Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Jamie

OP mit Untergewicht?

27 Beiträge in diesem Thema

So, nicht länger als noch 2 Monate und ich liege auch unter dem Messer. Ich habe schon richtig Panik.

Gestern kam mir der Gedanke, dass man ja sicherlich nicht nur abnehmen wird, sondern auch sehr geschwächt ist nach so einer OP.

Ich war schon immer untergewichtig, habe einen BMI von knapp 17, bin relativ groß, jedoch gesund, aber schnell geschwächt und auch psychisch labil.

Ich habe wirklich Angst, dass ich mich nach der OP nicht wieder erhohle und am Ende noch mit 45 Kilo aus dem KH gehe. Der Gewichtsverlust ist vielleicht nicht ganz so dramatisch, nehme ich sicher wieder zu, ich habe nur Angst, dass ich denen dort irgendwie abklappe.

Habt ihr solche Erfahrungen schon gemacht?

(Hinzu kommt, was ich eigentlich lieber für mich behalten wollte, dass ich essgestört bin, was aber nicht für mein Untergewicht verantwortlich ist, weil ich mein ganzes Leben immer schon so einen BMI hatte, das hat bei mir andere Ursachen. Ich habe nur Angst, dass mein Körper, aufgrund der Ernährung, von vornherein schon so geschwächt ist, dass so eine OP ein noch größeres Risiko hat..)

:(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo! Da brauchst du dir keine Sorgen machen.

Wie schon gesagt, wirst du ja gründlichst untersucht.

Laut BMI habe ich auch Untergewicht und habe trotzdem beide Operationen ohne Probleme hinter mich gebracht.

MfG

PS: BMI = Body Mass Index

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Jamie,

Generell ist leichtes Untergewicht kein sooo großes Problem, ich habe aber auch schon mitbekommen, dass nicht zwingend notwendige OPs wegen Untergewicht verschoben wurden (Leute, die zu dünn sind, vertragen eine OP schlechter - und BMI von 17 ist halt schon sehr schlank).

Geh (evtl. jetzt und auf jeden Fall 2-3 Monate vor der OP) am besten zu deinem Hausarzt und lass dich gründlich durchchecken (so gründlich wird das vor der OP auch nicht gemacht, zumindest war es bei mir nicht so).

Da du ja geschrieben hast, dass du dich schnell geschwächt fühlst, wäre es sinnvoll, auch deinen Eisenwert (und den Hämoglobinwert) bestimmen zu lassen - Eisenmangel ist bei schlanken, jungen Frauen oft ein Grund für schnelle Ermüdbarkeit/Schlappheit, und dann könntest du vor der OP Eisentabletten einnehmen, um den Hb anzuheben.

Zudem wäre es sicher gut (aber das wird dir wahrscheinlich schwerfallen, es ist für Leute, die sowieso nur langsam zunehmen, generell schon "Arbeit", und mit einer Essstörung ist es sicher noch schwieriger), wenn du dir vor der OP ein paar Kilo anfutterst.

Hast du schon mal über eine Therapie nachgedacht (wg. der Essstörung) bzw. machst du gerade eine? Auf Dauer ist das ja auch nicht gesund, aber das weißt du sicher selber.

Liebe Grüße...............................................................Anna

bearbeitet von Annawake

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für eure Antworten.

Ich bin schon ziemlich lange in Therapie und war auch stationär in einer Klinik, hauptsächlich aber wegen anderen Dingen, die Essstörung kam als Symptom des ganzen noch on top und wird natürlich auch angegangen. Ich habe durch "Fressanfälle" bereits zugenommen gehabt auf 55 Kilo bin zur Zeit wieder am Abnehmen, weil ich damit einfach nicht klarkam, weil ich nie soviel gewogen habe und ich das als unnatürlich empfunden habe. Mein niedrigster BMI war 15.6.

Mich haut halt einfach zur Zeit schnell mal was aus der Bahn, auch wenn meine Werte bislang noch in Ordnung bin, körperlich bin ich wieder geschwächt, was natürlich an der Ernährung liegt. Ich habe Angst mich bis zur OP nicht wieder zu erholen, wenn ich so weiter mache. Ich habe zwar vor bei 49 Kilo wieder aufzuhören, aber das sagt sich immer so leicht. Und selbst wenn ich aufhöre, ist da die Sorge dass ich trotzdem nicht stabil genug bin.

