Zahnprinzessin

Zahnprinzessins Bimax am 18.2.2010

Hallo meine Lieben,

hier kommt nun auch endlich mein OP-Bericht. Mir haben eure sooo viel geholfen und ich freue mich, euch von meinen Erlebnissen erzählen zu können.

Also:

Was wurde gemacht? Bimax,

OK: 2mm nach vorn, rechts 2,5 mm hoch geschwänkt

UK: Mitte gerichtet, 2mm nach rechts, 13(!!!) mm nach vorn

Prä-OP: 17.2.2010

Ich checkte um 10:00 im Krankenhaus in Osnabrück ein. Ich bekam mein Zimmer, ein Zweibettzimmer. Das ist in Osna immer so bei einer Bimax, da man ja etwas besser betreut werden muss, als die kleineren OPs. Bis dato war ich aber allein auf dem Zimmer, richtete mich ein wenig ein und dann kam auch schon die Narkoseärztin. Die war super! Ganz lieb, hat sich alles aufgeschrieben(ich habe nämlich ein zu schnelles Herz und etwas, das man „Shivern“ nennt. Einige von euch kennen das bestimmt. Das sind Muskelzuckungen nach der OP, die mit schrecklichem Frieren einhergehen. Macht keinen Spaß und löst bei meinem Herz leider Rhythmusstörungen aus) und mich ziemlich beruhigt. Etwa eine Stunde später kam eine Ärztin der MKG von der Station. Sie klärte mich noch mal über mögliche Risiken auf und passte den Splint ein. Passte. Ich wollte gern meinen Chirurgen noch mal sehen(den kannte ich schon gut von Vorgesprächen) und wartete bis 15:00 auf ihn. Nicht schlimm, meine Mama und ich hörten zusammen Hörbuch auf meinem Zimmer. Dann kam der Doc und schaute sich noch mal alles an. Der Kommentar des zweiten Arztes im Zimmer: „Man, das ist aber mal ne Stufe“. Danke, weiß ich selber! Mir wurde schon mal gesagt, dass ich eine Woche im Krankenhaus bleibe, weil die Stufe so groß ist und der Eingriff somit ziemlich heftig. Ok, wird akzeptiert. Ich sollte als 2. operiert werden, also um 9:00 in den OP kommen. Das fand ich nicht so super, weil man dann nie weiß, ob es auch wirklich um 9:00 los geht und man sich bloß verrückt macht. Nun ja, um 15:30 durfte ich dann noch mal in die Stadt mit meinem Freund. Wir gingen noch mal schön essen, Kaffee trinken und genossen die Zeit zusammen. Ich war nicht sehr aufgeregt.

Um 20:00 ging es zurück auf die Station und ich verabschiedete mich von meinem Freund. Dann kam noch mal die Schwester und sagte mir, dass ich doch als erstes operiert würde. Also um 7:30 in den OP. Prima Ich ließ mir eine Schlaftablette geben und schlief ganz gut. Immernoch allein übrigens.

OP-Tag: 18.2.2010

Ich stand um 6:20 auf und ging in Ruhe duschen. Nochmal vernünftig die Beine rasieren etc Dann legte ich mich mit Höschen, Strümpfen und Hemdchen ins Bett, nahm meine Tabletten und hörte noch ein wenig Hörspiel. War total relaxed. Pünktlich um 7:30 ging es Richtung OP. In einem Vorraum kletterte ich auf das OP-Bett, wurde in vorgewärmte Laken gehüllt(das war schön) und ein netter Narkosearzt und eine Schwester plapperten mich voll. Ich war schon recht beduselt, das war prima. Ich schaute ein letztes Mal auf die Uhr: 7:45. Ein Zugang wurde an der linken Hand gelegt, man wünschte mir recht schöne Träume und weg war ich.

