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blubb1

Angst vor dem Gang zum KFO!

Eh, keine Ahnung ob ich hier richtig bin, aber..

..ich habe seit klein auf sehr stark hervorstehende Zähne. Sprich, der Oberkiefer ist zuweit vorne, hingegen der Unterkiefer zuweit hinten ist. Unten, naja, störts mich nicht unbedingt aber der oberer Kiefer, sieht einfach nur unschön aus :roll: Ich habe auch relativ große Schneidezähne. Ich schaue Leute beim sprechen nicht gerne ins Gesicht weil ich mich richtig schäme. Auch bei der Arbeitssuche habe ich Probleme, da es ja doch irgendwo nach Optik geht.

Nun, was mein folgendes Problem ist: Ich trau mich nicht mehr zum Zahnarzt/KFO zu gehen. Ich hatte früher ne feste Zahnspange gehabt, die allerdings -als ich 13 war- wieder entfernt worden ist. Die Begründung von meinen Zahnarzt war, die Behandlung bringt nichts, da es bei mir zu stark ist. Ich fands damals noch "okay." Aber Heute...ich bin nun 19, lerne schlecht neue Menschen kennen und gehe kaum noch aus dem Haus. Probleme beim sprechen habe ich & das kauen wird erschwerlich.

Aber ich denke mir irgendwo, wieso jetzt zum Zahnarzt/KFO gehen? Damals wurde mir schon gesagt es bringt nichts, wieso jetzt? :roll: Argh, das ist ein Teufelskreis. Ich möchte des so gerne ändern. Aber da is ja das Problem noch mit der kostenübernahme...wobei, der erste Schritt muss ich der Gang zum KFO sein! Aber ich trau mich einfach nicht und schäme mich :neutral: Nicht, dass meine Zähne sonst schlecht sind, es ist "nur" diese Fehlbildung die mich nervlich kaputt macht.

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Hallo Blubb

Ich habe auch mit mir kämpfen müßen bis ich zum KFO gegangen bin, mir war auch nicht wohl bei den eirsten gang dort hin, bin 34.

Nach den ersten Gespräch war ich auch geschockt als der KFO mir sagte was alles im Argen ist, es stellte sich auch raus das die Fehlstellung meine Migräne mit hervorhebt.

Packe deine Möglichkeit was zu verändern und du wirst sehen dir wird es nervlich besser gehen.

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Mir geht es wie dir

ich bin lange nicht zum ZA gegangen weil ich Angst hatte

aber da ich auch mittlerweile fast nie mehr raus gegangen bin habe ich mich überwunden und bin zum ZA und zum KFO gegangen und ich breue es bisher noch nicht!

