Jogiwolf

Kauen und Essen nach der OP

48 Beiträge in diesem Thema

Hey Leute,

bin jetzt schon ein Zeitl bei euch dabei und habe auch immer wieder fleißig im Forum gestöbert. Ich hoffe, ich bin jetzt mit diesem Thread hier richtig (ich wusste net, wo er sonst am ehesten dazu passt) und soweit ich das beurteilen kann, gibt es auch keinen konkreten Thread dazu (kann mich aber auch irren ;)).

Auf alle Fälle, egal, was mir bevor steht, wollte ich euch mal fragen...

Wie war das bei euch mit dem Kauen und was durftet ihr nach der OP so essen und wann?

Vl könntet ihr ja kurz beschreiben, was bei euch gemacht wurde (OK, OK+UK, UK) und ab wann ihr wieder ganz normal zubeißen konntet, ohne Angst haben zu müssen, da passiert gleich was. Frage deshalb, weil ich Gerüchte gehört habe, von wegen, man hat sich erst nach einem Jahr richtig zubeißen getraut :S das kann ich mir kaum vorstellen, dass das so lange braucht, um richtig zu verwachsen...

Und wie war das mit dem Essen nach der OP? Was konntet ihr danach essen und habt ihr viel abgenommen oder blieb alles gleich? Ab wann konntet ihr wieder welche Lebensmittel zu euch nehmen?

Ich weiß schon, dass man das nicht so allgemein sagen kann und dass das bei jedem anders ist :) aber ich würd mir einfach nur mal gern eine kleine Vorstellung davon machen können.

Ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, denn wer ist am besten für Antworten geeignet als jene, die damit bereits Erfahrung haben :)

Glg Jogi

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Hallo Jogi,

der Tread ist eine gute Idee, hatte auch schon überlegt einen ähnlichen aufzumachen.

Also ich bin erst 11Tag post-OP, kann also noch nicht so viel zu deiner Fragestellung sagen.

Ich habe erst 2Tage nach der OP angefangen zu essen, und weil mein Kiefer noch verschnürt war ging eben nur Suppe oder sehr flüssiger Nachtisch, den ich zwischen den Zähnen durchgezogen habe. Das fand ich sehr anstrengend und der Appetit ist nach der OP eh nicht sooo groß. Mein Kiefer war dann auch 9Tage verschnürt (mit Splint) und solange ging auch nur Flüssignahrung. Habe in der Zeit 6kg abgenommen, was bei mir ca.10% meines Ursprungsgewichtes entspricht.

Nach 9Tagen kam der Splint samt Verschnürung raus und ich trage seitdem nur noch elastische Gummis. Jetzt kann ich auch Brei essen, seitdem ist mein Gewicht stabil. Anfangen leicht zu kauen kann ich wohl nach 4Wochen post-OP.

Es ist auf jeden Fall eine riesige Erleichtung, wenn man endlich Brei essen kann. Das glaubt man gar nicht:smile:.

VG

Steffi

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Vielen Dank für die Antwort, ich muss zugeben, ich hatte gehofft, dass es etwas konkreter geht ;) da es doch extrem viele OP-Erfahrungsberichte gibt und in nicht allen etwas dazu steht oder nur vereinzelt, und vor allem, sie beziehen sich teilweise ja nur auf die ersten OP-Tage...würde mich aber schon auch interessieren, wie es denn einige Zeit (Wochen, Monate) hinterher auch war. Vl finden sich ja noch antworten, ansonsten bin ich eh immer fleißig am Stöbern.

@Zahngold - erstmal Gratulation zu deiner überstandenen OP :) ich wünsch dir weiterhin alles Gute und vl kannst mir ja laufende Berichte geben, wie es denn mim Essen aussieht :D

