Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Zerlina82

Wart ihr fit vor der OP?

Hallo :grin:,

bei mir ist's ja so bald so weit und mich würde intressieren, wie fit ihr vor der OP wart!? Habt ihr vorher viel Sport getrieben oder gar keinen? Wie lange habt ihr gebraucht um wieder auf den Beinen zu sein - Kreislaufmäßig - spazieren gehen etc.? Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der relativ fit ist, also regelmäßig Sport treibt, die OP besser verkraftet!?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Ich hatte vor der OP (UK-VV am 18.12.2009) null Sport getrieben (damit meine ich im gesamten Jahr 2009). Ich habe allerdings etwas weniger als Normalgewicht und gehe eher mal die Treppe zu Fuß rauf, als mit dem Aufzug zu fahren bzw. laufe zum Bäcker, statt mit dem Auto hinzufahren (bin halt eher der quirlige Typ). Mein Blutbild, welches vor der OP gemacht wurde, war bestens, was bestimmt auch auf meine Ernährung zurückzuführen ist (ich esse zwar "alles", achte aber darauf, dass die fettigen/kalorienreiche Sachen nicht die Oberhand gewinnen, sondern Obst, Salat und Gemüse einen Großteil meiner täglichen Nahrung ausmachen).

Ich hatte weder mit der Narkose noch mit der 3-stündigen OP ein Problem - ich bin eine 3/4 Stunde nachdem man mich vom Aufwachraum in mein Zimmer verbracht hatte schon munter auf dem Flur rumgeturnt - sehr zum Erstaunen des Klinikpersonals.

Ich denke, dass die OP auf jeden unterschiedlich wirkt, der Eine nagt länger an den OP-Nachwehen als der Andere, der das locker wegstecken kann.

Liebe Grüße

Würmchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich bin ganz ehrlich eine recht gemütlich veranlagte person, da ich auf arbeit viel laufe und schleppe, habe ich in meiner freizeit keine lust auf sport *schäm*

aber ich war 2 bis 3 stunden nachdem ich wieder auf dem zimmer war, schon wieder unterwegs!!!

aber wie würmchen schon sagt es kommt immer auf die person an,

ich würde sagen es hat nix damit zu tun ob und wieviel sport man macht!!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab vor der OP jetzt keinen Extra-Sport gemacht, nur im Sommer hab ich mich mit Fahrradfahren fit gehalten. Das musste ich dann aufgrund anderer Probleme leider aufgeben, oder nicht mehr in der Intensität wie vorher.

Also eine Grundfittness war vorhanden.

Ich kann jetzt leider nicht sagen, ob ich mit oder ohne Sport schneller wieder fit gewesen wäre ... Kann man ja hinterher nie so recht !!! ;-)

Ich bin auch, wie ich wieder im Zimmer war, direkt (nach einem kleinen Nickerchen :grin:) aufgestanden, da ich mal musste ....

Und sah mich dann im Spiegel und hab mich ja fast vor mir selber erschrocken !!! :roll::-?

VG

Thomas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

also ich war vor der op recht sportlich und nach den 6wochen schonfrist kommt man auch recht schnell wieder rein.

mit sportlich meine ich 10km in ca 45min also jetzt nicht übertrieben austrainiert.

ich spiele auch noch volleyball und da hats bisschen länger gedauert, das koordinative hat doch etwas gelitten, aber nach 3-4wochen wars auch wieder gut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Leute ihr vergesst das wichtigste. Es kommt am meisten drauf an wie schwer die op war.

Ich war nach meiner OP (Dauer 5,5 Stunden, Narkose 6h) schon extrem platt und ich bin bzw war ein sehr sportlicher Mensch. Außerdem lag ich 1 Tag auf intensivestation, da durfte man eh nicht aufstehen. Aber als ich dann am zweiten Tag nach op aufs Zimmer kam und da aufstehen wollte, merkte ich erstmal wie schlapp ich doch war. Hatte gut 3 Tage anghalten insgesamt nach der op.