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Hallo blubb,

hatte genau dieselbe Fehlstellung wie Du und habe meine Zähne gehaßt. Eine KFO-Behandlung in der Jugend wurde bei mir auch abgebrochen mit derselben doofen Begründung. Meine KFO von damals hätte ich im nachhinein manchmal am liebsten ermordet. Als dann die Weisheitszähne kamen, war das Chaos perfekt. Durch den schmalen OK rutschte die Front noch weiter nach vorne. War echt traurig, bin dann mit 32 zum KFO, konnte mich aber nicht zu einer Behandlung durchringen, leider. Mit Anfang 40 dann der Horror, durch den Einbiß der unteren Schneidezähne in den Gaumen hinter die vorderen Schneidezähne drohte der Knochenabbau und damit der Verlust der oberen Front. Toll !!! Eine Prothetik wäre später auch kompliziert geworden. Also blieb nur die KFO-Behandlung als sinnvolle alternative, worüber ich jetzt sehr froh bin. Da es ohne OP keinen Sinn macht, übernimmt die KK die komplette Behandlung. Der Kostenfaktor hatte mich zuvor auch abgeschreckt. Bei meiner Vorstellung beim KFO mit Anfang 30 war nicht die Rede von einer OP und damit hätte ich alles selbst zahlen müssen. Das Ergebnis wäre sicher nicht zufriedenstellend, denn die Zähne wären gerade, aber am Biß hätte sich ja nicht viel getan. Ich bin jetzt an einer Uniklinik in Behandlung kurz vor der OP. Ich wollte mich nicht mehr in die Hände nur einer Person begeben. Das Vertrauen war seit der Jugend weg. An der Uni wird alles im Team besprochen und nach der besten Behandlungsmöglichkeit gesucht. War für mich beruhigender. Der Nachteil ist, daß es dafür auch länger dauert, da der Anspruch an das Ergebnis recht hoch ist und auch mit Behandlerwechsel gerechnet werden muß. Du bist noch sehr jung, warte nicht so lange wie ich. Geh zu einem KFO oder auch zu einem 2. und laß Dich beraten. Bloß weil einer nicht in der Lage war Dir zu helfen, muß es ja nicht so bleiben. Man muß Vertrauen in den Behandler haben und wenn es nicht gleich mit dem 1. klappt, egal es gibt noch mehr, aber machen mußt Du definitiv etwas, so wie Du es beschreibst. Du wirst viel fröhlicher werden, wenn Du erst die Behandlung begonnen hast. Ich hatte erst ein wenig Angst vor der Reaktion der Umwelt, aber die fanden das alle toll.

Ich wünsch Dir ganz viel Glück und Mut zum 1.Schritt,

LG Ostseeperle

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Hallo blubb

Wünsche dir viel Mut zum ersten Schritt.

Besser wird es von allein nicht.Ich bin auch noch am Anfang.

LG cesna

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Hallo blubb1,

ich bin 18 Jahre alt und ich bin im diesen Jahr nach langer Zeit zum KFO gegangen. Je länger du wartest desto schlimmer wird es.

Das Problem mit der Arbeitssuche kann ich leider nachvollziehen.

Ich hatte mich bei mindestens 30 Firmen für ein Praktikum beworben, aber ich bekam nur Absagen :roll: Nun zurück zum eigentlichen Thema. Wenn dein Unterkiefer zu weit zurückliegt wird höchst Wahrscheinlich eine OP notwendig sein ! Bei der Begründung von deinem Zahnarzt: "Die Behandlung bringt nichts, da es bei dir zu stark ist. " würde ich auf deinen Zahnarzt hören und zum KFO gehen.

Meine Zahnstellung ist wirklich ein Chaos trotzdem wurde ich nicht schief angeschaut und bekam auch keine seltsamen Kommentare zu hören.

Ich hatte mir auch kleine Gedanken darüber gemacht ob ich mich schämen muss. Die Antwort lautet nein immerhin sieht ein KFO solche Fehlstellung mehrmals am Tag ! Des weiteren hilft dir der KFO deine Fehlstellung zu korrigieren.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem ersten KFO Termin !

Gruß

Florian

bearbeitet von Florian

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Wie ich sehe bin ich nicht die einzigste mit diesen Problem :(

Ich denke, wenn ich diesen ersten Schritt getan habe und mir einen Termin geholt habe, geht das andere automatisch.

Im Internet hab ich schon so einiges darüber gelesen. Auch über die Methoden wie man diese Fehlstellung korrigiert. Aber bei eins krieg ich Horrorvorstellungen: Kiefer brechen. Das muss doch höllisch wehtun. Bei einen Armbruch hab ich schon nen Bach zusammen geheult vor Schmerzen. Aber dann den Kiefer, womit man isst und trinkt...halleluja.

Ja, Probleme mit den Weisheitszähnen habe ich seit Jahren. Bei mir wollen beide obere raus, aber können es nicht, aufgrund zu wenig Platz. Manchmal tut das schon so weh, dass ich Schmerztabletten nehmen muss (helfen zwar nicht sonderlich, aber ok.) Chronische Kopf und Nackenschmerzen habe ich auch, wo mir schon von meinen Hausarzt und der Krankengymnastiktante gesagt wurde, dass es von der Fehlstellung kommen kann.