Heute bin ich fast zusammengeklappt und da habe ich wirklich Angst bekommen. Gerade geht es mir zwar relativ gut, aber stark fühle ich mich dennoch nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hm, hab gerade mal gerechnet (geht ja Gewicht geteilt durch Körpergröße im Quadrat, oder?) und habe da auch 17 raus. Finde das aber jetzt nicht soo dramatisch, 58 Kilo bei 1,70 Größe?!?

Aber meine Sorgen war es ja auch, zuviel abzunehmen durch die OP. Ich kann Dir ja Mittwoch berichten, wie ich die Nummer dann verkraftet habe.

Mein Arzt sagte mir zwar, dass sehr schlange Menschen wohl evtl. schlimmer aussehen könnten mit der Schwellung, aber ansonsten war alles gut. Hoffe die Blutwerte sind es auch für die Anästhesie.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geb mal BMI Rechner bei Google ein. 58 Kilo bei 1,70m sind Normalgewicht. Der BMI liegt grob geschätzt wahrscheinlich bei 19 oder 20, aber lass das mal genau ausrechnen. Ich wiege zur Zeit aber 51/52 Kilo. Mir macht nicht das Gewicht an sich Sorgen sondern die Art und Weise wie ich dieses Gewicht erreiche. 300-600 Kalorien am Tag sind nun halt mal nicht ideal...

edit: da kommen genau 20.1 raus vom BMI her (http://www.bmi-rechner.biz/)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Na dann hat meine Freundin eben falsch gerechnet, hatte ihr die Zahlen zugeschmissen ;) Nee, dann ist 20 völlig ok. Allerdings kenne ich mich leider mit Anorexia & co gut aus - ziehe das bei Freundschaften irgendwie an.. Habe auch eine Freundin mit 33Kg verloren. Das war 1995.

Dazu kann ich Dir nicht viel sagen, denn nur Du weisst, wo Deine Problematik liegt. Das geht in eine etwas tiefere Richtung, für die es ja auch Foren gibt, die eine sehr genaue Anmeldeprozedur haben, wie ich mich erinnere. Denn hier geht es ja nicht nur um eine OP, die zu überstehen, sondern um eine wesentlich größere Problematik. Und ich wünsche jedem Menschen, der davon betroffen ist, dass er da Heilung im Seelchen erfahren kann, und diesen Kontrollzwang ablegen kann. Hoffe ich bin Dir jetzt nicht zu nahe getreten.

bearbeitet von Stracciatella

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja da hast du wohl recht. Und nein, du bist mir nicht zu nahe getreten, schließlich bin ich ja einen Schritt auf euch zugegangen.

Mir stellt sich eben unabhängig von all dem wie ich lebe und was ich tue, ob ich mich durch so eine OP nicht zusätzlich noch gefährde, die Narkose nicht verkrafte, oder so abbaue, dass ich mich kaum noch erhole danach. Oder einfach nicht mehr aufwache, weil mein Körper nicht noch mit zusätzlichen Belastungen fertig wird. Leider ist es so, dass die Psyche auch auf den Körper schlägt. Das wäre dann also nicht nur eine doppel- sondern gleich eine Dreifachbelastung.

Ich habe sowieso richtig Angst vor der OP und meine Umstände machen es mir nicht gerade einfacher.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Jamie, du machst dir ja echt viele Gedanken wegen der OP.

Bei der OP wird dir nichts passieren und wenn du danach wirklich sehr schwach sein solltest, dann wirst du mit Infusionen aufgepebbelt.

Und hey, im OP stirbt es sich nicht, dort ist alles vorhanden für den Notfall.

Körperlich steckst du das schon weg.

Du solltest halt nur schauen, dass du mit deiner Psyche klar kommst bei der ganzen Sache. Man hat halt schon hin und wieder ein paar Durchhänger, aber die gehen auch vorbei.

Ich bin ganz froh, dass ich mir vor der OP nicht soo viele Gedanken darüber gemacht habe.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Jamie,

ohne jetzt etwas herunterspielen zu wollen, aber wenn ich das richtig einschätze, bist du noch ziemlich jung +/-18. Ich habe bis ich 22-23war, immer einen BMI von 16-17 gehabt, obwohl ich mich sehr gesund ernährt habe und keine Eßstörung hatte. Ich weiß, daß mir Ärzte immer gesagt haben, daß ich mir keine Sorgen machen muß, daß es viele junge Mädchen gibt, die einen niederigen BMI haben, solange sie noch wachsen. Und bei bestimmten Körpergrößen sowieso (180cm).Ich hatte damals auch sehr viel Sport gemacht, und demenstaprechend viel Energie verbraucht. Das wollte ich nur mal generell zum BMI sagen- der ist nicht immer aussagekräftig.

