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Quina

KFO will Gespräch über KC-Zweitmeinung privat abrechnen!

Hallo,

mich würde mal eure Meinung zu der Abrechnungspraxis der Kieferorthopädin meiner Schwester interessieren. Sie befindet sich seit kurzem auch in kieferorthopädischer Behandlung. Geplant ist eine UK-Vorverlagerung in etwa einem Jahr, die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Nun hat meine Schwester bei einem anderen Kieferchirurgen eine Zweitmeinung eingeholt. Dieser KC sprach sich aus mehreren Gründen für eine Bimax aus.

Als meine Schwester sich mit ihrer KFO im Rahmen eines regulären Termins (wegen Bogenwechsel) davon berichtete, wurde diese ziemlich ungehalten. Zum einen, weil meine Schwester überhaupt einen anderen KC aufgesucht hat und zum anderen, weil die KFO sich offensichtlich vollständig auf eine UK-Vorverlagerung festgelegt hat. Das fand sowohl meine Schwester als auch ich seltsam, da wir beide davon ausgegangen sind, dass letztendlich der jeweilige KC (und nicht der KFO) entscheidet, ob nur ein Kiefer operiert wird oder beide.

Irgendwann im Laufe der Besprechung kündigte die KFO dann plötzlich an, 40 Euro Beratungshonorar als Privatleistung für das Gespräch über die Zweitmeinung des anderen KC zu berechnen. Die Krankenkasse würde dies nicht zahlen. Ist das überhaupt zulässig? Auch als Kassenpatient hat man schließlich Anspruch auf Beratung. Ich selbst habe vor meiner OP Zweitmeinungen eingeholt und mit meinen eigenen KFO darüber gesprochen. Der hat nie auch nur irgendetwas von einer separat zu bezahlenden Privatleistung erwähnt.

Die KFO meiner Schwester behauptet auch, dass das erneute Aufkleben von Keramikbrackets, die sich gelöst haben – im Gegensatz zu Metallbrackets – komplett aus eigener Tasche getragen werden muss. Das hat sie aber erst gesagt, nachdem die Keramikbrackets bereits aufgeklebt waren, nicht etwa vorher. Die Frage ist nur, ob das überhaupt stimmt.

LG, Quina

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Hallo,

mein KfO hat von sich aus gesagt, ich solle einen zweiten oder sogar dritten KFC aufsuchen, nachdem ich ihm sagte, ich habe bei dem ersten (zu dem er mich geschickt hatte) ein ungutes Gefühl. Er hat mir auch noch mal alle Unterlagen (Befunde, Modelle etc) ein weiteres mal ausgehändigt ohne dies gesondert zu berechnen. Und sich von sich aus erkundigt, wie es war.

Bzgl. der Abrechnung kann ich nichts sagen, aber alle Leistungen werden doch über die GOZ abgerechnet und da gibt es doch sicher eine Position mit der ausführliche, das gewöhnliche Maß übersteigende, Beratungsgespräche abgerechnet werden können - denke ich zumindest...

VG Tanja

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Die Berechnung ist fraglich. Denn damit hat sie ja nichts zu tun... Deine Schwester kann 3 Meinungen einholen, und die Kasse zahlt. Aber warum sollte genau diese KFO 40 Euro haben wollen dürfen??? Sie hat doch da keinen Mehraufwand. Ausserdem entscheidet immer der KFC, was wie operiert wird. Kommt mir arg seltsam vor...

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Bzgl. der Abrechnung kann ich nichts sagen, aber alle Leistungen werden doch über die GOZ abgerechnet und da gibt es doch sicher eine Position mit der ausführliche, das gewöhnliche Maß übersteigende, Beratungsgespräche abgerechnet werden können - denke ich zumindest...

Es war kein ausführliches Beratungsgespräch. Nein, um überhaupt darüber zu sprechen, will die KFO auch zukünftig jedes Mal 40 Euro extra, sollte meine Schwester einen anderen KC aufsuchen. Und das ist - meiner Meinung nach - arg an der Grenze. Ich habe meiner Schester übrigens geraten, sofort zu wechseln.

LG, Quina

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Da deine Schwester bereits in Behandlung ist, hat die KFO einen Behandlungsplan zur Genehmigung an die KK geschickt und da ist auch der Bericht zur OP mit dabei, wenn ich mich nicht irre.

Wenn deine Schwester nun eine andere OP macht, müsste das neu an die KK gemeldet werden und ich glaube das hat die KFO angeko***.

Berechnen darf sie deiner Schwester jedoch nichts, wenn dann müsste der KC das machen.

Am besten bei der KK anrufen, die können da genau aussagen was erlaubt ist und was nicht.

Alles Gute.

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