edwood

UKVV durch Gummis statt OP?

27 Beiträge in diesem Thema

Hi,

bin 24 und will mir die Zähne richten lassen. Diagnostiziert wurde bei mir:

Klasse 2, UK Rückverlagerung, Platzmangel im OK und UK, Tiefbiss, Überbiss.

Habe durch das UK ein fliehendes Kinn, von der Seite schaut das halt nicht gut aus, von vorne bin ich aber zufrieden und will das sich da auch nichts ändert. Anfangs wollt ich nur meine schiefen Zähne ändern und dachte gar nicht an das Kinn weil ich da keinen Zusammenhang herstellen konnte, jetzt ist die Verlockung aber schon groß dass man hier gleich was macht.

Ich war jetzt bei 3 KFOs

1. KFO: feste Spange, keine Zähne im OK reißen (wegen Verschlechterung des Profils), und durch eingehängte Gummis wird das UK vorgeschoben, keine OP => ?

2. KFO: 2 Zähne oben reißen, Zähne oben durch Spange nach hinten schieben, als 2. Option hat er OP (UKVV) vorgeschlagen aber meint Zähne reißen ist die besser Wahl weil sich das Profil nur minimal ändern würde

3. KFO: ratet zur OP (UKVV) weil er mich durch ne Extraktion "nicht hässlich machen will" :shock:

Tja, jetzt klingt natürlich KFO 1 am besten, aber geht das überhaupt? Nur durch Gummis den Unterkiefer bewegen? Oder war das vielleicht anders gemeint und will damit nur die unteren Zähne vor ziehen (wäre das nur mit Gummis möglich?) Jetzt wäre für euch natürlich interessant wie weit das UK zurück liegt, ich hab aber keine Ahnung, wie misst man das?

Ich will einfach nicht meine gesunden Zähne im OK ziehen lassen weil dann eben das Profil sich negativ verändern wird. Oder ist das eh nicht so schlimm wie oft behauptet wird bzw. würde man das überhaupt merken?

lg ed

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hey ed,

ich habe auch einen überbiss (9mm).

also die erste option klingt ja echt sehr verlockend! allerdings höre ich da jetzt zum ersten mal von ;) ich hatte als kind so eine lose zahnspange die hatte oben zwei haken, die dann so unter die zunge gingen. da wurde auch der überbiss mit korrigiert. allerdings hat sich das komplett wieder zurückgebildet, voll doof. ich denke, das liegt einfach an den muskeln, die das ganze in die alte position ziehen.

mir wurde nun gesagt, dass das beste die op wäre. allerdings hat mein jetziger kfo auch von der möglichkeit mit den zähne ziehen gesprochen. er will das nun erst am modell ausprobieren und meinte schon, dass das wahrscheinlich nicht zum gewünschten ergebnis führen würde. aber ich lasse mich einfach mal überraschen. ich kann mir das alleridngs noch nicht richtig vorstellen, wie dadurch die schneidezähne weiter nach hinten kommen soll. klar ist dann mehr platz im zahnbogen, wenn zwei zähne weg sind, aber der kann die schneidezähne ja nicht richtung gaumen schieben?! naja weiß auch nicht, finde das zur zeit noch nicht so logisch^^

inwiefern hast du denn angst, dass sich dein profil negativ verändert?

lg, gina

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Hi,

bin 24 und will mir die Zähne richten lassen. Diagnostiziert wurde bei mir:

Klasse 2, UK Rückverlagerung, Platzmangel im OK und UK, Tiefbiss, Überbiss.

Habe durch das UK ein fliehendes Kinn, von der Seite schaut das halt nicht gut aus, von vorne bin ich aber zufrieden und will das sich da auch nichts ändert. Anfangs wollt ich nur meine schiefen Zähne ändern und dachte gar nicht an das Kinn weil ich da keinen Zusammenhang herstellen konnte, jetzt ist die Verlockung aber schon groß dass man hier gleich was macht.