Du sagst, daß du selbst eine Eßstörung hast- dies solltest du auf jeden Fall mit deinem Chirurgen und Anästhesisten besprechen. Mir habe sie vor der OP auch dazu geraten zuzunehmen (BMI 19), was ich auch ein bißchen geschafft habe (2-3kg). Ich denke, daß keine Gefahr bei der OP besteht, und daß du nach der OP optimal versorgt wirst, so daß du schnell auf die Beine kommst. Sie müssen es nur vorher wissen, damit sie deine Ernährung darauf einstellen und alles andere auch optimieren. Falls du in einer Therapie bist, solltest du das vielleicht auch mit deiner Therapeutin besprechen, weil es sicher nicht gut ist, mit solchen Ängsten in die OP reinzugehen. Objektiv gesehen mußt du solche Ängste nicht haben, aber die Wahrnehmung ist natürlich eine andere.

Ich wünsche dir viel Glück und Kraft, daß du die Sache durchziehst!

Liebe Grüsse

Julia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Sie müssen es nur vorher wissen, damit sie deine Ernährung darauf einstellen und alles andere auch optimieren.

Ähmn sorry, aber wen meinst du damit? ^^

Im Krankenhaus bekommst du das normale was jeder andere auch bekommt (Joghurt, Suppe, Brei) und zu Hause bist du dir selbst überlassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

alles was ich nach der OP nicht wollte war abnehmen!!! Und siehe da, dank Fresubin (Zusatznahrung), die ich natürlich selbst kaufen musste, habe ich am Ende 2-3 Kilo mehr gewogen als vorher !!! verrückt aber wahr! Mach dir da keine sorgen. Ich habe mich sogar schneller erholt als vielleicht manch andere. das ist alles einstellungssache.

wünsche dir ganz viel glück für deine Op! und nachher wirst du sicher über deine gedanken lachen :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ähmn sorry, aber wen meinst du damit? ^^

Im Krankenhaus bekommst du das normale was jeder andere auch bekommt (Joghurt, Suppe, Brei) und zu Hause bist du dir selbst überlassen.

Dass ist falsch! Es wird in manchen Krankenhäusern auch Fresubin verabreicht. Astronautennahrung mit besonders viel kcal.... kann man sich danach wie steffil schon geschrieben hat in der Apotheke besorgen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der BMI lässt viele Apsekte aussen vor, die mitentscheidend sind, also klammert Euch bitte nicht so daran. Ist ungesund. VG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@undi: Bei allen Krankheiten muß man es vorher dem Chirurgen und dem Anästhesisten sagen, denn sowohl die Medikamente als auch das Essen nach der OP richten sich danach. Wenn du unterernährt/zu schwach bist, bekommst du Zusatzstoffe per Infusion/Essen per Magensonde verabreicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also mein BMI war vor der OP 18 (also eigentlich auch untergewicht) und von den Ärzten und Schwestern hat deswegen keiner etwas gesagt.

Und mit einer Magensonde konnten Sie mir garnichts geben, weil ich keine hatte. Villeicht legen Sie extra eine bei extrem untergewichtigen Menschen.

Ausserdem ist es nicht so, dass man durch die Operation extrem abnimmt. Ich hatte 3 Tage nach der OP wieder das selbe Gewicht wie vor der OP.

Wenn man nicht gerade das Essen komplett verweigert, sollte es da keine großen Probleme geben.

Ihr wisst ja auch sicher was Fresubin kostet. Glaube kaum dass das ein öffentliches Krankenhaus einfach so an Leute gibt die mal 2-3 Tage nicht richtig Essen können. Aber gehört hab ich das auch schon, dass es manche Krankenhäuser geben, aber welche? Ich kenn keins, nichtmal die Privatklinik wo ich war gibt das.

Ich hätt es aber auch garnicht gebraucht, wär unnötig gewesen.