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Hallo,

die Angaben, die du hier bei so vielen Leuten finden wirst, variieren extrem. Es gibt Leute, die schon im Krankenhaus Suppe, Pudding, Joghurt u.ä. essen durften. Bei mir waren die Kiefer verschnürt, so daß ich in den ersten 8 Tagen ausschließlich von Wasser und Brühe gelebt habe (6kg abgenommen). Ich fand es ganz schrecklich, weil ich Hunger ohne Ende hatte. Danach konnte ich für ca. 10 Tage den Mund so weit aufmachen, dass ein Teelöffel reinpaßte-d.h. dickflüssigere Suppen, Milkshakes, und sehr dünn püriertes Zeug. Danach ging es schon viel besser; spätestens nach einem Monat konnte ich Nudeln und weich gekochtes Gemüse essen, was allerdings nicht unbedingt kauen heißt;-) Ich habe mich am Anfang nicht getraut, richtig zu kauen und mir wurde auch gesagt, dass ich es in den ersten 6 Wochen nicht machen soll. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich nach 3 Monaten so gut wie alles gegessen und gekaut. Die Einschränkungen kamen vor allem durch die Zahnspange (Möhren, Äpfel und Fleisch waren nicht ganz so mein Fall in der Zeit). Der Nachteil meiner unfreiwilligen "Diät" in diesen ersten 3 Monaten war, daß ich danach nur noch Appetit hatte, d.h. ich habe meine 6 kg sofort wieder zugenommen. Dabei habe ich schon immer 2-3kg abnehmen wollen und das sah zwischenzeitlich auch super aus. Jetzt kämpfe ich immer noch mit diesen 3 kg zu viel- das sind Probleme!:P

Ich hoffe, dass ich dir damit ein bisschen Mut machen kann, aber letztendlich muss man sich auf alles einstellen. Es gibt Leute, die auch nach Monaten den Mund nicht so weit aufmachen können und deshalb an normales Essen nicht zu denken ist. Ich wünsche dir, dass du diese Erfahurng nicht machen musst.

Viele Grüsse

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Vielen Dank für die Antwort, ich muss zugeben, ich hatte gehofft, dass es etwas konkreter geht ;) da es doch extrem viele OP-Erfahrungsberichte gibt und in nicht allen etwas dazu steht oder nur vereinzelt, und vor allem, sie beziehen sich teilweise ja nur auf die ersten OP-Tage...würde mich aber schon auch interessieren, wie es denn einige Zeit (Wochen, Monate) hinterher auch war. Vl finden sich ja noch antworten, ansonsten bin ich eh immer fleißig am Stöbern.

Ich würd mich auch freuen, wenn sich hier noch einige zum Thema melden würden da mich das Thema momentan auch ziemlich beschäftigt und ich es wie auch Jogiwolf schwierig finde, konkrete Infos zum Thema Essen nach der OP aus den Erfahrungsberichten zu ziehen.

So hätte man hier eine schöne Zusammenfassung, von kurz nach der OP bis länger danach, quasi die Entwicklung des Weges zum "wieder richtig zubeißen können".

Danke schonmal !

;-)

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ich muss zugeben, ich hatte gehofft, dass es etwas konkreter geht ;) da es doch extrem viele OP-Erfahrungsberichte gibt und in nicht allen etwas dazu steht oder nur vereinzelt, und vor allem, sie beziehen sich teilweise ja nur auf die ersten OP-Tage...würde mich aber schon auch interessieren, wie es denn einige Zeit (Wochen, Monate) hinterher auch war. Vl finden sich ja noch antworten, ansonsten bin ich eh immer fleißig am Stöbern.

Hallo Jogiwolf,

also der oben von mir erwähnte Erfahrungsbericht zeigt dir nun wirklich sehr genau -bis 10 Monate post OP und nach Herausnahme der Zahnklammer-, was das Kauen betrifft. Ausführlicher geht es gar nicht. Vielleicht hättest du das thema hier nicht "kauen und essen nach der OP" nennen sollen.

Man sollte vielleicht nicht nur stöbern, sondern richtig durchlesen bzw. sich beim durchstöbern noch mehr Zeit nehmen. Naja, und es gibt ja auch noch die Suchfunktion, wo man sehr viele Seiten findet, die über das Kauen usw. sehr konkrete Informationen geben:mrgreen:

Viel Glück weiterhin und ich bin wirklich sehr gespannt auf deinen ausführlichen OP- Erfahrungsbericht;-)

beste Grüße, janine67

bearbeitet von Janine67

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@ Janine - es handelt sich aber eben "nur" um Deinen Bericht und Deine Erfahrungen. Ist zwar auch schon hilfreich, aber da eben bei jedem die Erfahrungen anders sind, nützt das in diesem Fall nicht wirklich viel.

