Max60

Wie passt(e) eure Behandlung in euer Leben? - Fragen dazu

Moin,

ich bin 21 Jahre alt und soll (über?)nächstes Jahr am Kiefer operiert werden. Diesen April soll ich zur Bundeswehr, und danach geht die Behandlung los. Einerseits freue ich mich darauf - aus optischen Gründen und weil sich durch die OP evtl. Berufschancen ergeben (manche Arbeitgeber achten halt doch stark auf die körperliche Verfassung der Bewerber). Andererseits habe ich aber auch ein mulmiges Gefühl, welches sich nach all den "Das tut gar nicht weh"-Beiträgen hier aber deutlich reduziert hat.

Ich werde nach der Bundeswehr meine Fachhochschulreife nachholen (Dauer 1 Jahr) und habe mir überlegt, die Behandlung in dieser Schulzeit machen zu lassen. Nun mache ich mir gerade ein paar Sorgen, ob die Behandlung in einem Jahr abgeschlossen sein wird (Kieferorthopäde meinte evtl. 1 1/2 Jahre) und in wie weit eine laufende Kieferorthopädische Behandlung sich mit einem Wohnortwechsel vereinbaren lässt.

Nun hätte ich dazu ein paar Fragen:

-Wie hat eure Behandlung in euer Leben gepasst? (Die Frage geht insb. an diejenigen, die zu dessen Zeitpunkt noch in der Ausbildung o.Ä. waren, also "noch keinen allzu gefestigten Lebensplan" hatten..)

-Kann eine kieferorthopädische Behandlung, z.B. nach einem Umzug, auch von einem anderen Kieferorthopäden forgesetzt werden?

-Wie lange ist man nach einer solche OP ca. "Schulunfähig"?

-Musstet ihr selbst etwas bezahlen? Auf mich kommen laut KFO wohl Kosten um 1500 Euro zu - dabei habe ich hier relativ oft gelesen, dass eine solche Behandlung komplett von der KK übernommen wird? (Medizinische Notwendigkeit ist bei mir gegeben)

Ich hoffe das klingt nicht allzu wirr - aber das ist das, was mir momentan (u.A.) so durch den Kopf geht. :mrgreen:

bearbeitet von Max60

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Hallöchen =)

Wenn mans genau nimmt bin ich schon seit ich neun Jahre alt bin in Behandlung^^ aber so richtig mit Spange und GNE und allem pipapo, erst seit guten zwei Jahren. Eigentlich ab dem Zeitpunkt als ich meine Ausbildung angefangen habe. Man muss allerdings dazu sagen, meine Ausbildung enthält deutlich mehr schulische Anteile, als praktische. Rein theoretisch hätte jetzt alles gepasst und ich wäre vor meinem Anerkennungsjahr fertig geworden, inklusive OP, da ist jetzt aber etwas kiefertechnisches dazwischengekommen,also verschiebt es sich und die OP wäre im AJ, weiß noch nicht ob das so gut ist, wenn ich da mal gelockert für nen Monat von der Bildfläche verschwinde.

Was ich damit sagen will: Machs einfach. Den idealen Zeitpunkt gibt es sowieso nicht, da immer irgendetwas dazwischenkommen kann. Sei es, dass deine Zähne nicht so wollen wie du, etwas privates oder sonstiges...

Grüße =)

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Hallo zusammen,

in mein Leben passt das eigentlich jetzt überhaupt nicht. Weil ich es eigentlich viel zu spät ,mit Mitte dreißig ,angefangen habe.

Aber: Besser spät als nie!

matze

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Bei mir war alles recht kompliziert. War im Dezember 2008 das erste Mal beim KFO wegen den Zähnen. Dann kam der mit OP usw daher. Ok. Zahnspange gab es dann in den Semesterferien im März. Dann ein Semester studieren und dann zwei Wochen frei bis zur OP Mitte August. Anfang September hab ich dann mein Praktikum angefangen (Praxissemster). In der letzten Woche vom Praktikum und knapp zwei Wochen vor meinem Auslandssemester kam die Spange raus.

Das war so hart! Wenn sich die Zähne nicht bewegt hätten, dann hätte ich den Termin in den Semsterferien nicht wahrnehmen können. Mein Prakitkumssemster musste ich aber im September anfangen, weil ich mind. 20 Wochen machen muss und ich ja auch schon alles fürs Ausland vorbereitet habe. Wäre irgendwo in dieser Kette was nicht nach Plan gelaufen, dann würde ich jetzt nicht hier am anderen Ende der Welt sitzen. Und ich bin sooo glücklich, dass alles so gut geklappt hat!