Ich war jetzt bei 3 KFOs

1. KFO: feste Spange, keine Zähne im OK reißen (wegen Verschlechterung des Profils), und durch eingehängte Gummis wird das UK vorgeschoben, keine OP => ?

er meint damit wahrscheinlich die zähne im unterkiefer nach vorne verschieben (bzw. nach vorne kippen), nicht den kiefer.

auch das ist nicht unbedingt positiv fürs profil. evtl. macht es in deinem fall keinen unterschied zu jetzt, aber eine verbesserung wie bei chirurgie kannst du davon nicht erwarten.

wenn du noch weitersuchst triffst du sicher auch noch auf einen KFO der dir funktionskieferorthopädische geräte empfiehlt, wie herbst-scharnier, die dann tatsächlich den kiefer verschieben sollen.

es ist aber umstritten ob die in dem alter noch funktionieren, oder doch nur die gleichen effekte haben wie oben beschrieben.

ich habe auch einen überbiss (9mm).

also die erste option klingt ja echt sehr verlockend! allerdings höre ich da jetzt zum ersten mal von

bei 9mm hörst du davon zurecht zum ersten mal.

bearbeitet von relative

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inwiefern hast du denn angst, dass sich dein profil negativ verändert?

naja, dass der bereich zw. oberlippe und nase zurück fällt (weil eben die zähne im OK zurück gezogen werden soweit ich das verstanden habe), alle 3 KFOs haben das erwähnt, der 1. sagt das Profil würde dann "eingefallen" ausschauen, der 2. meinte es wird kaum auffallen, und der 3. hat mich mit der begründen, dass er mich nicht hässlich machen will, auch nicht gerade motiviert das zu machen.

wobei ich mir, ehrlich gesagt, das nicht so gut vorstellen kann (eingefallen), muss mal schauen ob ich wo vorher-nachher extraktions bilder finden kann.

er meint damit wahrscheinlich die zähne im unterkiefer nach vorne verschieben (bzw. nach vorne kippen), nicht den kiefer.

auch das ist nicht unbedingt positiv fürs profil. evtl. macht es in deinem fall keinen unterschied zu jetzt, aber eine verbesserung wie bei chirurgie kannst du davon nicht erwarten.

Ich glaub ich könnte damit leben, dass sich das Profil nicht unbedingt bessert wenn ich dadurch ne OP verhindern kann, aber verschlechtern will ich es auch nicht. Gibts vielleicht nen Namen für diese Behandlung (UK Zähne nach vor kippen/schieben) damit ich evtl. Bilder von Ergebnissen finden kann?

wenn ich selber meinen Overjet messe komm ich auf 4mm, allerdings sind meine oberen Schneidezähne etwas nach hinten geklappt (weil sie die UK Lage ausgleichen), d.h. wenn man die oberen Zähne ohne Extraktion richten würde, wäre der Overjet noch um einiges größer, das hat mir auch der 3. KFO so erzählt.

Ich frage mich halt schon ob der 1.KFO halbwegs realistisch war, weil er will keine Zähne nicht ziehen und auch keine OP machen, dafür aber Gummis verwenden (zu denen ich so nebenbei nirgends was finden kann). Ich will dann nicht am Ende mit zwar geraden Zähnen aber mit einem rießen Überbiss dastehen weil die Gummis nichts gebracht haben.

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Hi Edwood,

mein Rat: vergiß die UK-VV mit den Gummis. Und auch am besten die Methoden mit den 4-ern entfernen. Ich habe nach Ausformen der Zahnbogen einen Überbiss von 1 und 3 mm, der mit Gummis korrigiert wird. Bisher laut KFO erfolgreich. Er meinte aber eher, es wäre eine dentale Kompensation, dh die Zahnbögen werden einfach näher zusammengezogen bzw. die Zähne gekippt. Bei 9 mm wird das glaube ich einfach nicht möglich sein, da müßten die Zähne ja fast im 90° Winkel stehen. Bei mir hätte die Extraktion der 4-er das Gesicht wirklich eingefallen aussehen lassen.

