Maya

Herbstscharnier

hallo

ich hab leider ein paar mehr Fragen weil alles bei mir recht kompliziert ist:(

Also, ich hatte von 12-16 eine lockere Spange und hab jetzt ein wunderbares Rezidiv. Deshalb hab ich mir vor 4 Jahren die Weißheitszähne ziehen lassen. Seitdem knackts rechts, ich knirsche in der Nacht (trotz Aufbissschiene) und mittlerweile hab ich immer Druck auf den Ohren, der Unterkiefer wird durch die Verspannungen nach hinten gezogen, bin total verspannt, hab manchmal Kopfweh usw.

5 Physios hab ich schon hinter mir ohne Erfolg.

Laut Zahnarzt und KFO hab ich einen leicht offenen Biss mit Distalstellung und vorne eine Schmetterlingsstellung.

Mein Zahnarzt hat eine Funktionsanalyse gemacht und mit der Kieferorthopädin gesprochen. Sie meinen das beste wäre 1,5 Jahre eine feste Spange vorne und hinten ein Herbst-III-scharnier; die beiden Frontzähne sollen durch Stripping verkleinert werden. Dadurch soll das Kiefergelenk eine Zentralposition erhalten. Das Knacken wird aber wahrscheinlich nicht mehr weggehen.

Ich bin jetzt 22. Eine Schienentherapie soll ich vorher nicht bekommen. Die wäre laut Zahnarzt wenn dann nur noch evtl nachher erforderlich. Nur mit Schienentherapie ist keine Front-Eckzahnführung möglich bei mir, man müsste dazu die Zähne übermäßig weit verlängern....

Ist eine KFO denn gefährlich wenn alles noch so verspannt ist?

Kann denn ein Herbstscharnier den UK überhaupt noch nach vorne schieben? Man dehnt doch nur noch die Muskeln und Bänder in meinen Alter oder?

Gibt es Risiken und Langzeitschäden beim Herbstscharnier?

Ist das nicht eine noch größere Belastung fürs Gelenk?

Gibt es denn Alternativen zu einer Behandlung mit Herbst? Ich bin da recht skeptisch, vor allem weil meine Kieferorthopädin meinte, sie ist sich nicht sicher ob sie den UK um 2mm noch nach vorne schieben kann.

Hat man dadurch Sprachprobleme durch evtl. Gaumengeräte?

Schon mal danke für die Antwort.

gruß Maya

:roll:

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Liebe Maya,

die Vorschläge von Zahnärztin und KFO klingen sehr vernünftig. Das Herbstscharnier ist die einzige Therapie mit Aussicht auf Erfolg. Wenn die Gelenksveränderungen noch nicht allzuweit fortgeschritten sind, kann damit oftmals auch das Knacken beseitigt werden. Bei jungen Erwachsenen, zu denen Sie absolut noch zählen, gibt es auch nach Abschluß des Wachstums noch eine beachtliche Remodellationskapazität oder auch Umformungsbereitschaft im Gelenk. Auf der website der Uni Klinik Giessen (die dortige Professorin, Frau Prof.Ruf ist unser " Herbstscharnierguru") finden Sie beeindruckende MRT Aufnahmen vor und nach Herbstscharnier und Langzeitstabilität, die eindeutig für diese Therapieform sprechen

Gruß von KFO's

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Da man doch etwas danach suchen muss, folgendes habe ich auf der Website der KFO-Poliklinik Gießen gefunden:

http://www.uniklinikum-giessen.de/zmkkfo/Herbst.html (Allgemeines, Röntgenbild)

http://www.uniklinikum-giessen.de/zmkkfo/KostasEOS05.pdf (Studie: Behandlung von jungen Erwachsenen mit Klasse II/2-Fehlstellung)

Ich würde auch genau in die bei der Studie untersuchte Patientengruppe fallen: Klasse II/2; UK um eine halbe Zahnbreite zu weit zurück; 23 Jahre alt

Bei den Beratungsgesprächen hat keiner der KFOs ein Herbstscharnier erwähnt. Aber wenn mein KFO das ohne hinbekommt (den Termin für Abdrücke und Röntgenbilder habe ich erst), wäre mir das lieber.