Aufgewacht bin ich um 13:15. Man hatte 5 Stunden operiert. Ich lag auf der Intensiv, hörte eine Schwester mit meiner Mama telefonieren, die sich freute, dass es mir soweit gut ging. Ich hatte an der linken Hand so einen komplizierten Zugang mit 3 getrennten Eingängen, für Schmerzmittel, Flüssigkeit und Antibiotikum. In der Ellbeuge noch ein Zugang. 2 Drainageschläuche, eine Magensonde, einen Beatmungsschlauch in der Nase, weil mein Sauerstoffgehalt zu niedrig war und einen Katheter(für den ich sehr dankbar war! Am ersten Tag hätte ich nicht aufstehen können oder wollen). Ich hatte natürlich einen Splint zwischen den Zähnen und war verdrahtet. Der Splint war drin und trotzdem hatte ich plötzlich mehr Platz im Mund, als vorher, weil ja der UK vorher so weit hinten saß-lustig Ich wankte zwischen Schlafen und wach sein. Schmerzen hatte ich dank des Morphium-Ersatzes, den man mir pur spritzte, keine. Um 15:30 kamen mein Papa und mein Freund. Das war schön. Ich konnte schon gut sprechen, obwohl ich mit starren Drähten verschnürt war. Geschwollen war ich noch gar nicht…das sollte ich aber ändern! Mein Chirurg kam, um mir zu sagen, dass alles perfekt gelaufen sei, mein Biss prima ist und er sehr zufrieden.

Die Nacht ging ganz gut rum, die Schwestern waren super! Immer war jemand da, der sich um mich kümmerte, ich habe mich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt dort.

Tag 1 Post-OP:

Man zog mir meinen Katheter, bot mir an, mich zu waschen. Ich sagte, das wolle ich lieber mit meiner Mama gleich auf der Station machen. Man brachte mich gegen 9:00 auf die MKG-Station. Dort warteten schon meine Eltern und mein Freund. Mama half mir, mich zu waschen und ich ging das erste Mal allein zur Toilette. War noch sehr wackelig auf den Beinen. Ich habe eh immer mit dem Kreislauf Probleme, das war dann natürlich noch schlimmer. Ich schlief den halben Tag, während mein Freund meine Hand tätschelte

Der Zugang in der Ellbeuge wurde entfernt und ich ließ mir die Magensonde ziehen, weil ich die einfach abartig fand! Bah! Lasst euch bloß keine legen, wenn es nicht sein muss. Essen geht auch anders!

Ich hatte recht viel Schmerzen. Ich war ehrlich gesagt nicht darauf vorbereitet, da hier im Forum ja kaum jemand von euch Schmerzen hatte. Aber man gab mir immer wieder ein Mittel dagegen, dann wurde es auch besser. Ich wurde dick!

Ich hatte übrigens eine Bettnachbarin bekommen. Eine alte Dame, die am Tag vor mir operiert wurde. Ganz nett, sprach aber so wenig wie ich, weil sie auch Schmerzen hatte.

Tag 2 Post-OP:

Visite kam, alles sei gut, heute kämen die Drainagen raus(in denen auch kaum Blut war). Also um 10:00 ins Behandlungszimmer, Drainagen wurden erst aufgeschnitten(um den Druck zu entlassen), dann gezogen. Tat gar nicht weh, war nur etwas komisch. Das hat mein Lieblingsdoc gemacht, den ich auch von den Vorgesprächen kannte- mein Freund sagt, ich mag ihn so gern, weil er so gut aussieht…könnte stimmen ;)

Dann ging ich mit Mama duschen, putzte meine Zähne und spülte. Das klappte-na ja-sagen wir, ganz gut. Ich wurde noch dicker!

Ich ging schon ein bisschen spazieren, noch sehr anstregend! Ich schlief noch sehr viel. Gekühlt habe ich immer mal so nach Gefühl -zu wenig, wie ich im Nachhinein glaube. Geschlafen habe ich nicht.

