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Anjadiegute

Allein im KH und zuhause

Hallo,

ich hab in diesem Forum schon in so vielen Beiträgen Sätze gelesen wie "ohne meine Familie hätt ich es nicht geschafft" und ähnliches. Ich frage mich, wie kann man sowas durchstehen, wenn man allein ist? Ich habe panische Angst vor meiner Bimax Ende des Jahres. Ich weiss, dass ich allein sein werde. Sowohl im Krankenhaus als auch danach zuhause. Auch jetzt im voraus habe ich niemand, mit dem ich reden kann. Meine beste Freundin, auf deren Beistand ich gehofft habe, ist total überfordert und will davon glaub ich gar nichts hören. Eine Familie, die mir helfen würde, hab ich nicht, Partner auch nicht. Ich will nicht rumjammern, von wegen, keiner hat mich lieb!!! Ehrlich! Aber ich hab so Angst, dass ich das allein nicht durchstehe. Die psychische Seite im KH (versorgt wird man da ja) und die praktische Seite dann zuhause. Ich frage mich, ob ich mich allein versorgen kann. Einkaufen, zu Kontrollterminen fahren (mit dem Zug, weil ich kein Auto habe), und so weiter.

Wenn ich aus der OP erwache, bin ich allein. Wenn ich mich nicht verständigen kann, ist niemand da, der für mich eintritt, falls das Personal sich nicht gut um mich kümmert. Und bei dem Pflegenotstand, der in Deutschland herrscht, sehe ich da schwarz. Meine Horrorvorstellung ist, dass ich daliege und keine Luft kriege oder schlimme schmerzen habe und keiner kümmert sich um mich. Und was ist, wenn ich zuhause bin? Ich habe von Nachblutungen gelesen, wo man den Notarzt rufen muss! Kann man im Schlaf verbluten? Und wie ruft man einen Notarzt, wenn man nicht deutlich reden kann? Kann ich 1 Woche nach der OP mit dem Zug zwei stunden nachhause fahren oder gehts mir so schlecht, dass ich ein Taxi brauche?

Ich bin noch nie operiert worden und bin überhaupt nicht dafür gemacht, Menschen zu vertrauen. Das muss ich aber jetzt. Wie kann ich das Vertrauen haben, dass die Ärzte alles richtig machen und der Anästhesist nüchtern ist? Lacht nicht, viele Anästhesisten haben Alkoholprobleme, das hab ich schon oft gelesen. Woher weiss ich, dass das Pflegepersonal nicht völlig genervt und überfordert ist, und vielleicht froh ist, dass da eine liegt, die sich eh nicht beschweren kann? (Und es auch keiner für sie tut!) Ich habe solche Panik!!

Ich hab tatsächlich schon im Internet recherchiert, ob es sowas wie "professionelle OP-Begleiter" gibt. Ich bin nicht fündig geworden. Wahrscheinlich würde das auch nichts nützen, denn man braucht ja schon eine Vertrauensperson, oder?

Meine Frage an alle alleinstehenden, die diese OP hinter sich haben: Ist das allein überhaupt zu schaffen? Was für Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie erging es euch? Der Gedanke, ganz allein zu sein lässt mich seit wochen an meiner Entscheidung zweifeln. Ich hab so Angst, hilflos zu sein. Uff, jetzt hör ich mal auf. Vielleicht kann mir jemand was schreiben, was mir hilft.

bearbeitet von Anjadiegute

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Hallo Anja,

tut mir sehr leid, dass du niemanden hast der dich unterstützen kann. Ich hatte meine Bimax vor 4Wochen, und obwohl ich das alles nicht alleine durchstehen musste, möchte ich dir trotzdem was dazu schreiben.

Ich finde Freunde und Familie sind vor allem in psychologischer Hinsicht eine große Hilfe. Wenn du niemanden zum reden hast, gibt es aber eigentlich in jeder Klinik eine Seelsorge bzw. die Möglichkeit mit einem Pfarrer oder so zu reden (bin jetzt selber nicht besonders gläubig, aber vielleicht wäre das für dich eine Möglichkeit). Informiere dich doch mal, ob es in deiner Klinik so etwas gibt. Da könntest du dann vielleicht auch schon vor der OP hingehen um über deine Ängste zu reden.

