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Zahnfee72

OP "nur" aus ästhetischen Gründen?

Hallo an Alle !

Kurz zu meiner Geschichte : Ich trage seit Januar im OK und seit Juni im UK Brackets. Meine UK-Vorverlagerungs-OP ist für Januar geplant.... Nun war ich letzte Woche beim KFO zum Abdrücke nehmen, weil er sie auswerten wollte, um festzustellen, ob meine Zähne für die OP optimal stehen... So weit so gut... Dann folgte der Anruf meines KFO und der meinte, ich soll die OP erstmal absagen, weil meine Kiefergelenke ja noch "Probleme" machen würden ( bin ein CMD-Fall) und das könnte man mit der OP ja nicht beheben. Die OP würde man ja "nur" aus ästhetischen Gründen machen lassen und nicht aus funktionellen. Aber gerade die funktionellen Probleme waren bei mir der Grund, mich auf diese "Abenteuer" nochmal einzulassen- bin mit 37 ja schließlich nicht mehr die Jüngste ;-). Nun bin ich völlig verunsichert und weiß nicht für was ich mich nun entscheiden soll.... Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidungsfindung behilflich sein...??? Wer von Euch hat sich aus funktionellen Gründen operieren lassen und wie ist Eure Erfahrung ? Sind die Probleme mit den Kiefergelenken nach der OP weg oder zumindest besser oder doch schlechter ??

Im Voraus schon mal vielen Dank für Eure Antworten !

Liebe Grüße

Zahnfee72

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CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion

Sorry aber die Aussage ist sehr ungeschickt. Sicher gibt es Menschen, die einen guten Biss haben, und bei denen die OP "nur" optische Vorteile bringen würde.

Kenne mich jetzt nicht mit den Kiefergelenken aus, wieso die bei ner OP aussen vorbleiben sollen.?? Aber ist doch logisch, dass die besser arbeiten können, wenn sie (auch durch OP) wieder RICHTIG belastet werden können... Verstehe da den Arzt nicht..

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Also bei mir hat der KFO nach den ersten Röntgenbildern überprüft, ob sich meine Kiefergelenke durch die geplante OP hinsichtlich der Funktionn ver-

schlechtern könnten. Im Moment habe ich nämlich Probleme mit den Kiefergelenken. Er meinte dann nach der Beurteilung und der Behandlungsplanung

das die OP in Ordnung ginge... Hast Du mal genau nachgefragt, warum sich die Kiefergelenke bei Dir verschlechtern würden durch die OP :-( ?

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Hallo Amazone !

Gar nicht, weil er gar kein Röntgenbild gemacht hat... Er verläßt sich da auf meine Aussage ! Ich muß dazu sagen, dass ich Zahnarzthelferin bin und mein Chef "Kiefergelenksspezialist"-er hat das schon vor meiner KFO-Behandlung festgestellt... Das war ja auch der Grund warum ich mich beim KFO vorgestellt habe... Meine Kiefergelenke machen mir insoweit Probleme, dass es bei jeder Kaubewegung, beim Öffnen und Vorschieben knackt, daraus resultieren Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen und zwischendurch habe ich immer wieder eine Kapsulitis... Durch privaten Stress maltätiere ich jede Nacht meine Zähne, die ich somit dann ständig in einem Zwangsbiss halte...:-(

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Hallo !

Nein, ich habe nicht nachgefragt.... Es hat sich in diesem Telefonat abgezeichnet, dass mein KFO offensichtlich generell gegen Kiefer-OP's ist.... Im nachhinein hat sich mir nur die Frage gestellt, warum er mich dann behandelt. Es war doch von Beginn an klar, dass bei mir "nur" eine kombinierte Behandlung in Frage kommt. Jetzt kurz vor der OP will er plötzlich einen Rückzieher machen- ich verstehe gar nichts mehr... Bin nur noch verunsichert und weiß gar nicht mehr was ich nun machen soll... :-(

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Hallo,

ich hatte meine Op im Sep. aus rein med.,Gründen.Meine Kiefergelenke funktionieren seitdem endlich wieder einwandfrei und sind erst seit der OP wieder richtig in der Gelenkpfanne!Nichts knackt mehr.Sie waren vor der Unterkiefervorverlagerung halb raus,dies war auf Röntgenbildern prima zu sehen.Und endlich kann ich auch wieder richtig beißen...mal abgesehen von dem optisch positivem Effekt.Diese Op wird doch auch nur bei med.Indikation empfohlen...und das natürlich nur in Kombination mit kieferorthopädischer Behandlung.Verstehe daher den KO nicht.In jedem Fall weitere Meinung einholen!!!!!

