herrmann

Atmung nach Bimax OP sehr stark eingeschränkt?

Hallo Ihr Lieben,

Da ich bald eine Bimax vor mir habe und ich in diesem Forum relativ oft lesen muß, daß die Atmung nach einer Bimax den Frischoperierten sehr schwer fällt, bekomme ich jetzt ein bißchen Angst vor der OP. Ist das denn wirklich so? Atmung nur durch die Nase oder auch ein bißchen durch den Mund?

Bitte, bitte, antwortet.

Gruß herrmann

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Hallo Hermann ,

meine größte Angst bestand auch darin mit der Atmung Probleme zu bekommen , sei es durch die Magensonde oder gar beim Erbrechen.

Kann dich allerdings was das angeht beruhigen , ich hatte keinerlei Probleme damit.

Wie die Berichte in diesem Forum aber zeigen , ist das bei jedem anders .

Nimm dir auf jeden Fall ein abschleimendes Mittel ( Sinusitis Hevert od. Sinupret) mit .

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Herrmann!

Also ich hatte mit der Atmung überhaupt keine probleme, obwohl ich den Kiefer auf über eine Woche verschnürt hatte.

Am dritten Tag war meine Nase ein bisschen zu und ich hab Nasentropfen genommen und dann gings auch direkt besser.

Bin dann am selben Tag auf die Idee gekommen doch einfach mal mit nem Wattestäbche die Nase auszuputzen. Ist ein super Tipp, aber mach das nur wenn du alleine im Zimmer bist. Was da alles rausgekommen ist kommt sonst bei einer fetten Erkältung nicht in 2 Wochen aus meiner Nase. Und es sah echt ziemlich eklig aus. Buäääähhh...

Aber danach hab ich mich so frei gefühlt wie lange nicht mehr.

Hab ich dann einfach jeden morgen wiederholt und die Nase war bis jetzt komplett frei.

Viele Grüße!

Anna

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Ich hatte anfangs auch Probleme mit der Atmung. Es war aber bei weitem nicht so, dass ich nach Luft gerungen habe. Aber die Nase war halt ziemlich zu vom Blut usw. und schnäuzen darf man sich ja nicht. Ich hab dann so ein Wasserdampfgerät zum Bett gestellt bekommen und das hat mir das Atmen durch die Nase wirklich erleichtert. Außerdem hat mir die Chirurgin zweimal täglich die Nase abgesaugt. Und das mit dem Wattestäbchen ist wirklich ein guter Tipp, hab ich auch gemacht! Und es hilft auch, wenn man das Wattestäbchen vorher mit Nasenöl (z.B. Coldistop) tränkt. Das hab ich im Krankenhaus von der Chirurgin bekommen.

LG, aquilegia

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Hallo Herrmann,

ich hatte wirklich ziemlich heftige Probleme mit der Atmung. Gleich nach der OP, noch auf der Intensivstation bekam ich ständig mittels eines Schlauch der in die Nase gesteckt wurde Luft zugeführt. Immer wenn sie´s versucht haben den Schlauch wegzulassen zeigte der Monitor an das die Luftzufuhr nicht ausreichend ist.:(

Später dann auf Station hatte ich nach wie vor ziemlich Probleme mit der Luft, hab dann zwangsläufig durch den Mund geatmet. Das ganze war aber auch bedingt da ich ca. 3 Wochen heftig aus der Nase geblutet habe. Nasenspray war mein ständiger Begleiter .

Aber irgendwie übersteht man das alles, und wenn´s dann vorbei ist ist´s auch schnell vergessen :!:

Ciao rena

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Hallo Herrman,

ich hatte überhauptkeine Probleme nach der Bimax. Im Gegenteil: trotz Magensonde (die mitlerweile ganz dünn sind!) schien es mir sogar besser mit dem Atmen durch die Nase. Mund war wie vorher, aber wenn man die Zähne nicht auseinanderkriegt ist das ja sowieso nicht "so" leicht. Aber über die Nase war bei mir einwandfrei!

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Hallo Hermann,

es ist anscheinend sehr verschieden.

Ich hatte ziemlich starke Atemprobleme.

Am dritten Tag schwoll mein GEsicht immer mehr an und drückte zusätzlich noch die Nase dicht.

Folgende Tipps, dann sollte es Dir besser ergehen.

Die ersten drei Tage auf jeden Fall sehr viel Kühlen im Wangenbereich.

