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Ela81

Meine Behandlung beginnt ... und wirft Fragen auf

So ich will mich auch mal vorstellen. Ich bin 28 Jahre und Studentin (Germanistik und Geschichte) und komme aus Bonn. Da mein Studium so gut wie vorbei ist und ich mich nebenbei in die Selbständigkeit gewagt habe, habe ich jetzt endlich, endlich das Geld, was an meinen Zähnen machen zu lassen.

Folgende Probleme gibts bei mir:

Zahnlücken im Oberkiefer, die Zähne stehen auch etwas vor (ist mir persönlich aber nie aufgefallen, sagte nur der Kieferorthopäde, ich bin nur wegen der Lücken hin). Die Lücken sind teilweise bis zu 4 mm groß.

Mein Unterkiefer ist rückständig, und zwar um einen ganzen Zentimeter. Außerdem ist einer meiner Zähne nach innen gekippt, was vermutlich daran liegt, dass mein Weisheitszahn auf der Seite quer gewachsen ist und die Zähne eingedrückt hat. Mein KO hat außerdem festgestellt, dass mein Unterkiefer schief ist und nach links neigt. Darum bleibe ich auch manchmal im Schlaf am linken Eckzahn hängen, was sehr unangenehm ist.

Die offizielle Diagnose:

Das sind für mich alles noch böhmische Dörfer. Ich weiß nur, dass der Unterkiefer mit D5 klassifiziert wurde.

Die Vorgeschichte:

Die Vorgeschichte ist lang. Alle in meiner Familie mütterlicherseits haben große Lücken und vorstehende Zähne, gepaart mit einer hohen Anfälligkeit für Parodontose (bin deshalb schon in Vorsorge). Den rückständigen Unterkiefer habe ich glaube ich von meinem Vater, zumindest hat mein Bruder die gleichen Probleme.

Ich war mir 12, 13... schon beim Kieferorthopäden. Dort habe ich erst eine lose Spange für die Lücken gekriegt, die auch was gebracht hat. Allerdings zog sich das ganze wieder auseinander. als die Behandlung abgeschlossen war. Nachdem die obere Reihe erledigt war, habe ich für den Unterkiefer eine eigene Spange bekommen, die den Kiefer nach vorne ziehen sollte. Laienhaft ausgedrückt. Das ganze hat aber nichts gebracht, weil mir die Spange jedes Mal rausgefallen ist, sobald ich eingeschlafen war. Morgens durfte ich das Ding dann im Bett suchen.

Die Behandlung:

Mein Kieferorthopäde wurde mir von meinem Zahnarzt empfohlen, dessen Tochter da auch in Behandlung ist. Deshalb war ich schon vor dem Termin recht zuversichtlich, dass ich da in guten Händen bin. Ich hatte auch vom Gespräch her ein gutes Gefühl mit dem Mann. Der Oberkiefer war für ihn gar kein Thema, da soll eine feste Spange rein. Ob die auch reicht, da muss ich noch mal nachhaken. Wie gesagt, die lose brachte langfristig nichts, und meine Tante trug mit 35 auch mal eine feste, die im Endeffekt auch nichts brachte. Hat da jemand Erfahrungen zu? Ich habe meinem KO schon gesagt notfalls würd ich die Spange auch tragen bis ich die Dritten kriege.

Der Unterkiefer wird etwas komplexer. Der Befund war recht eindeutig, aber er ist sich unschlüssig, ob sich das besser mit einer Klammer oder einer OP bewerkstelligen lässt. Da ich mit der Klammer ja schon so meine Erfahrungen gemacht habe und mein Zahnarzt mich eh schon vorgewarnt hatte, dass eine OP anstehen könnte, habe ich meinem KO gesagt, dass ich damit keine Probleme hätte. Obwohl wir uns noch im hypothetischen Bereich bewegen hat er schon recht lange mit mir darüber gesprochen, was das bedeuten würde.

