Francis Ann

Lateraler Kreuzbiss, aber KK übernimmt die Kosten nicht?

Hallo Leute,

ich habe vor längerem schon mal wegen Fragen zur Höhe von privaten Zusatzleistungen gepostet und war dann 3 Monate weg.

Jetzt, nachdem ich wieder zu Hause bin, habe ich die Nachricht von meiner KK bekommen, dass sie die Kosten meiner Behandlung gar nicht übernehmen.

Mir stellt sich allerdings die Frage nach dem Warum!

Laut diverser fachärztlicher Meinungen handelt es sich bei meiner Fehlstellung um einen lateralen Kreuzbiss, transverale Enge im OK, mandibuläre Mittellinienverschiebung, leichte Progenie ... etc.

Die KFO und der Chirurg waren sich einig, dass man bei mir eine chirurgisch unterstützte GNE und dann eine UK-Verlagerung machen müsste.

Und heißt es nicht immer, dass Kreuzbisse immer behandelt werden müssen und ist dies nicht sogar Indikationsstufe 3 bzw. im Falle von seitlichem Keuzbiss sogar Stufe 4?

Die Gutachterin der KK hat wohl gesagt, dass man bei mir auch ohne UK-OP was machen könnte. Und weil ja ohne UK-OP die Kosten nicht übernommen werden, ist meine KK aus dem Schneider.

Bloß frage ich mich, wie das dann aussehen soll. Wenn man meinen etwas zu langen und schräg nach rechts gewachsenen UK so lässt und bloß den OK darauf anpasst, dann wird mein Gesicht ja vielleicht noch schiefer, als es eh schon ist. Und die Kiefergelenke werden dann vielleicht auch nicht besser. Ursprünglich bin ich nämlich überhaupt erst zum KFO gegangen, weil ich Probleme mit der Mundöffnung habe und es knackt.

Außerdem hat der Chirurg im Sommer auf meine Frage hin, ob es auch ohne UK-OP ginge, gesagt, dass das nicht viel Sinn machen würde weil man den OK dann asymmetrisch aufdehen müsste - was aber nicht geht und auch nicht viel bringen würde bei meiner "Gesichts-Skoliose". Das Gesicht sei schief, weil der UK schief gewachsen sei. Er ist immerhin eine Zahnbreite nach links verschoben.

Versteht mich bitte nicht falsch. Es geht mir zwar einerseits darum, dass die KK doch bitte die Behandlung übernimmt, wenn die Ärzte der Meinung sind, dass es am besten wäre, das volle Programm zu machen. Andererseits wäre ich auch froh, wenn die Behandlung möglichst schondend abläuft - also ohne UK-OP.

Ich meine sogar mal gelesen zu haben, dass wenn die Zähne richtig eingestellt sind, dass dann der UK wieder in seine korrekte Position wandern kann.

Na ja, ich weiß nicht. Vielleicht ist das nur bei Kindern so. Ich wachse ja mit 26 nicht mehr.

Wie auch immer ...

Ich frage mich nur, was da los ist und was ich jetzt machen soll, wenn doch der Chirurg meint, dass eine reine Gaumennahterweiterung nicht so sinnvoll wäre.

Hatte jemand von Euch schon mal ähnliche Probleme mit der KK? Was habt Ihr dann gemacht?

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Hat denn niemand eine Ahnung was ich machen könnte?

Gibt es nicht auch den Fall, dass die KK erst ablehnt und dann doch übernimmt?

Einerseits scheint ein Kreuzbiss ja behandlungsbedürftig und normalerweise wird doch auch bei Erwachsenen die Behandlung von der Krankenkasse übernommen.

Andererseits gehe ich mal davon aus, dass die KK ihre Kriterien nun mal hat und ich da halt scheinbar nicht reinpasse, dass das dann eben so ist.

Wenn ich jetzt auf eigene Rechnung ne GNE und Zahnspange machen lasse, wird mein Problem ja aber auch nicht richtig behandelt.

Jedenfalls meinte der Chirurg, dass das nichts bringen würde, weil die Zähne dann halt auf der anderen Seite nicht mehr passen würden, wo sie momentan korrekt sind.

Ich hatte ihn darauf angesprochen, ob das auch ne Lösung wäre, weil ich micht ja nicht unbedingt auf eine UK-OP freue und froh bin, wenn ich die nicht brauche.

Ich gehe davon aus, dass der Chirurg sein Handwerk versteht und mir schon gesagt hätte, wenn man das auch "nur" mit ner OK-OP (also GNE) machen könnte (dann wäre ich ja sogar komplett Privatpatient, was Ärzten doch meist eh gelegen kommt).

Ts ...

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