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Joe79

Finanzielle Unterstüzung ALG II bei notwendiger Kiefer-OP?

Hallo,

mein Problem ist folgendes:

Ich habe eine Kieferfehlstellung (Progenie) die mir massive

gesundheitliche Probleme bereitet. Es besteht also eine medizinische

Notwendigkeit diese zu beseitigen. Ich müsste jetzt erstmal ein Jahr lang eine

feste Zahnspange tragen und würde anschliessend am Kiefer operiert.

Die Krankenkasse übernimmt auch die vollen Kosten der OP,

allerdings muss ich laut meiner Kieferorthopädin erstmal 20 % von den KKkosten

selber tragen, die ich dann nach Abschluss der Behandlung erstattet bekomme.

Diese Kosten belaufen sich auf ~750 € die von der KK wohl in mehreren

Rechnungen nach und nach eingefordert werden.

Außerdem fallen noch ~ 650€ an den die Kieferorthopädin mir

privat in Rechnung stellen würde, da die KK nur die OP komplett übernimmt und

ich zu der Zahnspange halt über den Behandlungszeitraum auch mehrere Rechnungen

der Kieferorthopädin bekommen würde, Alleine die erste nach dem Einsetzen der

Zahnspange wäre so in der Grössenordnung von 250€.

In der Zeit benötige ich auch spezielle Bürsten zur

Reinigung der Spange, und und und. Das läppert sich halt alles ziemlich.

Gerne würde ich arbeiten gehen um mir das selber finanzieren

zu können, allerdings habe ich von Geburt an auch einen kaputten Rücken, der es

mir unmöglich macht. :(

Wie gesagt es ist eine med. Notwendigkeit, ich habe massive

Beschwerden, kann kaum noch kauen oder abbeissen, habe andauernd starke Kopf

–und Nackenschmerzen, meine Kiefergelenke schmerzen und laut meiner

Kieferorthopädin würde ich durch die Fehlstellung des Unterkiefers und den

dadurch extrem beschleunigten Verschleisses bald die Funktion meiner Kiefergelenke

verlieren, bzw nur mit sehr starken Schmerzen diesen überhaupt bewegen könnte.

Was meint ihr, hab ich Chancen das ich von Seiten der Arge

auf finanzielle Unterstüzung hoffen darf? Zumindest den KK-Anteil? Da ich bzw

die Arge diesen nach Abschluss der Behandlung ja zurückerstattet bekäme.

Ich bin echt fix und fertig nachdem ich diese Diagnose

bekommen habe, bin erst 30 und fühle mich grade am Boden zerstört und verliere

meinen Lebensmut. :(

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Naja, am besten gehst du mal zum Arbeitsamt und schilderst denen dort den Fall und deine Situation, die werden dir dann sagen, ob sie etwas übernehmen oder nicht.

Prinzipiell sehe ich da schon Chancen, was die 20% Eigenanteil betrifft, allerdings kein Gewähr, ich hab mit den Behörden bisher noch nichts zu tun gehabt.

Naja, ansonsten gibt es villeicht noch Eltern, Verwandte, Bekannte, die dir aushelfen können, ist ja jetzt kein sonderlich großer Betrag, der da anfällt, meiner Meinung nach könnte man sich den schon von Verwandten leihen.

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einige hier im forum haben auch abkommen mit der krankenkasse, dass sie die 20% auch gleich immer wieder bekommen. also auch mal mit der krankenkasse sprechen!

viel glück!

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Es gibt zumindest die Möglichkeit, bei Mehraufwendungen aufgrund von chronischen Krankheiten einen Zuschuss zu HartzIV zu beantragen. Ob da so eine Kiefergeschichte mit reinfällt??? Das kann dir wohl nur dein Sachbearbeiter beantworten.

Der Eigenanteil von 20% belief sich bei mir auf durchschnittlich 20€/Quartal, das wäre vielleicht auch mit HartzIV zu stemmen.

Ansonsten hat mein KFO keine Privatrechnungen ausgestellt, denn trotz schwieriger Zahnstellung waren die Kassenleistungen ausreichend. War allerdings auch in der KFO einer Uniklinik (Köln). Letzendlich hat meine Behandlung zwar etwas länger gedauert, hat mich aber dafür auch nicht in den finanziellen Ruin getrieben.

Bevor deine Behandlung an den KFO-Kosten scheitern sollte, wäre vielleicht die KFO einer Uniklinik eine Alternative?

VG

Steffi

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