Außerdem sollte dieses Forum ja auch leben und mit Infos gefüttert werden und deshalb finde ich, dass man nicht bei jeder Frage auf die Suchfunktion oder eben alte Erfahrungsberichte verweisen muss.

Mag oft hilfreich sein, aber eben nicht immer ;-)

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Danke Julia auch für deine Antwort :)

@Janine, ich sehe es genauso wie ninah, ich finde es auch nicht richtig, immer nur auf die Suchfunktion zu verweisen, vor allem, wenn es keinen konkreten Thread gibt und man endlos Berichte durchforsten muss und erst nicht das erfährt, was man will. Danke auch für deinen Bericht (ich werte ihn als deinen Rat zu diesem Thema), aber wie gesagt, in diesem Punkt kann ich mich nur ninah anschließen.

Damit möchte ich die Erfahrungsberichte nicht schlecht machen oder persönlich werden, nein, ganz im Gegenteil! Ich finde es toll, dass man so viel nachlesen kann und hier alle schreiben, wie es abgelaufen ist, das nimmt einem die Ungewissheit und es ist wirklich sehr hilfreich :)

Aber für konkrete Fragen sind nicht unbedingt alle Erfahrungsberichte geeignet und es ist doch sehr zeitaufwändig, wenn man alle Berichte durchforsten muss, wenn man nur mal eben etwas nachlesen will, und wie ninah gesagt hat, hätte man so eine schöne Zusammenfassung, die sich nur auf das bezieht.

Aber hier scheiden sich wohl die Geister. Ich hoffe, weiterhin Antworten zu erhalten, da dieses Thema ja doch bei manchen Anklang findet. Ich wage mal anzunehmen, dass das eigentlich ausreichen sollte, um diesen Thread hier am Laufen zu halten, wenn es Leute gibt, die sich dafür interessieren.

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Mich interessiert auch total das Thmea und finde es auch mühsam sich allllee Erfahrungsberichte durchzulesen da das Thema ESSEN TRINKEN meistens nur so am Rande erwähnt wird... und das hilft eben nicht wirklich weiter.

Darum hoffe ich auch auf mehr und konkretere Antworten zu dem Thema

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Ich trag dann auch direkt mal meinen Teil dazu bei ... ;-)

Die ersten 2-3 Tage nach der OP gab's bei mir nur Flüssigkeit - Apfelsaft, Kamillentee und Kakao.

Ab dem 3. Tag gab's dann Suppen aller Art, Kartoffelbrei und Joghurt.

Nach ca. 1 Woche ging dann fast alles, was man klein schneiden oder am Gaumen zerdrücken und 'runterschlucken kann, bspw. Fischstäbchen und Kartoffelsalat, Nudeln mit Gulaschsoße (ohne Fleisch versteht sich ;-), aber trotzdem sehr lecker !) oder mit Bolognese, Palatschinken etc.

Bis heute, 9 Wochen Post-OP, hat sich an dem Zustand leider noch nicht wirklich viel geändert. Ich versuche seit einigen Tagen vorsichtig ganz weiche Sachen zu kauen wie Bananen o.ä., geht zwar so einigermaßen, fühlt sich aber noch sehr ungewohnt an und wirklich "kauen können" kann man das nicht nennen. Ich hab noch größere Schwierigkeiten mit der Bewegung des UK's nach links und rechts - daran wird es wohl liegen, sagt auch mein Physiotherapeut... Ich hoffe sehr, dass das Ganze mit der Therapie zügig voran geht...denn so langsam steigt der Heißhunger ins Unermessliche ;-)

bearbeitet von ninah

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Danke Julia auch für deine Antwort :)

@Janine, ich sehe es genauso wie ninah, ich finde es auch nicht richtig, immer nur auf die Suchfunktion zu verweisen, vor allem, wenn es keinen konkreten Thread gibt und man endlos Berichte durchforsten muss und erst nicht das erfährt, was man will. Danke auch für deinen Bericht (ich werte ihn als deinen Rat zu diesem Thema), aber wie gesagt, in diesem Punkt kann ich mich nur ninah anschließen.

