr ins Gewicht, aber dieses Diagnostikpaket...

Wie soll ich denn rausfinden, ob die 4 Zähne wirklich weg müssen?

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Kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, und so ging es einigen - hol Dir eine weitere Meinung ein!

Krankenkassen sind nie begeistert vom KFO Wechsel, aber möglich ist das wohl. Wenn die Behandlung bewilligt wurde, ist das eigentlich kein Problem. Musst halt zum anderen KFO mit dem ursprünglichen Plan gehen, und drüber gucken lassen nach dem Motto, was er denn tun würde.

Ansonsten bitte Deine KFO, die privaten Kosten zu senken.

Invisalign ist natürlich keine Kassenleistung, aber ist das ein Retainer? Kann ich im Moment nicht beantworten.

Die Diagnostik in der Mitte, sorry, ist meiner Meinung nach Quatsch! Kasse fragen, unbedingt!

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Hm ja, das klingt nicht so gut.

Also Bögen bekomme ich 12, normale Brackets 14.

Dieses Diagnostikpaket ist zusätzlich, da wird ca. in der Mitte der Behandlung nochmal geguckt, wie es so läuft...

Der lose Retainer ist keine normale lose Spange sondern diese Invasilign-Dinger.

Bei Prophylaxe bekomme ich irgendwie 6 mal die Zähne sauber gemacht, also in 6 Sitzungen. Die Zähne werden vor dem Aufkleben der Spange versiegelt, weil mein Zahnschmelz wohl nicht der allertollste sein soll und es gibt eine professionelle Zahnreinigung pro Zahn.

Die Ärztin wollte mir ja eigentlich auch nicht die vier Zähne ziehen, zumindest hat sie das nie erwähnt. Der Gutachter schrieb dann ja, dass mir erst die Zähne gezogen werden müssten und sie sagte, dass das schon sinnvoll sei.

Kann ich den Termin denn einfach so absagen?

Ich werde Montag mal bei der Krankenkasse anrufen und da nachfragen.

Ansonsten, könnte ich nicht einfach Leistungen streichen, die ich gar nicht will? Die 6 Keramikbrackets fallen ja nicht so sehr ins Gewicht, aber dieses Diagnostikpaket...

Wie soll ich denn rausfinden, ob die 4 Zähne wirklich weg müssen?

Sehr wichtig ist glaube, dass Du das richtige Bewusstsein dafür bekommst, welche Rolle Du in der Behandlung spielst: die Hauptrolle. Und Du entscheidest, wo und mit wem Du die Behandlung machst. Termine kannst Du absagen wie Du möchtest. Du bist Kunde und Patient, die wollen Dein Geld, nicht umgekehrt.

Und vor allem: die privaten Zusatzleistungen sind keine Pflichtveranstaltung, das ist ein Paket, das Dir der KFO verkaufen möchte. Ich weiß, dass es rhetorisch gern so dargestellt wird, als wäre das die einzig sinnvolle Art einer Behandlung. Fakt ist, Du kannst alles ablehnen, was Du nicht extra bezahlen möchtest. Genau deshalb möchten die Ärzte mit Dir schriftlich vereinbaren, dass Du diese Kosten trägst, denn Du musst es nicht. Bitte verkenn' da nicht Deine Position, unabhängig davon, wie locker bei Dir das Geld sitzt.

Es kann ja durchaus sein, dass andere KFO auch nur mit Extraktion behandeln können/wollen, die Gewissheit sollte man aber schon haben, wenn man sich freiwillig von vermutlich vier gesunden Zähnen trennt.

Im Übrigen ist der Behandlerwechsel nichts, worum man die Kassen um Erlaubnis fragen muss, da die KFO sowieso nicht direkt mit ihnen abrechen, wurde mir berichtet von einem Arzt hier. Ich habe einen anderen KFO gesucht, war bei ihm und er fragt dann die alten Unterlagen an und teilt den Wechsel mit, Punkt. Da muss man keine Kasse um Erlaubnis fragen.