Ich lieg gerade im Zimmer nach meiner op heute morgen (Dauer 2,5h, wieder so lang, und das nur für Platten neu Verlegung, so lang dauert normal eine ganze bimax) und war als ich das erste mal aufgewacht bin um 11 Uhr total müde und wollte nur noch schlafen. Hab das auch der schwester gesagt ... hab dann 6 Stunden gepennt bis vorhind 17 Uhr (zwischendurch immer mal kurz wach aber wie in trounce) bis mein Besuch kam, nun bin ich hell wach, bleibe aber auch liegen wegen Schwellung und Kühlung.

Lg Sascha

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

da hast du recht. da ich nur eine GNE hatte ist das natürlich nicht vergleichbar mit einer 4-5h dauernden bimax

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mir ging es verglichen mit der Bimax nach der GNE meiner Meinung nach schlechter als nach der Bimax !! Und meine Bimax hat auch wie bei Sascha gut und gerne 5 bis 6h gedauert plus 4h intubiert auf Intensiv und einer Nacht bis morgens um 9 wach und schlafend abwechselnd auf Intensiv ....

Klar, Bäume konnte ich nicht ausreißen, aber wie ich im Zimmer war, konnte ich recht bald alleine aufstehen, das konnte ich nach der GNE nicht, da brauchte ich noch Hilfe !!!

Aber wie Würmchen meinte, das empfindet jeder für sich anders und ganz subjektiv.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Zerlina,

ich habe vor meiner Bimax-Op sehr viel Sport getrieben. U.a. einmal die Woche Fußball und Basketball im Verein gespielt, dreimal die Woche ging's ins Fitnessstudio, außerdem war ich wöchentlich joggen im Park, sowie täglich mit dem Fahrrad zur Uni unterwegs.

Du hättest mich bei einer Olympiade anmelden können und ich hätte Gold nach Hause gebracht. So fit war ich.:)

Dann kam die Bimax-Op und mein erster Tag danach.

Ich konnte mich nicht auf den Beinen halten. Konnte nicht mal aufrecht sitzen. Hatte enorme Schwindelgefühle. Die Ärzte meinten, dass es an den Nachwirkungen der Narkose liegen könnte. Und auch nach dem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, ging es mir nicht besser. Sogar bei kurzen Spaziergängen bekam ich Atemaussetzer und Treppensteigen war eine Qual für sich. Auch ich habe das auf die Narkose geschoben.

Als ich dann das erste Mal wieder Fußball gespielt habe (etwa 2 Monate Post Op), konnte ich nach einer Stunde nicht mehr weiterlaufen, weil ich permanent fluoreszierendes Licht am Ende des Tunnels gesehen habe. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass ich ab und zu Herzrasen bekam, ohne einen ersichtlichen Grund. Aber niemand schenkt einem schweren Herzen sein Mitgefühl, solange es sich nicht um ein gebrochenes Herz handelt!

Wie auch immer. Ich bin daraufhin zum Hausarzt gegangen und habe meine Blutwerte checken lassen. Es hat sich herausgestellt, dass ich bei der Op eine beträchtliche Menge an Blut verloren habe. Jedoch nicht bei der Bimax-Op selbst, sondern als ich auf der Intensivstation lag. Eine einfache Gleichung, die ich erst Wochen später realisiert habe, veranschaulicht das Ganze: Man nehme eine große Menge an unverdaulichem Blut im Magen plus einen verdrahteten Mund samt Splint und addiert dazu eine inkompetente, dauer-geschwätzige Intensivschwester, die 15 Minuten zu spät gekommen ist und erhält somit den enormen Blutverlust. Der Hausarzt wird mir Wochen später mitteilen, dass mir ein ganzer Liter Blut fehlt.

Ich weiß nicht genau, was in dieser Nacht passiert ist, aber anscheinend habe ich mich aufgrund des Blutes im Magen so stark übergeben müssen, dass sich die Nähte gelöst haben oder neue Wunden entstanden sind. Da mein Mund verdrahtet war, habe ich mit sämtlicher Kraft versucht diesen zu öffnen, doch ohne Erfolg, wie du dir sicher denken kannst. Jedenfalls wurde ich kurz darauf bewusstlos. Als ich dann am nächsten Morgen wieder aufgewacht bin, lag ich schon im Patientenzimmer und dachte, es wäre nur ein Albtraum gewesen.

