duke nukem

Kinnreduktion vor Bimax mit Spezial-Kinnreduktion

Hey,

hab mal zwei Fragen. Zum Einen hat mir mein KFC für die Kinnreduktion eine spezielle Methode vorgeschlagen, da ich einen sehr grossen Kieferwinkel habe.

Also die Linie vom Ohr zur Kinnspitze ist bei mir eher eine gerade Linie als ein 90° Winkel. Bei einer normalen Reduktion wird ja vorne eine Scheibe aus dem Kinn entfernt.

Bei dieser speziellen Methode jedoch wird der Schnitt weiter nach hinten geführt, also vom Kinn ein Stück weiter Richtung Ohr (nehme ich an), um sich dem 90°-Winkel anzunähern.

Ist also komplexer, teurer und man muss auch erst überprüfen, ob die Lage des Nervkanals das überhaupt zulässt.

Soll aber vom ästhetischen Ergebnis her für Leute mit meinem Kieferwinkel deutlich besser sein.

Soweit dazu. Dann wurde mir vorgeschlagen, diesen Eingriff gleich bei der GNE mitmachenzulassen, damit die Schwere der Eingriffe gleichmässiger auf beide Operationen verteilt wird (1. GNE+Kinn und 2. Bimax, statt 1. nur GNE und 2. Bimax+Kinn).

Ich finde das natürlich sinnvoll, frage mich nur inwiefern man von vornherein das optische Ergebnis planen kann, wenn das Aussehen zweimal verändert wird. Beim ersten Mal die Kinnkürzung und dann die Unterkiefer-Rückverlagerung, die ja auch noch mal das Kinn verkürzt...

durch das Forum sind mir bisher nur "erst UK-RV und dann gleichzeitig oder später Kinn"-Fälle bekannt.

Auch wenn ich denke, dass mein Arzt weiss, was er tut, würde ich gerne noch ein paar Meinungen hören.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit

a) der "speziellen" Kinnreduktion?

B) dem oben beschriebenen Vorgehen, was Reihenfolge der Eingriffe angeht?

c) irgendne sonstige fundierte Meinung dazu?

Viele Grüsse

Duke

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Hey,

hab mal zwei Fragen. Zum Einen hat mir mein KFC für die Kinnreduktion eine spezielle Methode vorgeschlagen, da ich einen sehr grossen Kieferwinkel habe.

Also die Linie vom Ohr zur Kinnspitze ist bei mir eher eine gerade Linie als ein 90° Winkel. Bei einer normalen Reduktion wird ja vorne eine Scheibe aus dem Kinn entfernt.

ich kann mich an ein röntgenbild erinnern, das hier im forum irgendwo war. kann mich leider nicht mehr erinnern von wem, vielleicht findest du's noch. war wenn ich mich richtig erinner nicht im bilderforum sondern irgendwo außerhalb.

jedenfalls sah das genauso aus wie du's beschreibst. nicht nur das kinn abgetrennt sondern praktisch der gesamte untere rand des unterkiefers.

das war vom marienhospital.

ist der niedrige kieferwinkel der einzige grund oder kommt bei dir noch was dazu? weil das alleine hätte ja viele.

ist dein chirurg immer noch z.?

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ist der niedrige kieferwinkel der einzige grund oder kommt bei dir noch was dazu? weil das alleine hätte ja viele.

ist dein chirurg immer noch z.?

Ja, immer noch.

Deine Frage verstehe ich nicht... Der einzige Grund für was?

Für die spezielle Technik?

Da geht es rein ums optische Endergebnis. Kann mir schon vorstellen, dass mit der "normalen" Kinnred. nachher eine sichtbare Kante übrigbleiben würde.

Watson007 war drei oder viermal unterm Messer wegen sowas und da ging es ausschliesslich um die Kinnreduktion, keine Bimax oder RV.

Aber wie gesagt, da würde ich noch gerne mehr drüber wissen.

cheers

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Watson007 war drei oder viermal unterm Messer wegen sowas und da ging es ausschliesslich um die Kinnreduktion, keine Bimax oder RV.

Um ehrlich zu sein, der hat glaube net mehr alle Tassen im Schrank. Wenn man versucht aus einer Banane ein Apfel zu machen kann man so oft unters Messer wie man nur will, man findet immer was zu kritisieren.

Aber zu deiner Speziellen OP-Methode kann ich leider nichts sagen, jedoch hab ich das gleiche Problem gehabt wie du. Ich hatte eigentlich so gut wie keinen Winkel drinne. Und Ergebnis finde ich bei mir eigentlich ganz okay wie es wurde. Hatte BIMAX mit KINNREDUKTION. Kannst bei Bilder mal gucken, (auf Seite 3 ist nochmal vorher nacher Vergleich und weiter hinten Seitenprofil aufnahmen). Muss das mal aktualisieren und alles auf die erste Seite stellen

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Ja, immer noch.

