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gerrit

Kann eine Kieferfehlstellung Auswirkungen auf den ganzen Körper haben?

Hallo allerseits,

ich befinde mich seit einigen Monaten in einer kombinierten kieferorthopädischen/kieferchirurgischen Behandlung wegen meiner Kieferfehlstellung.

Dazu gibt es eine längliche Krankengeschichte die ich mal versuche so abgekürzt wie möglich darzustellen.

Und zwar hatte ich zwei unerklärliche Symptomkomplexe in den letzten Jahren erfahren bei denen mir kein Arzt weit und breit weiterhelfen konnte. Angefangen hat es im Alter von 25 Jahren, was jetzt zweieinhalb Jahre her ist. Da hatte ich plötzlich kurz nach einem schweren grippalen Infekt Probleme mit Taubheitsgefühlen auf der Stirn, Herzrasen, Zittern der Hände, Stechen an verschiedensten Stellen des Körpers. War seinerzeit deshalb auch eine Woche stationär im Krankenhaus und es wurden mehrfach EKGs durchgeführt, Röntgenbilder, Blutuntersuchungen, Zuckerausschluss, eine MRT-Untersuchung und was nicht alles. Alles natürlich ohne Befund. Schließlich wurde ich zum psychosomatischen Fall erklärt (sehr beliebte Maßnahme unserer Zeit bzw. eine andere Art zu sagen: Wir wissen nicht mehr weiter).

In der Folge war ich auch noch bei niedergelassen Ärzten unterwegs: Orthopäde, Nuklearmediziner, nochmals ein Kardiologe und vermutlich hab ich noch jemanden vergessen. Lediglich der Orthopäde meinte mit meiner Halswirbelsäule würde es nicht ganz so toll aussehen und hat mir eine Weile Krankengymnastik verschrieben.

Ganz langsam innerhalb von rund einem Jahr haben sich dann die Symptome wieder zurückgebildet ohne einen wirklichen Grund dafür zu sehen. Die einzig wirklichen Hinweise in dieser Zeit waren immer wieder solche auf die Wirbelsäule bzw. ein Zusammenhang mit meiner Haltung und den Symptomen. Als kleines Intermezzo hatte ich auch mal für einige Tage urplötzlich schlimme Schmerzen im Bereich der Leisten/Oberschenkel, weshalb ich beim Urologen vorstellig wurde. Der fand auch nichts und verwies mich wiederum auf die Wirbelsäule als Ursache.

Nachdem sich die Symptome eingestellt hatten habe ich versucht dieses Erlebnis abzuhacken und mich wieder meines Lebens zu erfreuen. Nur ein halbes Jahr später jedoch hatte ich plötzlich wieder seltsamste Probleme. Diesmal ging es um Brennen in den Händen welches sich langsam zu einem schlimmen Brennen und Stechen in beiden Armen vom Oberkörper bis in die Fingerspitzen ausbaute. Zunächst hieß es, es handele sich um eine Überlastung des Bewegungsapparates durch meine Arbeit (am PC). Der Zustand verschlimmerte sich jedoch zusehends und die Schmerzen so weit verbreitet, dass eine Überlastung nach einigen Wochen des ausharrens nicht mehr wahrscheinlich erschien.

In dieser Zeit besuchte ich regelrecht eine ganze Horde von verschiedenen Orthopäden. Zunächst wegen dem Verdacht auf die Überlastung, später weil ich zunehmend der Meinung war dies hätte auch wieder etwas mit der Wirbelsäule zu tun. Mit den Orthopäden war jedoch nicht viel anzufangen. Die haben offenbar im Allgemeinen die geringste Vorstellungskraft unter den Ärzten. Eine hat mir schließlich für einen Monat einen umfassenden Gips von einem Oberarm bis zu den Fingerspitzen verpasst. Ohne Effekt, außer natürlich das ich danach nun wirklich keinen Finger mehr rühren konnte ohne einen Monat Krankengymnastik.