Lass Dir andere Behandlungsvorschläge machen und besuch' andere KFO-Praxen. Ist mit etwas Aufwand verbunden natürlich, aber dann hast Du etwas mehr Gewissheit und das Wort "irgendwie" verschwindet vielleicht aus Deinen Beschreibungen :-D Also nichts überstürzen, was nicht reversibel ist.

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Danke!

Ja, also ich habe wirklich immer das Gefühl, dass ich nicht der Kunde bin sondern irgendetwas anderes in Richtung "lästiges Insekt".

Bei der Sache mit den vier Zähnen: Es ist so, dass die Krankenkasse mir geschrieben hat, dass sie dem Behandlunsplan nicht zustimmen kann, weil diese vier Zähne noch vorhanden sind. Und zwar kommen die auf diese Idee wegen dem Gutachten, dass ja aber nunmal nicht meine Kieferorthopädin gemacht hat, sondern irgendein Gutachter, den ich nicht kenne.

Wenn ich nun den Kieferorthopäden wechsel, hat das doch keine Auswirkungen auf das Gutachten?

Also rufe ich Montag die Krankenkasse an und frage wie das mit den Zähnen ist. Und ich frage wegen dem Diagnostikpaket usw.

Ach ja, von wegen unterschiedliche Kieferorthopäden besuchen : Ich habe noch keinen Hausarzt, weil ich umgezogen bin. Musste aber zu einem Facharzt, also bin ich einfach zur nächsten Hausärztin in der Nähe um mir Überweisungen zu holen. Ich wollte da auch zwei verschiedene Ärzte testen und sie hat mir dann eine halbe Stunde einen Vortrag darüber gehalten, dass ich der Krankenkasse total zur Last fallen würde mit meinem Verhalten. Man darf nicht zu zwei verschiedenen Ärzten gehen etc. etc.

Ich bin wohl prädestiniert das lästige Insekt zu spielen :shock:

Die sieht mich jedenfalls auch nicht wieder...

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Ich musste bei keinem Beratungsgespräch eine Überweisung dabei haben. Vielleicht spielt es eine Rolle, ob Du einen Gesprächstermin vereinbarst, oder einen "Behandlungsstartermin", das können die Ärzte hier besser beantworten.

In Deutschland brauchst Du keine Sorge haben, es gibt für jede Fachrichtung genügend Ärzte in jeder Stadt, also lass Dir Zeit. Und Leute die Dir erzählen, Du seist eine Belastung für die Kasse...einfach ein Häuschen weitergehen. Was glauben die eigentlich, wenn es um eine chirurgische Behandlungs geht unter anderem, geht man doch nicht zum Erstbesten.

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Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem:

ich war zu einer Erstberatung beim KFO und bei einem zweiten Termin wurden Abdrücke und Fotos gemacht (Röntgenbilder hatte ich schon). Ich habe natürlich auch 10 Euro Praxisgebühr bezahlt und nichts unterschrieben, da ja jetzt erst besprochen werden soll, wie die Behandlung überhaupt aussehen würde.

Jetzt flattert mir auf einmal eine Rechnung vom KFO ins Haus, über 24 Euro für den Beratungstermin und weitere 484 (!) Euro für die Modelle und Fotos.

Meine Frage: hat der noch alle Tassen im Schrank oder habe ich vielleicht was übersehen?

Falls die KK die Kosten für die Behandlung nicht übernimmt (es gibt ja noch keinen HKP), werde ich erstmal alles zurückstellen, da mir das viel zu teuer wäre. Aber was ist dann mit den 508 Euro, kann ich die der KK weiterleiten? Warum rechnet der KFO nicht direkt mit der KK ab?

Vielen Dank für Antworten

Eva

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hallöchen an alle

also ich strecke als eigenleistung 1330 euro vor (bekomme ich nach beendigung wieder)

und hab jetzt ca 250 euro noch zusätzlich für prophylaxe und vermehrte abdrücke und röntgenbilder(da ich starke probleme mit den gelenken und dem kiefer hab)!

das bekomme ich aber auch alles wieder!!!

da erstaunt es mich echt was hier manche bezahlen müssen!!!!

lg steffi

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Also ich werde jetzt alles so machen lassen, nur mit diesem Diagnostikpaket bin ich mir unsicher.

