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Selma

Essen und Sprechen nach Bimax/

Hallo

Vor sechs Wochen hatte ich eine Sog. Rotation Advancement, das heisst, mein Ober- und mein Unterkiefer wurden nach vorne verlagert und gleichzeitig rotiert. Gemacht habe ich dies wegen meiner engen Atemwege und vor allem, weil ich sehr unter meiner Kieferrücklage gelitten habe.

Heute, nach sechs Wochen (die Drahtösenschiene ist vor zwei Wochen entfernt worden) kann ich noch immer nicht essen. Vielleicht ein weiches Brötchen schaffe ich pro Tag. Und das Sprechen geht immer noch sehr mühsam, dabei müsste ich wirklich wieder voll einsatzfähig sein. Ausserdem bin ich noch sehr müde und ein wenig depressiv verstimmt.

Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr euch wieder "normal" gefühlt habt, bis ihr wieder essen und sprechen konntet?

Liebe Grüsse

Selma

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Also die Ärzte sagen immer, dass man mindestens 4 Wochen lang auf harte Kost verzichten sollte. Wegen der heilenden Knochen eben. Du musst einfach geduld haben und dich in der Zwischenzeit mit Suppen über Wasser halten.

Hier gibts irgendwo auch einen Thread zu diesem Thema. Glaub, der heißt Essen nach Bimax oder so ähnlich.

Gute Besserung

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6 Wochen lang defenitiv nur weiche Koste (40 Minuten Nudeln, Suppe, Brei und alle sachen, die man nicht zwangsläufig kauen muss sondern am Gaumen zerdrücken kann).

Und wirklich die 6 Wochen einhalten und nicht sich selbst sagen, ach das geht schon.

NACH diesen 6 Wochen anfangen mit etwas festeren sachen (damit mein ich nicht Nüsen sondern Weisbrot/eventuellNormales Bort etc.)

Dann gut 2 - 2,5 Monaten nach der OP sollte normales Essen wieder gehen (Schnitzel und co.). Richtig harte Sachen wie Nüsse, roher Schinken, Äpfel (gerade Äpfel sind schwer) kommen aber erst nach 4 Monaten nach der OP.

Sprechen kommt auf die OP drauf an, was sich geändert hatte. Ich hatte gut 8 Wochen lang das Gefühl das ich Lisbeln würde, war aber nur einbildung weil sich die Zunge erst an die neue Kieferstellung gewöhnen musste.

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Hallo,

ich kann Sascha nur zustimmen.

Erst nach 6 Wochen etwas härtere Sachen!

Ich kann heute noch nicht alles essen, nach ca. 5-6 Monaten

Ich spreche leider noch immer nicht deutlich!

Das liegt aber daran, dass ich meine Lippen noch nicht schließen kann.

Das heisst, "B""P" sind bei mir noch sehr undeutlich,

muss noch oft alles zweimal sagen.

Geduld, Geduld, Geduld....

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Also bei richtig harten Sache, tut es mir im linken Kiefergelenk weh.

Da bin ich schon vorsichtig, leider!

Heute habe ich meinen ersten Döner gegessen, leider war der nicht so lecker,

aber, ich konnte mit viel Mühe reinbeißen!

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Warum kannst Du noch nicht alles essen? Hast Du Schmerzen?

Hallo

Ja, letzte Woche hattte ich Schmerzen. Es war ein ganz ätzender Schmerz, der beim Kauen etwa eine Sekunde anhielt.

Es geht aber nun wieder (zumindest im Moment) Ich hätte halt nicht gedacht, dass es so lange geht. Es ist nun fast sieben Wochen her, mein Bimax und ich kann bisher nur Brot, Kartoffeln, Nudel und sehr fein geriebene Möhren essen, ausserdem natürlich Yoghurt und Käse.

Fleisch und Blattsalate gehen gar nicht. Ausserdem sind meine Muskeln noch total verspannt, was das Sprechen sehr schwierig macht.

Und ja, momentan kann ich mich mit meinem neuen Aussehen noch nicht anfreunden. Angeblich sehe ich um Längen besser aus, aber ich bin einfach nur depressiv.

Selma

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Auch ich kann nach 3 Monaten noch nicht beißen, habe auch Schmerzen in den Kiefergelenken. Es liegt wohl auch daran, weil ich den Kiefer nur auf und ab bewegen kann und nicht zur Seite.

Macht Ihr beiden den Physiotherapie?

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@Amazone:

Hat dir deine Physiotherapeutin nicht gesagt, dass man möglichst täglich den Unterkiefer nach rechts und links verschieben sollte?, damit da wieder eine gesunde Mobilität gewährleistet ist. Bei mir war der UK anfangs auch sehr starr und hat beim essen etwas geschmerzt, aber nach den Übungen hat sich dies binnen einer Woche gebessert.