Durch meinen Hausarzt habe ich noch viele andere Ärzte besucht so etwa einen Rheumatologen und einen Neurologen. Nirgends war etwas rauszuholen. Zuletzt wurde mir wieder die Geschichte von der Psychosomatik erzählt. Diesmal war ich schon kurz davor den Quatsch zu glauben wenn nicht mein Hausarzt so vernünftig gewesen wäre mir davon abzuraten diesen Pfad zu verfolgen.

Da ich schon fast ein halbes Jahr von den schrecklichen Schmerzen geplagt wurde und auch gar nicht mehr arbeitsfähig war musste irgendeine Lösung her. Ich habe es mit Sport versucht. Lauftraining, welches ich vorher schon immer gemacht habe. Aber zusätzlich vorsichtig mit Krafttraining begonnen. Es hat tatsächlich geklappt wenn auch nur innerhalb von zwei, drei Monaten. Die Schmerzen wurden weniger und veränderten sich. Es wurde ingesamt erträglicher. Jedoch hatte ich nun Schmerzen im Kreis herum. Arme, Beine, Brust, Beckenbereich. Stechen, Jucken, Brennen.

Ich war mich immer noch ziemlich sicher, dass es irgendwie mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen müsste. Aber trotz meines Jobs am PC konnte ich mir nicht vorstellen, dass es einen so sehr erwischt. Vor allem, da ich mich im Alltag viel bewege und schon seit Jahren wenigstens etwas Sport gemacht habe. Da müsste ja halb Deutschland rumlaufen wie ich, wenn das nicht reicht um nicht mit 26 schon mit übelsten Schmerzen unterwegs zu sein. Also habe ich nach etwas gesucht, dass mich von halb Deutschland unterscheidet ;-)

Da bin ich auf meine Kieferfehlstellung gekommen. Schon als Kind war ich deshalb in kieferorthopädischer Behandlung. Hat seinerzeit nicht viel gebracht, weil die Behandlung zum einen nicht lange genug durchgeführt wurde und andererseits ich in dem Alter gar nicht viel vom Tragen der ganzen Spangen gehalten habe. Die schon damals kommunizierte Option einer OP im Erwachsenenalter habe ich niemals ernsthaft bedacht, weil ich keine Probleme mit dem Kiefer hatte. Essen, Aussehen usw. war nicht wirklich beeinträchtigt bei mir. Nur mein Zahnarzt hat mir die letzten Jahr regelmäßig berichtet, wie schlecht mein Biss sei und das sich das negativ auf die Gesundheit meiner Zähne auswirken würde. Überhaupt war er ein großer Anhänger des operativen Eingriffs. Er hat wohl einfach Spaß an chirurgischen Vorgängen ;)

Nun hatte ich im Internet recherchiert, dass es sein kann, dass so eine Kieferfehlstellung sich negativ auf den ganzen Körper auswirken und die verrücktesten Probleme auslösen kann. Da das die erste einigermaßen schlüssige Argumentationskette für meine Probleme gewesen war hatte ich einfach mal meinen Zahnarzt dazu befragt. Ganz im Gegensatz zu den ganzen Nicht-Zahnmedizinern die ich die Jahre zuvor konsultiert habe hat er gar nicht lange gezögert und gleich gemeint, dass es wohl meine Halswirbelsäule erwischt hätte durch diese Kieferfehlstellung - "und das schon in Ihrem Alter!" hat er beklagt. Durch diese "Motivation" habe ich mir dann mal vor Ort einen ausgefuchsten Kieferorthopäden ausgesucht der sich primär mit dieser kombinierten Behandlung der Kieferfehlstellungen beschäftigt.

Er meinte dann nach fünf bis zehn Minuten Inspektion von Kiefer und Haltung, dass ich einen entsetzlichen Biss hätte und außerdem eine Wirbelsäulenverdrehung sowie einen Beckenschiefstand welche mit meiner Kieferfehlstellung im Zusammenhang stehen. Er könne mir nach seiner langjährigen Erfahrung mit diesem Thema sagen, dass ich ohne den Eingriff nicht wirklich glücklich werden würde.

