hermansu

Bimax am 23.2.2010 - Uniklinik Dresden

Hallo ihr Lieben, ich habe meine Bimax überstanden und darf heute nach Hause. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse für alle Interessierten.

Vorgeschichte:

Ich war eigentlich meine gesamte Kindheit und Jugend in kieferorthopädischer Behandlung. Ich hatte wie wahrscheinlich jedes Kind erst eine lose Zahnspange, danach Brackets und dann wieder eine lose für die Nächte. Das Ganze ging etwa knappe zehn Jahre würde ich schätzen (ca. 8. - 18. Lebensjahr). Das Ergebnis war eigentlich auch gut. Gut im Vergleich zu Vorher, für Fremde hatte ich mit Sicherheit immer noch „Hasenzähne“. Nach dem Abi dann wurde ich zunehmend unzufriedener mit meiner gesamten Mund-/Kinnpartie. Ich erkundigte mich im Internet und stieß auf die chirurgischen Behandlungsmethoden. Mir wurde eigentlich sofort klar, dass all die Jahre KFO ein bisschen Verschwendung waren, denn ich hatte eine Kieferfehlstellung, bei der ja bekanntlich allein Zahnkorrekturen nicht ausreichen. Ich habe mir daraufhin einen Termin bei einem KC in der Dresdener Uniklinik geben lassen. Das Ergebnis war niederschmetternd für mich. Ich erfuhr, dass ein chirurgischer Eingriff allein nicht gemacht würde, sondern nur in Verbindung mit einer orthopädischen Behandlung. Um genau zu sein: Noch mal mindestens zwei Jahre Bracktes. Ich war wirklich enttäuscht, denn mit meinen damals 19 Jahren und gerade frischer Student war für mich auf jeden Fall klar, dass ich das nicht mache.

Im folgenden Jahr haderte ich ziemlich mit mir. Einerseits war ich unzufrieden mit dem IST-Zustand, andererseits war ich zu eitel für eine Zahnspange. Desto glücklicher war ich, als ich im Internet auf die „Invisaligne“ Therapie stoß. Ich suchte mir eine gut bewertete KFO-Praxis aus und machte einen Termin. Nach Hin und Her bekam ich dann endlich im Juni 2009 meine erste unsichtbare Schiene. Von da an musste ich jede zweite Woche die Schiene wechseln. Invisaligne ist einfach genial. Ich kann das nur Jedem empfehlen. Die größten Vorteile sind natürlich, dass man die Schienen nicht sieht und dass die Behandlungsdauer wesentlich verkürzt wird. Mit Brackets wäre meine Behandlung 2,5 Jahre angesetzt gewesen, mit Invisaligne brauchte ich nur acht Monate zur gewünschten Zahnstellung. Schmerzen hatte ich übrigens gar keine. Hygienisch ist das natürlich auch super, da man die Schienen ja zum Essen rausnehmen muss. Im Januar 2010 war also meine angepeilte Zahnstellung erreicht und ich stellte mich abermals in der Uniklinik vor. Der Doc war begeistert von meiner Zahnstellung. Super Ergebnis. Er war nun richtig scharf darauf mich zu operieren… OP-Termin wurde gleich mal für den 23. Februar festgesetzt. Anfang Februar musste ich dann noch mal in die Uniklinik für die „Vorbereitungen“. An diesem Tag wurde mir zuerst der genaue Ablauf der OP erklärt, Risiken besprochen etc., ganz viele Abdrücke, Fotos usw. gemacht, ne Menge Blut abgenommen für den Fall des hohen Blutverlustes während der OP und schließlich war ich beim Gespräch mit dem Anästhesisten.

22. Februar: Tag der stationären Aufnahme

Am 22. Februar musste ich dann um acht „einchecken“ auf Station. Im Vorhinein hab ich mich aufgeregt, dass ich schon einen Tag früher so zeitig da sein muss. Ich hatte natürlich, vermutlich wie ihr alle, eine Riesenangst. Die ganze Woche vor der Einweisung war ich recht apathisch. Nun am Montag dann also um acht hier angekommen. Der Tag verging aber dann doch recht schnell. Ne Menge Untersuchungen, noch mal Blut abnehmen, Anästhesie, Splint anpassen, HNO besuchen um Tubusverträglichkeit zu definieren etc. Und ganz viel zu Essen hab ich bekommen :-P Nach dem Aufnahmegespräch mit einer sehr freundlichen Schwester hatte ich auch urplötzlich keine Angst mehr. Wie verflogen. Kein bisschen Aufregung mehr. Die Nacht brauchte ich keine Schlaftablette, hab Musik gehört, das langte.