Und was den praktischen Teil anbelangt: da musst du dann wesentlich mehr organisieren, weil dir z.B. keiner was ins KH mitbringen kann. Da kannst du dich vorher hier im Forum informieren, welche Utensilien du im KH auf jeden Fall brauchst. Z.b. für die Verständigung mit den Pflegern: Stift und Block!! Rede auch schon vor der OP mit dem Pflegepersonal und teile ihnen deine Ängste mit, dass dich eventuell keiner versteht.

Und hier im Forum hat (soweit ich weiß) noch keiner davon berichtet, dass sich das Pflegepersonal schlecht gekümmert hätte!! Also davor brauchst du auch keine Angst zu haben.

Ich wurde schon nach 4Tagen postOP entlassen, alleine hätte ich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich nicht einkaufen gehen können oder sowas. Würde ich alleine leben, hätte ich deshalb gebeten noch ein paar Tage im KH bleiben zu dürfen. Im Normalfall berücksichtigen die bei der Entlassung aber auch die persönliche Situation des Patienten d.h. ob jemand da ist, der sich kümmern kann.

Dennoch solltest dich schon am besten vor der OP mit allen möglichen Lebensmitteln eindecken, die du nach der OP essen kannst (etliche Suppen, Babybrei etc.), so dass du erst mal gar nicht einkaufen gehen musst!!!!!

Zum Thema Nachblutungen: Ich hatte tatsächlich nach einer Woche Nachblutungen (nach einer Woche Nachblutungen zu haben ist aber extrem selten!!!!), und war zu diesem Zeitpunkt auch alleine zu Hause.

Aber ich konnte noch ohne Probleme telefonieren und meinen Mann anrufen, damit er mich ins KH bringt. Was ich damit sagen will: Telefonieren und den Notarzt anrufen geht auf jeden Fall noch!!! Aber wie schon erwähnt: eine solche Komplikation ist extrem selten und in meinem Fall war die Nachblutung letztendlich auch total harmlos (was man in diesem Moment natürlich nicht ahnt..).

So, leider muss ich an dieser Stelle aufhören, habe komplett die Zeit vergessen;-).

Aber wenn du noch Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN schicken.

VLG

Steffi

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Hi Anja,

ich kann gut nachvollziehen, daß Dich das stresst - ich war in der Zeit im Krankenhaus und die erste Zeit danach auch allein (Freund ist in Jordanien, meine Eltern am anderen Ende von Deutschland). Ich hab mir in erster Linie so geholfen, daß ich mir davor genau überlegt habe, was ich im Krankenhaus und direkt danach brauchen werde, falls es mir wirklich so dreckig geht, daß ich nicht allein einkaufen kann etc. Ich hab mir also wirklich viel an Vorräten angelegt, (Wasser, Suppen, Babynahrung, Proteinshakes...), zu Hause alles so vorbereitet, daß ich erstmal nicht zum Einkaufen raus muß, und mir fürs Krankenhaus auch alles zurechtgelegt, was ich brauchen könnte. Und das Sportprogramm in den Wochen davor gesteigert, damit ich mich auch körperlich gut vorbereitet fühle, das hat mich auch etwas beruhigt.

Ich würde mir aber keine Sorgen machen, daß Du im Krankenhaus nicht gut versorgt wirst. Zuerst ist man auf der Intensivstation, und danach muß man jeden Tag zum Arzt zur Nachkontrolle - wenn Du wirklich Nachblutungen haben solltest, werden sie das definitiv merken. Es kommt auch immer jemand, wenn man nach der Schwester klingelt. Man muß dann nur, notfalls schriftlich oder mit Gesten, auch um Hilfe bitten, wenn man welche braucht. (Und darauf bestehen - manchmal muß man wirklich nochmal nachfragen, wenn die Schwestern nicht sehen, daß man bei etwas Hilfe braucht. Aber geholfen haben sie dann schon) Und wenn Du Dich noch nicht gut genug fühlst, wenn Du entlassen werden sollst, sag dem Arzt, Du willst noch ein paar Tage dableiben, das kann man machen. Ich hab denen auch schon vor der OP gesagt, ich muß mich alleine versorgen können, wenn ich rauskomme, es wird mich niemand abholen.