Ich habe mir noch einige Bedenkzeit gegeben aber habe letztlich mit der Behandlung begonnen, weil es die einzig sinnvolle Spur zur Beseitigung meiner Beschwerden ist. Zuletzt hatte ich auch konkretere Beschwerden wie Schmerzen im Bereich des Kiefers, der Schläfen und der Augen sowie Ohrengeräusche die durch Anspannung der Kiefermuskulatur "gesteuert" werden können.

Der Kieferorthpäde hat auch inzwischen weitere Untersuchungen durchgeführt und z. B. Bereiche an der Halswirbelsäule gefunden die schmerzhaft sind (was bisher noch keiner der vielen Orthopäden hingekriegt hat) sowie einen Zusammenhang zwischen der Anspannung meiner Kiefermuskulatur und der Maximalkraft meiner Arm- und Beinmuskulatur hergestellt.

Nur leider ist der Kieferorthopäde nicht der kommunikative Typ. Eher der künstlerisch aktive ;-). Die Frage in die Runde ist jetzt einfach, ob es denn wirklich sein kann, dass so vielfältige, intensive Symptome über den ganzen Körper verteilt _nur_ durch eine Kieferfehlstellung entstehen können? Das ein Teil davon daher rührt daran habe ich mittlerweile keinen Zweifel mehr. Hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Alle Nicht-Zahnmediziner die ich bisher darauf angesprochen habe waren eher belustigt. Die scheinen von diesem Argumentationsmodell nicht allzu viel zu halten.

Danke für alle die die lange Story durchgehalten haben :-)

Freue mich über Reaktionen.

Gruß,

gerrit

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Hallo Gerrit

muss zugeben, zwischendurch hab ich mal ne Zeile übersprungen ;) Aber so im Großen hab ichs durch.

Frag doch mal einen ganzheitlichen Behandler (Osteopath o.Ä.) - der wird nicht lachen.

Es ist traurig, wie wenig KFO und andere Mediziner manchmal zusammenarbeiten.

Ich hab das schonmal geschrieben, wenn man bedenkt, wie der Kopf mit Atlas und Axis (1. und 2. Halswirbel) befestigt ist, wird klar, wie eng der Zusammenhang von Kopf, Kiefer, evtl. Asymmetrien und Fehlstellungen, mit Wirbelsäule und Becken, Iliosacralgelenk etc ist.

Deine beschriebenen Dinge etc sind zwar jetzt eher Geschichten, die vom Vegetativen Nervensystem gesteuert werden, aber wieso sollten sie nicht auch damit im Zusammenhang stehen?

Merke auch, dass jeder Wirbel zB nervlich mit einem Organ verbunden ist! Da zB die traditionelle Chinesische Medizin die Leber als emotionales Organ bezeichnet, "springt" bei Menschen, die es gerade "nicht so leicht" haben, der entsprechende Halswirbel raus (ich glaube es war der vierte?? ist lange her)

Was ich damit sagen will, der Körper ist ein komplexes System, das zusammenarbeitet. Und nur so. Viele sehen immer nur den aktiven und den passiven Bewegungsapparat, aber da gibt es noch viel, viel mehr!

Jetzt hab ich wieder ganzheitlich geschwafelt ;) sorry

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Hallo!

Ich hab ein ähnliches Problem wie du... Orthopäden, Rheumatologen, Neurologen, Nuklearmediziner, HNO, Kardiologe, etc. letztendlich auch Diagnose psychosomatisch und Psychotherapie...

Gerade mit Auswirkungen auf den ganzen Körper hab ich viele Erfahrungen gemacht in letzter Zeit. Zu dem wie und warum möchte ich mich hier ungerne äußern, erfahrungsgemäß interessiert es keinen.

Also wenn du was wissen wills, schreib mich einfach per PN an!

