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Susanne1402

Hallo an alle

Hallo an alle,

ich stelle mich mal kurz vor: Ich bin die Susanne, bin 24 Jahre und komme aus München...

Ich hab ein ganz großes Problem (zumindest für mich ist es ein großes Problem)..

War als Jugendliche schon in kieferorthopädischer Behandlung und hatte damals eine feste Zahnspange. Bei mir konnte damals aber mein "eigentliches" Problem nicht behoben werden: mein Unterkiefer ist vorne und mein Oberkiefer zu weit hinten. Damals riet mir mein KFO mich operieren zu lassen aber ich lehnte das damals ab. Inzwischen hab ich starke Kauprobleme und auch teilweise Kieferschmerzen bekommen und war letzte Woche wieder bei einem KFO (bei einem anderen). Der hat sich das angeschaut und riet mir eine OP...er sagte mir dass er mir dazu aber noch nichts genaueres sagen könnte weil das der Chirug entscheidet was genau gemacht wird ob OK oder Uk gebrochen wird oder beides. Für mich hörte sich das ganze sehr abenteuerlich an und da ich in meinem Leben noch NIE operiert wurde habe ich riesen große Angst vor einer OP...vor allem weil sie ja dann auch noch im Gesicht ist.

Ich habe schon einige Erfahrungsberichte in diesem Forum gelesen- manche beruhigen mich eher und manche verunsichern mich. :-(

Der KFO meinte auch das ich diese Entscheidung selbst treffen müsste und er mir nicht sagen wird dass ich es machen MUSS...ist ja verständlich- aber ich weiß trotzdem nicht was besser ist.. Er meinte wenn ich es nicht mache dass ich dann evtl. Kieferprobleme bekommen könnte aber nicht muss...

Jetzt meine Fragen an euch (ich hoffe das ich auch Antworten bekomme):

1. Ist die OP sehr sehr sehr schlimm? Ich habe Angst das ich dann längere Zeit nicht mehr arbeiten kann weil der KFO meinte ich dürfte danach längere Zeit nichts schweres heben....*lach* und ich bin von Beruf Altenpflegerin.

2. Wielang muss man nach so einer OP im KH bleiben?

3. Hat es jemand schon mal bereut so eine OP gemacht zu haben?

4. Wisst Ihr wie das ist mit den Kosten?? Habe eine Zusatzversicherung die aber keine kieferorthopädischen Behandlungen bezahlt...der KFO meinte ich solle als erstes mit der Versicherung sprechen dass ich die KFO-Behandlungen miteinschliesse. Habe aber trotzdem Angst bzw. Panik das die auch nicht alles übernehmen oder nur einen kleinen Bruchteil und ich auf einem Berg von Rechnungen sitze.

Ich würde mich sehr über Antwort freuen.

Bis bald..Susanne

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Hallo Susanne,

erstmal herzlich Willkommen bei Progenica.

Zu Deinen Fragen:

1. Kosten:

Bei Erwachsenen werden die Kosten normalerweise komplett übernommen, wenn eine kombinierte (d.h. kieferorthopädisch-kieferchirurgische) Behandlung notwendig ist. Du zahlst in jedem Quartal 20% selber, bekommst diesen Eigenanteil aber zurück, wenn du die Behandlung abgeschlossen hast.

Es gibt hier einige, die nicht so viel Geld haben (Studenten, junge Leute, die nicht so viel verdienen usw. - ich glaube, die meisten hier sind eher keine Großverdiener ;0) ) und die es finanziell auch geschafft haben. Auf einem Berg Rechnungen sitzenbleiben wirst du nicht, zumindest nicht, wenn du auch operiert wirst und nur Dinge in Anspruch nimmst, die Kassenleistung sind (also keine besonderen Brackets usw).

Ich glaube, hier auch schon gelesen zu haben, dass man sich wegen der 20% Eigenanteil mit der Krankenversicherung absprechen kann (so eine Art Härtefallantrag???), wenn man sehr wenig verdient, und das Geld dann gleich zuirückbekommt oder sowas - schau mal, ob du mit Hilfe der Suche den Beitrag findest. Ich werd nachher auch mal suchen, wenn ich Zeit habe.

Was für eine Zusatzversicherung hast du denn? Eine für den stationären Aufenthalt (also Chefarzt, Zweibettzimmer)?

2. Krankenhausaufenthalt:

Nach einer Bimax (OP von Ober- und Unterkiefer) bleibt man meist 6-7 Tage nach der OP im Krankenhaus, wenn nur ein Kiefer verlagert wird, evtl. auch kürzer.

3. Ist die OP schlimm?

Naja, am Anfang, also die ersten 4-6 Wochen, wirst du schon weniger belastbar sein als sonst.

Mein Kieferchirurg sagte mir auch, dass bei ihm Menschen, die körperlich schwer arbeiten, 6 Wochen krank geschrieben sind. Ich denke, die Zeit braucht man auch, um sich zu erholen.

Übrigens: Such doch mal nach Beiträgen von beccy82, sie ist Krankenschwester und hatte eine Bimax-OP. Vielleicht hilft dir das ein bißchen weiter.