Tag 3 Post-OP:

Meine Nachbarin wurde entlassen. Ich hatte etwas Ruhe für mich. Der Tag verlief wie alle anderen. Meine Eltern kamen um 9:30, Mama duschte mich, ich machte mich so gut es ging zurecht und mein Freund kam um 12:30 zur Ablöse. Meine Schwellung erreichte ihren Höhepunkt. Ich hatte vielleicht zu wenig gekühlt? Bestimmt. Ich war super fertig, konnte immer nur kurze Strecken laufen, schlief immer noch den halben Tag. Mein Freund musste um 20:00 gehen- ich weinte, als er fuhr! Ich kann eh nicht gut allein sein, aber da war es besonders schlimm…doofer Tag! Natürlich wieder nicht geschlafen.

Tag 4 Post-OP:

Um 2:00 nachts bekam ich eine neue Nachbarin. Sie war ein Notfall für die Kardiologie, die hatten aber keine Betten frei. Ich war- Überraschung- danach die ganze Nacht wach. Ich ging schon etwas mehr spazieren. Meine Nachbarin wurde gegen Mittag verlegt. Um 20:00 kam eine junge Frau von der Intensiv auf mein Zimmer, die am gleichen Tag operiert worden war. Ihr ging es sehr schlecht, aber auf Intensiv hatte man keinen Platz mehr und sie war die Stabilste von allen gewesen. Die sah schlimm aus! Sie hatte einen Tumor, den man aus Gesicht und Hals geschnitten hatte. Den Anblick hätte ich mir sparen sollen. Sie hustete die ganze Nacht, als müsse sie ersticken. Ich machte mir so fürchterliche Sorgen um sie, dass ich die ganze Nacht wach lag, um für sie zu klingeln und ihr zu helfen.

Tag 5 Post-OP:

Ich war immer noch fertig. Spazieren klappte jetzt ganz gut, aber immer nur etwa 5 Minuten, danach musste ich Pause machen. Das Essen war übrigens die ganze Zeit echt super im Krankenhaus- dabei ekele ich mich sonst schrecklich vor Krankenhausessen(irgend so ein komischer Tick von mir, ich habe schon mal 2 Wochen Krankenhausaufenthalt nix im Krankenhaus gegessen und mich immer von zu Hause verpflegen lassen). Es gab immer Suppen, Milchpudding(ganz flüssig, ich darf die ersten 10 Tage nur ganz flüssig essen, bis die Nähte raus sind), es gab Molkedrinks, Buttermilch, Trinkpäckchen, Tee etc so viel ich wollte. Man bemühte sich auch sehr um mich. Ich fragte abends, als mein Lieblingsdoc durch den Flur tigerte, mal vorsichtig, wann ich denn nach Hause dürfe. Er sagte, vermutlich Donnerstag, also übermorgen. Das war ok für mich. Als dann später mein Chirurg vorbei kam(wie übrigens mit Ausnahme 1 Tages jeden Tag), sagte er mir, ich dürfte schon morgen heim Super super super!!! Ich schlief trotzdem wieder nicht.

Tag 6 Post-OP:

Ich stand früh auf, packte meine sieben Sachen, frühstückte und dann wurden mir meine Drähte durchtrennt. Ich hatte bis dato immer eine Schere bei mir getragen, um-im Falle eines Übelkeitsanfalles- die Drähte zu durchtrennen. Ich bin immer noch sooo froh, dass ich mich nie übergeben musste! Davor hatte ich große Angst vor der OP.

Nach dem Durchtrennen sah er mich an und sagte: „Tata, Mund aufmachen!“. Ich dachte, ich höre schlecht. Aber er meinte es ernst. Also ich: Mund aufgeklappt. Fühlte sich an, wie bei einer Marionette- klapp, Kiefer unten. Tat aber nicht weh. War nur unglaublich komisch! Ich kann den Mund schon 2 Finger breit öffnen- problemlos Mund auf, zu, auf, zu. Klappte. Dann kamen noch auf jeder Seite 2 Führungsgummis zur Unterstützung der Bissfindung rein und dann durfte ich wieder gehen. Der Splint bleibt noch bis übernächsten Montag drin.

Ich bekam meinen Bericht und ein Rezept für Antibiotika und Schmerzmittel und dann kam schon mein Freund, um mich abzuholen.

