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Rico92

Behandlung Mittellinienverschiebung, Überbiss, Tiefbiss (lang)

Erst einmal ein herzliches Hallo an alle, bin ja bis jetzt noch jungfräulich gewesen im Beiträge Schreiben. :-P

Hätte eigentlich nur einige ganz kurze Fragen, würde aber doch ganz gerne vorher meine kleine Geschichte dazu erzählen...

Vor einigen Monaten wandte ich mich erst an meinen Zahnarzt und dann an eine Kieferorthopädin, weil ich mit meiner Zahnstellung und auch mit meinem Gesichtsprofil unzufrieden bin. Ich habe eine Mittellinienverschiebung (mandibulär) und einen starken Über- und Tiefbiss, der vor allem rechtsseitig (infolge der Mittellinienverschiebung denke ich) mein Kinn sehr klein wirken lässt. Die Kieferorthopädin stellte sofort einen eindeutigen Befund fest, wies allerdings darauf hin, dass die Behandlung nicht von der Krankenkasse übernommen wird, weil sich die Zähne so verschoben haben, dass ich keines der Kriterien erfülle. Mein Vater willigte jedoch ein, die Behandlung aus eigener Tasche zu finanzieren.

Vor einigen Wochen dann bekamen wir den Kosten- und Behandlungsplan zugesandt, in dem es hieß, mir sollten - wie vereinbart - selbstligierende Brackets eingesetzt werden, weil die Kieferorthopädin die Behandlung als aufwändig und langwierig einschätzt (bin auch schon fast 18 Jahre alt).

Vorgestern dann war der große Tag gekommen und ich bekam meine Spange. Doch als ich zu Hause dann das erste Mal richtig in den Spiegel sah, musste ich erschrocken feststellen: Ich hatte ganz normale Brackets im Mund und keine selbstligierenden!

Mein Vater rief heute Vormittag sofort in der Praxis an (ich fühle mich noch etwas sprachbehindert und wollte nicht unbedingt telefonieren :lol:) und führte ein Gespräch mit der Ärztin. Sie räumte sofort den Fehler ein und sagte, dass sie es selbstverständlich ändern würde - allerdings sagt sie nun, sie wolle die Brackets im Unterkiefer belassen und nur die oberen austauschen, weil nur oben die stärkeren Zugkräfte nötig seien. Die Frage stellt sich natürlich, warum sie mir dann nicht von Anfang an nur für oben die Selbstligaturen empfohlen hat.:confused:

Ich hätte ehrlich gesagt gerne auch unten die selbstligierenden Brackets, zumal der Unterkiefer wie gesagt seitlich verschoben ist (der Oberkiefer steht gerade zur Gesichtsmitte) und ich unbedingt mein Gesichtsprofil etwas harmonischer haben möchte und natürlich jetzt Angst habe um den Behandlungserfolg. Meine erste Frage lautet also: Sind die selbstligierenden Brackets so viel effektiver, dass sich ein Zerwürfnis mit meiner Behandlerin lohnt? :sad: (Sie ist übrigens nicht der Meinung, dass mein Kinn zu weit zurückliegt und mein Gesichtsprofil unharmonisch ist...)

Und noch eine Frage habe ich, und zwar zu den Gummizügen, die die Mittellinienverschiebung ja ausgleichen sollen:

Ich habe jetzt nur auf der rechten Seite einen Gummizug von einem unteren Backenzahn zum oberen Eckzahn. Ich frage mich erstens, ob darunter nicht mehr der Eckzahn und der Oberkiefer leiden als dass sich der Unterkiefer bewegt. Und ich frage mich, wie ein einzelner Gummizug überhaupt ausreichend Kraft auf die Kiefer übertragen kann. Ich habe jetzt mal auf eigene Faust (:oops:) auf der linken Seite einen zweiten Gummi eingehängt vom oberen Backenzahn zum unteren Eckzahn. Meint Ihr, das ist sinnvoll?

Vielen Dank für Eure Mühen schon im Voraus! (Allein das Lesen muss ja schon vollkommen erschöpfend gewesen sein :-P, aber ich musste das wirklich mal loswerden irgendwo.)