Überleg doch mal, eventuell nach der Herbst-Apparatur zu fragen oder die UK-VV wirklich machen zu lassen.

LG, Nina

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Ich hab auch einen ziemlichen Überbiss (8mm) durch Unterkieferrücklage. Ich hatte da als Kind eine spezielle Zahnspange für, die hat aber nichts gebracht. Mein KFO und mein KC sind sich einig, dass bei mir eine OP nicht nur hilft, sondern sein muss. Zwar ließe sich der Überbiss durch ein Kippen der Zähne verkleinern, aber technisch gesehen ist damit ja nichts getan. Mein Kiefer knackt jetzt schon beim Essen und tut hin und wieder weh und ich denke, nur durchs Verschieben der Zähne ist mir persönlich nicht geholfen. Auch der KC sagte mir, dass eine Unterkiefer OP die einzige, wirklich saubere Lösung ist. Insofern solltest du vielleicht nicht nur über die Umstände einer OP nachdenken sondern auch darüber was passieren könnte, wenn du deinen Kiefer nicht operieren lässt, sondern irgendeine andere "Behelfsmäßigkeit" nimmst.

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Hallo, Edwood

es kommt auch darauf an, was für ein Gesichtsprofil du hast. Wenn es deutlich konvex ist, du sehr volle Lippen hast und eine Stupsnase, denke ich, kann man eine Extraktion im OK eher befürworten, als wenn dein Gesichtsprofil eher gerade ist oder du sogar eine Tendenz hast, dass der OK zu weit zurück liegt.

Da du ja aber auch selbst sagst, dass im Profil dein Kinn fliehend ist und du an deinem Gesicht sonst nichts verändert haben willst, würde ich dir sehr zur kfo/kfc kombinierten Therapie raten, also zu der 3. Meinung.

Mit Gummis kann man die uk-Zähne meiner Meinung nach nur kippen. Ich weiß ja nicht, wie die Zähne da stehen, aber unter Umständen hast du hinterher eine falsche Achsenstellung der UK und OK Zähne. Außerdem dürfte hier die Rezidivgefahr sicher hoch sein.

Die ersten beiden Meinungen sind daher - finde ich - nichts halbes und nichts ganzes. Wenn du schon die ganzen Nervereien mit Zahnspange und pi pa po auf dich nehmen willst, dann mach es doch gleich ganz richtig.

Außerdem hast du evt Chancen, dass die Krankenkasse in deinem Fall die Kosten übernimmt? Mit 8mm liegst du glau be ich durchaus in dem behandlungswürdigen Bereich. Soweit ich weiß, zahlt die KK aber nur, wenn es kfo/kfc kombiniert gemacht wird.

Grüße,l

Uuups, da habe ich mich verlesen, das mit den 8 mm war Ela81

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ab 6mm muss es eigentlich bezahlt werden, wobei mein Kostenplan erst in 2 Wochen eingereicht wird.

OK, ich wusste es nicht genau. Bei mir war es so, dass ich damals knapp unter die Grenze gefallen bin.:-(

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Ja.. das einzig gute an meiner Diagnose sind die erheblichen finanziellen Vorteile damit o.O Würde ich das selber bezahlen müssen könnte ich mir vor allem den OP Teil niemals leisten und das würde vermutlich irgendwann arge Beißprobleme mit sich bringen.

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mich würde mal interessieren, wie so die langzeiterfolge von dieser gummi-variante sind? weiß da jemand was drüber?

wenn du angst vor der profiländerung hast, ist die extraktion wohl echt nicht das richtige. aber du da ja auch ein fliehendes kinn hast, würde doch die op sicher ein gutes ergebnis bringen oder? hast du denn schon mal intensiver über die op nachgedacht oder kommt das für dich eher nicht in frage?