PS: Wenn das jemand möchte, ich hab noch 4 Flaschen davon im Schrank stehen. Meine Mutter hat das bestellt aber ich nehm so Sachen nicht freiwillig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ihr wisst ja auch sicher was Fresubin kostet. Glaube kaum dass das ein öffentliches Krankenhaus einfach so an Leute gibt die mal 2-3 Tage nicht richtig Essen können. Aber gehört hab ich das auch schon, dass es manche Krankenhäuser geben, aber welche? Ich kenn keins, nichtmal die Privatklinik wo ich war gibt das.

Ich hätt es aber auch garnicht gebraucht, wär unnötig gewesen.

Jedes Krankenhaus hat hochkalorische Nahrung vorrätig und das muss nicht zwingend Fresubin sein und wird es auch verabreichen, wenn es für nötig gehalten wird (z.B. bei bekannter Unterernährung). Das Pflegepersonal im Krankenhaus steht im Allgemeinen nicht mit dem Taschenrechner rum und rechnet aus wem sie hochkalorische Kost geben kann und wem nicht. Wenn jemand mit dem Krankenhausessen nach der Bimax nicht zurechtkommt würde ich immer empfehlen das anzusprechen. Ich war zwar nur 4 Tage im Krankenhaus aber mit dem Essen dort kam ich gar nicht klar. 1. fand ich essen extrem anstrengend und 2. fand ich das Essen extrem widerlich (ich frag mich echt was sich die Leute in der Krankenhausküche denken. Ich meine es gibt doch auch halbwegs leckeren Brei, Suppe oder Pudding oder pürierte Früchte aber nein, hauptsache eklig). Das Pflegepersonal auf Station hat das ohne dass ich darauf hingewiesen hätte bereits am 1. Postoptag gecheckt und mir freien Zutritt zum Schrank mit der hochkalorischen Nahrung verschafft. Denn selbst mit hochkalorischer Nahrung habe ich innerhalb der ersten 2 Wochen postop bestimmt 5Kilo abgenommen (hab mich aber die Tage im Krankenhaus jeweils nur von 2 shakes mit hochkalorischer Kost ernährt), danach natürlich alles ruckzuck wieder rauf.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Also mein BMI war vor der OP 18 (also eigentlich auch untergewicht) und von den Ärzten und Schwestern hat deswegen keiner etwas gesagt.

Da sind aber Männer völlig ok ;) Und ich nehm gern deine 4 Flaschen, denn wenn ich 5 Kilo abnehme, seh ich ziemlich sch**** aus ;) Mein Problem ist hier aber eher die Optik, denn die fast 60 Kilo sieht man einfach nicht. Zäh bin ich.

Aber nochmal zu Jamie: Sagen müsstest Du das den Ärzten halt auf jeden Fall. Ist das gleiche, wenn einer vorher Drogen genommen hat. Geht ja nicht ums Urteil über den Menschen, wohl aber um die medizinische (evtl. andere) Behandlung. Die können dann damit machen was sie meinen, tun zu müssen.

bearbeitet von Stracciatella

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jedes Krankenhaus hat hochkalorische Nahrung vorrätig und das muss nicht zwingend Fresubin sein und wird es auch verabreichen, wenn es für nötig gehalten wird

Jedes Krankenhaus hat auch Morphin und trotzdem kriegst du es nicht, egal wie du nach der bimax rumjammerst :wink:

Hier wurde es nur so hingestellt, dass man bei geringem Gewicht einfach solche Sachen bekommen würde. Daher wollte ich das nur etwas ins rechte Licht rücken, dass das in der Regel nicht gegeben wird, sondern die Patienten angehalten werden, selbstständig zu essen und zu schlucken.

Ist ja auch besser für den Patienten.

Bei extremen Fällen werden die entsprechend versorgt, das ist klar. Aber es sollte sich kein Bimax Neuling das hier durchlesen und denken, dass er das einfach nach der OP bekommt und sich das Essen sparen kann.

Wenn ihr unbedingt zunehmen wollt, könnt ihr dazu auch Weight Gainer nehmen, kostet deutlich weniger als Fresubin und hat sogar noch mehr Kalorien. Zwar nicht so viele Vitamine und Extras, aber kann man mit Milch zu einem Shake anrühren und gut trinken. Hat pro Shake circa 1.200 kcal, ersetzt also eine Mahlzeit.

