roar

reden nach der bimax?

hallöchen,

ich hab da mal ne frage zum thema reden,

und zwar siehts so aus, dass ich theoretisch nach der 4ten woche post-op wieder zur arbeit müsste (wohl eher dürfte, mir fällt schon die decke auf den kopf),

da müsste ich dann aber quasi 8 stunden am stück reden, habe kundenkontakt.

abgesehen davon, dass es ziemlich doof aussehen wird weil ich weiterhin gummis im mund haben werde und diesen auch dann nicht öffnen werden kann, wie sieht es da mit dem heilungsprozess aus? wie gravierend wäre das?

oder kann man 4 wochen post-op ohne bedenken drauf los quatschen/nuscheln?

oder wäre es dann doch ratsam, mir nochmal den krankenschein verlängern zu lassen?

ich würds halt generell gern vermeiden, dass ich zu früh mit den alltäglichen dingen wieder anfange und dann im nachhinein den heilungsprozess damit verzögere oder wie auch immer

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Hallo zusammen

Ich habe mir auch schon die Frage wie roar gestellt.

Ich habe vor allem Kontakt zu meinen Kollegen und Kunden am Telefon, und stelle mir vor, mit Splint und Gummis im Mund drauf los zu reden.

Der Zustand mit der GNE war ja am Anfang grenzwertig, aber mit dem Splint nach der Bimax (die ja schon übernächste Woche ist).

Ich bin gespannt auf die Antworten der Post-OP'ler !!!

VG

Thomas

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Hey,

ich hatte selbst vor gut sechs Wochen eine Bimax und bin auch noch bis Montag krank geschrieben. Ich wäre gerne schon früher wieder zur Arbeit gegangen (arbeite Teilzeit an der Kasse und da redet man sich ja gerne den Mund fussellig), aber sowohl mein KFC als auch mein KFO wollten nicht das ich nach 4 Wochen schon gehe da das viele Reden doch sehr anstrenged ist und, ihrer Meinung nach, auch den Heilungsprozess verlangsamt hätte. Mein KFO wollte mich sogar noch bis Ende des Jahres krankschreiben.

Ab Mittwoch gehts nu wieder hin und dann schreib ich euch wie ich die ersten 6 Stunden verkraftet hab. ;)

LG

Ps. Mit Splint hätte ich ja schon mal gar nicht arbeiten können, selbst meine Familie hat mich nur verstanden wenn ich ganz langsam gesprochen hab.

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Hallo

bin jetzt 12 Wochen Post-OP und arbeite am Flughafen am Ticketschalter und muß da auch die ganze Zeit reden reden reden... von meinem KFC aus war ich nur 3 Wochen krankgeschrieben und bin dann aber nochmal zu meinem Hausarzt und wurde da dann nochmal 2 Wochen krankgeschrieben, denn mein Gesicht war immer noch so geschwollen, daß es mich nach 3 Wochen gestört hätte, so angestarrt zu werden von allen Leuten. Den Splint war ich nach 3 Wochen los und ab da ging es mit dem reden eigentlich ganz gut, hat mich zwar manchmal ein bißchen angestrengend, aber als ich dann nach 5 Wochen wieder arbeiten gegangen bin ging es echt ganz gut. Mit Splint würde ich allerdings auch nicht arbeiten gehen wollen, es sei denn ich könnte mich im Büro verkriechen und müßte mit niemanden reden, aber sobald man Kundenkontakt hat, geht das ja gar nicht. Das man die Gummis sieht stört mich seit der OP komischerweise auch nicht mehr. Vor der OP fand ich das extrem störend, aber jetzt danach nicht mehr, denn ich hab ja schließlich eine OP überstanden;)

LG Kampen99

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Wie gut könnt Ihr den sprechen?

Ich nuschel nach ca. 4 Wochen immer noch vor mich her und Schmerzen habe ich dabei dann auch noch. Arbeiten gehen kann ich so nicht.:-x

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Also nach nu gut 6 Wochen kann ich eigentlich richtig gut sprechen. Durfte den Splint ab Woche 4 tagsüber entnehmen und seitdem gehts stetig aufwärts. Gut, am Anfang hab ich mich noch sehr sprachgestört angehört aber das ging mit der Übung bei der Physio und dem Logopäden. Mittlerweile ist es schon fast wie vorher. Schmerzen hatte ich nie beim Sprechen aber dafür beim Gähnen. Das wird schon noch Amazone. Wie sagt mein KFC immer: Sie brauchen viel Geduld. Blöder Spruch, ich weiß, aber leider hat er Recht.

LG

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Ich war nach meiner Bimax vor einem Jahr für 5 Wochen krank geschrieben und hatte danach auch noch 2 Wochen Urlaub (das war zwischen Weihnachten und Heilig-Drei-Könige). Der Splint ist nach 4 Wochen raus gekommen und danach ging es mit dem Sprechen recht gut, vorher war es schon recht nuschelig. Was man halt bedenken muss: Der Arbeitgeber und auch die Kollegen gehen davon aus, dass man bei Arbeitsbeginn wieder zu 100% fit und einsatzfähig ist. Und dieser Belastung sollte man dann auch schon wieder gewachsen sein. Und ich habe such gute 4 Wochen gebraucht, bis ich die Nachwirkungen der Narkose weggesteckt hatte (auch bei der Plattenentfernung)

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Ich bin jetzt in Woche 5 nach der OP, vor drei Tagen ist der Splint entnommen worden. Blöderweise haben die mich bis VOR zwei Tage vor Splintentnahme krankgeschrieben und wollten das Attest auch nicht verlängern - mit Splint zur Arbeit wäre aber sehr schlecht gegangen. Sprechen fand ich sehr anstrengend und war auch sehr undeutlich. Ohne den Splint ist es WEITAUS besser, aber ich nuschele und lispele schon noch etwas, weil meine Zunge irgendwie noch nicht so richtig weiß, wo sie hin soll. (Mit den Gummis drin finde ich es übrigens fast einfacher, weil ich dann nicht versuche, meine Zähne in der Schwebe zu halten - ich weiß ohne die Gummis nie so genau, wo ich die ablegen soll...).

