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Ben26

Kann mir jemand helfen und mich beraten?

Hi,

ich bin Ben 26Jahre alt und würde gerne eure Meinung zu meiner Situation hören.

Ich habe folgendes Problem:

Ich war früher (als Kind) in KFO-Behandlung, aber auch nicht wirklich, weil es nie zu einer Behanndlung kam, weil meine Mutter damals die Nase voll von den KFO hatte. Da wir den KFO wechseln wollten und uns eine zweite Meinung einholen wollten, weil mein erster KFO mir Zähne ziehen wollte. Der nächste KFO bei dem wir waren wollte mir eine Spange verpassen, als dieser dann aber die Unterlagen angefordert hatte wollte er mich nicht weiter behandeln und bat meine Mutter damals wieder zu den alten KFO zu wechseln (mit irgendeiner Begründung das dieser ein Beauftragter der Krankenkasse sei, oder sowas ... kp)

Es verstrichen Jahre und ich ließ mich halt nicht behandeln... :-(

Als ich dann vor einem Jahr meinen Zahnartzt fragte was er da machen würde, schickte er zur Uni-Klinik und ich habe mich da von einem Artzt beraten lassen der mir 2 Optionen nannte:

-rein optische Behandlung aber mit eventuellen spätfolgen (Gelenkprobleme)

oder

-eine KFO-Behandlung in Verbindung einer OP

...ich entschied mich fürs Zweite. Es wurden Abdrücke, Aufnahme ect. gemacht und die würden sich wieder melden und es geschah nix...

Anfang Dezember dann habe ich Post bekommen, ob ich nicht an einer Studie Teilnehmen wolle (über die Genesung usw.).

Aber ich wurde nie behandelt... daraufhin hab ich da angerufen und nachgefragt und habe einen neuen Termin bekommen.

Bei diesem Termin war es das selbe Spiel, bloß das die Ärtztin mir dazu riet es rein kfo zu behandeln (wobei ich allerdings die Kosten zu tragen hätte)

Daraufhin habe ich dann einen Termin (Beratungsgespräch,Kostenpflichtig) beim Professor bekommen. Heute war ich da und er war der Meinung das ich mich doch operieren lassen solle... bei dem Gespräch kam sogar die Ärtztin vom vorigen Termin dazu und es kam mir vor, als wenn die beiden sich uneinig wären... oder die Ärtztin ist gegen diese OP´s ... weil Sie mir noch ein extra OP-Beratungsgesprächstermin gab... außerdem kam es mir vor als wenn sie einem Angst machen wolle "... sie müssen sich klar sein, das man ihre Kiefer bricht und komplett vom Schädel trennt..."

Naja nun hab ich am Mitwoch einen MRT-Terrmin (für die Gelenke) dort und mit diesen Aufnahmen hab ich dann noch ein Beratungsgespräch mit dem Prof. außerdem habe ich am 15.2. ein OP-Beratungsgespräch...

Zu meinem Problem:

-2 Schnedezähne und ein Backenzahn im OK sind nicht angelegt (waren nie vorhanden)

-UK zu eng

-OK und UK sind versetzt

... so wie ich es verstanden habe soll der OK vergrößert werden um Platz für Implantate zu schaffen und der UK soll nach links verschoben werden.

So, ich hoffe ich hab euch jetzt nicht so sehr zugetextet :-)

Schon mal vielen Dank, bei ernstgemeinter Hilfe kann ich auch mit Fotos dienen.

MFG

Ben

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Hallo Ben

wenn Du 5 Beiträge geschrieben hast, kannst Du im Bilderforum Bilder einstellen, nachdem Du das Passwort bei einem Mod oder Admin bekommen hast.

Ohne Fotos ist es schwierig was zu sagen, aber ich glaube, wenn 2 Schneidezähne UND ein Backenzahn nicht da waren, hat sich der Kiefer über die Jahre angepasst und klein"gemacht". Daher denke ich dass erstmal eine GNE und dann evtl. eine Umverlagerung nötig sein werden, ich hatte auch erst Jahre nur KFO Behandlung erfahren, aber das Problem ließ sich nunmal nicht beseitigen. Wenn ein Kiefer zu schmal ist und die Zunge sich einen anderen Weg gesucht hat, als ruhig am OK zu ruhen, also am Gaumen, kann der UK zB ganz schön wachsen.

Ich denke mal so ganz vage, nur vom Lesen, wirst Du mit einer OP besser bedient sein.