Wir haben dann Abdrücke und Röntgenbilder gemacht und er will sich das ganze bis nächste Woche noch mal genauer ansehen. Dann will er mit mir besprechen, obs ohne OP geht oder eher mit. Bisher klang es aber so raus als wäre eine OP sehr wahrscheinlich. Er hatte mir auch schon erklärt, dass die OP auf die Kasse gehen würde, und dass er mir dann mein Gebiss und meine Röntgenbilder geben und mich zur Uniklinik in Bonn schicken würde. Vorher wäre natürlich die Spange dran, eine OP hat er für Anfang 2011 angepeilt.

Naja, auch wenn ich früher schon beim KO war hätte ich doch noch einige Fragen, vielleicht hat da wer antworten drauf? Ich bin ja viel zu ungeduldig, um bis zum nächsten Termin zu warten :)

Zum Beispiel wüsste ich gern...

1. Bei der Diagnose D5 muss die Kasse ja die Behandlung übernehmen. Nur eine OP oder würde sie auch eine Klammer zahlen, wenn mein KO das entscheidet? Bin wie gesag schon 28 und darauf vorbereitet, alles zahlen zu müssen. Aber Kassenunterstützung wäre natürlich toll.

2. Ich habe auf der Seite meiner Krankenkasse (TK) gelesen, dass die Krankenkassen auch die anderen Behandlungen mit reinnehmen müssen, wenn ein Befund hoch genug ist. Obwohl meine Zahnlücken aus medizinischer Sicht vermutlich halb so wild sind, würde das dann nicht bedeuten, dass die Kasse auch die feste Klammer zahlen muss? Oder fallen Zahnlückengeschichten da ganz raus?

3. Ist es bei meiner Vorgeschichte möglich, die Lücken dauerhaft mit einer Klammer zu schließen oder werde ich mich auf eine endgültige Lösung einstellen müssen (OP oder Dauer-Klammer? *g*)

4. Wie gehts jetzt weiter? Zumindest die Klammer für oben steht ja fest. Muss da jetzt noch irgendwas gemessen oder vorbereitet werden, oder bekomme ich die beim nächsten oder übernächsten Besuch direkt?

5. Man hört ja immer, dass man auf einiges verzichten muss, bei einer festen Spange. Ich versteh auch den Grund. Was sollte ich denn noch mal schnell essen, bevor damit für Jahre Schluss ist? :)

Danke für eure Antworten. Grad wegen der angedrohten OP habe ich etwas Bammel, und die Kosten werden nicht ohne sein. Aber ich bin trotzdem sehr, sehr froh, den Schritt endlich getan zu haben.

Ela

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Hallo Ela

zu Deinen Fragen: wenn man über 18 Jahre ist, dann wird eine KFO Behandlung weitgehend unabhängig von der KIG KLasse D5 die Du hast von den Krankenkassen nur übernommen, wenn eine kombinierte kieferorthopädische-chirurgische Therapie notwendig ist. Mehr dazu findest Du auch hier: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=6789&page=2

Also eine Klammer alleine würde die GKV wenn Du über 18 bist nicht bezahlen, sondern nur in Verbindung mit einer OP.

Ich selbst hatte auch extrem große Lücken im OK auf Grund fehlendem 2. Schneidezahn und die sind mittlerweil geschloßen und ich hoffe, daß dies nach erfolgreich abgeschloßener Behandlung auch so bleibt:lol: Dafür muß ich dann aber auch nach Entfernung der festen Klammer, wie fast alle hier ein loses "Retentionsgerät" nachts tragen für die ersten 2-3 Jahre (sieht aus wie eine lose Klammer, aber verändert nix mehr an der Zahnstellung, sondern soll sie Stabil halten). Außerdem bekomme ich auch noch einen Retainer (ein sehr dünner Draht) der im OK und UK hinter die Schneidezähne geklebt wird.