Euer Rico

bearbeitet von Rico92

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Hallo!

Ich kann dir leider nur sehr bedingt helfen, aber hier einmal meine Überlegungen:

Um den Behandlungserfolg brauchst du dir meiner Ansicht nach keine Sorgen zu machen, weil du "normale" Brackets hast. Selbstligierende Brackets sollen (so werden sie beworben) ein wenig schneller und schonender arbeiten. Ich bin mir aber nicht sicher, inwiefern das erwiesen ist. Es gibt auch KFOs, die die Ansicht vertreten, dass sie lediglich dem Behandler Zeit ersparen, weil der Bogenwechsel schneller geht.

Bedenklicher als die Tatsache, dass du nun normale Brackets im Mund hast, (ich würde sogar überlegen, ob es sich auszahlt sie zu wechseln, das ist ja doch immer eine gewisse Belastung für die Zähne) finde ich schlicht und einfach die Tatsache, dass deine KFO etwas anderes getan hat, als angekündigt. Das ist auch eine Vertrauenssache.

Etwas problematisch finde ich auch die Sache mit dem Profil. Mein KFO hat mich, obwohl er mir von einer OP abgeraten hat, zumindest über die Möglichkeit einer solchen informiert, mir erklärt wie das ablaufen würde, und am Computer gezeigt, wie das Profil ungefähr aussehen könnte. Dann hat er mir erklärt, was er vorschlagen würde, und was für ein Ergebnis man damit erzielen könnte. Die endgültige Entscheidung lag dann aber bei mir. Ich finde das sollte schon sein. Hast du ihr gegenüber deine Gedanken geäußert. Wenn sie deine Sorgen nicht ernst nimmt, finde ich das nicht so gut. Vielleicht könnte es gut sein, eine zweite Meinung einzuholen, bevor du da jetzt etwas machst, was du später bereust.

Von eigenmächtigen Aktionen wie zweites Gummiringerl und so würde ich dir dringendst abraten!!! Man hat als Laie gar kein Gefühl dafür, wie viel Druck und Zug notwendig ist und wie viel die Zähne vertragen. Damit kannst du echt viel kaputt machen!!!

Alles Gute!!

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Hallo Rico!

Ich habe selbst im OK selbstlegierende und im UK nicht... Das ist eigentlich kein großes Problem und preisgünstiger. Im Endeffekt denke ich auch nicht, dass es so einen Unterschied in der Behandlungsdauer macht... Zumindest nicht in hinblick auf die ganze Dauer- bei 1-2 Jahren kommt es meist darauf auch nicht an...

Mit den Zuggummis... Unterschätz deren Wirkung nicht, das ist schon ganz ordentlich. Was hast du für welche? (haben meistens Buchstaben von D - A) Ich hab mit D angefangen und bin jetzt bei B, die ich auch doppelt einhänge, weil die A zu klein sind und reißen. ich würde an deiner Stelle erstmal die Gummis einfach einhängen und in eins zwei Wochen mal beim KFO fragen, ob du stärkere haben darfst!

Liebe Grüße und viel Erfolg, Kyara

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Fehler passieren immer mal.

Das sie dir die falschen Brackets eingebaut hat,ist natürlich wirklich doof.

Wenn Du jetzt aber schon nach 4 Tagen anfängst die Behandlung selbst in die Hand zu nehmen und dir lustig irgendwelche Gummis einhängst... , dann wird das bestimmt zwar eine sehr spaßige Behandlungszeit für dich... und deine Kieferotthopädin! :lol: ...aber sinnvoll ist das wohl nicht. ;)

Ich würde den Gummi so einhängen, wie es Dir die Kieferorthopädin sagt.

Da sieht man mal wieder, wie sensibel das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und KFO ist: Sobald der KFO was falsch macht.... schwups... sofort fängt der Patient an und bastelt selbst an den Zähnen rum, weil der dem KFO nicht mehr traut!