Deine Frage verstehe ich nicht... Der einzige Grund für was?

Für die spezielle Technik?

ja, indikation. weil niedrigen kieferwinkel haben viele, und das wird dann rein durch die kiefer-OP verbessert oder so belassen.

also meinte dein KFC generell, bei niedrigem kieferwinkel macht man besser diese kinnplastik, oder kommen bei dir noch andere gründe dazu?

so hatte ich's ursprünglich gemeint. ich merk aber gerade, dass ich dich falsch verstanden hab. du meinst ja gerade das gegenteil, _annäherung_ an 90 grad.

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Ich kann Dir zu der speziellen Technik nichts sagen, aber ich habe zum Thema WANN Kinnplastik mehrere gleiche Meinungen gehört, nämlich danach. Einfach aus dem Grund, da das Aussehen durch die (GNE und) Bimax eh schon verändert wird, und das ganze so step by step gesteuert werden kann. Finde ich logisch und mache es auch so. Vielleicht ist nach meiner OP zB gar keine Kinnplastik mehr nötig. Ich verstehe aber die Denke, dass man die Schwere der OPs ein wenig verteilen mag.

Wobei das prinzipiell egal ist, unterm Messer liegt man bei GNE eh 2mal. Ich denke hierbei sind die Schmerzen, Heilungsphase etc hinterher ein wenig langwieriger, da viel Knochen durchtrennt wurde.

bearbeitet von Stracciatella

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Hey,

@relative: ok

@Sascha: Deine Bilder und Story kenn ich sehr gut, keine Sorge... :-)

Thema Watson: naja, Leidensdruck ist für uns alle kein Fremdwort, ne?

@Straciatella: Ja genau, so hab ich das bisher auch immer gelesen und gehört...

Deswegen frag ich ja. Meine Behandlung hat ja noch nicht begonnen, aber die verschiedenen Varianten tauchen auf und bald muss ich mich da entscheiden...

cheers

Duke

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Das soll Dich auch nicht verunsichern. Jeder Fall ist speziell, vielleicht macht es bei Dir Sinn. Frag Doch mal Deinen KFC nochmal hierzu, und wieviel "härter" es denn wäre, würde man die Plastik dann doch mit bei der Bimax machen.

Manche haben auch die Bimax in einer Segment-Osteotomie, das ist auch aufwändiger. Ich will Dir nicht wirklich etwas anraten. Trotzdem tendiere einfach zu den kleineren Schritten.

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Ich glaube es ist immer von Fall zu Fall unterschiedlich. Mein KC arbeitet bei der Kinnkorrektur zB. mit verschiedenen Methoden, je nach Patient ist halt dann die eine oder die andere sinnvoller, damit das Profil dann schön ist.

Die Kinnkorrektur die bei dir gemacht wird könnte ähnlich sein wie die, welche bei mir gemacht wird. Bei mir ist auch nicht wirklich ein Winkel vorhanden vom Ohr zum Kinn (weil das Kiefer vertikal gewachsen ist). Allerdings ist bei mir zu wenig Kinn vorhanden. Bei mir wird es so korrigiert, dass nicht nur ein Stück Knochen am Kinn weggetrennt wird und vorgeschoben, sondern es wird durchgehend am Unterkieferrand bis fast zum Ohr hin Knochen weggetrennt, der mit dem Kinnstück verbunden ist. Wenn man dann vorne das Kinn etwas nach vor und hoch verlagert senkt sich hinten der Knochen und es entsteht dann hinten ein 90° Winkel (oder annähernd). Ich hoffe du weisst was ich meine :)

Bei mir ist nur eine OP geplant. Bimax mit Kinnkorrektur. Falls die KFO nicht schafft den Oberkiefer zu weiten müssten sie noch den OK v-förmig spalten oder eine Segmentosteotomie machen. So viel ich weiss, machen sie zuerst das OK, dann UK-VV und dann zum Schluss die Kinnkorrektur.

Für mich macht es schon mehr Sinn die Kinnkorrektur erst am Schluss vorzunehmen, da man dann das Kinn an die neue Situation nach der Bimax anpassen kann. Vieleicht kann dein KC aber mit einem Programm schon im voraus ein Modell erstellen und berechnen was beim Kinn gemacht werden müsste, damit es dann passt. Scheinbar gibt es neuere Simulationsprogramme, die die Reaktion der Weichteile auf die Knochenverschiebung besser miteinbeziehen.

Musst halt mal mit deinem KC reden und fragen wieso er die Kinnkorrektur vorher macht und sagen, dass du Bedenken hast, dass es nachher nicht passen könnte. Er wird dir sicher seine Beweggründe nennen und das erklären.

bearbeitet von berlino

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