Je nachdem ob Du an den Backenzähnen Bänder oder Brackets bekommst, werden Dir dann Separiergummis eingesetzt, die zwischen den Backenzähnen Platz schaffen sollen, um die Bänder einzusetzen- je nachdem wie groß die Lücken bei Dir im OK sind-;-) Dann ein paar Tage später werden dann die Brackets/Bänder eingesetzt. Dein KFO wird Dich aber beim nächsten Termin bestimmt darüber informieren, wie es nu weitergeht. Hast Du Dich denn schon entschieden, welche Brackets Du nimmst???

Die ersten Tage nach einsetzen der Brackets waren nicht so wirklich angenehm und es hat bei mir fast 2 Wochen gedauert, bis ich wieder richtig bzw. schmerzfrei abbeißen konnte, aber ist auch bei jedem anders. Ansonsten hab ich bis zur OP aber genaus gegessen wie vorher, außer nach einem Bogenwechsel:lol: Das einzige was nicht mehr ging, ist von einem ganzen Apfel abbeißen und rohe Möhren. Hatte da, weil das sehr hart ist doch schiß, das was abbrechen könnte und gerade die beiden Sachen bleiben doch sehr in den Brackets hängen. Ach ja und Spinat essen außer Haus ist seitdem auch tabu:mrgreen:

Hoffe, ich konnte Deine Fragen einigermaßen beantworten.

LG Kampen99

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Hallo Kampen,

danke für deine Antwort :)

Das mit der Spange hatte ich schon befürchtet aber gut.. ich geh da durch, egal ob ich alles selber bezahlen muss oder ob die Kasse einen Teil übernimmt. Dazu ist es mir einfach zu wichtig und ich werd die geschätzten X-Tausend Euro ja nicht auf einmal zahlen müssen, sondern während der Behandlung neben her, oder? :-S

Was die Brackets angeht - ööh ja :) Ich hab mitgekriegt, dass es welche aus Keramik und aus Metall gibt? Wo da die Vor und Nachteile sind, ich hab keine Ahnung :) Ist es nur die Optik? Ich hab nix gegen Blech im Gesicht, ich fand feste Zahnspangen als Kind immer sexy und war richtig sauer, dass ich nur ne lose gekriegt hatte :D Wenn der Preisunterschied nicht zu hoch ist würde ich aber auch eher das weniger sichtbare Keramik nehmen. Aber wie gesagt ich hab eigentlich keine Ahnung, wo da der Unterschied ist, darum kann ich dazu nichts sagen.

Mein Oberkiefer ist sehr "lustig", ja.. meine Lücken sind überall so groß, dass ich da mitm Bürstchen zwischen muss, und zwar die größte Größe. Die letzten zwei Zähne auf jeder Seite des Kiefers stehen dann witzigerweise wieder so eng, dass ich da selbst mit Zahnseide nicht so einfach reinkomme. Daher kann ich grad auch nicht abschätzen, ob hinten einfach nur die Lücken vergrößert werden und vorne alles näher zusammengeschoben wird, oder ob man alle Zähne komplett vorschieben muss. Ich weiss bisher nur, dass unten dann auch was reinkäme, um den Kiefer direkt Op-mäßig mit vorzubereiten.

War wie gesagt mein erstes Gespräch, darum bin ich noch leidlich gut informiert und hab die Hälfte aller Fachbegriffe schon wieder vergessen. Werd aber, wenns wirklich zur OP geht, am Montag alle Unterlagen mitkriegen, dann kann ich hier vielleicht mal gehaltvollere Infos geben.

Was Schmerzen angeht - gerade an den Zähnen - bin ich eine absolute Mimose. Das hab ich heute bei der Zahnreinigung gemerkt. Lustigerweise fordert mich sowas gerade erst heraus.. wird vermutlich noch interessant und eine nervige Mischung aus Rumheulerei und "Verdammt ich zieh das jetzt durch" bei mir.

