Mister_x

Allgemeine Fragen (Post OP)

Hallo liebe Freunde der korrekten Okklusion,

am 09.02.2009 habe ich meine Zahnspange eingesetzt bekommen und vor etwa 3 Wochen, am 12.02.2010, hatte ich die Bimax-OP, welche laut Aussage meines KFC sehr gut verlaufen sei. Nun habe ich ein paar Fragen, die bestimmt schon des Öfteren gestellt und beantwortet wurden. Ich bitte nachsichtig zu sein, da ich neu hier im Forum bin und nicht alle Beiträge gelesen habe. Im Übrigen bin ich männlich und 22 Jahre jung. Operiert wurde ich in der Medizinischen Hochschule in Hannover.

1. Seit der OP habe ich jeden Morgen Blut im Rachen. In der zweiten Post-OP-Woche habe ich eine Besserung festgestellt. Dennoch empfinde ich es als sehr unangenehm. Nach wie vielen Wochen hört die passive Blutung auf und kann man etwas dagegen tun?

2. Mein Gesicht ist noch ziemlich steif und die Bäckchen sind noch ganz leicht geschwollen. Wann löst sich das in etwa?

3. Der KFC meinte, dass der Splint und die Gummis nach etwa 10-14 Tagen post OP im Mund bleiben müsse und man sie danach herausnehmen könne. Am 12.Tag nach der OP war ich beim KFO. Der Spling durfte raus, aber die Gummis sind noch drin. Wie lange müssen sie denn nun bleiben?

4. Warum lässt sich der Mund nicht so stark öffnen? Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Muskeln und das Gewebe eine wesentliche Rolle dabei spielen. Ist es von Vorteil den UK auf und ab zu bewegen, um die Muskeln zu trainieren?

5. Wann hört die Anästhesie in der Unterlippe erfahrungsgemäß auf? Momentan habe ich nur an den Seiten der Lippe ein Gefühl und seit dem ersten Post-OP-Tag habe ich gelegentlich kribbeln auf der Unterlippe. Ansich, ein gutes Ohmen.

6. Wie viele Wochen nach der OP bekommt man die manuelle Lymphdrainage verschrieben? Ist sie zu empfehlen und welcher Arzt (KFC, KFO, Hausarzt) verschreibt sie einem?

7. Wie sind in der Regel die Schwellungen nach der OP der Plattenentnahme im Vergleich zur ersten OP? Und wann ist man fit für die Arbeit? Ich frage deshalb, weil sich die OP im Sommer 2010 abspielen wird und ich zu dem Zeitpunkt ein 12-wöchiges Praktikum in den Semesterferien absolvieren muss.

Gruß

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Hey Mister X,

sorry, wenn ich da jetzt nichts direkt konstruktives zu Deinen Fragen schreibe, aber ich bin mittlerweile doch sehr, sehr verwundert, was für Dinge hier oft gefragt werden. Werdet ihr nur operiert, über nichts informiert und dann ciao, das wars??

Jede einzelne Deiner Fragen hätte ich schon längst!!! meinen behandelnden Ärzten gestellt, aber vielleicht bin ich da ja auch sehr verwöhnt, weil ich jederzeit per eMail oder Tel. dort nachfragen kann und immer sehr kompetente Antworten bekomme.

Letztendlich kann ja hier jeder nur aus seiner subjektiven Erfahrung heraus antworten...

Wenn Dein KFO entscheidet, dass die Gummis noch drinbleiben müssen, obwohl der KFC anderes behauptet... wer hier im Forum soll Dir denn dann sagen, was für Dich richtig ist...

Naja, aber ich versuchs trotzdem mal, obwohl die OP noch vor mir liegt...

1. Unbedingt mit Ärzten abklären!!! Ist nicht normal!

2. Kann Wochen bis Monate dauern

3. -

4. Viele hier machen begleitend zur KFO-Nachbehandlung logopädische Übungen, um die Muskeln wieder zu lockern und an die neue Situation zu gewöhnen... im einem Thread von Annawake waren glaub ich einige Techniken... aber sprich lieber mit Deinem KFO vorher, damit Du nichts falsches machst

5. Also wenn ich mich nicht täusche, hat das nichts mit der Anästhesie zu tun, sondern damit, dass Deine Nerven beleidigt sind, da sie sich im Operationsgebiet befunden haben... kann (und wird) Monate dauern, bis das wieder wie vorher ist, Kribbeln ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen

6. ??

7. ?? Da können bestimmt einige drauf antworten...

Also Frage 5 ist so was gravierendes... kann ich einfach nicht verstehen, dass die Dir nichts über Nervreizung /-taubheit erzählt haben...

viele Grüsse und gute Heilung!!

bearbeitet von duke nukem

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Zu 2 und 5: Du brauchst etwas Geduld. Ich bin jetzt drei Monate post Bimax und hab wieder eine ungefähr normale Mimik, aber immer noch letzte Taubheitsgefühle im Kinn und in der Unterlippe. In den ersten Wochen danach sieht man aber oft größere Fortschritte, die 'Reste' der Taubheit gehen dann oft eher langsam zurück.

6: Du mußt den KFO auf Lymphdrainage ansprechen, oder den Chirurgen, je nachdem, was Du zuerst siehst. Die sollen Dir ein Rezept ausstellen. Sie machen es aber nicht von selbst, man muß nachfragen.