Zu Hause war ich ganz schön platt. Ich schlief wieder ein wenig. Ich bin übrigens bei meinen Eltern, die sich kümmern, bis ich wieder ganz fit bin. Sie machen so viel für mich, kochen jeden Tag zig Sachen, damit ich etwas finde, auf das ich Lust habe. So lieb! Mein Freund ist auch noch bis Sonntag Abend hier. Dann muss er leider wieder zum arbeiten nach Kiel, da wohnt er nämlich noch.

Heute ist der 9. Tag Post-OP. Meine Schwellung geht endlich etwas zurück. Zwischen dem 4. und 8. Tag hatte sich gar nichts getan. Ich habe immer noch manchmal Schmerzen und bin schnell erschöpft. Aber heute war ich das erste Mal wieder in der Stadt Kaffee trinken. Mit Strohhalm natürlich. Montag-11 Tage Post-OP- kommen die Nähte raus. Eine Woche danach entfernt meine KO den Splint. Ich putze 3 mal täglich meine Zähne(ich darf ja den Mund soweit öffnen, wie es geht und somit komme ich ganz gut an alle Zähne), spüle auch 3 mal am Tag. Bis Montag nur Flüssiges, dann noch 7 Wochen weiche Sachen.

Nach 4 Wochen darf ich wieder mit leichtem Sport anfangen. Was mich echt nervt, ist, dass ich 2 Wochen nach der OP meine Nase nicht putzen darf. Das hätte ich schon öfter gern gemacht.

Fazit: Es war eine ganz schön harte Zeit, aber das lag daran, dass meine OP einfach doch noch heftiger war, als bei den meisten von euch. Das sagte mir auch jeder Arzt, der mich ansah. 13mm sind sehr sehr viel und mein Körper muss diese Veränderung erstmal akzeptieren. Aber ich bin auf einem guten Weg. Stück für Stück werde ich wieder fitter, bin nicht mehr so müde. Ich habe übrigens 5,5 kg abgenommen(von denne ich glaube, dass sie sich in mein Gesicht gemogelt haben;) ). Mehr sollte es jetzt nicht werden, ich bin zwar kein Klappergerüst, aber mein Freund beschwert sich schon über die raus stehenden Rippen.

Ich würde die OP wieder machen! Aber auch nur, weil ich wirklich eine schwere Fehlstellung hatte, die mir jetzt schon sehr viele Schmerzen bereitet hat und es mir versagte, harte Sachen zu essen. Nur aus optischen Gründen hätte ich es nie gemacht, auch wenn ich jetzt endlich ein annehmbaren Profil habe und kein „Halbmondgesicht“ mehr, wie ich es genannt habe. Mein Kinn muss aber auf jeden Fall bei der Plattenentnahme noch verkleinert werden, das störte mich mein Leben lang und das kommt noch weg Man wollte es aber bei dieser OP nicht machen, weil der Eingriff eh so groß war. Ist mir recht. In 6 Monaten kommen die Platten raus und dann wird mein Gesicht „fertig gemacht“;)

Ich will euch noch mal für all eure Unterstützung, eure Berichte, eure Fotos, eure Gedanken danken! Ohne euch wäre ich völlig unvorbereitet gewesen. So wusste ich alles. Es ist nichts passiert, von dem ich nicht von euch wusste. Das ist wirklich Gold wert! Man weiß, dass das Gesicht am 3. Tag seinen Schwellungshöhepunkt hat, man weiß, dass es nicht weh tut, die Drainagen zu ziehen, man weiß, dass die ersten Tage von allen verflucht werden, es dann aber täglich aufwärts geht! Ihr seid sooo toll!

Jetzt erstmal noch einen schönen Abend für euch Prä- oder Post-OPler,

eure Zahnprinzessin Josey

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Mensch das hört sich heftig an - es ist toll das du eine so große Unterstützung von deiner Familie und deinem Freund hast - das ist ganz viel Wert! Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und schicke dir eine ganz große Portion Kraft!

:D

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Puh, 13 mm ist ordentlich. Hast Du dennoch gut gemeistert! Wichtig war glaub ich dass Du so viel Rückhalt hast, das freut mich.