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Hmm... im Grunde hast du die beste Zeit erwischt, aber ich würd ggf. vorher mal mit der Bundeswehr reden. Die haben nämlich für alles eigene Ärzte, als Soldat darfst du eigentlich nicht zu anderen Ärzten gehen (war bei meinem Mann so, wenn was war musste der immer ins Bundeswehrkrankenhaus, das zum Glück in der Nähe war). Keine Ahnung ob die einen Kieferorthopäden/Chirurgen haben, aber bevor die am Ende sagen du musst die Behandlung unterbrechen oder zu deren Ärzten gehen würde ich das besser abklären.

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Hallo,

also um ehrlich zu sein, bei mir gibts zwei Seiten - zum einen ist es jetzt grad der passende Zeitpunkt, denn ich weiß mein Mann steht voll hinter mir und unterstützt mich - aber rein beruflich ist es nicht wirklich optimal da ich seit September Dienststellenleitung bin und es mir eigenltich nicht erlauben kann durch die OP längere Zeit auszufallen - aber ich hab es trotzdem gemacht, denn ich gehe definitiv vor und ich habe es mit meinem Chef besprochen...

Von daher.....als ich vor 10 Jahren das erste Mal die Diagnose bekam hätte es erst recht nicht gepaßt weil es mir da gesundheitlich völlig mies ging....

Aber ich glaube DEN richtigen Zeitpunkt gibt es einfach nicht.

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In mein Leben passte es auch nicht wirklich, aber so wie es jetzt ist (vorher OP, und hinterher KFO) passt es bei mir nun viel besser. Ich bin im Moment gesund, habe Zeit, Krankschreibung ist egal, da meinen Job dann ein anderer der 14000 macht. Im Herbst oder Winter wäre mir die OP doch ein bissel in die Quere gekommen. So wie es jetzt ist, ist es ok, aber ich hätte defintiv gern mit 20 alles hinter mir gehabt, und nicht mit 33...

Einen Wohnortwechsel etc habe ich ja nun auch gerade bzw dadurch einen kompletten KFO/KFC Wechsel . Mein KFO hat mit unheimlich viel Verständnis reagiert, aber was anderes hatte ich von dem Mann auch nicht erwartet, der ist einfach klasse.

Ich denke halt dass keiner begeistert ist, einen bestehenden KFC Plan zu übernehmen, aber wir werden nicht die ersten sein, die wechseln. Lebenssituationen ändern sich nunmal...

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jaaa - das Leben lässt sich einfach nicht so planen....

und 1. kommt es anders und 2. wie man denkt....wenn ich etwas in meinen 34 Jahren gelernt hab, dann das sich das Leben nicht planen lässt...und seit dem leb ich vieeel gelassener....es kommt eh so wie es kommen soll....

Also - Augen zu und durch.....

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Ich glaube auch, Du machst es richtig, das jetzt anzugehen. So ne Behandlung ist immer streckenweise hart und zeitaufwendig und nervig, aber ich bin der Meinung, mit Schule oder Studium ist sie immer noch leichter zu vereinbaren als mit der Arbeit. Insbesondere, wenn man es schafft, die OP in die Schul- oder Semesterferien zu legen, damit man vorher und nachher noch gründlich Zeit hat, sich zu erholen. Vor allem bist Du dann auch mit 21 /22 damit durch - ich bin jetzt 28 und erst *fast* damit fertig.

Kosten: Auch, wenn die KFO / KFC-Behandlung komplett übernommen wird, kann es sein, daß Du erstmal einen Eigenanteil dazuzahlen mußt (1500 Euro klingt realistisch). Normalerweise wird Dir dieser Eigenanteil beim erfolgreichen Abschluß der Behandlung zurücküberwiesen. Viele nehmen aber während der Behandlung zum Teil auch sehr sinnvolle Zusatzleistungen in Anspruch, für die man selbst zahlen muß: Fluoridierung der Zähne vorm ersten Bracketeinsetzen, professionelle Zahnreinigung alle drei Monate, oder ein 'besseres' Bracketsystem, was nicht von der Kasse übernommen wird.

Umzug: Das haben die anderen schon erwähnt, die KFOs sehen das nicht so gerne, weil die Vorbereitung auf die OP auch sehr eng mit dem operierenden Chirurgen abgesprochen werden muß. Aber ich würde mir erstmal darüber weniger Sorgen machen, wie die anderen schon gesagt haben, einen idealen Zeitpunkt gibt es nicht. Mit dem Problem mußt Du Dich erst befassen, wenn es ansteht.

Schulunfähigkeit nach OP: Kommt auf OP und Behandlungsmethode an. Hier im Forum hört man nach einer Bimax von Krankschreibungen von 3 - 6 Wochen, wobei die Schüler-und Studentenfraktion eher am 3-Wochen-Ende der Skala war (noch etwas angeschlagen in Vorlesung oder Unterricht sitzen geht schon etwas eher als selbst-produktiv-sein-müssen). Ist aber, wie gesagt, stark abhängig davon, was sie mit Dir vorhaben.

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