Ich hätte es sehr begrüßt, wenn mir nach einigen Tagen ein Assistenzarzt im Patientenzimmer gesagt hätte, dass ich auf der Intensivstation eine Menge Blut verloren habe und doch lieber mal zum Hausarzt gehen sollte, wenn ich mich wieder ein wenig besser fühle. Tja, davon kam nichts. Stattdessen wurde ich mit einem Arschtritt nach draußen befördert, nach dem Motto, ihre Zeit im Krankenzimmer ist abgelaufen, gezeichnet die GEZ.

Na ja und die Moral von der Geschicht, traue ja den Ärzten nicht. :)

Nee, aber ich würde es dir schon empfehlen, dich nach etwa 2-3 Wochen, wenn's dir wieder besser geht, vom Hausarzt nochmal untersuchen zu lassen. Blutbild, ggf. EKG etc.

Ich selbst bekomme seit einigen Wochen Eiseninfusionen und seitdem geht’s mir wieder gut und ich kann wieder viel Sport treiben! Klar, wünscht man sich, dass die KCs dieser Welt sich etwas mehr um ihre Patienten kümmern würden, aber bei der Vielzahl an Patienten ist das nicht möglich. Die achten eben nur auf das Op-Resultat und dann heißt es, passen Sie auf sich auf! Nummer 42, der Nächste bitte.

Puh, um das Ganze nochmal zusammenzufassen, du musst nicht unbedingt für die Bimax-Op topfit sein, als würdest du am Ironman teilnehmen wollen. Es reicht schon, wenn du dich einfach gut fühlst und die dir verbleibenden Tage bis zur Op genießt!

So, wünsche dir viel Glück für die Op!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Nulife!

Das hörts ich ja grauenvoll an, ich hatte glück und musste mich nicht übergeben.

Allerdings hat es bei mir sehr sehr lange gedauert, bis ich wieder fit war.

mind. 10 Monate nach der Op bin ich mal zum Hausarzt gegangen,

weil ich immernoch so schnell müde und erschöpft war.

Eine kleine Runde in der City, war einfach zu anstrengend für mich.

Ich habe versucht vielseitig zu essen, d.h. ich habe bspw. Nudeln gekocht eine Hackfleisch Sosse mit Schmelzkäse und Erbsen und Möhren dabei!

D.h, reichlich Kohlenhydrate, Eisen, eiweis und auch noch Gemüse!

Habe gedacht, da wirst du schnell wieder fit... Denkste...

Naja mein Hausarzt stellte dann eine Eisenanämie fest!

Super, ich weiss nicht ob es am Essen lag, weil ich ja die ersten Woche kaum was gegessen habe oder ob ich vllt auch zu viel Blut verloren habe?!?! Man weiss es nicht!

Ich habe übrigens keinen Sport getrieben vor der OP.

Ich empfehle auch nur, nach der Op mal zum Hausarzt zu gehen!

VG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für Eure Beiträge! Sie haben wirklich einen guten Überblick geschafft. Ich bin nicht besonders sportlich und habe echt Angst, weil ich sowieso schon Probleme mit dem Kreislauf habe, ob ich vorher noch irgendwas unterstützendes machen kann. Vielleicht viel Treppen steigen und Spazieren gehen ;-) Ich werde jetzt in kürze erst einmal einen Termin mit meinem Hausarzt vereinbaren, um nach dem Blut zu schauen. Ich denke einen Tag vor der OP kann man eh nicht mehr viel machen :-).

Nulife, Deine Geschichte hört sich sehr übel an! Mir hatten sie nach der 1. OP zwar gesagt, dass ich sehr viel Blut verloren habe, aber mich auch schon 2 Tage nach der OP wieder nach Hause geschickt. Meiner Meinung nach viel zu früh. Hätte ich nicht Menschen um mich gehabt, die sich die ersten Tage um mich gekümmert haben, wär alles viel schlimmer gewesen! Gute Besserung weiterhin!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0