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Huhu,

bei einem erwachsenen Menschen dauert die Knochenheilung für gewöhnlich 6 Wochen, deshalb sollte man es auch strikt unterlassen, unnötige Belastung wie den Versuch des Kauens mit reinzubringen.

Jeder von euch, der schonmal einen Bein oder Schenkelbruch hatte, weiß wovon ich rede, wenn man automatisch eine Schonhaltung bevorzugt und nicht vorzeitig mit dem Rumgerenne anfängt.

Der Kiefer ist genauso, nur eben muss er keinen ganzen Körper tragen, darum fällt es einem auch nicht so auf...

Dazu muss man bedenken, dass der Kieferbereich zu denen mit der größen Kraftentwicklung gehört und Knochen ihre Dichte mitunter beibehalten, indem man ihnen viel Belastung gibt. Bedenk mal, ein Leben lang jeden Tag mehrmals durch Kauen diese Belastung aufrecht erhalten zu haben und dann schlagartig alles quasi von vorne anfangen zu müssen...

Also langsam und vorsichtig, mein Vater hat mir für meine OP empfohlen, Monatelang in erster Linie mal Kaugummies zu kauen. So 3 Stück auf einmal und einfach kauen und kauen und kauen...natürlich nach den 6 Wochen Schonfrist (Er hatte durch einen Unfall einen dreifachen Bruch - 2 oben und einer unten, wurde damals noch zurechtoperiert und mit Draht zwischen den Zähnen verschnürt. Quasi eine ungewollte Bimax :) )

Denke schon, dass harte Sachen irgendwann wieder drin sind aber hol erstmal 2 Jahrzehnte oder mehr Kau"erfahrung" auf bis dahin :)

Ansonsten, um den Heilungsprozess noch zu unterstützen, einfach eine getrocknete Eierschale im Mörser zerpulvern und dann in den Saft kippen. Knochenbombe pur :)

Viel Erfolg!

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mein Vater hat mir für meine OP empfohlen, Monatelang in erster Linie mal Kaugummies zu kauen.

Naja, nichts für Ungut, aber ich vertraue lieber auf meinen KFC. Ich darf seit 2 Wochen nach der OP wieder Kauen, aber nur weiche Sachen, Nudeln usw.

Probleme/Schmerzen habe ich damit keine und mein Kiefer auch nicht.

Nach 6 Wochen darf ich von meinem KFC aus wieder alles essen, da der Knochen verheilt ist. Ausserdem wird ja auch alles von Platten und nem Haufen Schrauben zusammengehalten.

Das Kaugummi kauen hilft dir villeicht, wenn du Probleme mit deinen Muskeln hast, aber glaube kaum dass das die Knochenheilung in irgend einer Weise beeinflusst.

Also ich komm schon sehr gut zurecht und bekomme meinen Mund auch schon weit auf, wenns so weiter geht, sehe ich da keine Probleme.

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Huhu,

@undi: Das mit dem Kaugummi kauen war auch nur für das Rückgewinnen der vollständigen Nutzungsfähigkeit des Kiefers gemeint (also auch Muskeln), hat mit der Knochenheilung selbst nix zu tun :)

Ich kann mir nur vorstellen, dass es dem Knochen hilft nach den ersten 6 Wochen wieder die alte Belastbarkeit zurückzuerlangen, weil man bei einem Beinbruch auch erst das Laufen trainieren muss, wenn man wieder wie gewohnt Joggen gehen will etc.

Nach 6 Wochen Beinbruch hätte ich nie und nimmer direkt aufs Laufband gekonnt, man ist dazu erst nach einigem Gehen und Belasten wieder in der Lage.. :/

Lg Reki

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Nach 6 Wochen Beinbruch hätte ich nie und nimmer direkt aufs Laufband gekonnt,

Jop, daher habe ich ja auch schon 2 Wochen nach der OP begonnen, weiche Sachen zu essen. Damit sich der Muskel usw. an die neue Situation gewöhnt werden und damit sie nicht verkümmern, sondern sich wieder kräftigen.

So kann er sich von Tag zu Tag daran gewöhnen und ist hoffentlich nach 6 Wochen so weit, dass ich wieder einigermaßen vernünftig essen kann.

Ich denke es wäre auch ein Fehler 6 Wochen lang nur flüssig zu essen und dann nach 6 Wochen erst langsam anzufangen. Da hat sich in den 6 Wochen ja der Muskel noch viel mehr abgebaut und braucht dann auch viel länger, bis er wieder voll funktionsfähig ist.

Je eher der Muskel wieder benutzt wird, desto schneller bekommt er wieder seine ursprüngliche Kraft.

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