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Hallo Rico,

nach meiner UK-VV ist bei mir die untere Mittellinie verschoben (was aber auch vor der OP schon klar war). Beim heutigen KFO-Termin (es ist der erste nach der OP gewesen) teilte mir mein KFO mit, dass in 2 Wochen mit Gummizügen angefangen wird, um die Mittellinie zu korrigieren (hatte die OP erst vor 4 Wochen, sodass er noch 2 Wochen zuwarten will, bis die Gummis eingehängt werden können).

Also, vertrau' einfach mal Deiner KFO, dass das mit den Gummis so seine Richtigkeit hat.

Übrigens: Ich selbst hatte vor der KFO-Behandlung einen tiefen Deckbiss, der jedoch durch die KFO-Behandlung reguliert wurde (Ausformen Zahnbogen OK und Richten des UK in die Position, die die OP erst möglich machte).

Im OK habe ich selbstligierende Brackets und im UK Minibrackets (nicht selbstligierend). Bin ganz zufrieden damit, wenn man bedenkt, dass ich Anfang 20 schon mal eine feste Spange hatte (halt diese Kassenbrackets) und ich mit dem Druck, den diese Klopper-Brackets ausübten, gar nicht klarkar, sodass mir die Spange nach 3 Monaten abgenommen werden musste und ich somit über 20 Jahre lang mit krummen, schiefen Zähnen und einer UK-Rücklage durchs Leben laufen musste (grrrr).

LG Würmchen, die ihre 2-Wochen-Schonfrist genießt, bevor fiese Gummizüge reingehängt werden

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Vielen Dank für die schnellen Antworten! Habt mir echt geholfen!

@ Betti: Eigentlich macht meine Kieferorthopädin einen echt kompetenten Eindruck und ist auch immer sehr freundlich gewesen. Ich werde sie einfach mal fragen, was es für Möglichkeiten gibt wegen der Unterkieferrücklage - auch operativ.

@ Kyara: Also ein Buchstabe steht auf der kleinen Tüte mit den Gummis nicht, aber "heavy", also dürften das schon etwas stärkere sein. Vielleicht sollte ich einfach nicht erwarten, dass meine Zähne nach 2 Tagen perfekt stehen - zumal die Behandlungsdauer auf gute 2 Jahre angesetzt ist. ;)

@ DieSchiefe: Ja, ich denke Du hast Recht: Ich kann meine Kieferorthopädin ja einfach mal fragen, ob ein beidseitiger Zug sinnvoll ist. Aber Du hast auch Recht mit Deiner Annahme, dass ich durch den Fehler ein Stück weit das Vertrauen verloren habe - wenn alles glatt gelaufen wäre, hätte ich wahrscheinlich noch nicht rebelliert. :P

@ würmchen: Also bekommst Du auch nur einseitig einen Gummi? Wär schön, wenn Du mir mal bescheid geben könntest. Ansonsten denke ich aber, dass bei mir eine Operation gar nicht nötig ist. Ich wäre nur froh, wenn der Unterkiefer durch die orthopädische Behandlung vielleicht 4-5mm weiter nach vorne käme.

Jetzt aber doch nochmal zwei allgemeine Fragen, bei denen ich mit meinem Laienverständnis an meine Grenzen stoße:

Also meines Erachtens müsste sich doch der Oberkiefer infolge der Zugkraft in die genau entgegengesetzte Richtung des Unterkiefers verschieben, sodass sich beide in der Mitte treffen. (Kraft=Gegenkraft :confused:)

Das will ich aber nicht, weil der oberen Zähne genau mittig stehen. Könnt Ihr mir da helfen?

Und die zweite Frage: Wenn sich der Unterkiefer vorverlagern soll, müssen doch die Zähne auf dem Unterkiefer nach hinten wandern bzw. die auf dem Oberkiefer nach vorne, oder sehe ich da was falsch?

Also vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und Euch allen weiterhin viel Erfolg!

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@ würmchen: Also bekommst Du auch nur einseitig einen Gummi? Wär schön, wenn Du mir mal bescheid geben könntest. Ansonsten denke ich aber, dass bei mir eine Operation gar nicht nötig ist. Ich wäre nur froh, wenn der Unterkiefer durch die orthopädische Behandlung vielleicht 4-5mm weiter nach vorne käme.