Da werden nochmal Abdrücke genommen, Modelle gemacht und Röntgenbilder. Wozu brauche ich das? In meiner Broschüre steht, das soll dafür sein, dass man irgendwann in der Mitte der Behandlung den Status des Fortschritts sehen kann und meine KFO meinte, ich bräuchte das, weil ich operiert werde.

Brauche ich das? Ich denke nicht. Ich sehe den Fortschritt im Spiegel. Ich glaube das ist eher für Eltern, dass dann nochmal gezeigt werden kann wie toll die Behandlung bisher verläuft.

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Das Diagnostik Paket der KFOs fällt NICHT in die Leistung der GKV, da Röntgen und die gesamte Auswertung teuer ist.

Die Gipsabdrücke allerdings gehören in die Leistung der GKV, habe ich hier mal gelesen. Sie gehören zur Prophylaxe.

Komisch ist, dass Bergfee die 10,- beim gleichen Termin bezahlt, und dann Unterlagen erstellt werden. Die kannst Du zurückfordern, sofern die KFO nicht übernommen wird, da Du dann als Privatpatient zählst.

Klar ist, dass ERST mit den gesamten Unterlagen ein Gespräch stattfinden, also der Behandlungsplan erstellt werden kann. Sonst weiss der KFO ja gar nicht, was er machen soll.

Es liegt aber wohl ein Kommunikationsproblem zwischen Dir und KFO vor, sonst erstellt er ja nicht einfach so Unterlagen.

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Das Diagnostik Paket der KFOs fällt NICHT in die Leistung der GKV, da Röntgen und die gesamte Auswertung teuer ist.

Die Gipsabdrücke allerdings gehören in die Leistung der GKV, habe ich hier mal gelesen. Sie gehören zur Prophylaxe.

Ja, das weiß ich auch, dass das Diagnostikpaket nicht in die Leistungen der GKV fällt. Ich hab hier auch nur die Zusatzleistungen aufgeführt, die ich selbst bezahlen muss und da sind auch die Modelle dabei.

Ich wollte auch nur wissen, ob die Modelle und Röntgenbilder sinnvoll sind bzw. ob ich die brauche, wenn ich operiert werde. Wenn sie einfach nur zum angucken sind, dann kann ich mir für die 200 Euro auch was anderes kaufen.

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Du brauchst natürlich vor der OP aktuelle Abdrücke und Röntgenbilder. Aber mittendrin? Bei mir wurden insgesamt 4 Abdrücke gemacht- ganz am Anfang, irgendwann mittendrin, dann kurz vor der OP. Leider zeigte dann dieser Abdruck doch noch kleinere Probleme im OK, so daß ich noch 3 Monate zusätzliche Apparaturen tragen mußte, bis dann der wirklich letzte Abdruck vor der OP gemacht wurde. An diesem wurde dann auch die OP-Simulation gemacht und der Splint angefertigt. Die Kosten für alle Abdrücke hat die KK getragen- ich mußte nichts bezahlen.

Röntgenbilder wurden ganz am Anfang und unmittelbar vor der OP gemacht- zwischendruch macht es meiner Meinung nach keinen Sinn. Aber vielleicht gibt es eine sinnvole medizinische Erklärung dafür?!

Viele Grüße

Julia

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Danke für die Antwort.

Ich werd aufjedenfall nochmal fragen. Meine KFO hat mir alle Sachen kurz erklärt, aber sagte zu dem Diagnostikpaket nur "Das brauchen Sie sowieso, Sie werden ja operiert".

Ich hab das alles in so einer Mappe für Kinder mit bunten Bildchen etc. bekommen. Das bekommen die Kinder dann für die Eltern mit nach Hause. Da steht zu diesem Diagnostikpaket, dass in der Mitte der Behandlung der Behandlungsstand ausgewertet wird und dann mit den Eltern besprochen werden kann. Mit OP hat das eigentlich nichts zu tun.

