Ela81

Kranke Mutter. Trotzdem weitermachen?

Hallo ihr Lieben

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist bei mir einiges zu tun. Ein Teil davon soll per OP gerichtet werden. Angefangen hat meine Behandlung noch nicht, da mein KFO erst möchte, dass ich mit der Uniklinik abkläre, ob das mit der OP auch alles geht. Der Termin ist am 24. Februar.

Tja und gestern hab ich erfahren, dass meine Mutter Krebs hat. Mit etwas Glück haben sie schon alles gefunden, dann war sie noch im Frühstadium. Morgen wird sie noch mal genauer untersucht, denn es ist wohl nicht auszuschließen, dass die Lunge auch befallen ist. Und dann möchte meine Mutter auf eine Therapie verzichten und in Ruhe sterben.

Ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll. Die Kiefer-OP wäre ja frühestens im Sommer 2011.. aber was, wenn ich dann von der OP im Krankenhaus liege und genau dann gehts meiner Mutter richtig schlecht? Oder wenn sie sogar genau dann stirbt? Der Gedanke macht mich wahnsinnig und ich weiß nicht, was ich tun soll. Denn wenn ich die OP jetzt nicht in Angriff nehme, wird es nie was.

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Hallo Ela,

das hört sich ja sehr traurig an, was du hier so berichtest und schwer, dazu die richtigen Worte zu finden so als User.

Also, wenn deine Mutter dich bisher in deiner Kieferbehandlung emotional unterstützt hat, dann könnte es durchaus sein, dass sie auch möchte, dass du deinen Weg genauso weiter gehst wie bisher.

Vorausgesetzt, dass sie dich emotional unterstützt, könnte es sie auch auf andere Gedanken bringen und Mut machen oder erleichtern.

Derzeit klingt es so, dass deine Mutter durch ihre KrebsDiagnose sehr depressiv ist und nur noch schwer nach vorne sehen kann, was ja auch verständlich ist.

Vielleicht kannst du sie da tatsächlich herausholen, indem du dein Ding weitermachst, wie bisher und sie so ablenkst.

Und glaub mir, wenn deine Mutter eine starke Bindung zu dir hat, wird sie nicht sterben, wenn du gerade selbst im Krankenhaus wärst.

Versprechen kann ich dir das zwar nicht, aber ich weiß aus Erfahrung, dass Menschen erst sterben, wenn sie glauben alles erledigt zu haben.

Alles Gute dir und deiner Mutter, beste Grüße, janine67

bearbeitet von Janine67

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Hallo Ela,

erstmal möchte ich dir sagen das es mir sehr leid tut, was deine Mutter betrifft.

Habe damals in einer ähnlichen Situation gesteckt. Gerade hatte ich mich dazu durchgerungen eine kombinierte Behandlung zu machen und kurz nachdem ich alles in die Wege leitete, erkrankte mein Vater an Lungenkrebs ( Endstadium ).

Emotional fühlte ich mich in dieser Situation nicht in der Lage diese Behandlung anzugehen. Mein Vater versuchte mich aber ständig zu ermutigen den Schritt zu gehen. Angegangen bin ich es erst ca. 2 Jahre nachdem mein Vater verstarb.

Als der Kopf wieder einigermaßen frei war. Und für mich war es die richtige Entscheidung. Die ständigen Hoch und Tiefs während der Behandlung hätte ich zum Zeitpunkt der Krankheit meines Vaters nicht auch noch ertragen können.

Solltest du dich jetzt für die Behandlung entscheiden, kann ich Janine rechtgeben, dass Menschen erst sterben, wenn sie alles erldigt haben.

Wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Gute für dich und deine Mutter.

LG Schnattchen

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Hallo Ela,

ich glaube auch, dass du weder dir noch deiner Mutter einen Gefallen tust, wenn du deine Behandlung aufschiebst.

Ohnehin ist der Verlauf solcher Krankheiten ja oft schwer einzuschätzen, so leben Menschen, denen vielleicht noch 2 Jahre gegeben wurden, oft auch noch 4 oder 5 Jahre oder länger. Also wonach willst du dich da richten? Wann willst du deine Behandlung dann anfangen? Wenn deine Mutter gestorben ist (was ich natürlich nicht, hoffe, dass es so ausgeht)? Ich glaube, dann hättest du beim Beginn deiner Behandlung auch kein gutes Gefühl - du verstehst, was ich meine?

Letztendlich ist es natürlich allein deine Entscheidung, aber mein Rat wäre: pack es an und sei stark für dich und deine Mutter! Eine OP kann man im schlimmsten Notfall auch noch verschieben und wenn du deine Behandlung nun trotzdem beginnst, hält dich das nciht davon ab, voll für deine Mutter da zu sein.

Ich wünsche dir und deiner Mutter alles Gute und viel Kraft.

PinkLady

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Hallo Ela

Das tut mir wirklich leid für dich und deine Mutter. Wünsche euch alle Kraft in dieser schwierigen Zeit.

Bei mir war es kürzlich genau die gleiche Situation. Kurz nach dem ich mich entschlossen habe, mein Kiefer nächsten Herbst zu operieren ist mein Vater an Krebs erkrankt. Ich werde die Behandlung jetzt durchziehen. Habe auch mit meinen Eltern darüber gesprochen und sie haben Verständnis dafür, dass ich das jetzt durchziehen möchte. Ich würde auch mal mit deiner Mutter darüber reden.