Übrigens: dass du im Moment sehr verunsichert bist und nicht weißt, wie du dich entscheiden sollst, ist normal.

Für mich war das damals auch ein Schock und ich war ähnlich unsicher, was die richtige Entscheidung ist, wie du jetzt. Ich denke, das geht den meisten so.

Lies dich hier gut ein, informiere dich, lass dich beraten (du kannst auch die Meinungen mehrerer KFOs/KCs einholen) und nimm dir für die Entscheidung so viel Zeit, wie du brauchst.

Wenn du in München lebst, dann lass dir doch mal einen Termin an der Uni geben, die Kieferchirurgen, aber v.a. auch die Kieferorthopädie dort sollen sehr gut sein.

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Poliklinik-fuer-Kieferorthopaedie/de/Patienteninfo/dysgn/index.html

Liebe Grüße,

Annawake

bearbeitet von Annawake

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Hallo Annawake,

erstmal vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort...ich bin seit Tagen hier im Forum und hab schon etliche OP-Erfahrungsberichte usw. durchgelesen...das hat mir schon sehr viel weitergeholfen...war gestern nochmal bei meinem Kieferorthopäden der dann gestern schon einen Gipsabdruck, Röntgenbilder und ein seitliches Röntgenbild von mir gemacht hat *lach*....das seitliche Röntgenbild sieht total lustig aus da ich da meinen ganzen Schädel sehe :-)

Er hat mir dann folgende Diagnosen aufgestellt und mich weiter zum Kieferchirugen überwiesen bei dem ich dann am 22.12. einen Termin habe *bammel*

Diagnosen: Transversale Zahnbogenenge, Steilstand der Fronten, Progene Verzahnung, Kreuzbiss im Molarenbereich.

Er meinte dann um es zusammen zu fassen das ich ein zu enges Oberkiefer habe und er vermutet dass bei einer OP OK und UK operiert wird :-(....oh GOtt....ich hab so Angst.

Den Kosten- und Heilungsplan schreibt er und schickt es zu meiner KKH....er meinte das dass so ca. 1-4 Wochen dauert bis eine Antwort kommt...ich sagte ihm dann das ich Angst hätte das dass meine KKH nicht bezahlt und wenn es so sein sollte ich diese Kosten niemals alleine tragen könnte. Er meinte dann nur ich solle mir keine Sorgen machen und das wir das schon hinkriegen...TOlLL......ÄRzte....seine Zähne bzw. sein Kiefer ist es ja nicht.

Hab nämlich letzte Woche mal mit meiner Krankenkasse telefoniert und die meinten das sie eine OP bzw. das ganze Zeug NUR übernehmen wenn eine ganz ganz schwierige Kieferanomalie besteht. Ich hab keine Ahnung ob das bei mir besteht...mein KFO meinte "ja"...da weiß man nicht mehr was man denken und glauben soll.

Ich kann im Moment nur leider einfach an nichts anderes denken...mache schon meinen Freund und meine Familie wahnsinnig weil ich kein anderes Thema mehr habe. Und nur weil mir der Doc sagt das ich mir keine Gedanken machen soll heißt das ja nicht das diese Gedanken dann wie weggefloggen sind.

Ich schätze mal so eine OP mit Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit wird schon so auf die 10.000 Euro kommen oder???

Ich schreib mir schon jeden Tag meine Fragen auf die ich an den Kieferchirugen habe :-) damit ich dann ja nichts vergesse.

Würde mich sehr über Antwort freuen und hoffe auf bald :-)

Eure Susanne

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Hallo Suasanne habe deine Beiträg durchgelesen und kann dir sagen das es ganz normal ist das man unsicher ist.

Wenn bei dir eine OP nötig ist dann zahlt auch die KK, soweit ich das weiß ;)

Ich bin einer von denen wenigen, wo die KK die 20 % Eigenanteil (die du erstmal zahlen musst) nicht erst am Ende der Behandlung wieder bekommt, sondern sofort nachdem ich die Abrechnung eingereicht habe.

Aber das ist so selten das die lieben Angestellten der AOK mich immer ganz doof ansehen und sagen : "Ne das Geld bekommen sie doch erst am Ende der Behandlung wieder" und ich sage dann ne ne bei mir ist das eine Sonderregelung und schupps nehmen sie die Abrechnung an und nach ca. einer Woche bekomme ich das Geld dann wieder.

Kann dir nicht sagen warum das so läuft bei mir..... ist wohl Kulanz der KK, bin natürlich sehr froh darüber ;)

Das du deinen Freund, Familie damit zu redest ist bei mir auch so gewesen ;-) ich konnte auch an nichts anderes denken in der ersten Zeit, aber keiner kann dir dabei so richtig helfen......wenn sie nicht selber das Problem haben, desegen tausche ich mich immer wieder gerne mit den lieben Leuten hier im Forum aus, die sind alle sehr nett und helfen gerne.

Wünsche dir noch einer schönen Tag :razz: und lese dich einfach mal so durch, dann findest du viele Antworten auf deine Fragen.

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