Viel gute Genesung weiterhin!

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Gratuliere zur überstandenen OP! Tut mir leid, daß es Dich mit den Schmerzen erwischt hat, bei den meisten ist der Aspekt an der OP ja relativ harmlos. Du klingst aber schon wieder relativ fit dafür, daß sie Dich erst vor kurzem auseinandergesägt haben. Hast Du schon irgendeine Vorstellung, ob sich Dein Gesicht durch die OP stark verändert hat? Direkt nach der OP sieht es natürlich nicht so aus, wie nach abgeschlossener Heilung, aber man hat ja schon einen ersten Eindruck. 13 mm klingt wirklich nach einer ganzen Menge.

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Hallo ihrs:)

Ich glaube, mein Gesicht hat sich nicht viel verändert-die Nase ist stupsiger geworden, die Zähne passen natürlich endlich, das Gesicht ist nicht mehr"so platt" im unteren Drittel. Aber ich denke, einem Außenstehenden wird es kaum auffallen. Aber wenn das Kinn in einem halben Jahr gemacht ist, dann schon:) Das ist leider ja immernoch so auffällig:(

Josey

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Hallo !

Wollte auch kurz mein Glückwünsche abegeben "toll" wie schnell doch alles ging und den größten Teil hast du nun hinter dir.

Wünsch dir schnelles Abschwellen und alles Gute !

Lg Diana !

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hallo Josey,

alles Gute noch einmal zur Überstandenen OP und weiterhin frohes Abschwellen. Hoffe du bist schmerzfrei.

Während du am 15. März sicher schon sichlich abgeschwollen sein wirst, werde ich dann mal wieder anschwellen und meine ME plus Kinnplastik haben -also das, was dir in einem halben jahr wohl bevorstehen wird.

Ich berichte dann davon.

lg, janine67

bearbeitet von Janine67

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Heeeeey,

herzlichen Glückwunsch zum überstandenen OP-Trip!

Hoffe es geht jetzt allmählich besser mit dem Fit sein und dass du bloss nicht hinfällst ;)

Allerdings werde ich jetzt erstmals nervös im Bezug auf meine OP, jetzt wo ich deinen Bericht gelesen habe. Grml.

Lg und weiterhin frohes Abschwellen!

Reki

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Mir ist da übrigens noch was eingefallen, was ich-im Nachhinein- ziemlich lustig finde:

Man hatte mir in der OP die Zunge zwischen die verdrahteten Kiefer geklemmt! Als ich aufwachte, was das Erste, was ich sagte:" Ey, ihr habt meine Zunge eingeklemmt". Also, Arzt her, rumgeprokelt, Zunge wieder frei. War in dem Moment aber gar nicht so schön. Ich habe übrigens meine Röntgenbilder-sieht interessant aus, so eine Stufe von 1,3 cm im Unterkiefer. Einfach ein Loch mit Platte drüber auf jeder Seite. Ich habe im OK 4 kleine Platten mit je 3 Schrauben, im UK 2 mit je 6 Schrauben-wobei, nein, links sind es nur 5 Schrauben, weil man sonst den Zahn verletzt hätte. Ich spüre meine Platte, die an der Nase sitzt, ein wenig. Tut nicht weh, ist nur ein lustiges Gefühl:)

Ich hoffe, ich habe euch keine Angst mit meinem Bericht gemacht, ich wollte nur ehrlich sein. Ich war nämlich-wie oben gesagt-gar nicht auf Schmerzen vorbereitet, weil hier im Forum kaum jemand je Schmerzen hatte. So wisst ihr Prä-OPler wenigstens, dass es auch Schmerzen geben kann, die aber auch vergehen. Mittlerweile nehme ich noch höchstens 2 mal am Tag etwas ein, insgesamt geht es mir prima. Ich mache schon alles allein(auch wenn ich noch eine Woche bei meinen Eltern bleibe und mich verwöhnen lasse;) ) und fühle mich ganz gut. Also: keine Angst:)

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