Vielleicht helfen dir die zwei Links weiter:

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2340141/Das-Unheil-das-vom-Kiefer-kommt.html

http://www.cmd-zapraxis-bias.de/home.html

Liebe Grüße, Lisa

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Hi

Probleme mit der Halswirbelsäule, welche durch eine Kieferfehlstellung entstehen, könnten schon die Ursache für deine Beschwerden sein. Durch verschobene Halswirbel können Nerven gereizt werden, insbesondere auch Nerven des vegetativen Nervensystems.

Das vegetative Nervensystem wird ja in Parasympathikus und Sympathikus unterteilt.

Die Nerven des Parasympathikus verlassen das Rückemark hauptsächlich vor dem ersten Halswirbel (die Anteile die für Dickdarm, Harnblase, Genitalien zuständig sind verlassen das Rückenmark erst nach dem letzten Lendenwirbel ).

Die Nerven des Sympathikus verlassen das Rückenmark zwischen dem 7. Halswirbel und dem 3. Lendenwirbel.

Wenn sich Halswirbel verschieben können also neben motorischen und sensorischen Nerven auch Anteile des Sympathikus gereizt werden. Der Sympathikus ist übrigens der "anregende" Teil des vegetativen Nervensystem. Der Sympathikus lässt zB. das Herz schneller und Kräftiger schlagen, führt zu erhöhter Atmung, erhöhter Durchblutung von Haut und Muskulatur etc. etc.

Brennende oder stechende Schmerzen sind übrigens oft Schmerzen die von eingeklemmten oder gereizten Nerven ausgehen.

Lg Berlino

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Hallo,

es ist sehr eindrucksvoll, Deine Geschichte zu lesen. Auch wenn Dein KFo nicht viel redet - hauptsache er macht das Richtige! Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Kieferfehllage und Allgemeinbefinden. Leider ist dieser Zusammenhang nicht immer so klar erkennbar. Andererseits muss man als KFO auch vorsichtig sein: Sollten die Beschwerden nicht mit der Kieferfehlstellung zusammenhängen, dann müssen andere Fachmediziner `ran. Viel Glück für Deine Behandlung!

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Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Reaktionen!

Beim Osteopathen war ich auch einmal auf Empfehlung meines Physiotherapeuten. Davon war ich allerdings nicht besonders begeistert. Der Eindruck drängte sich auf, dass alles auf Umsatzgenerierung ausgelegt ist. Da half es dann auch nicht viel, dass man sich viel Zeit genommen hat - ich hab sie ja auch gut bezahlt. Da wo Orthopäden versagen wenn es um mehr als ein Körperteil gleichzeitig geht war der Osteopath dann mehr als waschig mit den Aussagen, dass hier und da eine Muskelverkürzung wäre - nun wer hat die nicht? Die Wirbel wären alle okay gewesen.

Mittlerweile ist es so, dass ich mit intensivem Sportprogramm die Beschwerden auf einem Niveau halten kann mit dem ich immerhin ansonsten meinem normalen Leben nachgehen kann. Phasenweise kommen die Probleme aber stärker wieder. Meist handelt es sich um ein bis zwei Wochen. Dazwischen gibts dann auch genauso lange mal nahezu Beschwerdefreiheit.

Die Links zum Thema waren mir beide schon bekannt. Danke dennoch.

Dass die Wirbel an meinem Problem beteiligt sind, daran habe ich kaum Zweifel. Als es noch besonders schlimm war mit den Schmerzen und ich es etwas besser verstanden habe diese zu beeinflussen hat es etwa geholfen sich einfach flach auf den Rücken zu legen. Ungünstige Sitzhaltungen hingegen haben sich immer am schlimmsten ausgewirkt.

Ich denke schon, dass der KFO das richtige tut. Jetzt gibts eh kein zurück mehr. Ob es wesentlich hilft werde ich in etwa einem Jahr wissen. Garantien gibt es im Leben keine dessen bin ich mir bewusst. Aber weitere Fachärztewanderungen zu machen würde ich eh nicht mehr aushalten. Die Neurologin bei der ich war hatte es ganz gut verstanden als sie meinte, dass irgendwann die Ärztebesuche alleine einen schon ganz verrückt machen.