VG

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Hallo !

Lieben Dank für Eure Antworten...;-)

@Portofino- DU MACHST MIR HOFFNUNG !!! Mein KC sieht das ja auch anders als der KFO.... Er will jetzt nochmal Kontakt zu ihm aufnehmen und meine Modelle begutacheten. Hoffe das ich heute eine Rückmeldung bekomme- Daumen drücken...:smile:

Die medizinische Indikation gibt es- meine KK hat mir ja "damals" nach Einreichung des Rö-Bildes und der Modelle sofort eine Kostenübernahme der KFO und Kieferchirurgischen Behandlung zugeschickt...

Liebe Grüße

Zahnfee72

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Also ich hatte noch vor den Bracktes eine Aufbisschiene, die sogenannte COPA, die die CMD ausschalten sollte.

2 Wochen vor der OP bekam ich eine weitere Aufbissschiene für nachts, den sogenannten Präoperativen Splint, der die Kiefergelenke schonmal in die richtige Position bringen sollte. Nach der OP allerdings hatte ich keinen Splint und mein UK scheint sich tendenziell wieder etwas nach vorn zu bewegen (hatte eine OK-V).

Was ich damit sagen will ist nur, dass man die Kiefergelenke schon im Voraus ganz gut beeinflussen kann, sodass sie nach der OP keine unerwarteten Bewegungen machen, die vielleicht das Ergebnis mindern. Vielleicht meint dein KFO ja so etwas?

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ich mache die OP auch nur weil ich Gelenkprobleme habe. Wollte sie ja erst nicht machen lassen, da aber die Gelenke immer schlechter werden mache ich die Bimax. Habe mir 5 Meinungen eingeholt und alle haben wir wegen der Gelenkprobleme zur Bimax geraten.

Mir wurde sogar gesagt, ich soll nicht noch so lange rumüberlegen, denn je besser die Gelenke erhalten sind umso besser können sie operieren.

Auch der KFO sagte, dass nur durch die OP die Arthrose "aufgehalten" werden kann.

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Also aus ästhetischen Gründen hätte ich es auf keinen Fall gemacht.

Mich haben die Ärzte mit folgenden Argumenten überzeugt:

1) Mögliche Folgeerkrankungen wie Arthrose und andere GElenksbeschwerden, die ich aber alle noch nicht habe.

2) BEssere Zahnreinigung, weniger Probleme mit Zähnen insbesondere Entzündungen.

3) Endlich mal richtig beißen können.

4) Gerade Zähne haben, lachen können. Beides wird wohl langfristig bei einem Überbiss nur mit Kieferregulierung möglich (bei mir).

Mein KFC hat gemeint, man spricht auch heute nicht mehr von ästhetischen Argumenten, sondern nennt das Physiognomie, was wohl stärker auch das Wohlbefinden, die Ausstrahlung usw. beinhaltet.

Letztlich waren diese optischen Gründen bei mir absolut drittrangig. Ich lebe in einer glücklichen BEziehungen, habe tolle Freunde und auch sonst keine Kontaktschwierigkeiten.

Ich habe mich sehr sehr lange selbst gegen die OP gesträubt und kann oft noch nicht glauben, dass ich es durchgeezogen habe, in dieser Zeit habe ich immer wieder zu mir selbst gesagt:

Du bist doch glücklich, das brauchst du nicht. Jetzt bin ich doch froh, es gemacht zu haben. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ich es besser als erwartet übestanden habe. Vom Standpunkt nach gelungener OP

ist das auch leicht zu sagen. Ich hatte auch total viel Angst und habe das auch noch nicht vergessen!

liebe Grüße

Flip Flop

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"NUR" aus ästhetischen Gründen...-

... naja oft haben Dysganthiepatienten, auch wenn keine funktionelle Beschwerden vorliegen, einen großen psychischen Leidensdruck, den man ja nicht unterschätzen sollte.. also ich hatte keine funktionellen Beschwerden vorher, dafür aber jetzt welche:-(( Ästhetisches Endergebnis kann ich zur Zeit nicht beurteilen, da die Genioplastik noch aussteht...

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