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>Das Herbstscharnier ist die einzige Therapie mit Aussicht auf Erfolg.<

VETO! Nicht nur, dass es als umstritten gilt (was nimmt man danach z.B. zur Retention?), sondern folgendes habe ich mir nicht bloß ausgedacht, sondern das sieht ein KFO-Professor auch so:

WENN ein Herbst-Scharnier beim jungen Erwachsenen noch helfen sollte, DANN sollte auch ein Bionator oder Aktivator noch helfen. Der kann heute sehr dezent gebaut werden (kein klobiger Beißklotz) und müsste auch nicht Vollzeit getragen werden. DENN er programmiert binnen kurzem die Kiefermuskulatur so um, dass der Unterkiefer auch ohne die Spange im Mund in besserer Haltung steht.

Für Anbieter-Adressen mailt mich mal gerne mit Angabe eures Einzugsbereiches an. Oder ohne Gewähr kann man erstmal auch bei www.gko-online.de gucken.

Leider sieht man solchen sanften Spangen ihre heilsamen Funktionen wenig an, anders als bei den Hau-Ruck-Methoden.

Ein an herausnehmbaren Schienen angebrachtes Herbstscharnier wäre ein Kompromiss. Ansonsten lest zum gängigen festen Scharnier mal diesen Opferbericht (zugegeben mag es nicht immer so schlimm sein, aber wer weiß das schon vorher?):

Im Moment tut mir einfach alles weh und ich komme mir vor wie ein Hamster mit den zwei Dingern!!! Ich hab von meiner KFO Schmerztabletten bekommen, ...Es tut einfach alles weh, selbst wenn ich nur den Mund auf und zu machen will! Ich glaube essen will ich heute gar nichts, getrunken habe ich mal was mit nem Strohhalm, das ging. [...] die erste Nacht war SCHRECKLICH!!! Meine Wangen sind innen total gerötet und tun weh...die Zähne tun mir weh....und jetzt tut mir auch mittlerweile der Kiefer weh!!!! Schlimm finde ich, dass ich beim schlafen nicht auf der Seite liegen kann, denn dann Drückts so, und auf dem Rücken schlafen kann ich so schlecht! Ich habe insgesmt 12 Bänder eingesetzt bekommen. Den Mund richtig weit aufzumachen trau ich mich noch nicht, weils noch so weh tut. Auch das Zähneputzen war gar nicht so einfach heute morgen, dauert ewig und tat zudem auch weh!!! Ich hoffe ich hab das Gröbste bald hinter mir....aber unangenehm finde ich das mit den Stangen schon irgendwie und so langsam merke ich auch, was du gemeint hattest mit den seitlichen Bewegungen! Ist total störend irgendwie.....(späterer Eintrag) daran gewöhnt man sich nie ganz, es stört einfach immer!

Zu schlechter Letzt, auch jedes Zahnpflege-Kaugummi nach dem Essen unterwegs verkriecht sich völlig darin.

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hallo larissa,

Leider sieht man solchen sanften Spangen ihre heilsamen Funktionen wenig an, anders als bei den Hau-Ruck-Methoden.

Vermutlich, damit man ihm anschließend profitabel die Gaumennaht sprengen kann?
schade, dass sie es nach wie vor nicht schaffen, sich auf weniger polemisch-reisserischer art zu äußern. aber scheinbar funktioniert 'sanfte zahnheilkunde' nur auf diese weise.

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Das war NOTWEHR. Ich war schockiert und mit den Nerven fertig, als ich feststellen musste, dass eure Fachberater

  • echte (Unterkiefer-bedingte) Progenie kaum ernsthaft früh zu behandeln versuchen, weil man ja später operieren kann
  • unechte (Oberkiefer-bedingte) Progenie schon von 3 -4 Jahren aufwärts nur mit der hinderlichen Delaire-Maske behandeln, womöglich stets an einem fest im Mund eingeklebten Gestell eingehängt, statt an einer herausnehmbaren Platte, die zugleich breiter geschraubt werden kann.
  • Kindern angeblich sogar schon im Milchgebiss, und beim gezeigten Fall mit 6 bis 7 Jahren die Gaumennaht aufbrechen, mit dieser Art fest eingebauten Mini-Schraubstock, der extrem hinderlich und schmerzhaft sein kann.