7: Metallentnahme-OP hatte ich selbst noch nicht, aber es klingt so, als wäre man da nur etwa eine Woche außer Gefecht, ist von der Schwere des Eingriffs wohl nicht mit der Bimax zu vegleichen. Man ist auch geschwollen, aber es dauert nicht so lange wie nach der Bimax, bis es abklingt, habe ich gehört.

3: den Kieferorthopäden fragen. Nach der Bimax wird der 'Feinschliff' am Biss oft gemacht, in dem man Gummis spannt. Manchmal reicht es aus, wenn man die Gummis nur nachts einsetzt.

Dazu, und auch zur Frage 4: Ich glaube, in der ersten Zeit nach der OP sollte man den Kiefer nicht zu sehr bewegen, damit der Knochen überhaupt erstmal etwas verheilen kann. Die Gummis und der Splint halten die 'Einzelteile' ja nach der OP erstmal in der Position, in die der Kiefer durch die OP gebracht worden ist. Durch die Schwellung wird die Kieferöffnung beeinträchtigt, und die Gesichtsmuskulatur muß sich auch erst wieder an die neue Lage der Knochen anpassen - ob das der Grund für die geringe Mundöffnung ist, keine Ahnung. Probleme mit dem Kauen oder der Mundöffnung nach der OP behandelt aber nicht der Logopäde, sondern eher ein Physiotherapeut (craniofaciale Therapie). Auch darauf solltest Du Deinen Chirurgen oder Kieferorthopäden ansprechen. Ich bin erst nach Abschluß der Lymphdrainagetermine zum Physiotherapeuten gegangen, weil ich erstmal die erste Abschwellzeit abwarten wollte, aber das macht jeder etwas anders.

1 solltest Du wirklich tendentiell mit dem Arzt abklären. So einen Blutgeschmack hatte ich auch noch eine Zeit nach der OP im Rachen (meine Theorie war, daß das noch Blut von der OP war, was allmählich mit der Schwellung 'abfloß'), aber richtig bluten sollte eigentlich ja nichts mehr.

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1. Kommt drauf an was gemacht wurde, bei mir wurden die Atemwege mitgemacht, das mit dem Blut ging bis zur 6 - 7 Woche (erst nachdem ich mit Schneutzen angefangen hatte ging es weg).

2. unterschiedlich, aber in der Regel so ab der 3. - 4 Woche

3. kommt auf dein Gebiss drauf an. Je nachdem was noch gemacht werden muss (manche haben sie 3 Monate nach der OP noch)

4. Teils richtig. Der Körper muss erstmal mit neuem Zustand des Kiefers klar kommen. Gelenke sitzen anders ineinander etc. Gewöhnungssache. Außerdem auch von der Schwellung. Ja, Bewegung ist gut für die Heilung und der Rückgang der Schwellung

5. Wenn man Pech hat bleibt es immer Taub. Ist echt heickles Thema. Je nachdem was gemacht wurde, musst du mit 2 Jahren Heilphase rechnen. Bei mir ist es 7 Monate Post OP "fast" genauso noch wie 1 Tag nach der OP.

6. kann ich nichts zu sagen

7. die Platten kommen frühstens 1 Jahr post OP raus, also diesen Sommer noch nicht, brauchst dir da keine Gedanken machen. In der Regel 1 - 2 Jahre nach der OP.

Schwellung ist geringer, kannst auch danach direkt wieder normal essen etc. Kein Vergleich mit normaler OP

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Danke für die zügigen Antworten und entschuldigt meine verspätete Reaktion (Umzug+kein Internetanschluss).

Mittlerweile bin ich in der fünften post OP Woche angelangt.

Das Blut im Rachen wurde mit der Zeit immer weniger, sodaß ich heute sagen kann, dass es mich kaum noch stört. Schnäuzen klappt seit 1-2 Wochen auch prima. Die Kiefergelenke sind viel beweglicher geworden und ich kann schmerzfrei den UK vor den OK schieben. Die Mundöffnung hat sich enorm verbessert. Sie lässt sich ca. 3 cm öffnen. Die Sensibilitätsstörungen in der Unterlippe und im Bereich des oberen Kinns sind weiterhin vorhanden, allerdings ist das "Kribbeln" etwas stärker geworden und wenn ich etwas fester draufdrücke ist zwar ein unangenehmes Gefühl vorhanden, aber die Erkenntnis der Existenz dieses Gefühls stimmt mich natürlich positiv. ;) Die Gummizüge hat mir der KFO am Montag herausgenommen, so kann ich wenigstens ungestört reden. Bezüglich der manuellen Lymphdrainage hat mir der KFO empfohlen den KFC zur Rate zu ziehen.

Die OP der Plattenentnahme kann nach einem 3/4 Jahr geschehen, meinte mein Arzt. Und ich hatte mal gelesen, je länger sie drinbleiben, desto größer die Gefahr, dass sie "überknöchern". Zwar ist solch ein Fall kein Problem für die Operateure, aber dies würde den Eingriff natürlich deutlich erschweren.

Abschließend habe ich noch zwei weitere Fragen:

8. Die Schnittstellen im inneren des UKs sind gut verheilt, allerdings sind diese ziemlich uneben. Von selbst werden die Stellen, so denke ich, nicht glatt. Natürlich werde ich meinen KFC darauf ansprechen, aber habt oder hattet ihr das auch?

9. Nach wie vielen Wochen nach der OP kann man mit den sportlichen Aktivitäten beginnen?

Vielen Dank im Voraus!

bearbeitet von Mister_x

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