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mona1965

OP und HNO

Ich muss Euch einfach mal mein heutiges Erlebnis beim HNO schildern.

Ich habe die Praxis aufgesucht, weil ich plötzlich auf dem rechten Ohr nicht mehr gehört habe, ausser ein recht unangenehmes Rauschen- ein leichter Hörzsturz*hoffe dass es bald weg ist*.

Den HNO kenne ich schon über viele Jahre und er kennt auch meine Neuralgie-

und Kiefergeschichte. Ich hatte ihm vor Kurzem von meinem Op-Termin erzählt.

Heute fragte er mich doch, ob ich schon mal Fotos von solchen Operationen gesehen habe und weiß was auf mich zukommt und ob ich mir das wirklich antun will.

Ich habe gedacht, ich traue meinen Ohren nicht*heute ja nun auch im wahrsten Sinn des Wortes*.

Ich habe ihm dann gesagt, dass ich ja nun alternativ viel versucht habe, was nicht zum Ziel geführt hat.

Daraufhin hat er mir erklärt, dass es fraglich ist, ob die Op zum Erfolg führt. Die Kieferfehlstellung muss ja nicht die Ursache der Neuralgie sein, es können sich ja viele Symtome überlagern...us.w.

Ich solle mir nicht so große Hoffnungen machen... Beschwerden werden auch nach der OP da sein...

Ich will nicht sagen, dass er mich direkt verunsichert hat- naja, ein wenig schon. Es macht mich nur irgendwie wütend, dass manche Ärzte ihre Meinung sagen, ohne komplett in der Materie zu stehen und nicht ahnen, welchen Schaden sie damit anrichten.

Ich versuche gerade mich wieder zu motivieren bei dem eingeschlagenen Weg zu bleiben und zu meiner Überzeugung zurückzu gelangen, dass alles gut wird.

Was meint ihr???

bearbeitet von mona1965

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Hi Mona,

erstmal sorry, daß Dir das auch noch passiert ist, und das auch noch so kurz vor der OP. Ist ja echt blöd. Finde auch nicht so gut, daß Dir der Arzt da Angst gemacht hat - wenn man sich mal für eine OP entschlossen hat und den Nutzen und die Risiken für sich selbst abgewägt hat, ist es nicht so hilfreich, wenn einem dann einer nochmal reinredet.

Muß aber nochmal fragen - gibt es außer den Schmerzen, die Du schon hast, noch Gründe, Dich operieren zu lassen? Hast Du einen starken Fehlbiss / Kieferfehlstellung? Was sagt denn Dein Kieferorthopäde / Kieferchirurg? Normalerweise würden die Dir ja nur zuraten, wenn sie glauben, daß die OP Dir was bringt.

Mein Kieferchirurg hat mir allerdings auch gesagt, daß sich Kiefer-gelenksbeschwerden, sofern ich schon welche hätte, nur in 50 % aller Fälle bessern. Dazu kommt natürlich noch, daß man sich durch die OP weniger / keine zusätzlichen Verschleißerscheinungen erhofft, als wenn man noch weitere 60 Jahre mit einer Fehlstellung lebt.

Weiß aber auch, daß sich die Ursachen von chronischen Schmerzen oft schlecht feststellen und beheben lassen. Manchmal ist der eigentliche Auslöser des Schmerzes ja schon nicht mehr vorhanden - meine Mutter hat z.B. seit einer Wurzelbehandlung ständig Schmerzen im Oberkiefer, obwohl aus zahnärztlicher Sicht da schon lange keine akute Entzündung mehr ist. (Ich hab ihr geraten, Akupunktur eine Chance zu geben, das soll bei chronischen Schmerzerkrankungen ja auch manchmal helfen - versuchen würde ich es an ihrer Stelle jedenfalls)

Da Kieferchirurg und -orthopäde Dir aber vermutlich zu einer OP geraten haben, nehme ich aber an, daß sie die Kieferfehlstellung als Ursache für Deine Schmerzen sehen. Glaubst Du selbst auch, daß die Schmerzen daher kommen?

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Hallo Foxface,

danke für Deine Anteilnahme.