Aber das zu korrigieren dauert doch mitsicherheit Jahre und vielleicht kommt am Ende kein richtiges Ergebnis raus und es bleibt immer so :neutral: Und das Geld für Operation habe ich nicht. Ich meine, dass was ich weiss so um die 5000€ is schon nicht wenig :???:

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Hey Blubb,

wenn die Fehlstellung so ausgeprägt ist, dass sowohl eine Spangenbehandlung als auch eine OP notwendig ist, zahlt die ges. Krankenkasse die gesamte Behandlung (also sowohl die kieferorthpoädische Beh. als auch die OP).

Klar, die Vorstellung, am Kiefer operiert zu werden, ist erstmal ein Schock (als mir mitgeteilt wurde, dass man meine Fehlstellung nur mit einer OP korrigieren kann, wäre ich am liebsten weggelaufen, und als man mir erklärt hat, was da gemacht wird, bin ich dann fast in Ohnmacht gefallen...).

Aber zumindest vor starken Schmerzen musst du eigentlich keine Angst haben - in der Zeit nach der OP wirst du ausreichend Schmerzmittel bekommen. Es tut schon ein bißchen weh, ist aber wirklich auszuhalten.

Die Behandlung dauert meist ca. 1,5 - 2 Jahre. Ein Jahr Vorbehandlung beim KFO, dann OP, dann nochmal ca. 6 -12 Monate KFO. Das ist doch eigentlich ganz überschaubar.

Lies dich einfach hier ein bißchen ein, lass dich von einem guten KFO (ggf. auch von einem Kieferchirurgen) beraten und entscheide dann, welcher Weg für dich der Richtige ist.

Liebe Grüße.................................................................Anna

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Also schämen brauchst du dich wegen deiner Fehlstellung vor allem beim KFO überhaupt nicht. Das ist schließlich sein Job Menschen mit Fehlbildungen zu behandeln. Wahrscheinlich hat er noch viel schlimmere Fehlstellungen gesehen. Das sie die Behandlung bei dir mit 13 Jahren abgebrochen ist verständlich. Denn so lange man sich noch im Wachstum befindet wird einfach nicht operiert. Jetzt mit deinen 19 Jahren wird dir der KFO bestimmt zu einer OP raten. Und mit der OP bekommt man so einiges hin.

Also nicht schämen und einfach hingehen. Du hast nichts zu verlieren. Der erste Termin ist so oder so nur ein Beratungstermin.

Gruß Miro

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Es ist zwar lange her wo ich hier war, aber ich schreib einfach mal den neusten Stand ;)

Ich habe mich erst mitte Oktober getraut zu einem normalen Zahnarzt zu gehen. Grund dafür war aber, das ein Stück vom Schneidezahn abgebrochen ist. Fragt nicht wie - Ich hab keine Ahnung.

Er hat mich natürlich sofort auf die Fehlbildung angesprochen und ich ihm alles erklärt. Jetzt hat er sämtliche Röngten Bilder und andere Untersuchungen machen lassen und normalerweise soll ich in knapp 2 Wochen hin um ein Abdruck machen zu lassen, was dann zur Uniklinik gehen soll. Noch dazu wollte er nem befreundenten Kieferorthopäden sprechen.

Mein Zahnarzt hatte mir abgeraten mir etwas langwieriges unterzujubeln (Zahnspange etc.) Sämtliche Möglichkeiten hatte er mir erklärt, das man den Kiefer rausnehmen kann, zersägen, zusammenflicken und wieder einsetzen :???: Deswegen auch den Abdruck.

Nun hab ich den Anruf bekommen, ich soll schon am Dienstag wieder zum Gespräch zu ihm.

