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Puschel

Ein paar Fragen zum Überbiss

Hallo,

ich finde das Forum richtig gut und hilfreich. Hab allerdings mal ein paar blöde Fragen.

Also ich hab seit 16 Monaten eine feste Spange, und wenn ich Glück hab bin ich sie auch bald wieder los.

Was ich etwas verwirrend finde ist, das der Kieferothopäde beim ersten Termin meinte das ich einen zu kleinen Unterkiefer habe, und das das wohl nur mit einer OP komplett zu beheben ist. Er meinte mit einer Spange würde er nur 70% beheben können, weil ich schon 30 Jahre bin. Eigentlich hat auch alles super geklappt. und so wie es aussieht schein ich die OP doch nicht zu gebrauchen.

Ich trag eigentlich den ganzen Tag 2 so Gummibänder, die die von den oberen Eckzähnen zu den unteren letzten Backenzähnen gespannt werden.

Wenn die drin sind, sind die Zähne eigentlich perfekt. Bloß wenn ich die ein Tag vergessen hab, ist mein Unterkiefer eigentlich zu weit hinten. Wenn ich dran denke, bekomm ich den Unterkiefer wohl dahin wo er hinsoll. Ich glaub aber nicht das es richtig ist immer an der richtigen Position zu denken, oder??? Außerdem hab ich in der Position das Gefühl das meine Kaumuskekn angespannt sind, Was wohl auch nicht richtig sein kann. Also ich kann den Unterkiefer ca.6 mm hinter den oberen Schneidezähnen ziehen ind schaff nach vorne das Schneidezähne übernander stehen. Und Kiefergelenksprobleme hab ich eigentlich nicht. Also ist mein Unterkiefer jetzt doch zu klein, oder ist das ehr ein Problem mit der Muskelatur??? Wenn es ein Muskelproblem ist, kann ich was dagegen tun? Vieleicht Dehnübungen oder so???

Im Vorfeld erstmal danke für die Hilfe.

LG

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Ich habe leider keine Antwort für Dich, habe aber großes Interesse an dem Thema, weil mein Fall ganz ähnlich ist.

Ich habe auch einen zurückliegenden (oder zu kleinen? - weiß ich nicht genau, wie man den Unterschied erkennt und ob es einen gibt) UK und wurde als junge Jugendliche auch mit Jasper Jumper und diesen Gummizügen behandelt. Bei mir war es auch so, dass ich danach zwar, wenn ich aufgepasst habe, den UK in die richtige oder scheinbar richtige Position bringen konnte, aber wirklich bequem und "natürlich" hat sich das nie angefühlt. Mit der Zeit wurde das auch immer schwieriger und jetzt schwanke ich immer noch zwischen unterschiedlichen Positionen beim Zubeißen.

Mittlerweile bin ich wieder in Behandlung. Mein jetziger KFO meint auch, dass man die UK-Rücklage nur mit OP beheben kann. Er versucht jetzt, die Stufe zwischen OK und UK zu verringern, indem er die OK-Zähne weiter reinholt. Perfekt wird das Ergebnis nicht werden, aber er hält das für medizinisch unproblematisch. Er meint, dass es das beste ist, wenn der UK in der "natürlichsten" Position liegt, und behandelt mich auch nicht mit Gummizügen, weil er meint, dass das im Erwachsenenalter oft mehr Probleme bringt als Nutzen.

Ich weiß nicht, ob Dir das was bringt. Ist halt nur die (von mir etwas laienhaft wiedergegebene) Position meines KFO und ich denke, dass das insgesamt ein sehr umstrittenes Thema ist. Ich wäre echt neugierig auf weitere Meinungen! Aber die unsichere Position des Unterkiefers klingt finde ich nicht gut. Was sagt denn Dein KFO dazu?

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Ich trag eigentlich den ganzen Tag 2 so Gummibänder, die die von den oberen Eckzähnen zu den unteren letzten Backenzähnen gespannt werden.

Wenn die drin sind, sind die Zähne eigentlich perfekt. Bloß wenn ich die ein Tag vergessen hab, ist mein Unterkiefer eigentlich zu weit hinten. Wenn ich dran denke, bekomm ich den Unterkiefer wohl dahin wo er hinsoll. Ich glaub aber nicht das es richtig ist immer an der richtigen Position zu denken, oder??? Außerdem hab ich in der Position das Gefühl das meine Kaumuskekn angespannt sind, Was wohl auch nicht richtig sein kann. Also ich kann den Unterkiefer ca.6 mm hinter den oberen Schneidezähnen ziehen ind schaff nach vorne das Schneidezähne übernander stehen. Und Kiefergelenksprobleme hab ich eigentlich nicht.

Hallo!

Ich hab selbst angefangen mit 8 mm Überbiss und Gummizügen... Jetzt bin ich bei einem Millimeter, auch wenn ich die Gummis länger raus lasse. Liegt aber wohl auch daran, dass sich der kiefer zuerst in einer Zwangslage war. Geplant war bei mir mit OP, aber das hat sich erledigt!

Es kann also unter Umständen funktionieren, muss aber nicht!

LG, Kyara

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Hallo,

ich finde das Forum auch hervorragend, v.a. weil es zeigt, dass eine der wichtigen ärztlichen Aufgaben, den Patienten ordentlich zu informieren, dank unseres Kassenunwesens einfach zu kurz kommt. Der Medizinmann bekommt nur echte Leistungen bezahlt, und nicht das Reden!

Deine Schilderung ist sehr gut und zeigt, wie gut die Patienten in der Eigenbeobachtung sind. Die Umstellung der Kieferlage, dem Zusammenbeißen der Zähne, ist langwierig und startet über die Gummizüge über eine muskuläre Vorverlagerung. Dabei gilt das Gleiche, wie im Fitness-Studio: Training! Erst nach einiger Zeit stabilisiert sich die knöcherne Struktur.

Bei Erwachsenen dauert es einfach länger, weil das Kieferwachstum nicht mehr hilft. Es bleibt nur, Geduld zu haben und gut die Gummizüge tragen. Frag beim nächsten Kontrolltermin zur Sicherheit nach und zeig dem Kollegen, dass Du nach vorn und hinten beißen kannst, vielleicht gibt es noch andere Hilfen.

Viel Glück

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ja das ist wirklich mal ein interessantes thema...war bisher auch immer am rätseln...hab 2 monate gummis getragen,und meine zähne haben fast perfekt aufeinander gebissen.dann sollte ich einen monat keine tragen,und der kiefer flutschte wieder mega weit nach hinten!jetzt habe ich bald eine unterkiefer vorverlagerung(waren 10mm diskrepanz) und bin total verunsichtert,ob meine kiefer sich durch die noch vorhandene feste spange (oben und unten)dann nicht wieder verschieben,so wie ohne gummis!

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Finde ich wirklich interessant. Bei mir war die OP von Anfang an obligatorisch, obwohl ich vom Gefühl her auch gedacht hätte, dass es auch ohne gegangen wäre. Aber hat die Krankenkasse denn die Kosten bei euch übernommen, obwohl ihr über 18 wart und die Kfo ohne OP geplant wurde?

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