Es ist wahr, daß es blöd ist, wenn man alleine ist und sich wegen der OP schlecht verständigen kann. Aber ansonsten hab ich Besuch gar nicht so sehr vermisst, weil ich ziemlich fertig war, und die normalen Sachen - aufstehen, waschen, essen, Zähne putzen, soweit es geht - schon sehr anstrengend fand. Hatte immer über SMS Kontakt zu meiner Familie und meinem Freund. Der Tip mit dem Block und dem Stift ist gut, was ich Dir auch noch raten kann: Nimm definitiv eine Spritzflasche (wie z.B. für Gatorade usw) mit, falls Du hinterher mit normalen Gläsern erstmal nicht gut alleine trinken kannst. Pack viel Wechselwäsche und Handtücher ein, ich hab mich die ganze Woche lang bei jedem Essen nur eingesaut und hatte eben auch niemand, der mir mal eben was Trockenes mitbringen kann. (Das war der größte Nachteil am allein-im-KH-sein)

Wenn Du wieder zu Hause bist, sollte da möglichst alles schon soweit vorbereitet sein, daß Du da nicht erst anfangen mußt, Dein Bett zu machen, wenn Du frisch aus dem Krankenhaus wiederkommst. Du könntest zum Beispiel auch schon dein Bett so einrichten, daß Du hinterher hochgelagert schlafen kannst, Eiswürfel / Kühlkompressen im Kühlschrank haben etc. Zu Haus ist die Zeit trotz alledem dann schon etwas schneller vergangen, weil ich mich mit Büchern und dem Internet ganz gut ablenken konnte. (Ich bin auch sofort zum Einkaufen u. so rausgegangen, von der Anstrengung her war das kein großes Problem - paar Leute gucken vielleicht etwas komisch, aber im Zweifel nehmen die an, man hatte gerade eine Weisheitszahn-OP oder so)

Um sich übers Internet mit Leuten auszutauschen, muß man ja auch nicht sprechen können...

Mir ging es im Krankenhaus und danach zugegebenermaßen nicht immer blendend - so eine OP ist einfach auch psychisch eine Belastung- aber ich hab zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, daß ich die Situation gar nicht alleine durchstehen kann. Und das Forum hier ist auch noch da, falls Du in der Heilungsphase Fragen hast oder etwas Bestätigung brauchst. Viel Glück!

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Hey,

du musst dir echt keine Sorgen machen. Denn im Krankenhaus bist du zum Glück nicht allein. Nun fragst du dich, was daran so aufbauend sein soll, neben lauter anderen Kranken zu liegen und dein Schmerzen ertragen zu müssen. Ich will dir was erzählen: An meinem ersten Abend nach der OP lag ich in meinem Bett mit angeschwollenen Gesicht, mit Blutschleim in der Speiseröhre und durch die Desinfektionssalbe hat sich mein rechtes Auge entzündet, sodass ich nur auf einen Auge sehen konnte. Es wurde jemand eingeliefert, dem der Kiefer gebrochen wurde und der große Angst vor der OP hatte. Ich machte ihm Mut und wir unterhielten uns einige Zeit. Wir konnten uns gegenseitig wieder aufbauen, obwohl wir uns erst seit wenigen Stunden kannten. Und in der einen Woche, die ich dort war, traf ich noch viele andere tolle Menschen. Schwestern, Ärzte und andere Patienten. Als ich wegen der Gummis nicht mehr sprechen konnte, guckten wir zusammen Fernsehen und ich kommunizierte mit Bleistift und einigen Blättern Papier. Es machte mir Spaß den anderen Menschen zuzuhörenn und irgendwann vergaß man auch die Schmerzen. Natürlich war man Nachts allein auf sich gestellt, doch die Schwestern waren auch für mich da, wenn ich um 4 Uhr nachts ausversehen den Schlauch, der an meinem Handrücken befestigt war, abgerissen hatte und meine Hand voller Blut war (das klingt viel schlimmer, als es tatsächlich war). Mach dir keine Angst und gehe offen auf die anderen Menschen zu. Wenn du dich ihnen öffnest, sind sie durchaus in der Lage, dir im Krankenhaus zur Seite zu stehen. Wenn du wieder zuhause bist, gönne dir ein wenig Zeit nur für dich alleine. Sei selbstsüchtig, du kannst es dir leisten. Mensch war ich froh, meine Stimme so selten hören zu müssen, Dafür aber den Mixer umso häufiger. ;)