Und genau jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich echt Angst habe. Vielleicht kann man das ja nicht korrigieren und ich muss wirklich damit leben :-( Das wäre richtig mies, jetzt wo ich mich getraut hatte den ersten Schritt zutun und ich wirklich voller Hoffnung war, weil der Zahnarzt auch optimistisch war/ist.

Waah, bis Dienstag warten und grübeln :roll:

So eine Operation soll bis 20.000€ oder noch mehr kosten! Ich bin fast vom glauben abgefallen und ich hoffe soo sehr, das die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Aber weil hier einige ja ungefähr das gleiche haben, ist es wirklich so, das man so etwas nicht immer korrigieren kann? Oder mach ich mir gerade unnötige Gedanken? :???:

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Hallo Blubb,

wie du siehst bist du nicht alleine mit deinen Ängsten und Problemen. Das hilft doch schon mal weiter! Wenn man mir vor ca. 3 1/2 Jahren gesagt hätte, was ich heute alles mache bzw. schon geschafft habe, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Denn ich hatte massive Zahnarztangst, war viele Jahre nicht zur Kontrolle und brachte auch viele schlechte Erfahrungen aus der Kindheit mit. Aber irgendwann habe ich es geschafft mir eine verständnisvolle Zahnärztin zu suchen (bietet auch Hypnose an, was bei mir aber gar nicht nötig war) und seitdem läuft es. Du musst nur den Anfang finden! Alleine, dass ich seit den 9 Wochen post-op keine Migräne mehr hatte, ist schon Grund genug, oder?

Wichtig ist, dass du dir kompetente und verständnisvolle Ärzte suchst, denen du vertraust. Ich wünsche dir ganz viel Mut für den ersten Schritt! Wie viele haben das vor dir schon geschafft? Das ist meine Leitfrage...:grin:

Oh, da haben wir uns gerade überschnitten: Hier noch ne Antwort auf deine neuen Fragen. Also ich finde es etwas befremdlich, dass der Zahnarzt selbst dich dahingehend beraten will. Geh bitte zu einem Kieferorthopäden und auch zu einem Kieferchirurgen und lasse dich genau untersuchen und aufklären. Ich bin mir nach eingehendem Studium dieses Forums sicher, dass sich auch in deinem Fall ne Lösung finden lässt. Aber diese Entscheidung solltest du nicht einem Zahnarzt überlassen, auch wenn er sich noch irgendwo rückversichert. Die Untersuchungen, die da gemacht werden, gehen über Abdrücke und Röntgenbilder weit hinaus.

Was die Kosten betrifft: Ich bin privatversichert und hatte deshalb etwas Einblick in die Sache, ich würde mal überschlagen für Zahnspange und OP max. 15 000 Euro veranschlagen. Aber die werden - wie schon erwähnt - auch von gesetzlichen Kassen gezahlt. Das muss natürlich vorher alles geprüft werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du eine fundierte Voruntersuchung und Beratung bekommst!

bearbeitet von Lothlorine
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Ich hatte mich wohl ein bisschen falsch ausgedrückt :-)

Der Zahnarzt berät mich natürlich nur, was man machen könnte. Er sagt mir nur das, was er als Zahnarzt beurteilen kann. Die Röntgenbilder und der Abdruck wird er direkt in die Uniklinik schicken. Natürlich lasse ich mich von den Kieferorthopäden und Kieferchirurgen untersuchen und aufklären. Etwas anderes will er ja selbst auch nicht :-) Er hilft mir nur die ersten Schritte zu machen, alles weitere überlässt er den KFO und KFC.

Ich hoffe, das du recht hast und es eine Lösung geben wird. Aber ich hab ziemliche Zweifel, weshalb will er mich sonst so früh sprechen? Vielleicht will er mich aber auch zu dem KFO schicken, mit dem er gesprochen hat..hachja, soviel grübelei und solange wartezeit bis dahin.