Möglichst den Kopf oben lassen. Auch beim Schlafen.

Mit Nasenpray nicht geizen.

Nun noch ein Tipp, den Du unbedingt mit dem Arzt besprechen solltest. Ich habe überall gelesen, dass man nicht schnauben soll.

Als es bei mir ganz heftig war wurde mir dazu geraten. Erst ausreichend Nasenspray und dann ganz sanft schnauben und dabei den Nasenflügel mit dem Finger in kurzen Abständen öffnen und schließen. Aber wirklich ganz sanft.

Bei mir löste sich dann ein Schleim-Blutpropfen und ich war wie erlöst.

Aber bitte kläre das mit einem Arzt ab. Mir hat es geholfen das unter Anleitung zu machen. Auf keinen Fall solltest Du das einfach so machen und evtl. zu viel Druck aufbauen.

Ansonsten hilft am besten konzentriertes ruhiges Atmen.

Alles in allem war es bei mir zwar heftig aber es ist zu packen.

Viel Glück

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Hi ,

ganz wichtig finde ich , das du im sitzen schläfst!!! Es gibt einige Hilfsmittel ( Stillkissen usw.) die dir das schlafen im sitzen erleichtern. Du gewöhnst dich schnell daran , und es ist auch viel angenehmer. Auch finde ich ,man sollte es nicht überstürzen mit dem rumrennen. Ich konnte relativ schnell wieder aufstehen , was die Ärzte aber nicht wirklich gern gesehen haben. Wenn du duscht , solltest du wirklich aufpassen das dein Gesicht nicht zu viel Wärme abbekommt , mein Gesicht schwillt heute noch an wenn ich zu viel Wärme abbekomme ( ich durfte wochenlang nicht baden).

Wie beim richtigen Schnupfen solltest du für genug Flüssigkeitszufuhr sorgen , das unterstützt die abschleimenden Mittel ( Sinusitis Hevert od. Sinupret).

lieben Gruß

Tanja

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Ich danke Euch allen für die Antworten und gutgemeinten Ratschläge.

Trotzde habe ich noch eine Frage: kann man nach der OP überhaupt nicht durch den Mund atmen?

Gruß Herrmann

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Doch Du kannst durch den Mund atmen.

Es hängt ein wenig davon ab, wie es in Deiner Klinik gehandhabt wird.

In den meisten Fällen hast Du einen so genannten Splint zwischen den Zahnreihen. Das ist ein genau angepasster Kunststoffabdruck Deiner Zähne. Und da der ziemlich genau paßt geht dort auch nur wenig Luft durch.

Aber Du bekommst trotzdem noch ausreichend Luft durch den Mund.

Wenn Deine Nase dicht ist und Du schon wieder Suppen bekommst würde ich nur auf folgendes achten.

Ich habe am dritten Tag eine Nachspeise bekommen (Rababakompott) oder so. Diese faserige Masse hat sich ziemlich gut zwischen die Zähne gesetzt und somit hatte ich, da meine Nase ziemlich dicht war kurz mal richtig Not.

Hab aber ruhig mein Glas Wasser genommen und gespült. Dann ging es wieder.

Ansonsten ist es glaube ich ein einfach sehr ungewohntes Gefühl eben nicht mehr so leicht wie sonst Luft zu bekommen. Das kann schon so etwas wie Atemnotsgefühle auslösen. Wichtig ist dann nur logisch zu denken. Man erstickt ja nicht oder so und je weniger man sich aufregt, desto ruhiger atmet man und desto besser wird es dann auch.

Fazit: Es ist ein beklemmendes aber nicht wirklich ernsthaftes Problem.

Selbst als ich spucken mußte habe ich stets genug Luft bekommen.

Also keine Panik.

Gruß

Stefan:p

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Hallo Herrman,

ich hatte vor der Op einen kleinen Schnupfen. Ob der das Schuld war oder die starke Schwellung weiß ich nicht aber ich habe ein paar Tage lang übelst wenig Luft bekommen, sodass meine Mutter sich schon richtig erschreckt hat. Das ist aber wie ich gelesen habe ja auch nicht immer so. Durch den Mund habe ich sogut wie keine Luft bekommen, weil die Gummis ,die den Mund zugehalten haben und der Spint viel Platz im Mund eingenommen haben.