Scharen von Vertretern der Bracket-Hersteller schwärmen in die Praxen aus und bringen o.g. Methoden auch mit (die ollen Kopf-Kinn-Kappen sind übrigens auch noch in den Sortimenten). Im Lehrgängen, die Fortbildungspunkte geben, lehren die Hersteller nicht nur die breite Anwendung von Gesichtsmasken, Gaumennahtsprengung und noch invasiveren Methoden, sondern auch, wie man deren Risiken und Komplikationen „managt“.

Wer Zeit und Geld in solche Fortbildungen investiert, will das Erlernte natürlich auch anwenden, und das nicht bloß alle Jubeljahre mal, wenn wirklich ein Patient kommt, bei dem alles Sanftere wenig aussichtsreich wäre. Also werden die Risiken und die Belastungen, die diese Methoden den Kindern aufzwingen, vor den Eltern heruntergespielt. Denn wer sich mit solchen Kursen auf Stand hält, kann auch kaum haftbar gemacht werden, wenn seine Patienten durch die Risiken dieser Methoden Schäden erleiden. Dass es mit risikoärmeren Methoden gar nicht zu Schäden gekommen wäre, wird dabei nie berücksichtigt.

Bewährte funktionelle Spangen, auch zur Progenie-Frühbehandlung, werden den Eltern verschwiegen. Also musste ich so SCHREIEN, damit Eltern hier mitkriegen, dass es solche Alternativen gibt. Funktionelle Spangen (Doppeldecker, oder zwei ineinander greifende) verteilen nur die eigenen Mundmuskel-Kräfte um, die den eigenen Regelkreisen unterliegen. Sie achten das Wohlbefinden und die körperliche Untersehrtheit so zarter kleiner und auch größerer Kinder.

ZWEITENS zielen o.g. Methoden, die mich so schockiert haben, anders als die klassische Funktionskieferorthopädie nicht auf Heilung ab, sondern nur auf Teilkorrekturen. DieFallbeispiele von schnell vorweisbaren Behandlungserfolgen in den Kursen und Kongressen zeigen oft nur die Zähne, selten auch die Kiefergelenke oder Nachuntersuchungen einige Jahre später. Sie zeigen kaum je die Haltung des Patienten, oder gar sein Empfinden während der Behandlung.

Infolge dieser Entwicklung droht sanfte Kieferorthopädie an immer mehr Orten unterzugehen, und sanfte Kieferorthopädie zu sozialfreundlichen Preisen macht sich noch rarer.

Letztlich liegt der Fehler im System. Solange es ärztliche Maßnahmen vergütet, und nicht den Erhalt oder die Wiederherstellung von Gesundheit, solange droht Dauerpatienten-Mache und Mit-Kanonen-auf-Spatzen schießen.

Es hat Ähnlichkeit mit Strom- oder Ölkonzernen: solange die nur vom Strom- bzw. Treib- und Brennstoff-Verkauf leben, ist Energiesparen für sie geschäftsschädigend. Das würde sich ändern, wenn sie zu Energie-Dienstleistern würden, die z.B. ein geheiztes, beleuchtetes Haus oder die Energie zum Betrieb einer Fabrik bereitstellen. Diese Ziele würden sie dann im eigenen Interesse mit möglichst sparsamem Mitteleinsatz zu erreichen versuchen. So würden Ressourcen und Umwelt geschont. Bzw. bei Gesundheits-Dienstleistung würden Patienten geschont, und die Krankenversicherung könnte auch endlich billiger werden.

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben.

Larissa

www.oedp.de

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Hallo liebe Larissa,

was machen wir blos mit Ihnen .....................

Ich finde es ganz große Klasse, daß Sie auch alternative Anregungen zur Operationsvermeidung anführen.

Aber mit Schlagworten wie, liebe Trauergemeinde, Gaumensprengung usw. zu argumentieren, macht doch Ihre gutgemeinten Anregungen wieder völlig zu nichte.