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Hallo Ela

hab neben den Leistungen die von der GKV übernommen werden auch noch einen Vertag mit meinem KFO über Zusatzleistungen und das kann ich auch in Raten bezahlen. Ist wohl allgemein so üblich. Zum Thema essen ist mir noch eingefallen, wenn Du Keramikbrackets wählen solltest ( über die Vor- und Nachteile sämtlicher Brackets bemühst Du am besten mal die Suchfunktion, da gibt es sehr viel dazu; Keramikbrackets sind einfach unauffälliger und auch da gibt es mittlerweile welche, wo man keine Ligaturen bekommt), welche selbst ja nicht verfärben können, im Gegensatz zu welchen aus Plastik solltest Du nur bei bestimmten Speisen aufpassen, da die wiederum die Ligaturen verfärben können. Rauchen, Kaffee, schwarzer Tee und vor allem Curry können sie quitsch Gelb verfärben. Auch der leckere Brombeerpunsch an der Eisbahn am Friedensplatzweihnachtsmarkt verfärbt die Gummis...;-) Was man für Keramikbrackets bezahlt ist sehr unterschiedlich... Ich hatte das Glück, daß mein KFO sie mir geschenkt hat. Am besten suchst Du dazu auch mal im Forum gab neulich noch einen Thread dazu.

Ein bißchen "rumgeheule" ist ganz normal hat jeder Mal so eine Phase wo ihn alles ankotzt. Aber dafür gibt es ja das Forum und wenn man dann den Erfolg sieht, weiß man wofür man das alles auf sich nimmt.

LG Kampen99

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Lol :)

Gut zu wissen. Verschwindet die Färbung denn irgendwann auch wieder oder biste dann ewig pink rumgelaufen?

Im Moment les ich mich hier noch durch die einzelnen Berichte. Da ich das ganze fachchinesisch noch nicht so beherrsche bin ich aber nie sicher, ob ein Bericht jetzt auch meine Probleme betrifft, oder ob das wieder was anderes. Zwei Schreckgespenster hab ich mir immerhin schon angelesen, Magensonde und verdrahteter Kiefer. Wie gesagt, fest ist zwar noch nichts, aber mein Kieferorthopäde klang halt schon so, als würde es auf eine OP hinauslaufen.

Naja das muss man wohl einfach auf sich zukommen lassen. Mal sehen, wie schnell das mit der Zahnspange bei mir geht. Wenn ich lese, wie viele Wochen manche offenbar auf ihre Termine warten müssen, bin ich schon erstaunt. Meinen ersten Termin hab ich nach 3 Tagen gehabt und der zweite kommt ne Woche später. Am Ruf kanns nicht liegen, mein Zahnarzt hat den heute noch mal über den grünen Klee gelobt. Vielleicht liegts ja auch daran, dass ich im Gegensatz zu den ganzen Teenies auch vormittags kommen kann.

Über Brackets hab ich mich jetzt schon ein bisschen eingelesen. Die Zahnarzthelferhin hat mir heute noch von Demon-Brackets vorgeschwärmt, auch als Alternative zur OP. Aber wie bei den meisten Menschen ist das auch bei mir ne Kostenfrage. Gerade was die OP angeht, auch wenn das Risiko größer ist, Geld fällt ja nicht vom Himmel. Aber ich werd das noch gut abwägen und dem Rat meines KO vertrauen.

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Hallo

hatte mich dieses Jahr schon gefreut, da ich keine Ligaturen (also Gummis um die Brackets) im UK hatte... aber leider hab ich ja dank der wieder geöffneten Lücke im OK eine Gummikette, welche die Lücken schließt und die verfärbt sich leider auch....also kein Brombeerpunsch. Dann eben normaler Glühwein oder Eierlikörpunsch. Denn mein nächster KFO Termin ist dann erst wieder Mitte Januar, wenn ich mir nicht vorher noch das überstehende Drahtende abknipsen lasse und sooo lange pink/lila im OK... ne danke...

Das ganze Fachchinesisch hat man ziemlich schnell drauf... wirst sehen. Bei mir ging das mit den Terminen beim KFO auch sehr schnell nur auf den ersten Termin beim KFC hab ich 3 Monate ewartet. Wenn Du eine genaue Diagnose hast, dann meld Dich doch mal wieder würd mich interessieren, denn D5 ist ja auch nicht grad wenig. Ich hatte das ganze andersherum M5. Wenn Du KIG Einstufung googelst ist direkt der erste Link sehr hilfreich als Erklärung. Zum Preisunterschied von Keramik und Damon kann ich Dir leider nix sagen. Im OK hab ich selbstligierende SL Clarity und im UK Keramik mit Ligaturen.