Es gibt vielfältige Fälle im Internet zu lesen von Menschen die ähnlich wirre Symptomkomplexe haben wie ich und denen keiner helfen kann. Nur habe ich noch keine direkten Hinweise darauf erhalten, dass jemand wirklich mal so umfangreiche Probleme wie ich hatte die sich letztlich auf ein KFO-Problem zurückführen ließen.

In jedem Fall danke ich für die Anteilnahme und wünsche allen gute Fortschritte bei euren individuellen gesundheitlichen Herausforderungen.

Gruß,

gerrit

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Wow, ich erkenne mich selbst wieder. Auch ich habe ständig sehr viele deiner aufgezählten Probleme, vor allen Dingen mit der Wirbelsäule und ganz schlimm: Unerträglicher Kopfdruck/Migräne/Kieferschmerzen.

Ich muss jetzt was tun. Soll ich am besten zu einem KFO oder direkt zum Chirurgen? Und wer bezahlt das? Bin nämlich Student und kann das nicht selbst bezahlen!

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Hallo Hazzmazz87,

ich denke beim Kieferorthopäden bist du zunächst besser aufgehoben, weil der ohnehin mit der Behandlung beginnt in der Regel. Der Chirurg kommt dann erst zum Einsatz wenn alles korrekt vorbereitet ist, was bei mir rund ein Jahr lang dauert.

Aber das hängt ja auch von deinen konkreten Problemen mit dem Kiefer ab.

Du musst dich informieren wer in deiner Umgebung so etwas macht. Bei mir im Raum sind es zwei verschiedene Teams von KFO/Chirurg, die dass zusammen machen.

Da solltest du auch einen guten KFO finden der dir behagt. Sicher findest du im Internet auch Hinweise auf einen guten.

Der KFO hat bei mir einen Antrag an die Krankenkasse gestellt. Da wird alles dokumentiert mit Fotos, Röntgenbildern und Abdrücken etc.

Der KFO kann in der Regel auch schon vorab sagen, wie gut die Chancen sind, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Bei mir werden alle Katalogleistungen bezahlt. Jedoch muss ich 20 Prozent "vorschießen", die ich am Ende der Behandlung wiederbekomme. Das ist nicht so sehr viel Geld es handelt sich um ca. 800 Euro verteilt auf ein Jahr.

Jedoch kommen noch Zusatzleistungen dazu die du auswählen kannst und die die Krankenkasse in der Regel nicht übernimmt. Einige dieser Zusatzleistungen sind aber wirklich sinnvoll. Sie verkürzen die Behandlungsdauer und erhöhen den Behandlungserfolg. Oder erleichtern dir einfach die Behandlung.

Mein KFO hat nur ein sogenanntes "OP Paket" zwingend gefordert, weil er meinte ohne diese Maßnahmen könnte er eine sinnvolles Ergebnis der anschließenden OP nicht gewährleisten. Dabei ging es um 200 oder 300 Euro. Insgesamt zahle ich jedoch rund 2.000 Euro zu für allerlei Extras. Insbesondere für Erweiterte Diagnose so z. B. die Abstimmung mit der Körperhaltung, Aufnahme von Rückenbildern mit Infrarot-Geräten, Bestimmung der korrekten Kieferlage durch diverse Gerätschafen, weniger störende Apparaturen für die Gaumennahterweiterung und was alles dazugehört.

Ein wenig Geld wirst du dafür also investieren müssen. Ich habe es mir gut überlegt, was ich alles dazunehme aber das meiste schien schon wirklich Sinn zu machen.

Gruß,

gerrit

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Ich hab jetzt nicht alles gelesen. Aber mein Kieferorthopäde meinte 92% aller Menschen mit Kieferfehlstellung hätten daraus folgend gesundheitliche Probleme. Umgekehrt hätten auch 8 % aller gesunden Probleme, die vom Kiefer kommen. (letzteren Satz könnte ich etwas verdreht haben aber der erste ist n Zitat)

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