23. Februar: Tag der OP

Um sieben bekam ich meine „Beruhigungstablette“. Ich war auch wirklich kein bisschen aufgeregt. Ich dachte, dass man von dieser Tablette müde wird und hatte schon ein bisschen Panik, dass ich nicht müde wurde :P Aber ich glaube, die Tablette ist nur für die Aufregung. Dagegen hat sie jedenfalls geholfen. Wurde in meinem Bettchen dann halb acht in den OP gebracht. Total spannend irgendwie. Mit dem Bett durch die Gänge und Fahrstuhl zu cruisen. Dann bin ich im OP-Trakt von meinem Bettchen auf die OP-Liege gerockt und wurde dort ein bisschen bearbeitet (verschiedene Kissen an verschiedenen Stellen, Flexüle gelegt, Gliedmaßen „angebunden“, Überwachungsgeräte angeschlossen). In dem Raum waren eine OP-Schwester und ein Anästhesist (während der OP sind hier immer zwei Anästhesisten anwesend). Ich habe mich ne Ewigkeit mit dem Anästhesisten unterhalten, da er noch kein OK vom KC bekommen hatte. Ich lag da also von etwa 7:40h bis 8:10h rum und habe mich ganz entspannt mit dem Doc unterhalten. Dann kam ein Anruf und los ging es. Er gab mir ne Tablette und meinte, mir würde gleich etwas schwindlig werden. Dann setzte er mir ne Beatmungsmaske auf und fragte, ob mir schon schwindlig ist. War mir nicht. Nach ein paar Sekunden fragte er wieder. Und jetzt bejahte ich die Frage. Er nickte der OP-Schwester zu, sie setzte den „Schuss“ und schon war ich weg. Innerhalb einer Sekunde!

Ich hörte jemanden sprechen und öffnete meine Augen. Der Anästhesist fragte mich, ob ich Schmerzen habe. Ich verneinte. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch im OP-Trakt. Ich wurde erst vor ein paar Minuten wieder „zu“ gemacht. Die beiden lieben Schwestern, die mich morgens hinbrachten, waren auch schon da. Ich fragte, wie spät es ist. Mir ging es wunderbar. Ich habe mich ganz normal, wie nach einem frühen Aufstehen gefühlt. Ich wurde dann wieder in meinem Bettchen (wie ich dahin gekommen bin, weiß ich allerdings nicht mehr) auf Station geschoben. Ich teilte den Schwestern mit, dass ich unbedingt auf Toilette müsse. Die beruhigten mich und meinten, das wäre normal und vergeht gleich (hatte noch nie zuvor einen Katheder – war ja noch niemals im Krankenhaus). Ich kam in einen Aufwachraum, direkt neben dem Schwesternzimmer. Die kümmerten sich ganz lieb um mich. Ich habe genau so gelegen, dass ich die ganze Zeit eine Wanduhr anstarrte. Ich dachte, oh mein Gott, wie soll ich den Tag hier überstehen. Die Zeit vergeht ja gar nicht. Mir ist so langweilig. Die Schwestern erklärten mir alles, was sie machen und kamen mich alle paar Minuten „kontrollieren“. Gegen 14h wurde mir erzählt, dass mein Mama angerufen hat und sie mir liebe Grüße schickt (Am Tag der OP soll hier kein Besuch kommen). Nun wer hätte das gedacht, der Tag verging dann doch wie im Fluge. Ich war wohl doch mehr k.o. als ich dachte :smile: Ich fand es sehr freundlich hier, dass ich stets sauber gemacht wurde. Gleich Nachmittag hat eine Schwester mein Gesicht, Hals und Dekolleté ein bisschen gesäubert und abends dann meinen ganzen Körper. Ich durfte kurz aufstehen um mich einen Meter weiter auf einen Stuhl zu setzen. Die Schwester machte mein Bettchen frisch (Da war alles voller Blut. Richtig krass. Sah aus wie nach einem Massaker.), wusch und cremte mich und kleidet mich neu an. Durfte sogar, zu meinem Erstaunen, trotz Katheder eine Unterhose anziehen. Tja und dann verging der Tag so. Ich hatte nie Schmerzen. Mir ging es die ganze Zeit gut. Eklig war das ganze Blut, der Blutgeschmack in Mund und Nase, und ganz besonders die Magensonde. Die Dauerüberwachungsgeräte haben mich gar nicht gestört. Das Absaugen des Magens war aber immer richtig unangenehm. Tat nicht weh aber war ein fieses Gefühl. Die Sonde kommt ab, sobald ich das Blut nicht mehr schlucke sondern ausspucke, sagte man mir. Leider ging das nicht so einfach. Schlucken war unkomplizierter. Da ich die Sonde aber endlich loswerden wollte, strengte ich mich an und spuckte immer schön das Blut aus. Am späten Abend dann wurde nach letztem Abpumpen endlich die Sonde gezogen. Das war das Schlimmste bisher (und blieb auch das Schlimmste). Das war so unangenehm, dass mir automatisch die Tränen kamen. Aber das war ich ja schon vom Vortagbesuch beim HNO gewohnt (der hat mir auch schon sowas wie ne Sonde in die Nase gejagt gehabt um zu schauen ob alles i.O. ist). Nun war ich das blöde Ding endlich los. Die Schwestern meinten auch, sie können mir den Katheder ziehen, wenn ich unbedingt möchte. Aber ich lies ihn noch dran über Nacht. Er störte mich nicht maßgeblich und so konnte ich die Nacht „ohne mir Sorgen machen zu müssen“ ruhig schlafen. Ab Abend musste bzw. sollte ich dann auch langsam Tee trinken. Mit dem Schnabeltässchen ging das eigentlich von Anfang an ganz gut. Die Schwestern wiesen mich immer wieder darauf hin, mich zu melden, wenn ich Schmerzen oder sonst was habe bzw. brauche. Sie erklärten mir, dass ich ein völlig neuartiges Schmerzmittel bekomme, das erst im Januar 2010 nach einer Studie auf den Markt gekommen ist. Dieses Schmerzmittel bekam ich alle acht Stunden, genauso wie Antibiotika und diverse Spülungen. Klar war ich alle paar Stunden wach wegen dem ganzen Blut und dem ekligen Geschmack aber das war ok. Mir wurden auch ständig neue Kühlakkus gebracht.