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Danke für eure Antworten. Das hilft mir schon. Mir geht es halt am meisten um die Zeit nach dem KH. Klar, einkaufen kann ich vorher. Aber ich muss ja auch zu Kontrollterminen. Die Klinik ist nicht grade um die Ecke. Und ich hab keinen Geldsch...er ;) für ständige Taxifahrten. Und halt die Angst, dass irgendwas passiert und ich alleine bin. Meistens passiert ja nichts, aber wenn...

Die psychische Seite ist natürlich auch ein Problem, aber damit komm ich eher klar. Im Prinzip bin ich es ja gewohnt, alles selbst zu machen. Aber in so einer Situation war ich noch nie. Na, wenigstens hab ich keine Kinder zu versorgen oder nen Mann zu bekochen.

Wenn mir noch jemand was schreiben möchte, bitte: Ich möchte wirklich Antworten von Leuten, die alleine sind, sprich Singles ohne Familie. Darum geht es. Wens betrifft, weiss schon, wie ich das meine, nix für ungut.

Danke und liebe Grüsse an alle

bearbeitet von Anjadiegute

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Sorry, daß ich frage, aber kommst Du nicht mit Bus und Bahn bis zur Klinik, oder wenigstens einen Teil der Strecke? Ist nicht extrem angenehm, aber ich bin vom Krankenhaus aus 6 Tage nach der OP mit dem Bus zurück und auch zu den Nachfolgeterminen so hingekommen. Es war natürlich erstmal anstrengend, aber nicht viel schlimmer als mit dem Taxi, man muß ja mit dem Busfahrer nicht wirklich reden. Ich hab zugegebenermaßen den Vorteil, daß ich in der Stadt wohne.

Ich mußte auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus bislang nur viermal ins Krankenhaus, 2 Wochen nach der OP, Splintentfernung nach der OP in Woche 5, 6 Wochen nach der OP und 3 Monate nach der OP.

Und nach zwei Wochen fühlt man sich eigentlich so, daß man so die normalen Sachen, bei denen man sich nicht sehr körperlich anstrengt, auch schon wieder packen kann. Arbeiten wäre nicht gegangen, aber einkaufen (nichts Schweres), mit dem Bus zum KFO, Sachen in die Waschmaschine werfen geht schon - wenn man sich hinterher wieder für eine Stunde hinhauen kann. Mehr als eine Expedition nach draußen pro Tag ging zuerst nicht. Wann man selbst wieder mit dem Auto fahren darf, kann ich schlecht einschätzen, weil ich das selbst nie mache.

Ich würde Dir gerne Mut machen, daß es gehen wird. Ich bin ein ziemlicher Hypochonder und hab mich vor jedem Aspekt dieser ganzen Prozedur gründlich gefürchtet, aber ich bin wirklich zu allen Terminen (bis auf zwei, in anderthalb Jahren), Krankenhaus, KFO, Physio alleine hin und wieder zurück und es hat ziemlich gut funktioniert. Auch in der Zeit, als ich am schlechtesten sprechen konnte, wäre ich immer noch in der Lage gewesen, mich notfalls zu meinen Nachbarn zu schleppen oder mir ein Taxi zu rufen, wenn es wirklich ganz schlimm kommt.