Damit möchte ich die Erfahrungsberichte nicht schlecht machen oder persönlich werden, nein, ganz im Gegenteil! Ich finde es toll, dass man so viel nachlesen kann und hier alle schreiben, wie es abgelaufen ist, das nimmt einem die Ungewissheit und es ist wirklich sehr hilfreich :)

Aber für konkrete Fragen sind nicht unbedingt alle Erfahrungsberichte geeignet und es ist doch sehr zeitaufwändig, wenn man alle Berichte durchforsten muss, wenn man nur mal eben etwas nachlesen will, und wie ninah gesagt hat, hätte man so eine schöne Zusammenfassung, die sich nur auf das bezieht.

Hallo Jogiwolf,

dann fasse ich eimal das Thema zusammen: kauen und essen, sowie trinken ist bei jedem Forenmitglied anders und daher selbstverständlich interessant, wenn man einen Thread hat, der direkt nur auf das Thema Kauen und essen eingeht. Wenn ich hier allerdings eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen der letzten 3 Jahre darüber schreiben würde, dann würde das hier den Thread sprengen :-), da die Informationen sehr umfangreich sind.

Also, wie du ja schon selbst sagtest, hast du meinen Erfahrungsbericht ja noch nicht gelesen, es lohnt sich aber eben Kauen und Essen in der Suchfunktion anzugeben und darüber zum Beispiel in meinen Bericht zu schauen. So ist dann nämlich genau das Wort KAUEN und ESSEN in rot angegeben und das erleichtert dir die Suche.

Du kannst mich jedoch auch selbstverständlich per PN fragen, falls du noch genaueres wissen möchtest.

beste Grüße, janine67, die mitlerweile alles wieder ißt und kaut, was sie mag:-) -außer snickers

bearbeitet von Janine67

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Hi!

also bei mir war das so:

Die ersten 3 Tage waren Essenstechnisch furchtbar ( flüssiges Krankenhausessen schmeckt widerlich!), danach gings bergauf. Als ich ein Croisant in Kakao getunkt gegessen habe die nächsten Tage hat man dann schon das Gefühl es geht bergauf :-)

Natürlich dauert alles Ewigkeiten und man muss trainieren damit man den Mund immer etwas weiter aufmachen kann.

6 Wochen war ich schon eingeschränkt beim Essen, aber es ist definitiv nicht so schlimm gewesen wie ich es mir vorgestellt habe.

Liebe Grüße

Schlumpfine

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Hallo

Ich kann mich Ninas Ausführungen zu Beginn nur anschließen, ebenso Schlumfines Meinung zum Krankenhaus-Essen !!! *wiederlich* Dabei frage ich mich immer noch, warum einem Bimax-Patient zu jedem Essen immer ein Pudding dazugegeben wird. Wie soll ich den zur Hölle mit zugeschnürtem Kiefer einen Pudding essen ??? :shock::oops: Aber was solls ....

In den ersten Tagen nach der OP gabs nur Flüssiges (Suppe, Kakao, etc), dazu Wasser und Tee, und von meinen Eltern habe ich mir so Molke-Drinks mitbringen lassen. Also alles, was viele Kalorien hat, die braucht der Körper für die Selbstheilung und -Regeneration. Das habe ich aus eigener Erfahrung mitbekommen, im KH habe ich knapp 6 kg an Gewicht verloren.

Die Gummis vom KFO durfte ich zum Essen und Zähneputzen rausnehmen, und also nicht verschnürt.

Gegessen habe ich wie ich wieder zu Hause war, Puddings, Haferflocken, Milchreis. Das gabs zum Frühstück. Zum Mittag und Abends Suppe (in allen Variationen nur püriert), Nudeln (ganz weich gekocht), Kartoffelpüree mit Spinat und Soße usw.

Nach und nach konnte ich auf etwas härtere Sachen umsteigen, ich glaube nach 1 bis 2 Wochen ging bereits Weißbrot (ohne Rinde) mit Marmelade oder Frischkäse.

Ab da ging es auch mit meiner Laune spürbar bergauf.

Jetzt, knapp 6 Wochen nach der OP geht wieder Fisch und gestern gabs Hähnchen.