24. Februar: 1. Tag Post-OP

Am frühen Morgen wurde mir der Katheder gezogen. Später machten mich die Schwestern für die Visite schick. Alles ok. Dann kam auch der Anästhesist und erkundigte sich, ob alles ok ist. An was ich mich erinnern kann usw. Sehr nett! Dann musste ich auf Toilette. Mein erster Gang. War sehr witzig, weil die Schwester auch musste. Wir gingen also „zusammen“. Sie brachte mich zu meiner Toilette und ich sollte da warten, bis sie zurück ist. Dann kam der Schock. Ich hatte mich den ganzen vorherigen Tag und die Nacht gefragt, wie ich wohl aussehen würde. Mein Spiegelbild war um vieles lustiger, als ich es je erwartet hätte. Wirklich richtig dick und fett. Aber mein Kreislauf war ok. Das Laufen hat gut funktioniert. Vormittag dann musste ich zum Doc zur Untersuchung. Ich wurde mit Rollstuhl abgeholt (am ersten Tag soll man es wohl nicht übertreiben) und in den Behandlungstrakt gefahren. Auch alles in Ordnung. Dann am frühen Nachmittag durfte ich wieder auf ein normales Zimmer. Ich bekam ein frisches Bettchen und nette Zimmerkolleginnen. Nachmittag kam dann mein erster Besuch und ich durfte sogar ein paar Minuten mit raus gehen. Das war dann doch ziemlich anstrengend. Also es ging mir gut, aber das Atmen fiel mir danach etwas schwer. Insgesamt hatte ich eigentlich keine sehr großen Probleme mit dem Atmen. Klar ist es anfangs mühselig nur durch ein Nasenloch zu atmen (im anderen war ja die Sonde) bzw. dann ab dem zweiten Tag durch zwei Nasenlöcher, aber wenn man sich konzentriert geht das schon. Nur nach Anstrengungen war das Atmen die ersten drei Tage ein bisschen mühselig. Vom ersten Tag an musste ich immer eine Schere bei mir tragen. Damit jmd. die Gummis aufschneiden kann, falls ich mich übergeben muss oder mich verschlucke. Damit ich eben nicht ersticke… Zum Glück habe ich die fünf Tage ohne große Beschwerden überstanden, sodass nicht aufgeschnitten werden musste.