Falls es deiner Mutter genau dann, wenn du ungefähr operieren solltest sehr schlecht geht, dann kannst du die OP immer noch verschieben.

Ich würde die Sachen jetzt trotzdem mal anpacken. Man weiss ja nie was die Zukunft genau bringt. Irgendwie muss für dich die ganze Behandlung ja auch mit dem Zeitpunkt passen.

Ich wünsche euch alle Gute!

Lg Berlino

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Danke für eure lieben Worte. Wie ernst es wirklich ist, erfahre ich wohl heute abend oder spätestens Donnerstag. Morgen wird sie noch mal operiert. Ich denke beginnen werde ich die Behandlung auf jeden Fall, nur ist sie ohne OP ziemlich sinnlos. Meine Mutter hat lange versucht mich von einer OP abzubringen. Sie hatte selber viele Probleme, weil sie an einen Pfuscher geraten war und ist darum der Ansicht, dass ich ein hohes Risiko mit geringem Nutzen eingehe. Sie versteht und respektiert aber, dass ich das so machen will.

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Hallo Ela,

es tut mir sehr leid das du gerade eine furchtbare Zeit durchmachen musst und ich wünsche dir und deiner Mutter für die kommende Zeit viel Kraft!

Mach einfach weiter und mach dich vor allem nicht verrückt deshalb. Deine OP wäre erst in über einem Jahr, 3 Monate zuvor wird meist erst konkret alles vorbereitet. Sollte es dann deiner Mutter schlecht gehen, hast du Grund genug deine OP zu verschieben.

Jetzt sind andere Dinge wichtig, es muss deiner Mutter und dir und eurer Familie wieder gut gehen und das wünsche ich dir von Herzen.

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Das tut mir sehr leid, ich habe eine ähnliche Situation gehabt. Frag Dich mal in solchen Situationen immer, was würde sie wollen? Bzw frag SIE einfach, was sie machen würde an Deiner Stelle? Ich bin sicher, sie würde Dich bestärken. Das mit dem Gehen, erst wenn alles erledigt ist, stimmt schon.

Erstmal soviel: Meine Mutter lebt noch. Sie hatte eine "freundlichere" Form von Krebs, aber sie ist auch unheimlich zäh. Und stell Dir mal vor, dass sie dann Deine ganze Geschichte nicht miterleben könnte, wenn Du jetzt immer aufschieben würdest.

Raten ist immer schwierig in so einer Situation, aber ich an deiner Stelle würde weitermachen, und sie teilhaben lassen.

Alles alles gute!

bearbeitet von Stracciatella

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ich würde mich Melinda anschließen und erstmal trotzdem anfangen. Wenn es dann konkret auf die OP zu geht und es für dich in dem moment einfach überhaupt nicht geht kann man die OP immer noch verschieben und eine kurze Pause einlegen oder mit Feinjustierungen weitermachen, bis die OP besser passt. Aber da alles so ungewiss ist, würde ich trotzdem die Behandlung anfangen/weiter machen. Vielleicht geht es deiner Mutter auch noch lange gut - und dafür drück ich dir die Daumen - und die OP wäre zeitlich überhaupt kein Problem...

Vor allem wünsche ich aber erstmal alles gute für deine Familie und ihr jetzt erstmal möglichst gute Nachrichten von den Ärzten bekommt!

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Hallo ihr Lieben

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist bei mir einiges zu tun. Ein Teil davon soll per OP gerichtet werden. Angefangen hat meine Behandlung noch nicht, da mein KFO erst möchte, dass ich mit der Uniklinik abkläre, ob das mit der OP auch alles geht. Der Termin ist am 24. Februar.

Tja und gestern hab ich erfahren, dass meine Mutter Krebs hat. Mit etwas Glück haben sie schon alles gefunden, dann war sie noch im Frühstadium. Morgen wird sie noch mal genauer untersucht, denn es ist wohl nicht auszuschließen, dass die Lunge auch befallen ist. Und dann möchte meine Mutter auf eine Therapie verzichten und in Ruhe sterben.

Ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll. Die Kiefer-OP wäre ja frühestens im Sommer 2011.. aber was, wenn ich dann von der OP im Krankenhaus liege und genau dann gehts meiner Mutter richtig schlecht? Oder wenn sie sogar genau dann stirbt? Der Gedanke macht mich wahnsinnig und ich weiß nicht, was ich tun soll. Denn wenn ich die OP jetzt nicht in Angriff nehme, wird es nie was.

Du hast vermutlich keinerlei Zeitdruck ansonsten? Dann kannst Du Deine Entscheidung zu der Behandlung doch in Ruhe treffen, wenn sich Deine Mutter von der aktuellen OP erholt hat und Ihr wisst, ob alle Metastasen entdeckt und entfernt wurden. Ich verstehe Dich, dass ich eigene Entscheidungen auch in so einer Phase erstmal zurückstellen würde. Ich denke, Deine Ärzte werden das auch haben und ernsthaft viel Zeit geht dadurch nicht verloren.

Wenn die OP im Sommer 2011 stattfinden soll, ist das noch viel Zeit und im Ernstfall kannst Du die OP verschieben. Man sollte den Kopf schon halbwegs frei für seine eigene OP haben, denke ich.

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