LG

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Hallo,

das ist nicht ungewöhnlich, daß man unterschiedliche Meinungen hört. Was den "sensiblen" Umgang der KC mit den Patienten angeht, kann man sich hier viele "nette" Geschichten durchlesen- also die Art, wie sie über die OP sprechen, ist leider auch nicht ungewöhnlich. Mir wurde das Ganze auch von einem KC eher in einer "Metzgerart" erklärt, danach war mir totschlecht. Natürlich stimmt es schon, daß der OK vom Schädel abetrennt wird, aber man könnte sich bei der Wortwahl etwas mehr Gedanken machen. Wenn man Patienten vor sich hat, die nicht jeden Tag mit OPs zu tun haben und nicht abgehärtet sind, sollte man es so erklären, daß zwar alles verständlich ist, aber daß man nicht einen Fluchtreflex beim Patienten auslöst.

Meiner (laienhaften) Meinung nach ist es besser, das Problem komplett anzugehen und nicht an den Äußerlichkeiten herumzubasteln. Wenn die optimale Funktionalität nur durch eine OP zu gewährleisten ist, dann würde ich sie auch machen lassen. Eine optische Verbesserung kann durch eine reine KFO-Behandlung durchaus eintreten, aber das heißt, daß man die Zähne nur "optimal" an die Fehlstellung angepaßt hat, aber diese bleibt trotzdem. Und was das für Auswirkungen auf die Gelenke hat, kann man sich gut vorstellen.

Letztlich stellt sich die Frage, wem von den beiden du eher vertraust und wer auf dich kompetenter wirkt? Im Zweifelsfall würde ich mir noch eine dritte Meinung einholen.

Viel Glück!

Julia

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Also ich würde dir auch raten, die KFO/Op Variante zu nehmen, da es sonst wirklich nur einen geringen Nutzen hat! Ob du jetzt eine GNE vor der Bimax brauchst, weiß ich nicht. Dein UK ist ja zu eng, nicht der OK! Von daher wäre die Bimax dein Ziel.

Du hast außerdem geschrieben, dass deine Kiefer versetzt zueinander stehen. Ist dabei der OK gar zu weit vor dem UK oder umgekehrt? Oder meintest du damit, dass der UK lediglich etwas von der Mittellinie abweicht?

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Ob du jetzt eine GNE vor der Bimax brauchst, weiß ich nicht. Dein UK ist ja zu eng

hab mich wohl "verlesen" sorry, da unterschreibe ich natürlich

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Mache auf jeden Fall ein MRT. Daran kann man feststellen, inwiefern Dein Kiefer bereits "geschädigt" ist. Mache davon dann die OP abhängig, wenn alles ok ist- super, wenn nicht- lass es.

Nicht jeder KC macht ein MRT vor einer Kieferoperation, bei Schmerzen in den Kiefergelenken ist es aber angebracht.

Hier zeigt sich die Kompetenz des Arztes! Bleib dort!

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Hi,

ich danke euch allen erst mal für die ganzen Antworten.

Aber so wie ich das verstanden habe ist mein OK nicht weiter gewachsen, weil diese Zähne nicht angelegt waren. Mein UK ist aber trotzdem gewachsen, weil da ja alle vorhanden sind (aber trotzdem zu klein für die ganzen Zähne).

Und die Kiefer sollen angepasst werden, weil die Mittellinie nicht übereinstimmt (aber trotzdem steht mein OK leicht vor, weil sich das Gebiss so angepasst hat).

Achja und kompetent scheinen mir beide zu sein, aber der Professor schien mir ein bißchen erfahrener... die Ätztin dagegen, vertritt dagegen wohl eher die Ansicht das diese OP in hinblick auf die Risiken nicht nötig sei...

Die MRT Aufnahme hat mir der Professor vorgeschlagen, ist aber freiwillig, so wie er sagte und dann hab ich noch ein Beratungsgespräch bei ihm (weil er sichs nochmal anschauen will). Ich muss dazu aber auch hinzufügen das mich diese Ärtztin zu ihm geschickt hat (nach der ersten Untersuchung bei ihr) und dass die Termine beim Professor kostenpflichtig für mich sind. Er hat mir deswegen auch angeboten künftig alles in der Poliklinik machen zu lassen... wegen der Kosten da dann die Krankenkasse bezahlt (oder er könne alles planen aber dann müsse ich diese Kosten tragen)

So muss gleich los MRT :-)

Achja, ich muss mal sagen: das ist eins der besten Foren in denen ich je gewesen bin... (viele nette Leute und schnelle Antworten, bin begeistert)

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darf man mal fragen in welcher Uni du warst ? Meine KFO Uni Mainz hatte mir damals auch alle Varianten erklärt und mir zu der ohne OP geraten und ich hatte dann auch einen Termin beim Prof der unbedingt mich zur OP drängen wollte, hatte dann noch mit meinem ZA gesprochen der mir so einiges erzählt was intern abgeht ( näheres per PN ).

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