Ich habe am 28.01.2010 meinen nächsten KFO-Termin, ich werde dann berichten, was und wo ich Gummizüge habe.

Jetzt aber doch nochmal zwei allgemeine Fragen, bei denen ich mit meinem Laienverständnis an meine Grenzen stoße:

Also meines Erachtens müsste sich doch der Oberkiefer infolge der Zugkraft in die genau entgegengesetzte Richtung des Unterkiefers verschieben, sodass sich beide in der Mitte treffen. (Kraft=Gegenkraft :confused:)

Das will ich aber nicht, weil der oberen Zähne genau mittig stehen. Könnt Ihr mir da helfen?

Und die zweite Frage: Wenn sich der Unterkiefer vorverlagern soll, müssen doch die Zähne auf dem Unterkiefer nach hinten wandern bzw. die auf dem Oberkiefer nach vorne, oder sehe ich da was falsch?

Also vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und Euch allen weiterhin viel Erfolg!

Zur ersten Frage kann ich mangels Kenntnis bzw. eigener Erfahrung nix sagen.

Zur zweiten Frage kann ich nur sagen, was bei mir gemacht wurde:

Als erstes wurde der Zahnbogen im OK ausgeformt (dank Speedbrackets ging das in 3 Monaten). Danach hatte ich - neben meinem fiesen Distalbiss - auch einen ziemlich fiesen Überbiss, beides wurde durch die UK-VV korrigiert.

Nach dem Ausformen des Zahnbogens im OK war der UK dran. Da bei mir der UK das Hauptproblem darstellt, dauerte das Richten des UK - zumindest um mal die OP durchzuführen - auch 4x so lange wie das Richten des OK.

LG Würmchen

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Hi Rico,

ohne mich jetzt allzu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, denke ich nicht, daß Deine KFO die richtige für Dich ist. Ich würde mir verar... vorkommen, wenn man mir selbstlegierende Brackets verspricht und mir dann normale einsetzt, vor allem ohne was zu sagen. Richtig krass wäre es gewesen, wenn sie auch noch die selbstlegierenden abgerechnet hätte. Ich hatte (habe) beides. Hatte die normalen mit 13 und habe jetzt selbstlegierende. Und es geht wirklich schneller und ist auch angenehmer zumindest bei mir.

Und ich finde es auch krass, daß sie die austauschen will. Immerhin ist es Dein Zahnschmelz, den sie da wieder anätzen muß.

Ich hatte mit 13 auch einen starken Überbiss (1,2 cm Overjet) und das wurde von der KK übernommen. Ich weiß allerdings nicht, ob das heute auch noch so wäre. Allerdings können KFO's bei gesetzlich versicherten Patienten weniger abrechnen. Ich würde mir noch eine Meinung einholen. Das bezahlt auch die KK.

Ich habe 3 KFO's befragt und ich war sehr froh, daß ich mir verschiedene Meinungen angehört habe.

Und auf keinen Fall irgendwas selbst machen! Du riskierst da sehr schnell Zahnwurzelresorptionen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Also auch wenn es Dir nicht schnell genug geht, Finger weg ;-)!

LG, NIna

bearbeitet von nina1977_sb

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Hi Rico

Jetzt aber doch nochmal zwei allgemeine Fragen, bei denen ich mit meinem Laienverständnis an meine Grenzen stoße:

Also meines Erachtens müsste sich doch der Oberkiefer infolge der Zugkraft in die genau entgegengesetzte Richtung des Unterkiefers verschieben, sodass sich beide in der Mitte treffen. (Kraft=Gegenkraft :confused:)

Das will ich aber nicht, weil der oberen Zähne genau mittig stehen. Könnt Ihr mir da helfen?

Und die zweite Frage: Wenn sich der Unterkiefer vorverlagern soll, müssen doch die Zähne auf dem Unterkiefer nach hinten wandern bzw. die auf dem Oberkiefer nach vorne, oder sehe ich da was falsch?