Muß aber nochmal fragen - gibt es außer den Schmerzen, die Du schon hast, noch Gründe, Dich operieren zu lassen? Hast Du einen starken Fehlbiss / Kieferfehlstellung? Was sagt denn Dein Kieferorthopäde / Kieferchirurg? Normalerweise würden die Dir ja nur zuraten, wenn sie glauben, daß die OP Dir was bringt.

Ja, ich habe eine Kieferfehlstellung und eine ausgeprägte Dysgantie sowie nette Zahnfehlstellungen, was alles in Summe die schmerzen verursacht.

Der KFO und mein ZA sind der meinung, dass mir die Behandlung/ Op auf alle Fälle Linderung bringen wird. Der KFO spricht von 80% und damit kann ich dann schon ganz gut leben- denke ich!

Weiß aber auch, daß sich die Ursachen von chronischen Schmerzen oft schlecht feststellen und beheben lassen. Manchmal ist der eigentliche Auslöser des Schmerzes ja schon nicht mehr vorhanden - meine Mutter hat z.B. seit einer Wurzelbehandlung ständig Schmerzen im Oberkiefer, obwohl aus zahnärztlicher Sicht da schon lange keine akute Entzündung mehr ist. (Ich hab ihr geraten, Akupunktur eine Chance zu geben, das soll bei chronischen Schmerzerkrankungen ja auch manchmal helfen - versuchen würde ich es an ihrer Stelle jedenfalls)

Ich habe alles Mögliche ausprobiert, wovon ich gehofft habe, dass es eine Alternative zur OP ist. Ich will nicht sagen, dass es überhaupt nichts gebracht hat, die Schmerzen sind nur permanent wiedergekommen, 2006 dann derart Therapieresistent, dass ich mich

Zur KFO und KFC entscheiden habe. Ich denke auch, dass es ein richtiger Weg ist, er ist nur weit und auch wieder schmerzhaft, aber wem erzähle ich das???

Hat deine Mutti sich schon mal beraten lassen, ob ihre Probleme ebenfalls an einer möglichen Kieferfehlstellung liegen kann. Progenie ist leider erblich, auch wenn nicht jeder Beschwerden ausbildet.

Ja, ich bin streckenweise recht überzeugt von der bisherigen Behandlung.

Man kann mich nur leicht verunsichern, gerade jetzt so kurz vor der Op.

Sicher geht es vielen so, dass man vielleicht kurz vor der Op noch lieber einen Rückzieher machen würde bzw. mit dem Erfolg hadert.

Allerdings kenne ich den HNO schon lange und er war auch mein erster Anlaufpunkt, als sich die Neuralgie das erste mal gemeldet hat und seine Diagnose war damals

Klassisch falsch. Ich habe gestern mir dann recht trotzig gesagt, dass ich mir von ihm nicht reinreden lasse…

Ups, das war jetzt lang-Foxface! LG Mona

bearbeitet von mona1965

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Hey! Das klingt ja so, als wärst Du doch wieder relativ überzeugt, daß das mit der OP die richtige Idee ist. Wenn Dein KFC meint, daß das sehr wahrscheinlich das Problem zumindestens verbessert, dann würde ich das auch machen, wenn Du schon soviel andere Sachen versucht hast... Dann wäre es ja fast blöd, es nicht wenigstens zu versuchen.

Ich glaube nicht, daß das bei meiner Mum am Kiefer liegt. Bei meinen Eltern scheinen die Kiefer aufeinanderzupassen. Bei mir hat sich das wohl wirklich wegen der falschen Zungenlage so entwickelt, bei ihnen beiden liegt sie richtig (unfair!). Meine Mutter hatte auch erst Probleme, nachdem sie über 50 war und zum ersten Mal eine Wurzelbehandlung machen lassen mußte, insofern wird es wohl wirklich darauf zurückgehen.

Bin jedenfalls froh, wenn Du mit Deiner Entscheidung wieder etwas glücklicher bist.

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Ja, jetzt aufzuhören/ aufzugeben, wäre als ob ein Skispringer versucht kurz vor dem Schanzentisch umzukehren statt zu springen...

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