LG

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Puh dann werd ich meine Wartezeit vor dem Zug doch gleich mal lieber am Punsch-Stand verbringen, bevor es nicht mehr geht :) Wobei ich eigentlich nichts gegen rosa/lila habe. Aber du bist männlich, oder? Da würde ich das auch lieber umgehen wollen.

Danke für den Link. Nur so interesse halber - haben Zahnlücken/Zahnvorstand da auch eine Einstufung? Das kann ich bei den Beschreibungen jetzt nicht so eindeutig rauslesen. Wobei ich da für ne OP offenbar nicht "schlimm" genug bin, sonst hätte der KO das ja erwähnt. Da war für den beim Angucken schon klar, dass da ne Spange reinkommt.

Wobei ich ja ein bisschen skeptisch bin, meine Tante hatte ja auch ne feste Spange, und die brachte im Endeffekt nichts. Kann jetzt aber nicht sagen, ob das nur ein blöder KO war, der die Nachbehandlung nicht richtig gemacht hat (oder ob sie ihre lose Spange danach nie getragen hat), oder ob das körperlich bedingt war, dass alles auseinandergegangen ist.

Montag muss ich meinem KO noch eröffnen, dass die Parodontose in meiner Familie recht früh beginnt (Mitte 30, so wars bei meiner Mutter). hoffentlich wirkt sich das nicht negativ auf meine Behandlung aus. Aber so wie ich das weiß, lässt Parodontose sich ja weitestgehend verhindern/behandeln, wenn man rechtzeitig reagiert?

Gruß aus der Uni

Ela

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so, hier mein Befund .. laienhaft ausgedrückt, ehe ich mit dem Fachchinesisch komme.. meine Ober- und Unterzähne stehen vor, bis zu 4 mm (sieht in den Röntgenbildern echt krass aus). Mein KFO ist für OP, also soll ich jetzt einen Termin in der Uniklinik machen. Außerdem habe ich wie schon erwähnt einen Rückbiss und Lücken, außerdem einen Kreuzbiss. Und mein Oberkiefer ist zu groß und die Zähne zu klein.

Jetzt das ganze in Fachterminologie. Ist da noch irgendwas bei, was ich jetzt nicht aufgezählt habe?

Diagnose:

OK: Transversal überentwickelter oberer Zahnbogen mit lückiger Labioinklination der oberen Front, Diastema mediale, Lückenstand im Seitenzahnbereich bei deutlichem Platzüberschuß in den Stützzonen bei Mißverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße im Sinne einer relativen Mikrodontie.

UK: Transversal überentwickelter unterer Zahnbogen mit ausgeprägter lückiger Labioinklination der unteren Front, Platzüberschuß in den Stützzonen mit Lingualstand 35 bei Mißverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße im Sinne einer relativen Mikrodontie.

BL: Angle Klasse II/1, ausgeprägte, asymmetrische Distalbißlage mit großer sagittaler Stufe (8,5mm), tiefem Biß mit Gaumenschleimhautberührung und Scherenbiß bei 14, 15/33, 34, 35.

Therapievorschlag:

OK: Mesialführen der Molaren, Distalführen der Seitenzähne, Retrusion, Intrusion und Torquen der Front, Mittellinieneinstellung, Beseitigung des Diastema mediale, Ausformen des Zahnbogens

UK: Distalführen der rechten Seitenzahnreihe, Halten 36, Vestibulärführen 35,34 zur Überstellung des Scherenbisses, Distalführen der Seitenzähne, Retrusion, Intrusion und Torquen der Front

BL: Chirurgische Bißlagekorrektur

Geplante Apparaturen:

OK-, UK-Multiband, Retentionsgeräte

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