Am Montag ist jedenfalls mein erster Arbeitstag, kann dann also berichten, wie's gelaufen ist. Ich mach mir in erster Linie Sorgen, daß ich noch nicht so belastbar bin und das Sabbern nicht unter Kontrolle kriege. Andererseits muß ich auch nur noch zwei bis drei Wochen arbeiten, dann ist sowieso erstmal Weihnachten...

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Mhhhhh, wenn ich das so alles lese, ist es wohl besser so lange zu Hause zu bleiben, wie der Splint drin ist.

Weil ohne deutliche Aussprache kann ich keinen Telefondienst machen.

Muss mal nächste Woche dann nochmal mit meinem KFO sprechen, ob er mir ne AU austellen würde, wenn es die Uni nicht so lange machen kann / will.

Ich hatte so etwas aber schon vermutet, aber vielen Dank für eure Meinungen und Erfahrungen ...

VG

Thomas

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Mir haben die KC auch gesagt, daß es für den Heilungsprozeß sehr schädlich ist, weil die Belastung auf den Kiefern zu groß ist. Mit Splint sollte man ohnehin kaum reden, weil dadurch die Belastung mindestens doppelt so stark ist (man übt sehr viel Druck aus, wenn man gegen die Wirkung der Gummis die Kiefer bewegen soll). Auch wenn es mir sehr, sehr schwer gefallen war, habe ich versucht, in den ersten 6 Wochen so wenig zu sprechen wie es nur geht. Mir haben sie damals auch gesagt, daß, wenn ich viel sprechen muß, die Krankschreibung auf 6 Wochen ausgedehnt werden sollte.

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Hi an alle,

bei mir beginnt das ganze jetzt dann erstmal :-/

Könnt ich mal erfahren was ein Splint ist???? Und wo wird der eingesetzt?? Oh mei oh mei, ich rede für mein Leben gern und wenn ich mir jetzt vorstelle...ich kann 4-6 Wochen kaum oder wenig reden...mei...

Und wo sind die Gummis eingesetzt oder ist das bei jedem unterschiedlich und kommt auf die OP an? Wird ein Splint immer eingesetzt/ nach egal welcher Art von Kieferop?

Danke schon mal im Voraus für eure Antworten.

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Hab mal ein Bild rausgesucht:

http://www.johnsdental.com/images/tmj/garcia/Garcia%20Splint%20angle.jpg

Der Splint ist einfach nur eine Schiene, die nach der OP eingesetzt wird, damit sich Dein Biß nach der Bimax nicht verschiebt. Wenn der Oberkiefer wie bei mir (abgetrennt und) verschoben wurde, werden Kiefer und Zähne dann einerseits durch die Platten oben und durch den Splint unten in der neuen Position gehalten.

Nicht alle hier haben nach der Bimax einen Splint getragen, und unterschiedliche Chirurgen empfehlen auch unterschiedliche Tragzeiten - es schwankt so von gar nicht über 2-3 Wochen bis zu 5 oder sogar 8.

Gummis hatte ich nach der OP nur an den Seiten zusätzlich drin, die liefen nur von einem Bracket oben an der Seite zu einem Bracket unten, die mußte ich gleichzeitig zum Splint auch 5 Wochen tragen.

Es ist nicht so, daß man mit dem Splint GAR NICHT reden kann, ich fand es allerdings sehr schwer, in irgendeiner Weise deutlich zu sprechen, und weil ich dazu auch noch ziemlich gesabbert habe, hab ich nur sprechen wollen, wenn es nötig war. Wie gesagt, erstmal nicht davon ausgehen, daß das bei Dir unbedingt auch so wird, your mileage may vary.

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Hallo Foxface,

erstmal vielen Dank für deine Antwort. Der Link funktioniert leider nicht (die Seite lädt aber kommt nicht an) :-(

Mein KFO meinte letzte Woche, dass er glaubt (???) dass mein OK und UK operiert wird. War ja noch nicht beim Chirugen der mir das dann endgültig und genau sagen kann :-) was operiert wird. BIn schon ganz gespannt...in 10 Tagen ist mein Termin.

Oh je....aber diese Gummis die man dann oben und unten einhängen muss tun doch bestimmt total weh oder??

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Hallo Foxface,

erstmal vielen Dank für deine Antwort. Der Link funktioniert leider nicht (die Seite lädt aber kommt nicht an) :-(

Mein KFO meinte letzte Woche, dass er glaubt (???) dass mein OK und UK operiert wird. War ja noch nicht beim Chirugen der mir das dann endgültig und genau sagen kann :-) was operiert wird. BIn schon ganz gespannt...in 10 Tagen ist mein Termin.

Oh je....aber diese Gummis die man dann oben und unten einhängen muss tun doch bestimmt total weh oder??

Hey, guck nochmal in der google Bildersuche unter Splint - da gabs verschiedene Bilder. Ist einfach nur eine Plastikschiene, die auf die Zähne aufgesetzt (und eventuell) an der Spange festgedrahtet wird. So ähnlich wie eine Bißschiene, wenn man nachts mit den Zähnen knirscht.

Bei mir tat das Einhängen der Gummis nicht weh, solange der Splint drin war, da war auch alles noch ziemlich betäubt innen. Die, die ich jetzt reintun muß, tun weh, wenn sie länger drin sind, weil sich die Gesichtsmuskulatur irgendwie verspannt.

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