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Hallo,

ich habe heute meinen 11. Tag nach der OP (UK-VV) und ich probiere recht viel aus. Die ersten Tage gingen auch bei mir nur Suppe und Joghurt, wobei die Hälfte immer auf meinen Klamotten landete. Doch schon ab dem 5. Tag habe ich mich an Hackfleisch (schon kleingemacht und als Tipp:noch weicher wird es mit Käse und Sahne) und Kartoffelpüree mit Spinat gewagt. Ich hatte damit überhaupt kein Problem. Nun geht auch schon Fisch (halt ohne Panade und mit Butter schön weich braten) und Nudeln habe ich auch schon probiert (hier aber nur ganz kleine Nüdelchen) und hatte keine Problems. Gestern stand das Experiment Lasagne auf dem Programm und es ging wunderbar. Heute werde ich Auberginen und Zucchinies in einen sehr weichen Zustand bringen, Nudeln dazu und mit viel Soße als Auflauf ausprobieren. Bin auch hier ganz positiv gestimmt, dass es funktioniert. Ach ja, Eiscreme mit Schokosoße ist mein Nachtischhighlight und schon mehrfach erprobt.

Also, wie meinen Ausführungen zu entnehmen ist, verhungere ich nicht und finde die kaufreie Zeit auch nicht megatragisch (auch wenn ich Fleisch in harter Form doch sehr vermisse). Man muss halt einfach probieren und auch Vitamine stehen bei mir auf dem Programm. Morgens gibt es Quark und da matsche ich z.B. Erdbeeren und Bananen rein.

Hatte mir einen riesigen Vorrat an Suppen zugelegt, aber ich gestehe, nur eine Dose habe ich bislang vertilgt.

LG,

Danny

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Ich bin inzwischen 2 1/2Wochen postOP, und essen kann ich seit ca. einer Woche alles, was ich direkt schlucken kann ohne zu kauen.

Das heißt Nudeln mit der Gabel klein gematscht (mmhhhh!!!!), gematschtes Hackfleisch, gematschte Kartoffeln, gematschter Fisch, Risotto (von "Natur aus" schon schön matschig..) etc....

Zumindest leide ich keinen Hunger und auf Suppen kann ich seit meiner Splintentnahme komplett verzichten:-D.

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Hi, mein Programm besteht aus Suppe, weichen Nudeln, Reis und gaaanz wichtig Milchschnitte! Auf stark zuckerhaltiges wie Joghurts etc. verzichte ich komplett.

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Hallo :)

Was ist denn schlimmer? Das man nicht essen kann und hunger hat oder das der mund so zugemacht wurde?

wie fühlt sich das denn an? bekommt man dann angst im ersten moment?

kann mir das gar nicht so vorstellen...

glg

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Naja, man ist praktisch nur 1-2 Tage richtig hungrig, danach gewöhnt sich der Körper an die geringe Kalorienzufuhr und es reicht auch "wenig" Nahrung, um keinen Hunger mehr zu haben.

Mein Mund war nach der OP übrigens nicht verschnürt. Hatte nur den Splint und ein paar Gummis drin.

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Was ist denn schlimmer? Das man nicht essen kann und hunger hat oder das der mund so zugemacht wurde?

Also Hunger muss man nicht haben, du kannst ja auch 50kg Kartoffelbrei oder Grießbrei am Tag essen ;)

Ich wurde übrigens auch nicht verschnürt und konnte eigentlich direkt nach der OP anfangen zu essen.

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Ich empfinde die Tatsache der Verschnürrung mit Gummis im Moment viel schlimmer als das Hungergefühl. Die zieht und nervt. Ich darf die Gummis zum essen zwar raus nehmen aber ich bekomme dann ziemlich starke Ohrenschmerzen nachdem ich sie wieder rein gesetzt habe. Also esse ich lieber weiterhin Suppe statt brei. Ich bin jetzt 8 Tage Post OP. Im Krankenhaus habe ich nach den ersten 2 1/2 Tagen das erste mal eine Brühe angerührt. Aber das auch nur sehr widerspenstig. Ich hasse Brühe. Ich mag den Geschmack nicht.