25. bis 27. Februar: 2. Tag Post-OP bis 4. Tag Post-OP

Die Tage waren allesamt sehr entspannend. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur ein bisschen Schmerzen. Ich bekam auch nur am Tag der OP und den ersten Tag danach Schmerzmittel, danach nicht mehr und trotzdem musste ich nie leiden. Ich hätte die Welt umarmen können. Ich hatte ja solche Angst vor den Schmerzen im Vorhinein. Wie gesagt, ich sah erschreckend aus aber Hauptsache war ja, dass mir nix wehtat. Ich habe immer schön Süppchen aus der Schnabeltasse geschlürft. Am 25. war ich das erste Mal allein duschen und wurde mit dem Krankentransport durchs Gelände gefahren zum Röntgen und HNO. Röntgen war ziemlich anstrengend, da ich solange im hitzigen Warteraum verbringen musste, dass mir ein wenig schwindelig wurde. Der HNO-Arzt holte dann die ganzen Blutpfropfen aus meinen Nasenlöchern. Ich musste hier zwar kurz weinen vor Schmerz aber dafür konnte ich von da an wieder super atmen. Ab 26., also 3. Tag Post-OP ging meine Schwellung zurück und ich fühle mich wieder fast normal gesund. Keine Müdigkeit, keine Schwäche, nur Langeweile  Allerdings entdeckte ich mein abendlichen Duschen, dass mein ganzer Hals und Brustkorb blau war. Die Schwestern beruhigten mich und meinten es wäre ganz normal. Habe auch noch mal den Arzt gefragt und er sagte, dass sich das bei den meisten sogar bis zum Bauchnabel runterzieht. Also muss ich wohl noch froh sein, dass nur mein Oberkörper „misshandelt“ wurde :smile:

28. Februar bis 2. März: 5. Tag Post-OP bis Entlassung

Am Sonntag, 5. Tag Post-OP, wurden mir die harten Gummis entfernt. Es war total komisch auf einmal wieder dem Mund aufzumachen. Ja, es tat sogar ein bisschen weh. Ich sollte Splint und Zähne sauber machen und danach zeigt mir der Doc, wie man die neuen Gummis einhängt. Es war also eine kurze „Freiheit“. Gleich nach dem Putzen Kiefer also wieder verschnürt. Aber die neuen Gummis sind jetzt ein bisschen lockerer, sodass ich richtig gut mit Splint und Gummis sprechen kann. Zum „Essen“ (Brühe schlürfen) darf ich Splint rausnehmen. Sonntag habe ich dann meine erste Brühe vom Teller geschlürft. Keine Schnabeltasse mehr. Yeah! 6. Tag Post-OP wurde mir berichtet, dass alles super läuft und ich morgen heim darf. 7. Tag Post-OP morgens Entlassungsvisite. Der Doc hat mir noch ein paar Fäden gezogen, die man auf Anhieb sah und mir die entsprechenden Materialien ausgehändigt (Gummis zum Einhängen und Wachs). Ansonsten wurde mir noch mit auf den Weg gegeben nicht zu schnauben, nur flüssig essen und den Splint nur dreimal täglich zum Essen rauszunehmen. Meinen nächsten Kontrolltermin habe ich kommenden Montag (8.3.).

Jetzt verabschiede ich mich noch fix von den Schwestern und dann geht’s nach Hause. Und ich habe keine Angst zur Materialentfernung widerzukommen. Es erging mir hier sehr gut. Jeder einzelne Arzt, jede Schwester, jeder Pfleger oder Assistent waren sowohl vertrauenswürdig als auch sehr sehr herzhaft. Meine Woche hier glich fast einem Hotelaufenthalt…

Beste Grüße, Susi.

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Hey, Susi. Das ist echt schön zu hören, dass es dir so gut ergangen ist. :)

Du hattest also eine Invisalign-Therapie. Magst du mir etwas über die Kosten und die Restdauer der Behandlung erzählen? ( Und ich rufe währenddessen bei der Uni-Klinik an und frage nach einem Termin zur Eigenblutspende :/ )

Lg Olivia

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Hi Olivia, und hast du einen Termin bekommen?

Ich bin übrigens ein großer Freund der Eigenblutspende...

Die Invisalign hat mich (meine Eltern hehe :smile:) 3 000€ gekostet.