bearbeitet von Foxface

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Hi,

mach dir mal keine Gedanken. Du wirst das schon überlegen. Ich war ebenfalls die meiste Zeit alleine und hatte keine Probleme. Ich würde dir auf jeden Fall raten vorher einkaufen zu gehen. ich hatte keine Lust mit angeschwollenem Gesicht raus zu gehen. Ich fand meine Op nicht so schlimm. Das meiste ist dann doch wieder ne Kopfsache. Im Krankenhaus wirst du gut versorgt und die würden dich ja nicht aus dem Krankenhaus entlassen, wenns dir schlecht gehen sollte. ich durfte, sogar länger im Krankenhaus bleiben, bin dann aber freiwillig gegangen. Eigentlich ging es mir wieder ganz gut. Hatte keine Schmerzen etc. Man ist nach der OP müde, aber jetzt nicht so, dass man nicht mehr rumgehen kann. Ich hab die erste Zeit fast nix gekocht. Hab nur Pudding etc gegessen. Da muss du nix kochen.

Leider kann ich dir jetzt nicht versprechen, dass es dir nach der Op ähnlich gut wie mir gehen wird. Aber es ist eigentlich halb so wild. Ich musste auch mit einem Techniker reden und das ging zwar bischen schwer, aber es ging.

Wünsch dir alles Gute.

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Hi Anja

ich bin alleinerziehend mit einem kleinen Kind (seit gestern 2 jahre). Blöder Vergleich: Gestern hat mich ein ganz fieser Magendarmvirus am Geburtstag meiner Tochter gehindert. Sowas ist mir noch nie passiert - Ich konnte noch nicht mal den Kuchen backen, und hatte mir gedacht - so ungefähr, ein kleines Bisschen, könnte ich mich nach der OP fühlen: Schüttelfrost, Kreislauf sonstwo, dolle Schmerzen. Also musste ich deligieren: Jemand muss den Kuchen backen, irgendjemand muss die Kleine nehmen (ich konnte sie noch nichtmal auf den Arm nehmen).

Da ich 15 Jahre keinen richtigen Kontakt mit meinen Eltern hatte, habe ich mir langsam ein Netzwerk an ganz tollen Freunden aufgebaut. Irgendjemand wird es doch geben, der Dich betreuen kann, wenn es ums Fahren geht oder 1 mal am Tag bei Dir vorbeischaut nach der OP.

Früher war ich immer furchtbar stolz und hab immer alles ja ach so toll alleine hinbekommen. Aber nu muss ich auch für jemand sorgen, und hab so gelernt, Hilfe anzunehmen.

Jetzt ist es mit meinen Eltern ein bisschen besser, aber sie wohnen nicht hier. Mein Ex würde mir zwar auch helfen, aber der ist eher ein wenig unbeholfen und würde mich dann nur verrückt machen - Bsp wenn ich heulen würde vor Schmerzen, würde er mich anharschen "Hör opp zu kriesche sonst weed et noch schlimmer" Na super, dann lieber alleine ;)

Ich würde an Deiner Stelle jemand fragen, ihn vorbereiten und "einweisen" und ihn dann bitten, Dir da ein bisschen zur Seite zu stehen. Käme da jemand in Frage?

LG Stracciatella

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Nochmal vielen Dank für eure Beiträge. Ich war halt noch nie in irgendeiner Weise "hilflos". Grad z. B. hab ich wieder einen OP-Bericht gelesen, da war die Mutter die ganze Zeit mit im KH. Hat beim Anziehen, Duschen, Essen und so weiter geholfen. Und da frage ich mich halt, ob man, wenn man allein ist, schaun kann wo man bleibt oder ob das Pflegepersonal sich um alles kümmert. Wahrscheinlich tun sie das, aber ich hab da so noch keinerlei Erfahrungen gemacht. Man hört ja nur immer von Pflegenotstand und so. Ich hoffe, dass es mir dann zuhause schon wieder relativ gut geht. Denn da bin ich definitiv allein.

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Hey Anja,

wenn es du am Anfang noch zu wackelig auf den Beinen bist, um (im Krankenhaus) z.B. allein auf die Toilette zu gehen oder dich zu waschen, hilft dir das Pflegepersonal dabei. Das ist deren Job, und es ist ihnen allemal lieber, wenn du klingelst und um Unterstützung bittest, als dass du es allein versuchst und umkippst.

Liebe Grüße..............................................................Anna

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