Also ich weiss nicht ob du da was falsch verstanden hast, oder ob du es nur "falsch" beschreibst. Durch die Zahnspange und die Gummis kann die Lage der Kiefer nicht verändert werden. Das einzige was du kannst ist die Zähne im Kieferknochen verschieben. Das heisst, du kannst zB. die Zähne im OK weiter nach hinten schieben und die im UK weiter nach vorne und so einen Überbiss kompensieren. Die Lage der Kiefer bleibt aber genau gleich. Das heisst, wenn du jetzt zB. ein fliehendes Kinn hast, wirst du auch nacher eines haben. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Dass dir deine KFO die falschen Brackets eingesetzt hat kann natürlich wirklich ein Versehen gewesen sein, oder aber auch absichtlich. Dann würde sie natürlich selbstligierende verrechnen und das wäre Betrug und echt krass. Ich würde jetzt mal annehmen, dass es ein Irrtum war, aber die Rechnungen in Zukunft immer genau prüfen.

Von eigenmächtigen Eingriffen in die Behandlung kann ich dir nur schwer abraten, da kannst du echt sehr sehr viel kaputt machen. So eine Behandlung braucht seine Zeit! Wenn du selbst dran rumfummelst kann es sein, dass es in die falsche Richtung geht und dann dauert die Behandlung noch länger und du würdest ev. noch Schäden davon tragen. Du würdest dir also selbst ein Bein stellen.

Lg Berlino

bearbeitet von berlino

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Also ich weiss nicht ob du da was falsch verstanden hast, oder ob du es nur "falsch" beschreibst. Durch die Zahnspange und die Gummis kann die Lage der Kiefer nicht verändert werden. Das einzige was du kannst ist die Zähne im Kieferknochen verschieben. Das heisst, du kannst zB. die Zähne im OK weiter nach hinten schieben und die im UK weiter nach vorne und so einen Überbiss kompensieren. Die Lage der Kiefer bleibt aber genau gleich. Das heisst, wenn du jetzt zB. ein fliehendes Kinn hast, wirst du auch nacher eines haben. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Genau das ist es ja: Die Zähne bewegen sich im Kiefer. Und wenn nach der orthopädischen Behandlung bei mir zum Beispiel die oberen Schneidezähne nicht mehr so senkrecht, sondern etwas geneigt stehen und im Gegenzug die Zähne auf dem Unterkiefer etwas nach hinten verschoben und begradigt sind, dann habe ich einen weiter vorne liegenden Unterkiefer. Denn der Kiefer liegt ja nicht steif, sondern ist beweglich und wenn der Biss anders wird, wird sich seine Lage doch anpassen, wenn es eben nicht um Größenordnungen von 3 Zentimetern geht. Oder nicht?

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Also, ich würde an deiner Stelle noch einen anderen Kfo fragen... Ich hatte ebenso wie du einen tiefen Biss, und der UKRücklage war ungefähr 4 bis 5 mm. Der UK musste chirurgisch vorverlagert werden, anders war es nicht möglich, denn die Rücklage war ja skelettal.

Liegt bei dir sicher auch ein Steilstand der OK Frontzähne vor? Dann können diese ja nicht noch weiter "geneigt" werden, verstehst du?

Was steht denn auf deinem Behandlungsplan?

lg

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Den Behandlungsplan habe ich leider nicht hier, der liegt bei meinem Vater (meine Eltern leben getrennt). Ich erinnere mich nur noch an eine "ausgeprägte Spe-Kurve" oder so ähnlich und einen "stark horizontalen Gesichtsschädelaufbau" und einen ausgeprägten Distalbiss. Aber da vertraue ich meiner Kieferorthopädin eigentlich schon, die scheint das nicht zum ersten Mal zu machen.

Nur frage ich mich eben, inwiefern eine Unterkiefervorverlagerung orthopädisch möglich ist; denn ich habe Fotos gesehen im Stiftung Warentest-Ratgeber von einer Patientin mit einem Überbiss vor und nach einer kieferorthopädischen Behandlung. Und das Profil hat sich harmonisiert.

Morgen ist mein nächster Termin, ich werde einfach noch einmal nachhaken.

Danke für alle Antworten und denen von Euch, die es noch nicht hinter sich haben, weiterhin viel Erfolg!

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