Die konservative Behandlung mit Brackets hätte 3 000€ gekostet, die mit Invisalign 6 000€. Die Krankenkasse hat also "nur" die Kosten für eine Behandlung mit Bracktes übernommen und wir mussten den Differenzbetrag zahlen.

Über die Nachbehandlung kann ich leider noch nicht viel sagen, da ich nach der OP noch nicht beim KFO war. Ursprünglich ging meine KFO von maximal einem halben Jahr Nachbehandlung aus. Mein KFC meinte sogar, dass eventuell gar keine Nachbehandlung notwenig sein wird. Mal sehen, jetzt erst mal sechs bis neun Wochen Splint und Gummis. Vielleicht langt das ja.

Herzliche Grüße.

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Das freut mich total, dass das Ganze schon bald ein Ende für dich hat. :) Nein, ich war wohl leider zu spät, die hatten keine Sprechstunde. Ich werd da morgen in den Freistunden nocheinmal anrufen. Hast du eigentlich auch Bilder reingestellt? Würde mich interessieren, wie das so aussieht. :D Lieben Gruß

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ich warte mal ab ob ich nächste woche pics vom kfc oder kfo bekomme, ansonsten stelle ich dann ende der woche private bilder ein.

klar, auf jeden fall, will doch auch eure meinung wissen, hehe :P

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hey ihr lieben,

da ich wieder mal nicht richtig aufgepasst habe, brauche ich mal eure hilfe :)

und zwar habe ich während der op verschiedene drähte in den mund bekommen. ich habe eine art schiene, die über den gesamten zahnbogen sowohl unten als auch oben geht (von einer seite bis zur anderen). da ich meinen mund ja noch nicht wieder richtig weit aufsperren kann, sehe ich nicht wie dieser draht "endet" (wie er befestigt ist). also es ist schwierig zu beschreiben...hmmm....

außerdem ist um diese draht"schiene" an jedem zahn ein weiterer draht gebunden (volle 360° um jedem zahn). an den seiten sind außerdem oben und unten haken für die gummis angebracht. da ich leider wie erwähnt nicht richtig aufgepasst habe, weiß ich erstens nicht wozu diese drähte da sind, zweitens wie die drähte festgemacht sind (sind sie vielleicht sogar mit dem material im inneren verbunden?) und drittens wielange sie im mund bleiben. ich grüble schon seit einigen tagen und google mich durch diverse seiten aber bisher leider ohne erfolg. kennt sich jmd von euch damit aus?

also ich weiß nur soviel, dass die drähte gelegt wurden, weil ich keine brackets habe. aber würde es nur um die haken für die gummis gehen, wäre ja wahrscheinlich nicht der ganze mund verdrahtet!? eigentlich glaube ich auch nicht, dass die drähte mit dem inneren material verbunden sind und auch nicht, dass die noch lange drin bleiben müssen, da ich solange die drin sind keine kfo-behandlung fortsetzen kann (ich werde ja mit invisalign behandelt und die drähte sind den schienen ja im weg).

oh man ich kann es einfach schlecht beschreiben, aber betroffene wissen vielleicht was ich meine. ich hoffe es einfach mal. vielleicht kann man es ja auch auf dem bild ein bisschen besser erkennen...

meine wichtigsten fragen sind vor allem:

wie sind die drahtbögen befestigt? und

wie lange bleiben die drähte noch im mund?

liebe mitstreiter, ich zähle auf euch ;)

beste grüße, susi.

p.s. ich meine mein kc hätte das ganze kieferbruchschiene genannt (???)

post-6161-130132849081_thumb.jpg

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Hallo Susi,

wenn ich Deinen Beschreibungen richtig folgen konnte und das Foto richtig gedeutet habe, trägst Du eine Gaumenplatte. So nennt das Teil jedenfalls mein KFO und KFC. Und wie Du entnehmen kannst, wurde ich während der OP auch mit dieser versorgt, d.h. der OK stabilisiert.

Meine Gaumenplatte war mit 2 Schrauben im Ok befestigt und blieb dort fest für 6 Wochen. Am vergangenen Dienstag wurden die Schrauben entfernt und dabei habe ich gemerkt, dass die Platte zusätzlich auch noch verdrahtet war.

Vor Entnahme der Schrauben hat der Prof. noch Drähte ( frag`mich nicht voher) gelockert und rausgenommen.