Wie prüft die Krankenkasse das genau? Durch einen Gutachter nehme ich an, richtig? Aufgrund der familären Situation sind wir bei der Aok Hessen versichert obwohl wir in Rheinland-Pfalz seit neusten leben. Könnte das Probleme geben??

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...Wie prüft die Krankenkasse das genau? Durch einen Gutachter nehme ich an, richtig? Aufgrund der familären Situation sind wir bei der Aok Hessen versichert obwohl wir in Rheinland-Pfalz seit neusten leben. Könnte das Probleme geben??

Hallo Blubb,

bin selbst gesetzlich krankenversichert, ich denke, es ist egal, ob man bei der DAK, bei der AOK oder sonstwo gesetzlich versichert ist - ausschlaggebend ist die KIG-Einstufung.

Ich selbst musste nicht zum Gutachter; der KFO hat Ende August 2008 den Behandlungsplan bei der KK eingereicht, die die Zusage für die kombinierte Behandlung Anfang September 2008 gegeben hat - Brackets OK kamen dann am 10.09.2008 rein.

Ich wünsch' Dir für Deine Behandlung alles Gute.

LG Würmchen

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Hallo Blubb,

bei mir hat die private Krankenkasse einen Gutachter in München beauftragt, die Modelle (Abdrücke) und den Kostenvoranschlag des KFO zu prüfen (ich wohne in Rheinland-Pfalz, die Kasse hat ihren Sitz in München. Die Beihilfe dagegen hat nur den Kostenvoranschlag geprüft und recht schnell ihre Zustimmung erteilt. Das wird von Kasse zu Kasse unterschiedlich sein, auch bei den gesetzlichen. Gut ist, dass du den ersten Schritt gewagt hast, kannst ja mal berichten, wie es weitergeht! :D

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So, ich war heute wieder bei mein Zahnarzt und er hat mir des gesagt, was er vom KFO gesagt bekommen hat. Demnach, muss ich im Oberkiefer erst eine feste Spange tragen, bis die Operation stattfinden kann???? Das war mein größter Horror, dadurch das ich mein Mund nicht schliessen kann, wird das ja (wieder) grauenvoll aussehen. Wielange müsste ich die ungefähr genau tragen? Seine ehrliche Einschätzung war, die Behandlung könnte 1-5 Jahre betragen :???: Wah, ich will nicht jahrelang eine Zahnspange tragen. Das ist wirklich schlimm für mich, so werde ich definitiv keinen Arbeitsplatz finden :sad:

Nächste Woche hab ich ein Termin in der Kölner Klinik und im Januar in der Klinik von Bonn. Einfach um mehrere Meinung einzuholen.

Mein Zahnarzt hat zwar versucht mir Mut zu machen, das ich das durchziehen soll und nicht aufgeben soll. Ich soll mir auch nicht einreden, das meine Zähne "schlecht sind." Es sind alle trotz des extremen Überbiss erstaunlicherweise gesund und nicht von Karies befallen o.ä.

Oh man, der Gedanke an eine Zahnspange macht mich richtig unglücklich. :sad:

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Hallo Blubb,

ich wüsste nicht, dass eine Fehlstellung bei der ne OP notwendig ist, ganz ohne Zahnspange zu machen ist. Die meisten tragen sie schon ne Weile vorher (ich z.B. sogar mehr als 2 Jahre), manche KFCs operieren vor Einsetzen der Spange.

Ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun und muss viel reden, Seminare, Vorträge halten etc. Und obwohl ich über 30 bin hab ich mich für eine ganz normale Zahnspange mit Metallbrackets entschieden. Und soll ich dir was sagen? Ich bekam keine oder nur wenige positive Reaktionen, weil es niemanden interessiert (nur kleine Kinder sind völlig fasziniert und finden es klasse "das glitzert so schön"). Es klingt zwar abgedroschen, aber es kommt wirklich drauf an, was du ausstrahlst. Wenn du das Ganze noch einmal auf dich nimmst und die paar Jahre in Kauf nimmst, dann wird das auch nicht so schlimm. Es geht vorbei und danach kannst du dich viele Jahre an deinem Gebiss erfreuen, zumal du ja anscheinend gute Zähne hast.