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wenn du angst vor der profiländerung hast, ist die extraktion wohl echt nicht das richtige. aber du da ja auch ein fliehendes kinn hast, würde doch die op sicher ein gutes ergebnis bringen oder? hast du denn schon mal intensiver über die op nachgedacht oder kommt das für dich eher nicht in frage?

eigentlich geh ich fix davon aus, dass eine OP das beste Ergebnis bringen würde, nur bin ich mir nicht sicher ob das in Relation zu den Risiken und vor allem zu dem Aufwand (also die Tage/Wochen nach der OP) gerechtfertigt wäre. Und wenn mit Gummis zwar nicht das gleiche wie mit OP erreicht werden kann, ist es aber vielleicht wahrscheinlicher dass es dann nachher nicht schlechter ausschaut (im Gegensatz zur Extraktion). Ich kann ja mal bei Gelegenheit ein Profilbild reinstellen.

Und das mit der Langzeitfolge mit Gummis würde mich auch interessieren.

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wir sind hier schon die beste lobby, die sich der chirurgenverband wünschen könnte :D

wie oben schonmal erwähnt wurde ist die extraktionsmethode nicht immer unsinn. bei manchen fällen sieht das dann angeblich deutlich scheisse aus, aber in anderen auch nicht, abhängig vom profiltyp

ein guter KFO kann das am röntgenbild abmessen.

leider setzen sich die wenigstens KFOs unvoreingenommen an ein röntgenbild ran sondern legen sich schon bei der beratung auf eins fest.

ich schick dir gleich eine PM mit einem KFO, vielleicht bist du ja zufällig in der nähe, der genau wie du skeptisch ist gegenüber OPs aber sie trotzdem durchführt wenn notwendig, und der zufällig auch noch fachliteratur zu extraktion vs. non-extraktion veröffentlich hat.

mir war er zu skeptisch gegenüber OPs.

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nur bin ich mir nicht sicher ob das in Relation zu den Risiken und vor allem zu dem Aufwand (also die Tage/Wochen nach der OP) gerechtfertigt wäre.

Kommt immer auf die Fehlstellung an. Ich bin gerade 8 Tage post OP und diese Tage waren nichts im Vergleich zu der Biss- und Kieferlage der letzten Jahre. Ich war bereits 5 Jahre in nur konservativer Behandlung, mit allen möglichen Apparaturen, und die Zähne sind stark in alten Positionen zurückgewandert. Bei wurde eben kompensiert.

Von daher, je nach Leidensdruck... Ich bin eh der größte Lobbyist des Chirurgenverbandes im Moment, weil einfach nur dankbar für Besserung. ;)

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also hier mal 2 Bilder von der Lage. Zu bedenken ist, dass die Vorderzähne im OK nach hinten geklappt sind und bei einer Zahnregulierung aufgerichtet werden würden und somit den Überbiss größer machen würden.

Ich bin die ganze Zeit auf der Suche nach Vorher-Nachher Bilder von Extraktionspatienten, im Bilder-Forum find ich im grunde nur OP Bilder, kennt da wer ein paar Seiten?

[edit: bilder gelöscht]

bearbeitet von edwood

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Meine Meinung: mach besser die OP.

Ich würde an deiner Stelle keine Extraktion wollen, zudem glaube ich nicht, dass die bei dir das Problem löst. Ich bin nur Laie, klar, aber du hast einen Tiefbiss, man müsste bei dir eine Bisserhöhung machen - wie bei mir auch. Entweder geht das, soweit ich weiß, indem man die Front erhöht, was kieferorthopädisch aber wohl aufwendig ist und das macht wohl auch nicht jeder KFO. Oder man muss die Seitenzähne extrudieren, das wurde bei mir nach der OP gemacht.

Wenn du dir im OK Zähne ziehen lässt, kann es sein, dass hinterher die Nasolabialfalte ausgeprägter ist und die Oberlippe eingefallen wirkt.

Mit Gummis allein kommt der UK bestimmt nicht nach vorne, höchstens kann man evt. die Zähne so aufeinander einstellen, dass der Biss die Rücklage kompensiert, aber ich glaube das geht in deinem Fall nicht, da du wie ich einen Tiefbiss hast mit Steilstand der oberen Front. Für mich sieht es so aus, als ob man den UK chirurgisch vorverlagern MUSS, was der KFO mit den Gummis vorhat ist mir ein Rätsel. Will er den OK zurückholen? Was soll das bringen? Das ist in meinen Augen nur Geldschneiderei, denn für mich sieht es so aus, dass du hinterher dort ewig festhängst.