In meinem Fall müssen die Drähte mit den Zähnen verbunden gewesen sein, denn am nächsten Morgen hat sich auch eine Zahnkrone verabschiedet...

Die Gaumenplatte fest im OK musste ich 6 Wochen tragen und lose ( man kann sie zum Reinigen rausnehmen) noch mindestesn bis zur Plattenentnahme, da sie laut KFC/KFO zur Stabilisierung des OK dient (in meinem Fall mehrfach durchtrennt) und einen Rezidiv verhindern soll.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.

LG Mona

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hey mona,

danke für deine antwort. ich bin mir nur leider nicht sicher, ob deine beschreibung auf mein drahtgestell zutrifft. bei mir wurde der ok ja nur nach oben gesetzt ohne gaumenspaltung o.ä.. mein gaumen ist auch völlig drahtfrei, also es ist wirklich nur dieser etwas dickere draht und dann eben die dünnen drähte um jeden einzelnen zahn. die "schiene" ist eigentlich eher im zahnfleisch eingelassen...!??!

also danke nochmals für deine antwort und einen schönen sonntag!

herzliche grüße, susi.

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hey ihr lieben,

da ich wieder mal nicht richtig aufgepasst habe, brauche ich mal eure hilfe :)

und zwar habe ich während der op verschiedene drähte in den mund bekommen. ich habe eine art schiene, die über den gesamten zahnbogen sowohl unten als auch oben geht (von einer seite bis zur anderen). da ich meinen mund ja noch nicht wieder richtig weit aufsperren kann, sehe ich nicht wie dieser draht "endet" (wie er befestigt ist). also es ist schwierig zu beschreiben...hmmm....

außerdem ist um diese draht"schiene" an jedem zahn ein weiterer draht gebunden (volle 360° um jedem zahn). an den seiten sind außerdem oben und unten haken für die gummis angebracht. da ich leider wie erwähnt nicht richtig aufgepasst habe, weiß ich erstens nicht wozu diese drähte da sind, zweitens wie die drähte festgemacht sind (sind sie vielleicht sogar mit dem material im inneren verbunden?) und drittens wielange sie im mund bleiben. ich grüble schon seit einigen tagen und google mich durch diverse seiten aber bisher leider ohne erfolg. kennt sich jmd von euch damit aus?

also ich weiß nur soviel, dass die drähte gelegt wurden, weil ich keine brackets habe. aber würde es nur um die haken für die gummis gehen, wäre ja wahrscheinlich nicht der ganze mund verdrahtet!? eigentlich glaube ich auch nicht, dass die drähte mit dem inneren material verbunden sind und auch nicht, dass die noch lange drin bleiben müssen, da ich solange die drin sind keine kfo-behandlung fortsetzen kann (ich werde ja mit invisalign behandelt und die drähte sind den schienen ja im weg).

oh man ich kann es einfach schlecht beschreiben, aber betroffene wissen vielleicht was ich meine. ich hoffe es einfach mal. vielleicht kann man es ja auch auf dem bild ein bisschen besser erkennen...

meine wichtigsten fragen sind vor allem:

wie sind die drahtbögen befestigt? und

wie lange bleiben die drähte noch im mund?

liebe mitstreiter, ich zähle auf euch ;)

beste grüße, susi.

p.s. ich meine mein kc hätte das ganze kieferbruchschiene genannt (???)

Hallo also ich hatte auch solche schienen drin....nicht sehr schön..

sie ist an jedem zahn mit einem draht festgemacht.habe ich auch vorher nicht gewußt da ich die drähte auch nicht gespürt habe...sie sind sehr tief drin im zahnfleisch!!!!

ich habe die schienen ca. 15 tage Post Op rausbekommen...war nicht schön!!!

ich weiß ja nicht ob es bei dir auch so befestigt ist aber sieht schon so aus...

wünsche dir viel glück....achso ...darf ich fragen wo du operiert wurdest???

liebe grüße:razz:

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So ist das mit den Ferndiagnosen@Susi. stell`doch Deine Frage mal in die Rubrik "Fragen an den KFO". da findest Du vielleicht eher eine Antwort.