Als dann die Magensonde (allerdings frühzeitig) entfernt wurde ging es erstmal. Zusätzlich hatte ich auch einen Luftbefeuchter.Außerdem hab ich vorsichtig die Nase geputzt, obwohl man das ja nicht darf. Sowas hab ich in meinem Leben nicht gesehn......:oops: Dannach war es besser...

Ich hatte übrigens auch große Angst vor dem übergeben.....aber das war wirklich nicht so schlimm.

Viele Grüße und viel Glück

Sabrina

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Hallo,

ich hab auch so gut wie keine Luft bekommen. Der Mund war verdrahtet und die Nase dicht:evil: Die Atmung ist auch der einzige Faktor wegen dem ich die OP nicht noch mal machen lasse würde.

Ich hatte allerdings auch echt Pech und das sind, wenn man sich hier im Forum umschaut, Ausnahmen.

Verlangt in der Klinik einfach nicht nach extrawürsten:lol: Ich will jetzt auch keine mehr!

LG

Vreni

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Ich hatte auch nach der Bimax OP massiv Luftnot und habe zeitweise gar keine Luft bekommen!!! Es war der Horror und mir war das vorher gar nicht so bewusst. DIe Luftnot war bei mir so stark ausgeprägt aufgrund einer monströsen Schwellung!....Zudem war ich verschnürt und hatte eine Magensonde mit dem Lumendurchmesser eines Gartenschlauches um den Magen abzusaugen!! Also die Luftnot war echt schlimmmmmmmm.......

Dafür keine Schmerzen, weil mit Schmerzmittel vollgepumpt..

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Ich hatte auch total Angst davor, nach der Bimax nicht richtig atmen zu können, weil ich das hier oft gelesen hatte und weil ich z.B. selbst wenn ich nur nen Schnupfen habe schon nicht schlafen kann, wenn ich nicht durch die Nase atmen kann.

Direkt nach der OP hatte ich zum Glück gar keine Probleme mit der Nasenatmung, dennoch bekam ich direkt von einer Schwester Nasenspray gebracht, für den Fall, dass ich es brauche. Da war ich schonmal total beruhig, weil ich schon dachte sowas dürfte man nach der OP vielleicht nicht nehmen.

Am 1. Tag post OP wurde die Nasenatmung dann leider schlechter und das Nasenspray allein erzielte keine ausreichende Wirkung. Ich hab dann eine Schwester gefragt, ob ich irgendwie die Nase von dem Blut etc. befreien könnte und da hat sie mir, wie hier ja auch schon viele geschrieben haben, Wattestäbchen und Bepanthensalbe gegeben. Die Salbe löst das angetrocknete Blut ganz gut, sodass man nicht so doll "rumprokeln" muss, weil ich am Anfang jede Berührung an der Nase unangenehm fand (bei mir wurde die Nasenscheidewand gekürzt und gerichtet). Zwischendurch habe ich auch mal was zum Inhalieren bekommen, durch die Feuchtigkeit könnte man die Nase danach dann auch besser reinigen.

Mit all diesen Maßnahmen hab ich dann zum Glück gut Luft bekommen, worüber ich sehr sehr froh war. Und richtig Atemnot hatte ich sowieso nie, weil ich ja trotz Splint durch den Mund atmen konnte, wenn die Nase wieder zu ging. Aber es scheint ja wirklich recht unterschiedlich zu sein, wie man hier so liest.

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Hallo,

ich kann noch nicht mit aktuellen Erfahrungen dienen, aber ich weiß, dass es für Babys sog. Nasensauger gibt, da Babys ja noch nicht aktiv schneuzen können. Eine schnelle Internetsuche liefert unterschiedlichste Produkte, angefangen von sehr einfachen Teilen mit einer Art Ballon über Teile, bei denen die Mutter saugen soll zu Teilen, die selber einen gewissen Unterdruck erzeugen bzw. eine Variante, die dafür an einen Staubsauger angeschlossen wird. (Bei der letzen Variante wird extra betont, dass nur mit Hilfe des Staubsaugers, nicht mit der Kraft des Staubsaugers gesaugt wird :) und wenn das Teil genug Luft nebenbei zieht, sollte es stimmen.) Was für zarte Babynasen geeignet ist, könnte eventuell auch für operierte Gesichter geeignet sein. Man muss so etwas natürlich mit dem KC besprechen, aber eventuell ist dies eine Idee, die für manche funktioniert.

Irene

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