Ich freue mich auf Ihre weiteren Beiträge aber bitte, immer schön cool bleiben. Einverstanden?

Viele Grüße aus dem immer noch kalten und schneebedeckten Königsbrunn,

Dad

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Liebe Kritiker der Hau-Ruck- Methoden,

Erst einmal zur Klärung der Fakten: ein Herbstscharnier ist für mich ein solches. egal ob es im Mund fest einzementiert ist oder an herausnehmbaren Schienen angebracht ist. Die Wirkungsweise basiert auf den gleichen Prinzipien, sodass ein konsequent getragenes herausnehmbares Scharnier ( in manchen Fällen einer Discusverlagerung bedeutet das allerdings tatsächlich 24 Stunden, also auch zum Essen ) genauso wirksam sein kann.

Zu Beginn einer Therapie steht immer zuerst ein Patientengespräch mit Aufklärung über Vor-und Nachteile der einzelnen Alterativen. Wenn ein erwachsener Patient sich in seiner Selbsteinschätzung als absolut konsequent und zuverlässig einschätzt, kann ein herausnehmbares Gerät eingesetzt werden. Jeder hat wahrscheinlich die Patienten die er verdient. Wahrscheinlich haben wir keine 24h Aktivator oder Bionatorbeißer verdient, wir würden sie aber gerne nehmen. Patienten die voll hinter den Therapiemethoden stehen sind für jeden Behandler eine Belohnung. Aber selbst bei den motiviertesten erwachsenen Patienten ist im Alltag schwer durchzusetzen, dass ein noch so grazil gestalteter Aktivator oder Bionator rund um die Uhr getragen wird, da die Aussprache doch erheblich eingeschränkt ist. Die herausnehmare Herbstschiene ist da schon eine wesentlich alltagstauglichere Methode.

Bei heranwachsenden werden bei einer Uieferkieferrücklage selbstverständlich die "sanften " funktionskieferorthopädischen Geräte eingesetzt. Diese sind in der Wachstumsphase hocheffizient und können selbst bei nur nächtlicher Tragezeit riesige Veränderungen bewirken. Ist das Wachstum bereits abgeschlossen und das Kiefergelenk bereits stark geschädigt, reicht ein nächtliches Tragen nur in den seltensten Fällen aus.Unsere Aufagabe als Behandler ist es, möglichst zu helfen und nicht fast Unmögliches den Patienten abzuverlangen und wenn es nicht klappt, ist es Patienten Schuld. Daher sicher ein allgemeiner Trend, mehr erfolgsversprechende Methoden anzuwenden. Man möge uns verzeihen.

Gruß von KFO´s

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Hallo Herr Dr Menz, Herr Dr Werner,

ich habe folegende Frage: Was ist eigentlich besser an Geräten, es gibt das Herbstscharnier, aber auch das SUS. Ich habe gehört, man kann das SUS für die MB Behandlung einsetzen. Beim Herbst geht das ja erst nachfolgend. Wie sieht es aber ansonsten aus? Danke für Antworten. L.G matteo:confused:

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Sehr geehrte KFOs,

Herbstscharnier, Erwachsenen- und Jugendlichen-Behandlung mal beiseite, mich bedrücken mehr die drei Punkte in meinem vorgehenden Schrieb, weil sie Kinder in sehr zartem Alter (Kindergarten bis 3. Klasse) betreffen. Deren Wachstum noch so stark ist, dass dort nicht nur bei der meist gutmütigen Unterkiefer-Rücklage, sondern auch bei Unterkiefer-Vorlage oder unterentwickeltem Oberkiefer funktionskieferorthopädische Geräte noch Chancen böten. Am bekanntesten ist hier der FR 3. Daran hat früher mal die Uni Münster geforscht, und die Uni Rostock ist noch dran. Dort sollte es Statistiken zur Wirksamkeit geben. Der FR 3 passt auch in Milchgebisse, bzw Zahnwechsel macht ihn nicht unbrauchbar.