Außerdem gibt es genügend tolle neue Bracketversionen, darüber kannst du hier im Forum viel lesen.

Also ich finde, du solltest den nächsten Schritt auch noch gehen, jetzt wo du den Anfang geschafft hast! :D

1 bis 5 Jahre ist zwar ne sehr undefinierte Zeitspanne, aber mein KFO hat am Anfang von 9 Monaten bis 1 eineinhalb Jahren gesprochen und nun hab ich die Spange noch bis Ostern drin (sind dann fast 3 Jahre), dann lieber gleich auf mehr einstellen.

Weiterhin viel Mut und Energie!

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Danke für die lieben Worte :)

Ich war heute beim richtigen KFO in Köln und er hat auch sofort gesagt, das muss gemacht werden. Aber ich soll mir davor erst die Weisheitszähne ziehen lassen, da sie die anderen Zähne wegdrücken und wenn operiert wird sind sie im Weg. Morgen werd ich dann den Zahnarzt anrufen und einen Termin für alle 4 Zähne aufeinmal machen. Ich hab echt schiss davor :???: aber immerhin sind sie so gut wie draussen, muss also nicht aufgeschnitten werden.

Der KFO hat mir den genauen Behandlungsplan erklärt und das es wohl 3 Jahre werden wird bis alles komplett abgeschlossen ist.

Weswegen ich vor der Zahnspange so ein Horror habe, ist einfach deswegen, das ich wegen der Fehlstellung eh sehr verschlossen bin und mein Selbstbewusstsein bei 0 ist. Wegen den Brackets hat er auch erklärt, das es welche gibt, die nicht so auffallen wie die normalen Metall Brackets, aber die KK bezahlt es natürlich nicht :roll:

Jetzt aber werden vor Weihnachten erstmal die Weisheitszähne gezogen und dann werde ich noch den Termin in Bonn wahrnehmen. Ist mir auch lieber, in einer richtigen Klinik zu sein.

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:180: Hurra, du hast den ersten Schritt geschafft! Hier kommt ein dickes Lob...

Wirst sehen, ab jetzt läuft das mit den ganzen Terminen fast von allein, wenn man erstmal im Zahn(hamster)rad drin ist. Zu den Weisheitszähnen kann ich dir nicht viel sagen, ich habe drei davon behalten, da bei mir vier andere gezogen wurden (zwei davon hatten schon Wurzelresektionen und es fehlten wohl die nötigen Stifte darin...). Ein Weisheitszahn saß noch im Kiefer, den hab ich mir bei der Bimax rausholen lassen. Vielleicht kannst du eine Analgosedierung bekommen, die hat mich das Zähneziehen ganz ohne Probleme und Ängste überstehen lassen. Was die Metallbrackets angeht, hab ich dir ja meine Meinung schon geschrieben. Es kommt sicherlich auch drauf an, wie viel man allgemein von deinen Zähnen sieht (das ist bei mir recht wenig). Und dennoch: Ich hab hier im Forum schon von einigen gelesen, die entweder sofort wieder auf die ganz normalen Brackets zurückgreifen würden oder sie im Nachhinein favorisieren. Du kannst ja mal ein bisschen stöbern, es gibt so viele tolle Möglichkeiten, vielleicht magst du ja doch etwas zuzahlen. Also bei mir war z.B. nie was kaputt, d.h. ich musste nie außer der Reihe zum KFO, selbst nach der Bimax nicht.

Weiterhin alles Gute, berichte doch mal wieder, z.B. wie groß deine Hamsterbacken sind... :mrgreen:

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