Da ich Röntgenbilder etc. für die OP brauche und die Krankenkasse das bezahlt, weiß ich nun nicht, was für einen Sinn das Diagnostikpaket hat. Meiner Meinung nach ist es das, was von der Krankenkasse bezahlt werden müsste.

Ich ruf einfach mal die KK an...

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Hallo,

meine 508 Euro KFO-Rechnung hat sich in Wohlgefallen aufgelöst - Gott sei Dank. Ich war versehentlich als Privatpatient angelegt worden, obwohl sogar meine KK (BKK) korrekt hinterlegt war. Irgendwie komisch.

Auf jeden Fall haben die die Rechnung vor meinen Augen zerrissen und werden wohl nachträglich mit der KK abrechnen, puh.

Zu diesem KFO würde ich eh nicht gehen, falls ich mich zur Behandlung entschließen sollte. Er ist mir einfach nicht ausführlich genug auf meine Fragen eingegangen und wollte nur schnelle-schnell alles erledigen.

Da ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Selbstzahler werde, suche ich mir dann auch die beste Praxis.

Grüße

Eva

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Hallo,

Ich war versehentlich als Privatpatient angelegt worden

das ist mir beim ZA auch mal passiert. Gut, dass sich alles bei Dir geklärt hat!

LG

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Das Diagnostik Paket der KFOs fällt NICHT in die Leistung der GKV, da Röntgen und die gesamte Auswertung teuer ist.

Die Gipsabdrücke allerdings gehören in die Leistung der GKV, habe ich hier mal gelesen. Sie gehören zur Prophylaxe.

Komisch ist, dass Bergfee die 10,- beim gleichen Termin bezahlt, und dann Unterlagen erstellt werden. Die kannst Du zurückfordern, sofern die KFO nicht übernommen wird, da Du dann als Privatpatient zählst.

Klar ist, dass ERST mit den gesamten Unterlagen ein Gespräch stattfinden, also der Behandlungsplan erstellt werden kann. Sonst weiss der KFO ja gar nicht, was er machen soll.

Es liegt aber wohl ein Kommunikationsproblem zwischen Dir und KFO vor, sonst erstellt er ja nicht einfach so Unterlagen.

Hi,

ich habe für keine Erstdiagnostik (zwei insgesamt) mehr als den Kassenanteil bezahlt, bei mir zumindest wurde das als Kassenleistung getragen. Deshalb wundere ich mich immer so, wenn andere Patienten hier mitunter von dreistelligen Beträgen berichten. Meine ersten KFO-Rechnung waren 30-40€ (Quartalsrechnung nach Erstdiagnostik). Viel mehr war nicht passt in dem betreffenden Quartal. VG

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Bei mir war es genauso. Ich habe irgendwas zwischen 30 und 40 Euro bezahlt. Die Diagnostik hat mein Kieferorthopäde direkt über die Kasse abgerechnet. Ich glaube seine Begründung war "Weil bei Ihnen eh eine OP gemacht werden muss und die Kasse eh in der Zahlpflicht ist." Inoffiziell wartet er noch mein OK zur OP ab (hab vorher nen Termin beim KC). Wenn ich jetzt doch nein sage, werd ich die Diagnostik glaube ich nachzahlen müssen. Habe ich aber nicht vor.

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Hi,

bei meiner Kfo entstehen Kosten in Höhe von 350 Euro für Minibrackets, ausserdem muss ich als "Grundpaket" 900 Euro für die Funktionsanalyse der Kiefergelenke, die Bracketumfeldversieglung und den Retainer im Unterkiefer bezahlen. Immerhin ist die Modell-OP beim Kieferchirurgen umsonst. Trotzdem ganz schön viel Geld für etwas, was letztlich der Gesundheit dient und eigentlich von der Krankenkasse gezahlt werden müsste.

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ich habe ein Angebot eines KFO, der neben der Kassenleistung außervertragliche Leistungen von mind. 3.200 € bis zu 4.500 € vorsieht und da sind noch nicht mal lingual oder selbstligierende Bracktes enthalten. Ich dachte ich falle vom Stuhl... Ich finde das abzocke es wird einem regelrecht alles mögliche versucht unterzujubeln...

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