Bei schmalem Oberkiefer könnte vorher oder stattdessen eine aktive Platte benutzt werden, statt die Gaumennaht auf....

www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/platz/platz.html

zeigt Frühbehandlungen von 2 mäßig schweren Fällen, die dem umfassend dargestellten Fall folgen. Bei denen wurde die Platte nur wenige Monate gebraucht (Tragezeitvorgabe 16/24 h), beim linken komplett im Milchgebiss. Und wenn die Kasse Frühbehandlungen bis zu 18 Monate lang zahlt, dann sollte diese Zeit hiermit doch auch für schwerere Fälle reichen.

Bzw. wenn Kinder nicht regelmäßig schrauben oder nicht soviel Plastik tragen wollen, hat

www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/geraetelistec/geraetelistec.html

Punkt 2 und 3 (1 könnte auch interessant sein) noch Leichtbau-Lösungen mit Feder-Wirkung.

www.sanfte-zahnklammern.de/fallbeisp/prog/prog.html

zeigt noch 2 Platten-Varianten für den Vorbiss mit und ohne Oberkiefer-Enge, aus gleicher Quelle.

Später flog mir noch diese hier

sv715719.jpg

zu (Ärztin leider pensioniert), deren Wirkung noch durch 2 weitere Elemente gesteigert wird und der des FR3 ähneln könnte. Wohingegen ich mir die kommerzielle Sander-RDP, die laut Bausatz-Hersteller bis zum Alter von einschließlich 8 Jahren zuverlässig wirkt, als zu groß und beengend für Kleinkinder vorstelle.

Schließlich, ich bereite in Kürze Material auf, wie

www.orthotropics.com

von Prof. Mew, England, funktioniert. Der kämpft zudem auch gegen unnötiges Zähneziehen. Hier schon mal im verbalen Vorgriff:

Zunächst wird der Oberkiefer zügig herausnehmbar gedehnt, dann kann die Zunge voll ihre Wirkung auf das Oberkiefer-Wachstum entfalten (während eine weiträumig front-offene Platte zur Retention der hinteren Kieferbreite getragen wird), und dann wird die Unterkieferhaltung mit dem sog. Biobloc durch muskuläre Führung korrigiert. Weil diese keine Gegenkräfte auf den Oberkiefer erzeugt, kann sogar Platz für die Weisheitszähne wachsen. Die gleichfalls Gegenkraft-armen Funktionsregler 1 – 3 schaffen das übrigens auch. Sofern sie zeitig angewendet werden, was außerhalb der Indikationen für Frühbehandlung für Kassenpatienten heute ein Problem ist.

MfG, Larissa

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Herbstscharnier, Erwachsenen- und Jugendlichen-Behandlung mal beiseite, mich bedrücken mehr die drei Punkte in meinem vorgehenden Schrieb, weil sie Kinder in sehr zartem Alter (Kindergarten bis 3. Klasse) betreffen.

In dem Thread geht es um die Behandlung mit dem Herbstscharnier bei jungen Erwachsenen, deine Anmerkungen passen daher nicht hierher.

Aber selbst bei den motiviertesten erwachsenen Patienten ist im Alltag schwer durchzusetzen, dass ein noch so grazil gestalteter Aktivator oder Bionator rund um die Uhr getragen wird, da die Aussprache doch erheblich eingeschränkt ist.

Da kann ich nur zustimmen, auch wenn ich nur gut 2 Wochen einen elastisch-offenen Aktivator getragen habe.

Ich habe gehört, man kann das SUS für die MB Behandlung einsetzen. Beim Herbst geht das ja erst nachfolgend.

Das Herbst-Scharnier kann auch mit einer MB-Behandlung kombiniert werden (siehe Produktinfo auf Seite 4, http://www.dentaurum.de/files/989-578-10.pdf).

Es gibt anscheinend noch weitere ähnlich wirkende fest eingebaute Apparaturen. Z.B. die Wilson-Apparatur, Dr. Polzar hat auf seiner Website ein Beispiel dazu: http://www.dr-polzar.de/Deckbiss/deckbiss1.html

Im Orthodontic CYBERjournal gibt es eine Übersicht über verschiedene Apparaturen: http://www.oc-j.com/june01/rittoffa.htm

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