Überhaupt Krankenhäuser - manchmal habe ich echt das Gefühl, dass die keine Selbsterfahrung haben. 1 Tag nach der OP stand als Frühstück bei mir Griesbrei Pudding, Milchreis und Kaltschale auf den Tisch. Die Schwestern haben sich dann npch gewundert, warum ich nicht essen will. Hinzu kam dass ich Probleme mit dem Schlucken hatte und schon am Antibiotikum zu ersticken drohte :-).

Jetzt esse ich ganz viele "dickeren" Suppen und auch mal einen Joghurt. Meine Lieblingssuppe zur Zeit ist Käsesuppe und Bananshakes. Ich habe in der ersten Woche knapp 7 kg abgenommen. Es soll nicht noch mehr werden :-). Ab nächster Wche fange ich dann mit Brei an (dann kommt der Splint raus)

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hey ihr lieben gourmets,

ich bin jetzt knappe fünf wochen post bimax und esse immer noch ausschließlich flüssig oder pürriert. joghurt, griesbrei, appel-,erdbeer-, mangomus, eis, suppe, kartoffelpüree. irgendwie habe ich nur noch lust auf süße sachen, muss mich teilweise schon fast zu herzhaftem essen zwingen. mein hunger ist auch ziemlich schnell gestillt, sodass ich meist nur eine heisse tasse oder solche 200ml wasseraufgussbeutel verspeise. seit der op habe ich knappe 10 kilo abgenommen (davon aber mit sicherheit mind. fünf in der ersten woche, während meine kiefer noch fest verschnürt waren).

wie ist das bei euch mit der vorstellung von normalem essen? ich habe schon oft ans normale essen gedacht aber ich kann es mir momentan noch keinesfalls vorstellen je wieder ein steak oder sowas zu essen. das kauen wird man schon irgendwie hinkriegen denke ich aber von etwas abbeißen (bspw. in ein brötchen beißen) kann ich mir momentan wirklich gar nicht vorstellen. bin sehr gespannt wie sich das entwickelt...

ich bin so panisch, dass die kiefer oder auch die platten wieder brechen könnten, dass ich mich einfach nicht traue irgendetwas zu kauen.

dafür trinke ich seit dem zweiten tag post op literweise kaffee! mmmmmhhhhh

ist diese ganze abbeiß- und kauprozedur nach der materialentfernung denn dann wieder genauso lästig oder kann man allgemein sagen, dass die nahrungsaufnahme nach der entnahmeop tendenziell unkomplizierter wird?

also dann liebe grüße an alle tropfenden zähnchen da draußen,

susi.

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Ja, die ME ist nicht so schlimm. Schließlich werden da ja nur die Platten raus gemacht und kein Kiefer gebrochen. Da kannste sobald es abgeschwollen ist und die Muskeln wieder mitspielen loslegen, da kann der Kiefer ja nichtmehr brechen.

Ich durfte 2 Wochen nach der OP schon wieder Nudeln, Lasagne usw. essen, überhaupt kein Problem.

Jetzt nach 4 Wochen hab ich auch kaum noch schmerzen, nur wenn ich festere Sachen esse.

Sobald ich das OK meines KFC bekomme werd ich suxzessive härtere Sachen essen.

Man muss sich halt langsam steigern, aber an Nudeln usw. kannst du dich sicher austoben, hermansu.

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Danke für die Antworten. Ich denke auch,dass man sich daran gewöhnt wenig zu essen / trinken !!!

Hab leider auch etwas Hüftgold, dann tut mir das abnehmen auch ganz gut ;)

Also ist es nicht ganz so schlimm verschnürrt zu sein, also ihr seid nicht in absolzter Panik ausgebrochen? Man gewöhnt sich schnell dran?!?

LG

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Gewöhnen ist vielleicht der falsche Ausdruck- man kann damit zurecht kommen. Ich hatte keinerlei Probleme damit, außer daß ich tierischen Hunger hatte und nicht sprechen konnte. Manche Leute können aber sehr gut damit sprechen und wer eine Magensonde hat, muß auch nicht hungern. Ich habe nur freiwillig auf die Magensonde verzichtet. In den Tagen nach der OP war die Verschnürung definitiv mein kleinstes Problem. Und davor habe ich mir einen Riesenkopf darum gemacht. Mach dir also keine Sorgen!

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