LG Mona

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Hallo also ich hatte auch solche schienen drin....nicht sehr schön..

sie ist an jedem zahn mit einem draht festgemacht.habe ich auch vorher nicht gewußt da ich die drähte auch nicht gespürt habe...sie sind sehr tief drin im zahnfleisch!!!!

ich habe die schienen ca. 15 tage Post Op rausbekommen...war nicht schön!!!

ich weiß ja nicht ob es bei dir auch so befestigt ist aber sieht schon so aus...

wünsche dir viel glück....achso ...darf ich fragen wo du operiert wurdest???

liebe grüße:razz:

hey alisha, klar kannst du fragen! oder die überschrift lesen ;)

ich werde kfo in berlin behandelt und wurde in der uniklinik dresden operiert.

15 tage post op ist bei mir leider nich mehr drin, bin jetzt schon knappe drei wochen post-op. ich muss in vierzehn tagen zur nächsten kontrolle und hoffe dann die drähte rauszubekommen.

du hattest also auch keine brackets? oder die drähte zusätzlich zu den brackets? hattest du nach der entfernung der drähte problem mit dem zahnfleisch?

beste grüße!

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hey alisha, klar kannst du fragen! oder die überschrift lesen ;)

ich werde kfo in berlin behandelt und wurde in der uniklinik dresden operiert.

15 tage post op ist bei mir leider nich mehr drin, bin jetzt schon knappe drei wochen post-op. ich muss in vierzehn tagen zur nächsten kontrolle und hoffe dann die drähte rauszubekommen.

du hattest also auch keine brackets? oder die drähte zusätzlich zu den brackets? hattest du nach der entfernung der drähte problem mit dem zahnfleisch?

beste grüße!

ooo sorry hast recht steht ja in der überschrift...heheh

doch ich hsbe brackets drin hatte die schienen zusätzlich..

ja danach hat das zahnfleisch schon sehr weh getan...und es war tage lang sehr empfindlich...ist ja klar...

aber wer weiß vielleicht ist es bei dir ja ganz anders...

ich dachte aber auch dass die schienen nur hinten befestigt sind da ich keine drähte gespürt habe aber naja falsch gedacht...

du hast sie aber lange drin....aber die stören ja nicht so arg oder??ß

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du hast sie aber lange drin....aber die stören ja nicht so arg oder??ß

nein, zum glück stören sie nicht und wenn ich nicht gerade faxen mache, sieht man die drähte ja auch gar nicht. daher passt das schon.

wielange hat es denn bei dir gedauert die ganzen drähte abzumontieren? du hattest sie auch oben und unten nehme ich an?

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nein, zum glück stören sie nicht und wenn ich nicht gerade faxen mache, sieht man die drähte ja auch gar nicht. daher passt das schon.

wielange hat es denn bei dir gedauert die ganzen drähte abzumontieren? du hattest sie auch oben und unten nehme ich an?

ja ich hatte sie oben und unten!!!

hat ca. 20 minuten gedauert bis alles raus war...

ja hast recht man sieht sie nur wenn man stark lacht...heheh

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hey susi,

hab mich auch in der uniklinik vor 1 1/2 wochen operieren lassen (uk-vv) und bin mehr als zufrieden gewesen...aufklärung, betreuung vor und nach der op durch ärzte und schwestern war super und sehr kompetent. so weit ich weiß, hat die klinik in der hinsicht wohl auch einen recht guten ruf. (für alle, die dresden in betracht ziehen) ;)

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bin in 12 Wochen mit der OP in Dresden dran. Habe totalen Sch.. aber danke für die aufmunternden Worte....

klinik in der hinsicht wohl auch einen recht guten ruf. (für alle, die dresden in betracht ziehen)

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Hello,

 

Ich habe gelesen, dass einige von euch in der Uniklinik Dresden operiert wurden.

 

Ich haette gerne Meinungen zur Abteilung der Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgie (MGK), im speziellen ueber Hrn. Prof. Guenter Lauer. Vielleicht kennt ihr jemanden der von ihm operiert wurde ...

 

Ich freue mich sehr ueber jede Antwort, da dies für mich wirklich sehr wichtig ist! Ich hatte bereits ein Beratungsgespraech bei ihm und war sehr zufrieden. Aber da diese Behandlung bei ihm sowohl zeitlich wie auch finanziell fuer mich aufwaendig ist, haette ich gerne noch Erfahrungsberichte gelesen.

 

Generell waeren mit Antworten auf Englisch lieber da ich kein Deutsch spreche. Aber ich habe jemanden, der mir deutsche Texte ins Englische uebersetzt. Also wenn du nur auf deutsch antworten kannst - auch dafuer bin ich sehr dankbar!

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