Eine OP und kfo-Feineinstellung klingt für mich nach einem soliden und seriösen Vorhaben.

lg

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ich würde genau wie du nach einer möglichst wenig invasiven methode suchen.

vom profil her seh ich keinen grund den unterkiefer irgendwohin zu bewegen.

das profil ist nach hinten schief, aber du hast(wenn du auf dem foto zugebissen hast?) keine der ästhetischen probleme die sonst oft mit UK rücklagen einhergehen, wie kurzes untergesicht wegen tiefbiss, weichteilstauchungen usw.

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Ich glaub ich könnte damit leben, dass sich das Profil nicht unbedingt bessert wenn ich dadurch ne OP verhindern kann, aber verschlechtern will ich es auch nicht. Gibts vielleicht nen Namen für diese Behandlung (UK Zähne nach vor kippen/schieben) damit ich evtl. Bilder von Ergebnissen finden kann?

.

Fehlbehandlung?

Vorgekippte Zähne = Protrusion, wobei das eigentlich keine wirkliche Therapiemaßnahme ist, sondern eher die Zahnstellung beschreibt.

Bei mir wurden die Frontzähne bei der ersten Behandlung als Kind massiv protrudiert, was

a) zu einer Instabilität der UK-Front geführt

B) nichts gebessert (weder funktionell noch optisch) und

c) die aktuelle Behandlung (Spange + OP) massivst erschwert hat.

Mein KC hat jedes Mal nur den Kopf geschüttelt, wenn er meine präoperative Zahnstellung gesehen hat...

Eine rein kieferorthopädische Behandlungm muss nicht die schlechteste Lösung sein, aber du solltest dich darüber informieren, ob du ein dauerhaft gutes, stabiles Ergebnis erwarten kannst. Wenn z.B. Platzmangel besteht, der nicht behoben wird, können sich die Zähne nach Ende der Behandlung wieder verschieben. Wenn Zähne oder Kiefergelenke weiterhin falsch belastet werden, kann es auch Probleme geben. Es geht ja auch darum, ein funktionell gutes Ergebnis zu erzielen, nicht nur um die Ästhetik...

Liebe Grüße, Anna

bearbeitet von Annawake

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Wenn du dir im OK Zähne ziehen lässt, kann es sein, dass hinterher die Nasolabialfalte ausgeprägter ist und die Oberlippe eingefallen wirkt.

das ist genau mein Problem, ich weiß nämlich nicht was das genau bedeutet. Mir wurde eben auch gesagt, dass das Gesicht eingefallen ausschauen kann, kann mir aber darunter nichts vorstellen, ich hab mir da halt was zusammen gereimt. Deswegen suche ich ja auch nach Vorher-Nachher Bilder von Extraktionspatienten.

Wenn z.B. Platzmangel besteht, der nicht behoben wird, können sich die Zähne nach Ende der Behandlung wieder verschieben. Wenn Zähne oder Kiefergelenke weiterhin falsch belastet werden, kann es auch Probleme geben. Es geht ja auch darum, ein funktionell gutes Ergebnis zu erzielen, nicht nur um die Ästhetik...

bis jetzt dachte ich eigentlich, dass das Kiefer funktionell in Ordnung ist, ich habe keine Beschwerden oder ähnliches (Kopf- oder Nackenschmerzen), ein kleines Knacksen im Kiefer kann ich beim Aufmachen vom Mund hören, dachte aber immer das ist normal und hat jeder.

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Zu 1.: das heißt, dass die Falten zwischen Nase und Mundwinkeln ausgeprägter sein können.

Zu 2.: die Probleme müssen nicht sofort da sein, bei mir haben sie mit Mitte 20 begonnen. Sie können auch mit zunehmendem Alter immer schlimmer werden (ein Gelenk braucht ja auch bei falscher Belastung eine Weile, um sich so abzunutzen, dass Probleme entstehen).