@Stracciatella: Ich könnt sie ja dem doc mitgeben, aber keine Ahnung ob der Lust hat die mitzuschleppen und dir am nächsten Tag zu geben :neutral:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jedes Krankenhaus hat auch Morphin und trotzdem kriegst du es nicht


zitiere deinen OP-bericht:

Er hat mir dann irgend etwas gespritzt und mich gefragt, wie ich mich fühle. Ich kann mich noch erinnern, wie ich gesagt habe: Oh, das ist gut. Das ist richtig gut. Ohh, ist das gut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hehe :mrgreen:

Das war aber die Narkose, keine Ahnung was der mir da gegeben hat, aber ich mein danach, wenn man auf Station liegt :wink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kann mich dem, was Stracciatella und Hippolyte geschrieben haben, nur anschließen. Sprich es an. Essstörungen/Mangelernährung (z.B. Eiweißmangel) gehen ja meist nicht nur mit niedrigem BMI, sondern oft auch mit Veränderungen z.B. im Elektrolythaushalt und anderen Dingen einher, die bei der Narkose zu Komplikationen führen können.

Okay, du hast geschrieben, dass deine Laborwerte alle in Ordnung sind, aber ich würde es trotzdem ansprechen. Dann wissen die Ärzte es und können entsprechend gut auf dich aufpassen.

Ausserdem ist es nicht so, dass man durch die Operation extrem abnimmt. Ich hatte 3 Tage nach der OP wieder das selbe Gewicht wie vor der OP.

Wenn man nicht gerade das Essen komplett verweigert, sollte es da keine großen Probleme geben.

Das ist ganz unterschiedlich. Ich war vor der OP schon schlank, habe massiv abgenommen und 3 Monate - und gezielte und bewusste Kalorienzufuhr - gebraucht, um wieder einigermaßen mein Normalgewicht zu bekommen. Mache nehmen kaum ab, andere sehr viel. Und manchen fällt das Zunehmen danach leichter und sie haben schnell ihr Ausgangsgewicht wieder, andere müssen dafür richtig "arbeiten".

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einer Essstörung (Anorexie oder Bulimie) noch schwerer ist, weil man sich trotz evetuellem Untergewicht einfach nicht als dünn empfindet und Schwäche, Frieren, Kreislaufprobleme usw. nicht auf das Gewicht zurückführt. Dann kommt noch das Problem dazu, dass man sich ja leider über jedes Gramm freut, das die Waage weniger anzeigt, und es schwer fällt, das erreichte Untergewicht (das jemand mit z.B. Anorexie ja als extrem positiv empfindet) wieder "aufzugeben".

Ihr wisst ja auch sicher was Fresubin kostet. Glaube kaum dass das ein öffentliches Krankenhaus einfach so an Leute gibt die mal 2-3 Tage nicht richtig Essen können.

Ist nicht so teuer. Ein Patient, der wegen Komplikationen lange im Krankenhaus bleiben muss, kostet mehr.

Wenn jemand das braucht, weil er anders die nötige Kalorienzufuhr nicht schafft, bekommt er es auch. Aber klar sollte man sich auch selber darum bemühen, zu essen. Ich denke, bei einem jungen Patienten mit Bimax ist Fresubin v.a. dazu da, noch ein paar zusätzliche Kalorien "reinzubekommen".

bearbeitet von Annawake

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hey,

also ich bin auch wirklich sehr sehr schlank und hatte auch angst vor einer starken gewichtsabnahme...das hab ich aber gleich auch im Krankenhaus gesagt und dann bekam ich hochkalorische drinks (Fresubin) die sind echt gut und man kann sie halt mit einem röhrchen trinken! (ich kann vorallem schoko empfehlen)...damit habe ich nur 3 kg abgenommen...und was ich auch noch gemacht hab, ich hab meine magensonde behalten und versucht mich über die ernähren zu lassen...allerdings hab ich diese Nahrungn wohl nicht vertragen, denn die ist postwendend wieder zurück gekommen...aber das ist denk ich auch eine gute lösung um einen großen gewichtsverlust zu vermeiden!

Ich würde mich an deiner stelle informieren ob die in deiner klinik sowas wie Fresubin drinks haben und wenn nicht kann man die auch in der Apotheke bekommen! :)

liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte auch eine Magensonde vier Tage lang nach meiner GNE. Und das konnte ich mir nicht aussuchen. Die haben immer nur gesagt falls es wirklich nicht geht ziehen wir sie. Aber es ging zum Glück. Ich weiß nicht welches Essen die mir da rein gedrückt haben. Auf jeden Fall hab ich dadurch 5 Kilo abgenommen und zum Glück auch nicht wieder drauf bekommen.

Grüße Miro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0