Lass dich mal beraten, was an Problemen auf dich zukommen könnte. Klar, 100%ig kann man es nie voraussehen, es kann sein, dass du niemals Schwierigkeiten bekommen wirst, aber du solltest es schon abklären lassen. Vielleicht erfährst du dann ja auch, dass es bei deiner Fehlstellung sehr unwahrscheinlich ist, dass du Probleme bekommen wirst, dann kannst du das Problem rein kieferorthopädisch lösen.

LG, Anna

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Also ein Knacksen ist nicht normal. Vor allem nicht einfach beim Öffnen. Ich habe das zum Beispiel nur, wenn ich ganz harte Sachen kaue (Maoam oder sowas). Dann knackt es. Und das auch erst seit wenigen Wochen. Insofern empfinde ich das als ganz deutliches Warnsignal, zumal mein Kiefer jetzt auch zu schmerzen beginnt, hin und wieder. Insofern würde ich das an deiner Stelle nicht ignorieren, auch wenn du scheinbar (!) bisher keine weiteren Probleme mit dem Kiefer hast.

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HI!

ich meine, auf irgendeiner schlauen KFO-Internetseite mal gelesen zu haben, daß man bei Tiefbiss+Überbiss auf keinen Fall Zähne ziehen soll, um den Überbiss zu korrigieren. Ich würde mir an Deiner Stelle noch weitere Meinungen einholen und mich informieren. Du hast laut meiner unfachkundigen Meinung :shock: einen Klasse II/2 Überbiss+Tiefbiss.

@Gina-Maria: Ich glaube, der Langzeiterfolg ist ähnlich wie bei der KFO-Behandlung generell, da die Zähne ja nur gekippt werden. Jedenfalls ist das das Einzige, was ich bisher bei mir gesehen habe. Habe nicht den Eindruck, daß sich gelenksmäßig bei mir was getan hätte..

LG, Nina

bearbeitet von nina1977_sb

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falls es wen interessiert: ich hab mich jetzt für die Extraktion der beiden 5er im OK entschieden. Also keine OP und keine Gummis. Das mit den Gummis haben mir jetzt 2 andere KFOs klar gemacht, dass das nicht funktionieren wird. Das würde angeblich nur bei Kinder die noch wachsen funktionieren, klingt auch vernünftig.

Eine andere Möglichkeit wurde mir auch noch vorgeschlagen, und zwar dass man die Zähne leicht abschleift, dadurch Platz macht und eine kleine Stufe lässt, wodurch sich im Profil auch nichts ändern soll. Dieser KFO war mir dann aber zu teuer.

Naja, ich hoffe mal, dass sich das Profil durch die Extraktion nicht zusehr ändert, aber ich lass mich überraschen ;)

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Hm, ich habe ein ähnliches Problem wie Edwood.

Ich war letztens beim 2. KFO, und er diagnostizierte auch einen Tiefbiss Klasse II. Und irgendwie hätte ich einen asymmetrischen Unterkiefer (???). Eine Seite ist richtig verzahnt, die andere nicht. Er meinte, er würde eine OP gerne vermeiden und den UK auch durch Gummies hervorholen wollen. Eine OP wäre bei meinem (asymmetrischem) UK schwierig. Und er riet auch davon ab, sich Zähne ziehen zu lassen. Als ich ihm erzählte, dass mir ein KFO vier Zähne ziehen wollte, als ich 14 war (hab ich nicht gemacht), meinte er, ich hätte mich absolut richtig entschieden. Das Zähne ziehen mein Problem nur noch verschimmert hätte.

Viele Grüße

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Mir wurde von einigen KFO gesagt, dass die Asymmetrien, die ich habe, nur kfc korrigiert werden könnten. Die KFC wiederum sagten, dass die Kiefer erst einmal gescheit ausgeformt werden müssten, dann würde sich u.U. auch eine OP erübrigen. Zahnfehlstellungen könnten nicht kfc korrigiert werden. ???

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